Emma Maersk – Superlativ mit Tiefgang

Emma Maersk – Superlativ mit Tiefgang

Die Emma Maersk, das größte Container-Schiff der Welt, ist ein wahrer Gigant der Meere, ein zwölfstöckiges, schwimmendes Lagerhaus mit Platz für 11.000 Container. Sie ist länger als ein Flugzeugträger und breiter als ein Fußballplatz. Im Jahre legt Emma Maersk 170.000 Seemeilen zurück, umgerechnet reist die nur aus 13 Mann bestehende Besatzung also sieben Mal um die Erde. Angetrieben wird Emma Maersk von einem der größten Dieselmotoren der Welt, der außerdem äußerst effizient arbeitet. Möglich wird der geringe Schwerölverbrauch durch ein modernes Recyclingsystem. Es fängt Motorwärme auf und leitet sie als Energie zurück in die Maschine. Ein Silikonanstrich sorgt für einen geringen Widerstand des gewaltigen Rumpfes im Wasser. Die Dokumentation begleitet den Schiffsgiganten auf seiner Reise von Malaysia nach Spanien, auf einer Strecke von 13.000 Kilometern, die vom Indischen Ozean bis ins Mittelmeer reicht. Schiff und Mannschaft durchqueren Piratengebiete, haben gefährliche Manöver zu bestehen und kämpfen gegen Maschinenprobleme sowie die glühende Äquatorsonne, die die Fracht bedroht. Dabei lautet das oberste Gebot für Emma Maersk: Der Fahrplan muss unter allen Umständen eingehalten werden.

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Waco – Die inszenierte Apokalypse

Waco – Die inszenierte Apokalypse

Am 28. Februar 1993 unternahm das ATF (Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms und Explosives) eine Razzia auf die festungsähnlich ausgebaute Ranch der so genannten Davidianer-Sekte in Mount Carmel bei Waco. Verdacht: illegaler Waffenbesitz. Im Verlauf der Razzia starben vier Polizisten und fünf Ranchbewohner. Anschliessend wurde die Ranch 51 Tage lang vom FBI belagert. Als das Gebäude am 19. April 1993 mit Panzern und Hubschraubern gestürmt wurde, brach ein zerstörerisches Feuer aus, das 80 der im Haus befindlichen 89 Sektenmitglieder tötete, darunter viele Frauen, Kinder und den Sektenführer David Koresh. Die DISCOVERY GESCHCHTE-Dokumentation Waco – Die inszenierte Apocalypse rekonstruiert die Katastrophe und versucht anhand von Zeugenaussagen und Originalaufnahmen Licht in die bis heute ungeklärte Eskalation zwischen Staat und Sekte zu bringen. David Koresh war Anführer der Davidianer, einer Splittergruppe der Adventisten. Er fixierte seine Anhänger auf sich, mit einer Kombination aus bizarren Bibelinterpretationen und seiner charismatischen Persönlichkeit. Und während er den männlichen Kultanhängern Enthaltsamkeit predigte, schwängerte er selbst mehrere Frauen der Gruppe. Zusammen mit zahlreichen ihm hörigen Anhängern bereitete er sich in einem grossen Lager in Waco, Texas, auf den baldigen Weltuntergang vor, wobei die Gruppe in grossem Umfang Waffen ansammelte. Die Polizei wollte Koresh deshalb festnehmen, zu seiner Ergreifung kam es allerdings nicht – stattdessen verschanzten sich die Davidianer in ihrem Lager und wurden 51 Tage lang vom FBI und amerikanischen Spezialeinheiten belagert. Der Konflikt eskalierte schliesslich und kostete 80 Menschen das Leben. Rund 19 Kinder im Alter zwischen vier und elf Jahren, die das Sektenzentrum vor dem verheerenden Brand verlassen konnten, wurden von Psychologen über ihre Erlebnisse auf dem Mount Carmel befragt. Die Aussagen wurden in einem Bericht von dem Leiter der Psychiatrie am Kinderkrankenhaus in Houston und seinen Mitarbeitern zusammengefasst. Psychische und physische Gewalt sind das traurige Ergebnis. Die Kinder wurden geschlagen und Mädchen ab dem elften Lebensjahr von dem Sektenführer David Koresh sexuell missbraucht. Gerüchte über den Missbrauch von Kindern waren auch Grund dafür, das Sektenzentrum von der Polizei durchsuchen zu lassen.

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Lachsfieber – Machenschaften eines Globalisierungsmonsters

Lachsfieber – Machenschaften eines Globalisierungsmonsters

Ein Jahr auf den Fersen des Großinvestors John Fredriksen: Die brisanten Recherchen über einen weltweit operierenden Nahrungsmittelgiganten wurden zu einem packenden Öko-Thriller über industrielle Massentierhaltung im Meer.

Der norwegische Unternehmer John Fredriksen ist Eigentümer von „Marine Harvest“, eines Milliardenkonzerns, der sein Geld vor allem mit der kommerziellen Lachszucht in sogenannten „Lachsfarmen“ verdient. Weil die Auflagen bezüglich Tierschutz und Umweltschutz in Norwegen zu streng sind, hat „Marine Harvest“ den Schwerpunkt seiner Tätigkeit nach Chile verlagert, wo er, beinahe ungehindert durch irgendwelche gesetzlichen Auflagen, die Lachszucht betreiben kann, ohne irgendeine Rücksicht auf Mensch, Tier oder Umwelt nehmen zu müssen. Skrupel scheinen John Frederiksen oder seine Mitarbeiter dabei nicht zu kennen, nicht einmal, wenn es um Menschenleben geht.

Der Pakt mit dem Panda – Was der WWF uns verschweigt

Der Pakt mit dem Panda – Was der WWF uns verschweigt

Eine Dokumentation des Bremer Journalisten Wilfried Huismann (dreifacher Grimme-Preisträger) über die Machenschaften des World Wildlife Fund. Schon länger ist bekannt, der WWF ist eine von den Eliten gegründete Frontorgnisation. WWF Gründer Prinz Bernhard war auch Mitinitiator der Bilderberger und ehemaliger der SS. Der WWF gilt als größte Umweltschutzorganisation der Welt. Fast grenzenlos ist das Vertrauen in seine grünen Projekte. Mit aufrüttelnden Kampagnen zielt der WWF direkt auf das gute Gewissen der Spender – alle sollen sich beteiligen wenn aussterbende Arten geschützt und das Klima oder der Regenwald gerettet werden. Vor 50 Jahren wurde der WWF gegründet – am 11. September 1961. Heute ist der WWF die einflussreichste Lobbyorganisation für die Umwelt – weltweit. Dank bester Kontakte zur Politik und zur Industrie. Eine ständige Gratwanderung zwischen Engagement und Käuflichkeit. Ein ganzes Jahr arbeitete der Dokumentarfilmer Wilfried Huismann an einem Film, der das grüne Bild des WWF entzaubern wird. Hinter der Öko-Fassade entdeckte der Autor während seiner Dreharbeiten weltweit Geschichten voller Sprengkraft. Die Dokumentation will die Geheimnisse des WWF ergründen. Sie wird zur einer Reise ins Herz des grünen Empire und sie erschüttert den Glauben an den Panda.

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Die Akte Enterprise – Ein Raumschiff verändert die Welt

Die Akte Enterprise – Ein Raumschiff verändert die Welt

Die 90-minütige Dokumentation Die Akte Enterprise — Ein Raumschiff verändert die Welt (OT: How William Shatner Changed the World) ist eine canadische Produktion der Handel Productions Inc. in Zusammenarbeit mit Discovery Networks International, Five, The History Channel, Arte France und Mentorn aus dem Jahre 2005. Die Doku wurde zunächst ohne die Moderation durch William Shatner und Jonathan Frakes produziert und zweiteilig ausgestrahlt unter dem Titel Expedition Weltall (Teil 1: Die Zeit des Aufbruchs, Teil 2: Die Zeit der Finsternis).

Die letztendlich von William Shatner und Jonathan Frakes nicht ganz ernst moderierte Sendung setzt sich das Ziel, Parallelen zwischen der Fiktion der Serien und dem in der Zwischenzeit tatsächlich errungenen Fortschritt zu finden. Dabei beschreiben die Erfinder des Handys, des PALMs sowie Mitarbeiter der NASA, der SETI und andere ihre Erinnerungen an den Kommunikator, Ionenantrieb und Transporter aus Star Trek. Es wird aber nicht nur der Einfluss von Star Trek auf die Technologie betrachtet. Die moralischen und philosophischen Aspekte der teils revolutionären Visionen Gene Roddenberrys werden hervorgehoben und ihre Tragweite für die Gesellschaft geschildert. Man versucht sich auch an einer Analyse der Gegenrichtung: Wie hat die Gesellschaft durch ihre Reaktionen auf Star Trek eben jenes verändert?

Interessante Details zu Requisiten und Produktion würzen die Doku, die stellenweise unter eine verbesserungswürdigen Recherche leidet. Hauptsächlich bezieht man sich auf Star Trek: The Original Series; Star Trek: The Next Generation, Star Trek: Deep Space Nine, Star Trek: Voyager und Star Trek: Enterprise finden jedoch auch Erwähnung.

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Schiller und die Musik

Schiller und die Musik

Die Spurensuche beginnt an Schillers wichtigstem Tatort: Weimar. Dort macht sich die Regisseurin des Films, Marieke Schroeder, gemeinsam mit dem Dirigenten, Autor und Weimaraner Peter Gülke auf, um Schillers Vision von Musik aufzuspüren. Man besucht sein Haus, hört in seinen Wänden der Musik auf seine Gedichte zu, macht den Gang ins Theater, um in Gespräch und musikalischen Realisationen Eindruck von der Gewalt zu geben, die Schillers Sprache und Szene auf die Musik aller Zeiten ausgeübt haben. Und man untersucht gesprächsweise in Goethes Gartenhaus mit Experten die Magie, die Schillers „Ode an die Freude“ in Beethovens „Neunter“ zum Schlager werden liess, sozusagen „weltumspannend“ – wie Thomas Mann sagen würde.

Prominente Gäste kommen in Weimar zusammen und werden befragt in diesem Film: Dieter Hildebrandt, der Autor des Buches über „Die Neunte“, Joachim Herz, Nestor der Musiktheater-Regisseure; die Bewahrer des Schiller-Nachlasses zu Weimar Hellmut Seemann und Bernhard Fischer oder der Musikologe Friedhelm Brusniak. Sie alle kommen ins Gespräch über die Facetten der musikalischen Rezeption von Schillers Lyrik, seiner Dramatik auf der Opernbühne, seiner aesthetischen Theorie.

Der Film lässt aber auch Schillers Atmosphäre besonders in den letzten Lebensjahren aufscheinen, spürt seine Umwelt auf, versucht die hochgespannte Persönlichkeit vom Tod des Dichters her zu sehen, um sein Leben zu begreifen und: so etwas wie einen „Klang“ dieses Lebens zu erhorchen, das uns qua Werk und Idee bis heute nicht loslässt. Dazu wird fast ausnahmslos Musik ‚live‘ geboten, werden Szenen gesprochen, Opernszenen realisiert und analysiert – um endlich einen Begriff zu bekommen von der Kraft seiner Wirkung durch die Zeiten, symbolisiert im Kuriosum der „Ode an die Freude“, der Schiller selbst kaum etwas abgewann und deren schnellen Ruhm er nicht begriff. Und das alles vor Beethoven.

Der Film hört aber nicht zuletzt Schillers Sprachmusik nach, der der Dichter wohl am innigsten vertraute in seinem Drang, das Erhabene zu fassen, ein Stück Himmel auf die Erde zu bringen – mit oder ohne Musik und, wenn ja, mit welcher?

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Die Kriegsgeschäfte der USA – Why We Fight

Die Kriegsgeschäfte der USA – Why We Fight

Dokumentationen über die Militäraktivitäten der USA und des Berufs Söldner US-Präsident Dwight D. Eisenhower – der einzige Fünf-Sterne-General, der US-Präsident wurde – warnte 1961 in seiner Abschiedsrede nach acht Jahren als US-Präsident vor der zunehmenden Verschränkung von Militär und Industrie. Er betrachtete den wachsenden Einfluss dieses „industriellen-militärischen Komplexes“ als eine der Hauptgefahren sowohl für die amerikanische Demokratie als auch für den Weltfrieden.

Die Heimlichtuer – Arbeitslose und ihr Doppelleben

Die Heimlichtuer – Arbeitslose und ihr Doppelleben

Sie sind arbeitslos, versuchen dies jedoch gegenüber ihrer Umwelt zu verheimlichen und spielen Familie und Freunden ein geregeltes Arbeitsleben vor. Autor Walter Krieg hat drei Menschen mit der Kamera begleitet, die ein solches Doppelleben führen. Die Dokumentation beschreibt ihren Alltag und erzählt, wie sie in diese Situation geraten sind. Es ist ein Film über Existenzängste, Realitätsverlust und den verzweifelten Versuch, Würde zu bewahren. Und über eine Gesellschaft, in der Arbeitslosigkeit vielfach noch als selbstverschuldet und Makel gilt.

Jeden Morgen bringt Jutta ihre beiden Kinder mit dem Auto zur Schule und fährt dann weiter zur Arbeit. Jedenfalls glauben das die Kinder und ihr Ehemann. Sie hat ihren Job in der Anzeigenabteilung einer Zeitung verloren und empfindet ihre Arbeitslosigkeit als Makel und Schande. Sie schämt sich so dafür, dass sie alle glauben lässt, sie führe immer noch dorthin zur Arbeit. Stattdessen drückt sich Jutta in Einkaufszentren oder Parks herum – immer in der Angst, erkannt zu werden. Als sie am Ende immer dringlicher Geld braucht, arbeitet sie in ihrer Verzweiflung heimlich als Prostituierte. Erst bei einem Ehestreit kommt alles ans Tageslicht und Juttas Welt liegt in Trümmern.

Arthur hat einen sehr gut bezahlten Job als leitender Angestellter in einem Unternehmen für Autoteile, ein Einfamilienhaus am Rand einer bergischen Kleinstadt, eine funktionierende Ehe und viele Bekannte. Als ihm unerwartet gekündigt wird, sieht er das alles in Gefahr. Treibt ihn diese Angst dazu, seiner Familie, seinen Freunden und Verwandten die Arbeitslosigkeit zu verheimlichen und nach wie vor jeden Morgen – standesgemäß mit Hemd und Krawatte – aus dem Haus zur „Arbeit zu gehen“? Tatsächlich packt er seine Thermoskanne jetzt auf dem Arbeitsamt aus und studiert stundenlang die Jobangebote. Dann macht er sich Gedanken, wie er die quälend lange Zeit bis zum „Feierabend“ verbringen kann, ohne dabei auf Bekannte zu treffen. Doch schließlich muss er seiner Frau gestehen, dass alles Erspartes aufgebraucht ist und er sie monatelang belogen hat.

Auch Werner hat seinen Job verloren und war einige Zeit auf Arbeitssuche. Weil er die besorgten Fragen von Familie und Freunden nicht mehr aushält, erzählt er allen, dass er wieder Arbeit hat. Monatelang lebt er von Erspartem. Als kein Geld mehr übrig ist und er nicht mehr weiter weiß, tut er etwas, was er heute nicht mehr versteht. Er überfällt immer wieder kleinere Drogeriemärkte, um Geld für Miete und Lebensmittel zu haben. Zwei Jahre zieht er das so durch, bis er am Ende gefasst und zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt wird. Heute kann er sich eingestehen, dass ihm der äußere Schein zu wichtig war, dass seine Freunde ihn wegen seiner Arbeitslosigkeit nicht verachtet, sondern ihm geholfen hätten, dass er eine Fassade aufrecht gehalten hat, die irgendwann einstürzen musste.

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Die Westside Kanaken

Die Westside Kanaken

„Westside Kanaken“ nennen sich eine Handvoll Rapper aus Köln, die ihren türkischen Migrationshintergrund mit Kalkül als Marke setzen. Im Gegensatz zu Bushido und den anderen coolen Jungs aus Berlin legt die Kölner Westside-Szene um den Videoproduzenten Malic offen Wert darauf, echte „Gangsta Rapper“ zu vermarkten. Und so können einige Kiez-Stars wie die La Honda Boys aus Ossendorf auf beträchtliche Vorstrafenregister verweisen, was für sie „Street-Credibility“ bedeutet und somit zum guten Ton gehört. Ob die schiefe Bahn der Zuhälter, Waffenhändler und Dealer mit Hilfe der Musik wieder zurecht gerappt werden kann, bleibt offen.

Plastic Planet

Plastic Planet

Die Nylon – und andere synthetische Fasern verdrängten die Hanffaser, Flachs, Schilf, Roggen und Sissal weitgehend vom Markt, obwohl aus den Fasern des Hanf eine äußerst stabile Natur-Textilfaser hergestellt werden kann und Jahrtausende lang hergestellt wurde. Die ersten Levis-Jeans waren aus Hanf, Spielzeug, Eimer und vieles mehr aus Blech, Leder, Glas und allem was die Natur so hergab.

Politikern wie Harry J. Anslinger, Medienmachern wie der Zeitungsmogul Randolph William Hearst und Industrieunternehmen wie der Erfinder der Nylonfaser, DuPont, haben durch eine massive Medienkampagne Hanf in Verruf gebracht.

Durch die Hanfprohibitionsgesetze der 30er Jahre wurde die wertvolle Kultur- und Nutzpflanze Hanf verboten. Die Gründe des Verbotes sind die handfesten monetären Interessen der gerade in den 30er Jahren aufkommenden erdölverarbeitenden Industrien und nicht die angeblich gesundheitsgefährdende Wirkung der Droge Hanf, einer seit Jahrtausenden zur vielfältigen Heilung benutzten Arzneipflanze.

Noch während des WW2 war Hanf in Europa sehr begehrt. Vorallem bei der Detschen Armee! Mit industriellem Hanföl wurden Motoren geschmiert, aus der unverwüstlichen Hanffaser fertigte man Tornister, Gürte, Schnüre, Schnürsenkel, Seile, Zelte, LKW-Planen, Fahnen, Banner und — last but not least — etliche Uniformen und Zubehör für die Armee. Mit zunehmender Dauer des Krieges erfuhr der Hanfanbau nochmals einen Zuwachs auf 40’000 Hektar!

Das Soybean Car (deutsch Sojabohnen-Auto) war ein Fahrzeug, das der US-amerikanische Automobilhersteller Henry Ford 1941 der Öffentlichkeit vorstellte. 14 sojafaserverstärkte Karosserieflächen auf dem konventionellen Rahmen führten zu einer Gewichtsreduktion von 3000 auf 2000 Pfund, umgerechnet von 1,4 auf 0,9 Tonnen. Über die genaue Zusammensetzung existieren keine Unterlagen mehr. Auch das Fahrzeug selbst ist nicht erhalten. Neben Soja sollen Weizen, Hanf, Flachs, Bastfasern und weitere Stoffe verwendet worden sein. Für das Fahrzeug verbreitete sich der Begriff Hemp Car (deutsch Hanfauto), nachdem 1999 in Publikationen darüber berichtet wurde.

Wer war die treibende Kraft hinter dem Hanfverbot?
Der berühmt berüchtigte Zeitungsmagnat William Randoph Hearst war Eigentümer der Hearst Paper Manufacturing Division von Kimberly Clark und besass riesige Flächen an Wald. Die Hearst Company lieferte Papierprodukte und benötigte diese auch für das Zeitungsimperium. Hearst war nur aus Profitgier einer der grössten Zerstörer der Waldbestände in Amerika und er lief Gefahr Millionen wegen dem Erfolg des Hanfs als besserer Zellstoff zu verlieren.

Gleichzeitig patentierte im Jahre 1937 die Chemiefirma Dupont den Herstellungsprozess zur Gewinnung von Kunststoff aus Kohle und Erdöl. Die synthetischen Stoffe wie Plastik, Zellophan, Zelluloid, Methanol, Nylon, Rayon, Dacron, usw. konnte von nun an aus Erdöl produziert werden. Die Industrialisierung des Hanf hätte das gesamte Geschäft von Dupont ruiniert.

Als Andrew Mellon, einer der reichsten Männer der USA, der Finanzminister von Präsident Hoover wurde, aber gleichzeitig der grösste Investor bei Dupont war, hat er den angeheiratenen Verwandten Harry J. Anslinger zum Chef der Antidrogenbehörde (Federal Bureau of Narcotics and Dangereous Drugs) ernannt. Damit bekam er grossen Einfluss auf die Drogenpolitik Amerikas.

Unter den Konzernbossen wurde dann in geheimer Absprache entschieden, Hanf als Feind zu bezeichnen, weil es den Profit ihrer Konzerne gefährdete. Damit ihre Wirtschaftsmacht, und damit auch ihre politische Macht, erhalten blieb, musste Hanf zerstört und als schlimme Droge beschimpft werden. Diese Männer nahmen dann einen obskuren mexikanischen Slangausdruck Marihuana, verdrehten damit die Bedeutung von Hanf, und beeinflussten die Denkweise der Amerikaner ins Negative.

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Constrictors – Tödliche Würgeschlangen

Constrictors – Tödliche Würgeschlangen

Spannendes Wild-Life-Special über die größten Würgeschlangen der Welt – die Boa Constrictors. Der renommierte Schlangenforscher Dr. Jesús Rivas begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch fünf Kontinente und erklärt Verhaltensweisen, Jagdmethoden und Fortpflanzungsverhalten dieser Tiere. Zur Verdeutlichung werden außergewöhnlich aufwändige Computer-Grafiken verwendet.

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Bruce Lee – Reise eines Kriegers

Bruce Lee – Reise eines Kriegers

Die Dokumentation ‚Bruce Lee – Die Reise eines Kriegers‘ erzaehlt den Lebensweg des Schauspielers, der in Hongkong zum Superstar wurde und als erster Asiate den Sprung nach Hollywood schaffte. Ein Kampfsportler mit philosophischem Hintergrund, ein Lehrer für Chuck Norris, Steve McQueen oder James Garner und vor allem ein Wanderer zwischen den Welten. Lee kreierte ein völlig neues Genre des Kampfsportfilms. Er machte Kung Fu in Amerika bekannt und erarbeitete seine eigene, die präziseste aller Kampfkünste: Jeet Kune Do, ‚Der Weg der eingreifenden Faust‘. Die Dokumentation zeigt den schweren Weg des jungen Philosophiestudenten und Schauspielers im Hollywood der 60er Jahre, seine Rebellion gegen die Diskriminierung der Chinesen in amerikanischen Spielfilmen und die festgefügte Ordnung der Kampfsportwelt. ‚Bruce Lee — Die Reise eines Kriegers‘ gibt Einblicke in Lees Privatleben, finanzielle Sorgen und gesundheitliche Probleme. Seine Witwe Linda Lee Cadwell erinnert sich ebenso an ihn wie sein Kampfsportschüler, der Basketballstar Kareem Abdul Jabbar und viele andere.

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Wörthersee – Bühne für Tier und Mensch

Wörthersee – Bühne für Tier und Mensch

Der Wörthersee ist nicht nur einer der schönsten Seen Österreichs, sondern auch ein international bekanntes Gewässer. Er ist Bühne für weltbekannte Komponisten, Architekten oder Hollywoodstars. Jenseits des Trubels ist das landschaftlich reizvolle Gewässer, mit seinen Inseln und Halbinseln, ein Naturjuwel, das zum Teil zum „natura 2000 Gebiet“ erklärt wurde. Die Dokumentation blickt hinter die „geheimen Kulissen“ des Wörthersees.

Aus eigener Kraft – Wie Sportler Schicksalsschläge überwinden

Aus eigener Kraft – Wie Sportler Schicksalsschläge überwinden

Die österreichischen Spitzensportler Niki Lauda, Thomas Muster und Hermann Maier hatten alle schwere Unfülle und wurden durch ihre Comebacks zu Legenden. Aber es gibt aber auch Sportler, denen kein Comeback gelang. Für diese Menschen spricht die Ärztin Therese Schwarzenberg, die nach einem Skiunfall querschnittsgelähmt war und nach zwei Jahren wieder laufen konnte. Der Film „Aus eigener Kraft“ stellt Therese Schwarzenberg und Sportgrößen wie Niki Lauda, Thomas Muster, Hermann Maier vor, die in sehr persönlichen Interviews ihre Erlebnisse schildern.

Die Brüder Grimm – Märchensammler

Die Brüder Grimm – Märchensammler

Auch 200 Jahre nach ihrem Erscheinen sind „Grimms Märchen“ immer noch die bekanntesten Geschichten deutscher Sprache in der Welt – aber was ist das Geheimnis von „Ritter Blaubart“ und „Schneewittchen“?

Ein japanischer Kult-Regisseur inszeniert „Rotkäppchen“ als Anime-Film im Terroristenmilieu. Matt Damon und Heath Ledger spielen die Brüder Grimm in einem opulenten Fantasy-Abenteuer von Terry Gilliam. Und überhaupt wäre Hollywood ohne die Drehbücher der Brüder Grimm um vieles ärmer: Hannibal Lecter oder Norman Bates aus Hitchcocks „Psycho“ – undenkbar ohne die Vorlagen vom frauenmordenden „Ritter Blaubart“ der Brüder Grimm. „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ – hat das nicht Walt Disney erfunden? Und auch in Japan hält man den „Wolf und die Sieben Geißlein“ für ein uraltes japanisches Märchen. Aber das beweist nur den unvorstellbaren Erfolg, mit dem diese Märchensammlung die Welt erobert hat.

Warum gerade sie? Warum die Brüder Grimm? Warum sind die fünf erhaltenen persönlichen Handexemplare der beiden Grimms von der UNESCO im Jahre 2005 zum „Weltdokumentenerbe“ erklärt worden? Der Film gibt Antworten auf diese Fragen und erzählt, wie die beiden Wissenschaftler Jacob und Wilhelm Grimm zum Märchensammeln gekommen sind, wie sie sich gegenüber dem Kulturimperialismus Napoleons behaupteten und das romantisch-nationale Projekt ihres Lebenswerks unbeirrt weiter verfolgten. Der Film zeigt aber auch eine erbitterte Diskussion: Kann man Kindern die oft grausamen Geschichten zumuten? Schon die Brüder Grimm selbst wurden deshalb hart kritisiert, worauf sie viele Märchen „entschärften“ und in den nächsten Auflagen eine kindgerechtere Sprache wählten.

Dennoch, weil soviel an Grausamkeit, Aberglaube und überholten Weltbildern in diesen Geschichten stecke, sind nach 1945 einige der Märchen von den Alliierten sogar verboten worden: Auch sie hätten mit dazu beigetragen, aus deutschen Kindern Bestien zu machen; vom Ofen der Hexe in „Hänsel und Gretel“ führe ein Weg zu den Gaskammern in Auschwitz. Heute sind Märchenerzählerinnen mit Grimms Märchen wieder in den Schulen unterwegs und bringen den Kindern wichtige moralische Grundwerte bei, findet Kristin Wardetzky, die Grande Dame der Erzählforschung. Neben ihr kommen unter anderen im Film zu Wort: der britische Regisseur Terry Gilliam, der Illustrator Roberto Innocenti, der Märchenforscher Heinz Rölleke und Prof. Hashimoto, Leiter des Grimm-Museums im japanischen Ishibashi.

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