Expedition in die Südsee

Expedition in die Südsee

In der vorerst letzten Expedition geht´s auf Entdeckungsreise mit Robert Atzorn. Diesmal verfolgt er einen seiner lieblings Wissenschaftler nämlich Georg Forster mit nur 17 Jahren geht dieser auf Entdeckungstour mit seinem Vater um neue Pflanzen und ähnliches zu Entdecken. Dabei Segeln sie mit James Cook, dem berühmten Seefahrer. Auf dieser Reise muss er erkennen: „Wer das Paradies findet, zerstört es!“

Eine spannende Dokumentation über einen Wissenschaftler, der leider sehr unbekannt ist. Mir hat die Doku aus der Reihe am besten gefallen.

Atombomben – Der Schwarzmarkt

Atombomben – Der Schwarzmarkt

Die Dokumentation zeichnet akribisch das Bild einer weltweiten Bedrohung: der illegalen und unkontrollierten Weitergabe von Bauanleitungen für nukleare Waffen. Sie zeigt, wie sich Dr. Abdul Qadeer Khan in Europa technisches Wissen aneignete, um für sein Heimatland Pakistan die Atombombe zu bauen. Und sie weist nach, wie Khans geheimes nukleares Netzwerk schließlich jeden zahlungskräftigen Kunden mit atomtechnischen Gerätschaften versorgte. “Iran besäße kein nukleares Programm, gäbe es da nicht Abdul Qadeer Khan”, sagt Matthew Bunn von der Harvard Universität. Die Rede ist von Dr. Abdul Qadeer Khan, dem “Vater der pakistanischen Atombombe”.

Operation Sethos

Operation Sethos

Am 16. Oktober 1817 entdeckt der Italiener Giovanni Battista Belzoni im Tal der Könige das prächtige Grab eines Pharao. Obwohl Räuber die goldenen Schätze längst geplündert haben, wird der Fund zur Hauptattraktion auf dem Westufer des Nil — bis Tutenchamun zum „Superstar“ des alten Ägypten aufstieg. Denn die bemalten Reliefs in den Gängen und Kammern leuchten so frisch, als seien sie gestern erst vollendet worden. Erst Jahre später — nach der Entzifferung der Hieroglyphen — erfährt die Welt endlich, wer in der riesigen Anlage bestattet war: Sethos I., der große Herrscher aus dem 13. Jahrhundert vor Christus. Die Mumie des Königs hatten Priester schon im Altertum in ein Sammelgrab gebracht, um sie vor Plünderern zu retten. Heute ruht sie im Ägyptischen Museum in Kairo. Als Belzoni den 20 Tonnen schweren Sarkophag aus der inneren Kammer schleppen lässt, stößt er unter den Bodenplatten auf eine Treppe und einen Tunnel. Doch wohin führt der Gang? Der Italiener konnte sich etwa 45 Meter weit voran tasten, dann verstopften Steine und Schutt die geheimnisvolle Passage. Eine umfangreiche Ausgrabung stand damals nicht auf dem Programm. Zusammen mit seinem Landsmann Alessandro Ricci war Belzoni monatelang damit beschäftigt, die imposanten Wandmalereien — Tausende von Hieroglyphen und Figuren — zu kopieren. Ab Mai 1821 präsentierte er die Kunstwerke zusammen mit weiteren Funden aus Ägypten in einer spektakulären Ausstellung in London. Auch andere Forscher, die nach Belzoni kamen, konnten das Rätsel um Tunnel K, wie Fachleute den merkwürdigen Gang inzwischen nennen, nicht lösen. Im Februar 1961 unternahm die Grabräuberfamilie Rasul mit Genehmigung der Behörden eine neue Erkundung. 65 Arbeiter gruben sich 136 Meter in das Gestein vor. Und noch immer war kein Ende abzusehen. Dann ging Sheikh Ali Rasul das Geld aus und die Aktion wurde abgebrochen. Erst jetzt — 40 Jahre später -rief die ägyptische Antikenverwaltung einen amerikanischen Ingenieur zu Hilfe. Mit Hightech-Ausrüstung ist Dr. Robert Cribbs im Frühjahr 2001 ins Tal der Könige gezogen. Bodenradar- und Mikrowellentechnik sollen helfen, dem uralten Geheimnis auf die Spur zu kommen. Soviel steht fest: Der Tunnel kann nicht als zweiter Zugang zur Sargkammer geplant worden sein, wie Belzoni glaubte. Behauene Wände, eine stattliche Höhe von teilweise vier Metern und eine Breite von drei Metern weisen ihm eine wichtige Funktion zu. Aber welche? Die Daten sprechen für sich: KV 17, die letzte Ruhestätte von Sethos, misst 230 Meter — vom Eingang des Grabes bis zu dem Punkt, an dem Sheikh Alis Grabung endete — der Rekord aller Pharaonengräber auf dem Westufer des Nil. Der rätselhafte Gang mit einem Gefälle bis zu 47 Grad hat an der Gesamtlänge einen Anteil von mindestens 60 Prozent. Die letzte zugängliche Stelle liegt fast 100 Meter tiefer als der Eingang — nur vier Meter über dem mittleren Wasserstand des Nils. Ließ sich Sethos tief im Felsen ein Scheingrab schaffen — mit kostbaren Beigaben und einer wertvollen Totenmaske? Wollte er wenigstens das Allerheiligste auf ewig schützen und so sein Leben im Jenseits sichern? Wenn antike Gerichtsprotokolle auch von der Plünderung des Sethos-Grabes berichten, so geistern doch durch die benachbarten Dörfer nach wie vor abenteuerliche Gerüchte von immensen Goldschätzen, die am Ende des Ganges in einer Kammer verborgen sein sollen. In aufwändigen Bildern erzählt der Film die Geschichte eines bedeutenden Pharao und seiner berühmten letzten Ruhestätte. Die Autoren begleiten Dr. Cribbs bei der spannenden Erforschung des unterirdischen Tunnels. Vielleicht wird schon bald eine neue Sensationsmeldung aus dem Tal der Könige um die Welt gehen.

Panzer im 20. Jahrhundert

Panzer im 20. Jahrhundert

Das US-Militär hält ihn für den besten Panzer der Welt: Den Abrams M1A2. Ein paar technische Daten (ohne Gewähr): Von 0 auf 35 km/h in knapp 8 Sekunden, 465 km Reichweite, über 60 Tonnen Kampfgewicht, vollgestopft mit modernster Elektronik und Waffentechnik. ‚Unknackbar‘ ist der M1A2 jedoch nicht, das lehrt der Straßenkampf im Irak. Mögen Rüstungsschmiede und Soldaten mit ihren Todes-Maschinen triumphieren: Frieden und Stabilität herbeizuschießen gelingt eher selten…

Maca – Die Wunderpflanze mit Potenz

Maca – Die Wunderpflanze mit Potenz

Schon zu Zeiten des Inka-Reiches als Mittel zur Steigerung der Fruchtbarkeit und Potenz bekannt, hat die Wunderknolle in den letzten Jahrzehnten das Interesse der pharmazeutischen Industrie auf sich gezogen. Forschungen haben nachgewiesen, dass die Maca nicht nur ein hervorragendes Nahrungsergänzungsmittel ist, sondern darüber hinaus auch anti-oxydierend und krebshemmend wirken kann. Seitdem ist ihr Renommee auch über die Grenzen Perus hinweg beachtlich gestiegen und viele ausländische Pharma-Unternehmen interessieren sich für die Pflanze.Der Streit darum, wer das Recht auf die internationale Vermarktung hat, ist noch nicht entschieden. Der Filmemacher Basile Sallustio hat sich von den Anden über Deutschland bis in die USA auf die Spur der Maca-Handelskette gemacht. Wir begleiten die Bauern bei der Ernte und folgen der Maca auf die einheimischen Märkte bis in die Labors der internationalen Pharma-Unternehmen.

Selbstversorger: Die Angst vor dem großen Crash

Selbstversorger: Die Angst vor dem großen Crash

Die Eurokrise verunsichert – die meisten Menschen verstehen kaum alle Zusammenhänge der internationalen Wirtschafts- und Währungspolitik. Und selbst die Politik ist sich völlig uneins, wie sie die größte Krise seit dem letzten Weltkrieg in den Griff bekommen soll. Und das führt manchmal zu extremen Reaktionen.

Viele Menschen machen sich Gedanken darüber, was passiert, wenn er kommt, der große Crash. Sie treffen Vorsorge für den Tag X. Szenarien werden durchdacht, die nach Ansicht mancher Skeptiker im Extremfall so enden könnten:

Düstere Zukunftsvisionen

Banken schließen, weil sie pleite sind. Supermärkte schließen, weil sie nur noch unregelmäßig beliefert werden. Die Versorgung der Bevölkerung mit Essen, Kleidung, Hygieneartikeln, Strom und Trinkwasser ist nicht mehr gewährleistet. Tauschhandel setzt ein, es kommt zu sozialen Unruhen bis hin zu Plünderungen und Gefahr für Leib und Leben.

Gefahr für Leib und Leben.

Kellerregal mit Konserven.

Vorsorgen für den Notfall

Diese düsteren Szenarien führen dazu, dass Menschen jetzt schon Vorsorge treffen für den Tag X. Wer im Internet Begriffe eingibt wie Selbstversorgung, Autarkie, Krisenvorsorge oder Preparedness findet zahllose Seiten, die Krisenprodukte verkaufen. In Foren beschäftigen sich Interessierte mit konkreten Problemstellungen, wie etwa: Wie backe ich Brot ohne Strom oder wie baue ich mein Gemüse am besten selbst an.
Selbstversorger.

Reto Schätti testet Langzeitnahrungsmittel
Langzeitnahrungsmittel im Trend

„Die Selbstversorger“ gibt es nicht als homogene Gruppe. Jeder sorgt anders vor. Mache kaufen nur kiloweise Vorräte wie Konservendosen, Nudeln, Reis, Getreide, Mineralwasser, Toilettenpapier, Reinigungsmittel und lagern Sie im Keller. Andere setzen auf Langzeitnahrungsmittel. Die sind bis zu 30 Jahre haltbar, können bei den Spezialfirmen ganz nach eigenen Vorlieben oder als Rundum-Sorglos-Paket bestellt werden.

Die Unternehmen wie Innova, Conserva oder Sicher satt hatten in den vergangenen zwölf Monaten Umsatzsteigerungen von bis zu 500 Prozent. Wer kann und dafür Platz und Zeit hat, baut auch selbst an. Kartoffeln, Zwiebeln, Zucchini, Kürbis, Salat, Kohlrabi, Äpfel, Birnen. Damit kann man sich im Sommer genauso gut ernähren wie im Winter. Dazu müssen diese Lebensmittel haltbar gemacht werden. Methoden wie einkochen oder eindosen erleben eine Renaissance.

Gold und Silber statt Euro und Cent

Wer die Goldpreise in den letzten Monaten verfolgt hat, sah sie sich nur in eine Richtung entwickeln: Nach oben. Die Flucht in Edelmetalle scheint für Anleger eine Möglichkeit zu sein, das Angesparte vor Inflation oder völligem Währungsverlust zu schützen. So mancher Händler empfiehlt: Besser unregistriert einkaufen, also ohne Vorlage des Personalausweises. Das ist bei einem Kaufpreis von max. 15.000 Euro pro Person möglich. Der Grund: Der Staat könne bei einem Crash die Bürger enteignen, sich deren Gold- und Silbervorräte holen.

Auch solle man seine Goldvorräte nicht in der Bank lagern. Lieber das Gold vergraben und sich die Stelle gut merken. Falls Plünderer mit einem Metalldetektor unterwegs seien, solle man im Umkreis anderes Metall verstreuen, wie etwa Kronkorken. Außerdem soll man darauf achten, auch kleine Tafeln im Sortiment zu haben. Beim Metzger könne man schließlich nicht mit einem Goldbarren im Wert von mehreren Tausend Euro zahlen. Hier bieten sich kleine Silbertafeln zum Abbrechen an, eine hat dabei einen Wert von 1,50 Euro.

Der Staat sorgt auch vor

Auch der Staat sorgt vor für den Katastrophenfall: 750.000 Tonnen Getreide, Reis und Linsen lagern an 150 geheim gehaltenen Lagerstellen. Ebenso emfiehlt das Verbraucherministerium den Bürgern, selbst vorzusorgen, und gibt umfangreiche Tipps, welche Produkte man in welcher Menge vorrätig haben sollte. Allerdings bestehen diese Lager und die Vorratsempfehlungen nicht erst seit der Finanzkrise. Seit den 60er Jahren sind sie für Katastrophen aller Art gedacht: Überschwemmungen, Atomunfälle, Stromausfälle.

Wirtschaftspsychologen empfehlen: Niemand sollte angesichts der Krise in Panik verfallen. Wer sich an die Empfehlungen der Ministerien hält, kann aber generell nichts falsch machen und beruhigt sich damit selbst. Und Vorsicht vor Geschäftemachern, denn Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber. Übereilte Entscheidungen sollte man nicht treffen, lieber selbst Informationen einholen an verschiedenen Stellen.

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Produkt Piraten – Die globale Bedrohung

Produkt Piraten – Die globale Bedrohung

Er wächst und wächst und wächst: Dem weltweit zunehmenden Schwarzhandel ist kaum Einhalt zu gebieten. Einige Szenekenner behaupten sogar, dass er genauso bedrohlich für unser Leben ist wie der internationale Terrorismus. Falsche Handtaschen, Sonnenbrillen, Markenkleidung oder Elektroartikel, aber eben auch gefälschte Flugzeugteile oder Waffen — und in einigen Regionen auf unserem Planeten wird sogar noch im 21. Jahrhundert mit der Ware Mensch gehandelt. Dabei werden etliche Milliarden Euro umgesetzt, die schätzungsweise ein Zehntel des Jahresumsatzes des weltweiten Handels ausmachen. Tendenz steigend. NATIONAL GEOGRAPHIC gewährt Er wächst und wächst und wächst: Dem weltweit zunehmenden Schwarzhandel ist kaum Einhalt zu gebieten. Einige Szenekenner behaupten sogar, dass er genauso bedrohlich für unser Leben ist wie der internationale Terrorismus. Falsche Handtaschen, Sonnenbrillen, Markenkleidung oder Elektroartikel, aber eben auch gefälschte Flugzeugteile oder Waffen — und in einigen Regionen auf unserem Planeten wird sogar noch im 21. Jahrhundert mit der Ware Mensch gehandelt. Dabei werden etliche Milliarden Euro umgesetzt, die schätzungsweise ein Zehntel des Jahresumsatzes des weltweiten Handels ausmachen. Tendenz steigend. NATIONAL GEOGRAPHIC gewährt einen Einblick in die illegalen Handelswege und zeigt die Folgen für unsere Gesellschaft auf.einen Einblick in die illegalen Handelswege und zeigt die Folgen für unsere Gesellschaft auf.

Ägypten und das Niltal

Ägypten und das Niltal

Die Pyramiden, die legendäre Goldmaske Tut-ench-Amuns oder eine der zahlreichen erhaltenen Mumien sind Relikte einer vor etwa 5.000 Jahren entstandenen Hochkultur. Ungeachtet ihres Bekanntheitsgrades geben sie nach wie vor Rätsel auf. Hinter vielen geheimnisvollen Erscheinungen der altägyptischen Kultur stehen Glaubensvorstellungen, die uns heute sehr fremd erscheinen. „Ägypten und das Niltal“ beleuchtet die pharaonische Zeit und deren Glaubensvorstellungen.

Zwischen Sicherheitswahn und Massenansturm

Zwischen Sicherheitswahn und Massenansturm

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – dieses Sprichwort ist in „Celebration City“ das A und O. Die Bilderbuchstadt im US-Bundesstaat Florida wurde nach Entwürfen der „Walt Disney Company“ entworfen und setzt auf Sicherheit höchsten Niveaus. Einen Riesenansturm an Gästen hat die Jugendherberge auf Borkum zu bewältigen. Die Mitarbeiter sind die reinsten Organisationstalente, denn auf einer Fläche von 20 Hektar verteilen sich insgesamt 13 Häuser mit 170 Zimmern und 611 Betten.

Hauen, Stechen, Burschenschaften – Marburger Verbindungsstudenten

Hauen, Stechen, Burschenschaften – Marburger Verbindungsstudenten

Für das Format „Hessenreporter“ wurde im Jahre 2000 ein Bericht über Marburger Studentenverbindungen gedreht, inbesondere wurde die Landsmannschaft Nibelungia portraitiert. Der Bericht setzt sich kritisch, aber sachlich mit dem Thema auseinander. Die typischen Vorurteile werden einmal mehr erwähnt, können aber nicht bestätigt werden.

World of Extremes – Extreme Rituale

World of Extremes – Extreme Rituale

Diese Dokumentation präsentiert absolute Superlative rund um den Globus:
Abgefahrene Rituale und beeindruckende Wildlife Projekte von Asien bis Südamerika, vom Pazifik bis zum Indischen Ozean. Rituale prägen unseren Alltag.
Doch was in fernen Ländern absolut normal ist, lässt uns nach Luft schnappen. Oder hättet ihr gedacht, dass Tote in Bali wieder ausgegraben werden, auf den Philippinen der tote Opa unter die Hütte gehängt wird und es auf Bali unglaubliche Zeremonien zur Totenverbrennung gibt? Ganz zu schweigen von Voodoo in Brasilien, Teufelsaustreibungen in Sambia, faszinierenden Schamanen in Korea oder Regenbeschwörern in Zimbabwe.
Erlebt, wie zivilisierte Menschen sich in einem „Drive Thru“ in Las Vegas das Ja-Wort geben oder Ureinwohner Sri Lankas sich an der eigenen Rückenhaut an einem Fleischerhaken aufhängen lassen. Auch extremes Wildlife steht überall auf der Welt auf der Tagesordnung.

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Hitlers Menschenhändler – Juden als Austauschware

Hitlers Menschenhändler – Juden als Austauschware

Die Nationalsozialisten vernichteten sechs Millionen jüdische Menschenleben, doch es gab Tausende, die diesem Schicksal entgingen, weil die SS sie als wertvolle Handelsware betrachtete. Diese Menschen waren „Austauschjuden“.
Der Chef der Polizei und Reichsführer der SS, Heinrich Himmler, ließ von 1943 an europaweit in Ghettos und Konzentrationslagern nach jüdischen Gefangenen fahnden, die eine ausländische Staatsangehörigkeit oder eine Einreisegenehmigung für Palästina besaßen, ausländische Verwandte hatten oder über sonstige Verbindungen ins Ausland verfügten. Für die Freilassung dieser Gefangenen würden die Alliierten bereit sein, große Gegenleistungen zu erbringen, so Himmlers Kalkül.
Der SS-Chef wollte – mit ausdrücklicher Genehmigung Hitlers – Juden gegen sogenannte „Reichsdeutsche“ im Ausland, gegen Waffenlieferungen oder gegen Bargeld eintauschen. Akribisch wurde im Auswärtigen Amt in Berlin registriert, wer als lebende Ware für dieses teuflische Geschäft infrage kam, welche Menschen, wie es in einem Vermerk aus dem Jahre 1943 hieß, „günstig zu verwerten“ waren.
Der Dokumentarfilm von Thomas Ammann, Stefan Aust und Caroline Schmidt erzählt die Geschichte jener Menschen, die nur deshalb überlebten, weil sie für die Nazis lebend nützlicher waren als tot. Sie alle waren in das Konzentrationslager Bergen-Belsen in der Lüneburger Heide verschleppt worden, das im mörderischen KZ-System der Nazis eine besondere Funktion hatte. Es diente als Auffanglager für die Austauschkandidaten.
Nach Bergen-Belsen kam auch eine Gruppe von rund 2.000 ungarischen Juden, die Adolf Eichmann persönlich vor den Gaskammern bewahrt hatte. Der Cheforganisator der Shoah schützte sie, weil sie insgesamt zwei Millionen US-Dollar Lösegeld gezahlt hatten. Doch gegen Kriegsende verlor die menschliche „Ware“ zunehmend ihren Wert für die Nazis. Und so begann für alle jüdischen Austauschhäftlinge ein mörderischer Wettlauf um Leben und Tod.
Der Handel mit Menschenleben ist ein weitgehend unbekanntes Kapitel der Schreckensgeschichte der Shoah. Während die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg sechs Millionen Juden in die Gaskammern schickten, gab es Tausende Menschen, die diesem Schicksal entgingen, weil die SS sie als wertvolle Handelsware betrachtete. Diese Menschen waren „Austauschjuden“, so der offizielle Begriff aus der Bürokratensprache: lebende Menschenware, die dem Kriegsgegner zum Kauf angeboten wurde. Die bewegende Dokumentation enthält neben persönlichen Schilderungen von Zeitzeugen, die als Austauschkandidaten das KZ Bergen-Belsen überlebten, seltene Archivaufnahmen, zum Beispiel aus dem holländischen NS-Lager Westerbork. Außerdem wird sie von Originalaufnahmen aus dem Eichmann-Prozess sowie Spielfilmausschnitten ergänzt.

WikiLeaks – Geheimnisse und Lügen

WikiLeaks – Geheimnisse und Lügen

Durch die zeitgleiche Veröffentlichung geheimer Afghanistan-Dokumente, brisanter Irak-Kriegsakten und vertraulicher US-Diplomaten-Depeschen im britischen „Guardian“, der „New York Times“ und dem „Spiegel“ wurden Julian Assange und seine Enthüllungsplattform WikiLeaks über Nacht weltweit bekannt. Im Kern des Dokumentarfilms von Patrick Forbes geht es jedoch um die weitgehend übersehene Geschichte und Bedeutung des US-Gefreiten Bradley Manning, der vermeintlichen Quelle für die WikiLeaks-Enthüllungen über Amerikas Militärs und Diplomaten. Und es geht um eines der größten Informationslecks der Geschichte.
Als Assange seine Whistleblower-Webseite startete, wurde er als Held gefeiert, der mutig geheimes Material veröffentlichte, um Machenschaften von Organisationen, Banken und sogar Regierungen aufzudecken. Er wurde weltweit geehrt für diese neuartige Form des digitalen transparenten Journalismus. Doch die Geschichte nahm eine plötzliche Kehrtwende, als Assange beschuldigt wurde, in Schweden mit zwei Frauen angeblich gegen deren Willen Sex ohne Kondom gehabt zu haben, was in Schweden juristisch mit dem Straftatbestand der Vergewaltigung gleichgesetzt wird.
Filmemacher Patrick Forbes präsentiert die Geschichte von WikiLeaks, indem er die Aussagen der unmittelbar beteiligten Akteure auf beiden Seiten der spektakulären Enthüllungen, Befürworter und Beschuldigte, ineinander verwebt. Dabei geht es um Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Technologie und des Journalismus. Erzählt wird aber auch die Geschichte menschlicher Gefühle, die mit der Eigendynamik des Internets kollidieren.

Menschenfresser – Der Hannibal Lecter Japans

Menschenfresser – Der Hannibal Lecter Japans

Issei Sagawa tötete 1981 die 25-jährige Renée Hartevelt. Nachdem er die junge Frau erschossen hatte, aß er Teile ihrer Leiche. Die Dokumentation rekonstruiert das aufsehenerregende Verbrechen und zeigt, wie Sagawa heute lebt. Noch immer gelangen regelmäßig schreckliche Einzelheiten über den Kannibalen an die Öffentlichkeit, die er nicht müde wird zu bestätigen.

Totale Überwachung – Wir werden alle überwacht

Totale Überwachung – Wir werden alle überwacht

Morgen schon werden alle registriert, erfasst, gechipt und überwacht… Aber was, wenn diese Sicherheit letztlich nur Illusion wäre? Was, wenn die Waffen, die schützen sollen, sich plötzlich gegen ihre Erfinder richteten? Errungenschaften, Schwachstellen, Risiken und Widersprüche einer technologischen Flucht nach vorn.

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