Tiere des Teufels

Tiere des Teufels

Im Mittelalter erreicht die Verteufelung der Natur ihren Höhepunkt: Fliegen, Ratten, Raben und sogar Hasen gelten als Helfershelfer des Teufels. Sie sollen Ausgeburten der Hölle sein und Weggefährten von Hexen und Zauberern. Nicht selten landen sie mit ihren Besitzern auf dem Scheiterhaufen. Das tierische Bild des Teufels Das Bild des Teufels selbst setzt sich in zahlreichen Abbildungen aus verschiedenen tierischen Körperteilen zusammen: Erst der Huf eines Ziegenbocks, die Flügel einer Fledermaus und Hörner auf dem Kopf machen die diabolische Erscheinung perfekt. Der Ursprung unserer Ängste Hartnäckig halten sich mittelalterlicher Aberglaube wie die “schwarze Katze von links” und moderne Mythen wie der von Graf Dracula bis heute. Die raubtierähnlichen Eckzähne des Vampirs sorgen immer noch für zahllose schlaflose Nächte. Doch können Tiere wirklich böse sein? Woher stammen all unsere Ängste? Der preisgekrönte Tierfilmer Steve Nicholls macht sich auf die Spur dieser Urängste und hält uns selbst den Spiegel vor. Das Resultat: Als einziges moralisches Wesen ist allein der Mensch zum Bösen fähig. “Tiere des Teufels” ist eine Reise in die unheimliche Welt der schwarzen Magie und des Aberglaubens, eine Naturgeschichte der besonderen Art.

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Die nächste Eiszeit

Die nächste Eiszeit

“Wohl keine Region der Erde wirkt so lebensfeindlich wie die Arktis. Und doch haben Menschen diesen unwirtlichen Lebensraum schon vor Jahrtausenden besiedelt. Sie sind hervorragend an die Bedingugen dieser “permanenten Eiszeit” angepasst. In nicht all zu ferner Zukunft könnten ihre Überlebensstrategien zum Vorbild für Millionen werden, die in gemässigteren Zonen leben. Denn so unglaublich es angesichts der globalen Klimaerwärmung auch klingen mag: Die nächste Eiszeit kommt bestimmt. Vor ihr kann auch der Treibhauseffekt nicht schützen, im Gegenteil.” Die preisgekrönte Dokumentation “Die nächste Eiszeit” stammt aus dem Jahr 2000. Sie wurde produziert von der Firma Scandinature in Kooperation mit Discovery Channel. In ihr wird grundsätzlich mal erklärt, wie es zu Eiszeiten in der Vergangenheit kam, und wie die nächste aussehen wird, mit den Auswirkungen auf den Globus und die Menschen. Und es wird erklärt, warum der Treibhauseffekt und die Klimaerwärmung dafür Sorge tragen werden, dass die nächste Eiszeit bedeutend früher kommen wird, als viele denken.

Das Handbuch der Hexenjagd

Das Handbuch der Hexenjagd

Der legendäre Hexenhammer wurde im Jahr 1486 in Speyer von dem Dominikaner Heinrich Kramer veröffentlicht und erschien bis ins 17. Jahrhundert hinein in insgesamt 29 Auflagen erschien. Er diente der Inquisition als Grundlage für die Hexenverfolgung. Detailliert beschreibt der “Malleus Maleficarum”, wie das Werk auch genannt wird, wie Hexen zu erkennen und zu verfolgen sind. Ein internationales Forscherteam nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in ein düsteres Kapitel der Geschichte und legt die Geheimnisse des Hexenhammers offen.

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Fukushima – Chronologie einer Katastrophe

Fukushima – Chronologie einer Katastrophe

Als Nuklearkatastrophe von Fukushima werden eine Reihe von katastrophalen Unfällen und schweren Störfällen im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi (Fukushima I) und deren Auswirkungen bezeichnet.

Die Unfallserie begann am 11. März 2011 um 14:47 Uhr mit dem Tōhoku-Erdbeben und lief gleichzeitig in den Kernreaktoren der Kraftwerksblöcke 1 bis 3 (Kernschmelzen) und den Abklingbecken der Blöcke 2 bis 4 ab. Sie führte zu einer erheblichen radioaktiven Kontamination von Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmitteln in der land- und meerseitigen Umgebung. Ungefähr 100- bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet verlassen. Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verhungerten.

Aufgrund der Menge an freigesetzten radioaktiven Stoffen ordnete die japanische Atomaufsichtsbehörde die Ereignisse auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse mit der Höchststufe 7 („katastrophaler Unfall“) ein.

Vier von sechs Reaktorblöcken des Kraftwerks wurden durch die Unfälle zerstört. Nach einer Erklärung der japanischen Regierung vom 20. März 2011 soll das Kraftwerk ganz aufgegeben werden. Über das Schicksal der nach Betreiberangaben noch funktionsfähigen Reaktorblöcke 5 und 6 wurde noch nicht entschieden.

Vor den Unfällen gab es Hinweise auf Risiken der verwendeten Reaktortypen und Konstruktionsmängel der Anlage in Fukushima Daiichi, Warnungen vor möglichen Schäden durch Erdbeben und Tsunamis sowie Kritik an unzureichender Wartung. Tepco ignorierte die meisten dieser Hinweise.

Zum Zeitpunkt des Bebens waren die Reaktorblöcke 1, 2 und 3 in Betrieb. Reaktorblock 4 war seit dem 30. November 2010 wegen einer großen Revision außer Betrieb; die Brennelemente dieses Blocks lagerten daher zum Unfallzeitpunkt vollständig im zugehörigen Abklingbecken. Die Blöcke 5 und 6 waren am 3. Januar 2011 bzw. am 14. August 2010 heruntergefahren und im Rahmen der Wartung schon wieder mit Brennelementen bestückt worden. Im Gegensatz zu Block 1 und 2 befanden sich in Reaktor 3 seit August 2010 auch Mischoxid-Brennelemente, die eine Mischung aus Urandioxid und Plutoniumdioxid enthalten. Jedes der Brennelemente bestand aus 60 Brennstäben und enthielt 170 bis 173 Kilogramm Kernbrennstoff (je nach Reaktor).

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Hitlers Kinder – Zucht

Hitlers Kinder – Zucht

Die Dokumentation Hitlers Kinder schildert Wege junger Menschen, wie viele sie damals erlebt haben. Zum Teil bisher unveröffentlichtes Filmmaterial dokumentiert die Erziehung im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie sowie die Vorbereitung zum Einsatz an der Front und in der Rüstungsindustrie.

Mit den vielfältigsten Methoden gelang es dem Regime des Dritten Reiches eine ganze Generation in seinem Bann zu ziehen. Die „Hitler-Jugend“ sollte die Jugendlichen frühzeitig auf eine vielseitige Einsetzbarkeit im Krieg vorbereiten. Den bis zu 8,7 Mio. Mitgliedern der HJ wurden deshalb vorrangig Tugenden wie Kameradschaft, Disziplin und Gehorsam vermittelt. Jungen Frauen und Mädchen wurde zuerst im „Bund Deutscher Mädel“ das Rollenbild der NS-Ideologie eingeimpft, bis sie dann bei Kriegsende selbst zum Kampfeinsatz getrieben wurden. Insgesamt starben mehr als ein Drittel der männlichen Geburtsjahrgänge Deutschlands von 1921 bis 1925 im Zweiten Weltkrieg. In den letzten Kriegswochen wurden selbst zwölfjährige Kinder zum Einsatz an die Front berufen.

Hitlers Kinder – Hingabe

Hitlers Kinder – Hingabe

Die Dokumentation Hitlers Kinder schildert Wege junger Menschen, wie viele sie damals erlebt haben. Zum Teil bisher unveröffentlichtes Filmmaterial dokumentiert die Erziehung im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie sowie die Vorbereitung zum Einsatz an der Front und in der Rüstungsindustrie.

Mit den vielfältigsten Methoden gelang es dem Regime des Dritten Reiches eine ganze Generation in seinem Bann zu ziehen. Die „Hitler-Jugend“ sollte die Jugendlichen frühzeitig auf eine vielseitige Einsetzbarkeit im Krieg vorbereiten. Den bis zu 8,7 Mio. Mitgliedern der HJ wurden deshalb vorrangig Tugenden wie Kameradschaft, Disziplin und Gehorsam vermittelt. Jungen Frauen und Mädchen wurde zuerst im „Bund Deutscher Mädel“ das Rollenbild der NS-Ideologie eingeimpft, bis sie dann bei Kriegsende selbst zum Kampfeinsatz getrieben wurden. Insgesamt starben mehr als ein Drittel der männlichen Geburtsjahrgänge Deutschlands von 1921 bis 1925 im Zweiten Weltkrieg. In den letzten Kriegswochen wurden selbst zwölfjährige Kinder zum Einsatz an die Front berufen.

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Emma Maersk – Superlativ mit Tiefgang

Emma Maersk – Superlativ mit Tiefgang

Die Emma Maersk, das größte Container-Schiff der Welt, ist ein wahrer Gigant der Meere, ein zwölfstöckiges, schwimmendes Lagerhaus mit Platz für 11.000 Container. Sie ist länger als ein Flugzeugträger und breiter als ein Fußballplatz. Im Jahre legt Emma Maersk 170.000 Seemeilen zurück, umgerechnet reist die nur aus 13 Mann bestehende Besatzung also sieben Mal um die Erde. Angetrieben wird Emma Maersk von einem der größten Dieselmotoren der Welt, der außerdem äußerst effizient arbeitet. Möglich wird der geringe Schwerölverbrauch durch ein modernes Recyclingsystem. Es fängt Motorwärme auf und leitet sie als Energie zurück in die Maschine. Ein Silikonanstrich sorgt für einen geringen Widerstand des gewaltigen Rumpfes im Wasser. Die Dokumentation begleitet den Schiffsgiganten auf seiner Reise von Malaysia nach Spanien, auf einer Strecke von 13.000 Kilometern, die vom Indischen Ozean bis ins Mittelmeer reicht. Schiff und Mannschaft durchqueren Piratengebiete, haben gefährliche Manöver zu bestehen und kämpfen gegen Maschinenprobleme sowie die glühende Äquatorsonne, die die Fracht bedroht. Dabei lautet das oberste Gebot für Emma Maersk: Der Fahrplan muss unter allen Umständen eingehalten werden.

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Waco – Die inszenierte Apokalypse

Waco – Die inszenierte Apokalypse

Am 28. Februar 1993 unternahm das ATF (Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms und Explosives) eine Razzia auf die festungsähnlich ausgebaute Ranch der so genannten Davidianer-Sekte in Mount Carmel bei Waco. Verdacht: illegaler Waffenbesitz. Im Verlauf der Razzia starben vier Polizisten und fünf Ranchbewohner. Anschliessend wurde die Ranch 51 Tage lang vom FBI belagert. Als das Gebäude am 19. April 1993 mit Panzern und Hubschraubern gestürmt wurde, brach ein zerstörerisches Feuer aus, das 80 der im Haus befindlichen 89 Sektenmitglieder tötete, darunter viele Frauen, Kinder und den Sektenführer David Koresh. Die DISCOVERY GESCHCHTE-Dokumentation Waco – Die inszenierte Apocalypse rekonstruiert die Katastrophe und versucht anhand von Zeugenaussagen und Originalaufnahmen Licht in die bis heute ungeklärte Eskalation zwischen Staat und Sekte zu bringen. David Koresh war Anführer der Davidianer, einer Splittergruppe der Adventisten. Er fixierte seine Anhänger auf sich, mit einer Kombination aus bizarren Bibelinterpretationen und seiner charismatischen Persönlichkeit. Und während er den männlichen Kultanhängern Enthaltsamkeit predigte, schwängerte er selbst mehrere Frauen der Gruppe. Zusammen mit zahlreichen ihm hörigen Anhängern bereitete er sich in einem grossen Lager in Waco, Texas, auf den baldigen Weltuntergang vor, wobei die Gruppe in grossem Umfang Waffen ansammelte. Die Polizei wollte Koresh deshalb festnehmen, zu seiner Ergreifung kam es allerdings nicht – stattdessen verschanzten sich die Davidianer in ihrem Lager und wurden 51 Tage lang vom FBI und amerikanischen Spezialeinheiten belagert. Der Konflikt eskalierte schliesslich und kostete 80 Menschen das Leben. Rund 19 Kinder im Alter zwischen vier und elf Jahren, die das Sektenzentrum vor dem verheerenden Brand verlassen konnten, wurden von Psychologen über ihre Erlebnisse auf dem Mount Carmel befragt. Die Aussagen wurden in einem Bericht von dem Leiter der Psychiatrie am Kinderkrankenhaus in Houston und seinen Mitarbeitern zusammengefasst. Psychische und physische Gewalt sind das traurige Ergebnis. Die Kinder wurden geschlagen und Mädchen ab dem elften Lebensjahr von dem Sektenführer David Koresh sexuell missbraucht. Gerüchte über den Missbrauch von Kindern waren auch Grund dafür, das Sektenzentrum von der Polizei durchsuchen zu lassen.

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Lachsfieber – Machenschaften eines Globalisierungsmonsters

Lachsfieber – Machenschaften eines Globalisierungsmonsters

Ein Jahr auf den Fersen des Großinvestors John Fredriksen: Die brisanten Recherchen über einen weltweit operierenden Nahrungsmittelgiganten wurden zu einem packenden Öko-Thriller über industrielle Massentierhaltung im Meer.

Der norwegische Unternehmer John Fredriksen ist Eigentümer von „Marine Harvest“, eines Milliardenkonzerns, der sein Geld vor allem mit der kommerziellen Lachszucht in sogenannten „Lachsfarmen“ verdient. Weil die Auflagen bezüglich Tierschutz und Umweltschutz in Norwegen zu streng sind, hat „Marine Harvest“ den Schwerpunkt seiner Tätigkeit nach Chile verlagert, wo er, beinahe ungehindert durch irgendwelche gesetzlichen Auflagen, die Lachszucht betreiben kann, ohne irgendeine Rücksicht auf Mensch, Tier oder Umwelt nehmen zu müssen. Skrupel scheinen John Frederiksen oder seine Mitarbeiter dabei nicht zu kennen, nicht einmal, wenn es um Menschenleben geht.

Der Pakt mit dem Panda – Was der WWF uns verschweigt

Der Pakt mit dem Panda – Was der WWF uns verschweigt

Eine Dokumentation des Bremer Journalisten Wilfried Huismann (dreifacher Grimme-Preisträger) über die Machenschaften des World Wildlife Fund. Schon länger ist bekannt, der WWF ist eine von den Eliten gegründete Frontorgnisation. WWF Gründer Prinz Bernhard war auch Mitinitiator der Bilderberger und ehemaliger der SS. Der WWF gilt als größte Umweltschutzorganisation der Welt. Fast grenzenlos ist das Vertrauen in seine grünen Projekte. Mit aufrüttelnden Kampagnen zielt der WWF direkt auf das gute Gewissen der Spender – alle sollen sich beteiligen wenn aussterbende Arten geschützt und das Klima oder der Regenwald gerettet werden. Vor 50 Jahren wurde der WWF gegründet – am 11. September 1961. Heute ist der WWF die einflussreichste Lobbyorganisation für die Umwelt – weltweit. Dank bester Kontakte zur Politik und zur Industrie. Eine ständige Gratwanderung zwischen Engagement und Käuflichkeit. Ein ganzes Jahr arbeitete der Dokumentarfilmer Wilfried Huismann an einem Film, der das grüne Bild des WWF entzaubern wird. Hinter der Öko-Fassade entdeckte der Autor während seiner Dreharbeiten weltweit Geschichten voller Sprengkraft. Die Dokumentation will die Geheimnisse des WWF ergründen. Sie wird zur einer Reise ins Herz des grünen Empire und sie erschüttert den Glauben an den Panda.

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Die Akte Enterprise – Ein Raumschiff verändert die Welt

Die Akte Enterprise – Ein Raumschiff verändert die Welt

Die 90-minütige Dokumentation Die Akte Enterprise — Ein Raumschiff verändert die Welt (OT: How William Shatner Changed the World) ist eine canadische Produktion der Handel Productions Inc. in Zusammenarbeit mit Discovery Networks International, Five, The History Channel, Arte France und Mentorn aus dem Jahre 2005. Die Doku wurde zunächst ohne die Moderation durch William Shatner und Jonathan Frakes produziert und zweiteilig ausgestrahlt unter dem Titel Expedition Weltall (Teil 1: Die Zeit des Aufbruchs, Teil 2: Die Zeit der Finsternis).

Die letztendlich von William Shatner und Jonathan Frakes nicht ganz ernst moderierte Sendung setzt sich das Ziel, Parallelen zwischen der Fiktion der Serien und dem in der Zwischenzeit tatsächlich errungenen Fortschritt zu finden. Dabei beschreiben die Erfinder des Handys, des PALMs sowie Mitarbeiter der NASA, der SETI und andere ihre Erinnerungen an den Kommunikator, Ionenantrieb und Transporter aus Star Trek. Es wird aber nicht nur der Einfluss von Star Trek auf die Technologie betrachtet. Die moralischen und philosophischen Aspekte der teils revolutionären Visionen Gene Roddenberrys werden hervorgehoben und ihre Tragweite für die Gesellschaft geschildert. Man versucht sich auch an einer Analyse der Gegenrichtung: Wie hat die Gesellschaft durch ihre Reaktionen auf Star Trek eben jenes verändert?

Interessante Details zu Requisiten und Produktion würzen die Doku, die stellenweise unter eine verbesserungswürdigen Recherche leidet. Hauptsächlich bezieht man sich auf Star Trek: The Original Series; Star Trek: The Next Generation, Star Trek: Deep Space Nine, Star Trek: Voyager und Star Trek: Enterprise finden jedoch auch Erwähnung.

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Schiller und die Musik

Schiller und die Musik

Die Spurensuche beginnt an Schillers wichtigstem Tatort: Weimar. Dort macht sich die Regisseurin des Films, Marieke Schroeder, gemeinsam mit dem Dirigenten, Autor und Weimaraner Peter Gülke auf, um Schillers Vision von Musik aufzuspüren. Man besucht sein Haus, hört in seinen Wänden der Musik auf seine Gedichte zu, macht den Gang ins Theater, um in Gespräch und musikalischen Realisationen Eindruck von der Gewalt zu geben, die Schillers Sprache und Szene auf die Musik aller Zeiten ausgeübt haben. Und man untersucht gesprächsweise in Goethes Gartenhaus mit Experten die Magie, die Schillers „Ode an die Freude“ in Beethovens „Neunter“ zum Schlager werden liess, sozusagen „weltumspannend“ – wie Thomas Mann sagen würde.

Prominente Gäste kommen in Weimar zusammen und werden befragt in diesem Film: Dieter Hildebrandt, der Autor des Buches über „Die Neunte“, Joachim Herz, Nestor der Musiktheater-Regisseure; die Bewahrer des Schiller-Nachlasses zu Weimar Hellmut Seemann und Bernhard Fischer oder der Musikologe Friedhelm Brusniak. Sie alle kommen ins Gespräch über die Facetten der musikalischen Rezeption von Schillers Lyrik, seiner Dramatik auf der Opernbühne, seiner aesthetischen Theorie.

Der Film lässt aber auch Schillers Atmosphäre besonders in den letzten Lebensjahren aufscheinen, spürt seine Umwelt auf, versucht die hochgespannte Persönlichkeit vom Tod des Dichters her zu sehen, um sein Leben zu begreifen und: so etwas wie einen „Klang“ dieses Lebens zu erhorchen, das uns qua Werk und Idee bis heute nicht loslässt. Dazu wird fast ausnahmslos Musik ‚live‘ geboten, werden Szenen gesprochen, Opernszenen realisiert und analysiert – um endlich einen Begriff zu bekommen von der Kraft seiner Wirkung durch die Zeiten, symbolisiert im Kuriosum der „Ode an die Freude“, der Schiller selbst kaum etwas abgewann und deren schnellen Ruhm er nicht begriff. Und das alles vor Beethoven.

Der Film hört aber nicht zuletzt Schillers Sprachmusik nach, der der Dichter wohl am innigsten vertraute in seinem Drang, das Erhabene zu fassen, ein Stück Himmel auf die Erde zu bringen – mit oder ohne Musik und, wenn ja, mit welcher?

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Die Kriegsgeschäfte der USA – Why We Fight

Die Kriegsgeschäfte der USA – Why We Fight

Dokumentationen über die Militäraktivitäten der USA und des Berufs Söldner US-Präsident Dwight D. Eisenhower – der einzige Fünf-Sterne-General, der US-Präsident wurde – warnte 1961 in seiner Abschiedsrede nach acht Jahren als US-Präsident vor der zunehmenden Verschränkung von Militär und Industrie. Er betrachtete den wachsenden Einfluss dieses „industriellen-militärischen Komplexes“ als eine der Hauptgefahren sowohl für die amerikanische Demokratie als auch für den Weltfrieden.

Die Heimlichtuer – Arbeitslose und ihr Doppelleben

Die Heimlichtuer – Arbeitslose und ihr Doppelleben

Sie sind arbeitslos, versuchen dies jedoch gegenüber ihrer Umwelt zu verheimlichen und spielen Familie und Freunden ein geregeltes Arbeitsleben vor. Autor Walter Krieg hat drei Menschen mit der Kamera begleitet, die ein solches Doppelleben führen. Die Dokumentation beschreibt ihren Alltag und erzählt, wie sie in diese Situation geraten sind. Es ist ein Film über Existenzängste, Realitätsverlust und den verzweifelten Versuch, Würde zu bewahren. Und über eine Gesellschaft, in der Arbeitslosigkeit vielfach noch als selbstverschuldet und Makel gilt.

Jeden Morgen bringt Jutta ihre beiden Kinder mit dem Auto zur Schule und fährt dann weiter zur Arbeit. Jedenfalls glauben das die Kinder und ihr Ehemann. Sie hat ihren Job in der Anzeigenabteilung einer Zeitung verloren und empfindet ihre Arbeitslosigkeit als Makel und Schande. Sie schämt sich so dafür, dass sie alle glauben lässt, sie führe immer noch dorthin zur Arbeit. Stattdessen drückt sich Jutta in Einkaufszentren oder Parks herum – immer in der Angst, erkannt zu werden. Als sie am Ende immer dringlicher Geld braucht, arbeitet sie in ihrer Verzweiflung heimlich als Prostituierte. Erst bei einem Ehestreit kommt alles ans Tageslicht und Juttas Welt liegt in Trümmern.

Arthur hat einen sehr gut bezahlten Job als leitender Angestellter in einem Unternehmen für Autoteile, ein Einfamilienhaus am Rand einer bergischen Kleinstadt, eine funktionierende Ehe und viele Bekannte. Als ihm unerwartet gekündigt wird, sieht er das alles in Gefahr. Treibt ihn diese Angst dazu, seiner Familie, seinen Freunden und Verwandten die Arbeitslosigkeit zu verheimlichen und nach wie vor jeden Morgen – standesgemäß mit Hemd und Krawatte – aus dem Haus zur „Arbeit zu gehen“? Tatsächlich packt er seine Thermoskanne jetzt auf dem Arbeitsamt aus und studiert stundenlang die Jobangebote. Dann macht er sich Gedanken, wie er die quälend lange Zeit bis zum „Feierabend“ verbringen kann, ohne dabei auf Bekannte zu treffen. Doch schließlich muss er seiner Frau gestehen, dass alles Erspartes aufgebraucht ist und er sie monatelang belogen hat.

Auch Werner hat seinen Job verloren und war einige Zeit auf Arbeitssuche. Weil er die besorgten Fragen von Familie und Freunden nicht mehr aushält, erzählt er allen, dass er wieder Arbeit hat. Monatelang lebt er von Erspartem. Als kein Geld mehr übrig ist und er nicht mehr weiter weiß, tut er etwas, was er heute nicht mehr versteht. Er überfällt immer wieder kleinere Drogeriemärkte, um Geld für Miete und Lebensmittel zu haben. Zwei Jahre zieht er das so durch, bis er am Ende gefasst und zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt wird. Heute kann er sich eingestehen, dass ihm der äußere Schein zu wichtig war, dass seine Freunde ihn wegen seiner Arbeitslosigkeit nicht verachtet, sondern ihm geholfen hätten, dass er eine Fassade aufrecht gehalten hat, die irgendwann einstürzen musste.

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Die Westside Kanaken

Die Westside Kanaken

„Westside Kanaken“ nennen sich eine Handvoll Rapper aus Köln, die ihren türkischen Migrationshintergrund mit Kalkül als Marke setzen. Im Gegensatz zu Bushido und den anderen coolen Jungs aus Berlin legt die Kölner Westside-Szene um den Videoproduzenten Malic offen Wert darauf, echte „Gangsta Rapper“ zu vermarkten. Und so können einige Kiez-Stars wie die La Honda Boys aus Ossendorf auf beträchtliche Vorstrafenregister verweisen, was für sie „Street-Credibility“ bedeutet und somit zum guten Ton gehört. Ob die schiefe Bahn der Zuhälter, Waffenhändler und Dealer mit Hilfe der Musik wieder zurecht gerappt werden kann, bleibt offen.

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