Krieg in Europa! | Doku 2022 HD

Russlands Überfall auf die Ukraine löst Entsetzen aus – vor allem in Europa. Viele hielten ihren Kontinent für eine „Oase des Friedens“. Doch wie friedlich war es nach 1945 wirklich bei uns?

Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat es auf unserem Kontinent eine ganze Reihe von Kriegen und Konflikten gegeben. Nationalismus, Rassismus und das Streben nach Vormacht haben zu blutigen Auseinandersetzungen geführt. „ZDF-History“ geht auf Spurensuche.

Eine ganze Reihe von Konflikten

Putins Angriff auf die Ukraine ist nicht der einzige Feldzug des mächtigen Mannes im Kreml: Bereits in Tschetschenien und Georgien lässt er Panzer rollen, destabilisiert mit asymmetrischer Kriegsführung seine Nachbarn.

In den 1950er- und 1960er-Jahren finden Volksaufstände in der DDR, Ungarn und der Tschechoslowakei statt, die von den sozialistisch-autoritären Regimen brutal niedergeschlagen werden. Militär schießt auf Zivilisten, Hunderte finden in Berlin, Budapest und Prag den Tod. In Nordspanien kämpft seit 1959 die Untergrundorganisation ETA gegen die Franco-Diktatur und für die Unabhängigkeit des Baskenlandes von Spanien – mit terroristischen Mitteln. In Irland führt die IRA über Jahrzehnte einen blutigen Bürgerkrieg gegen Großbritannien. Ihr Ziel: ein vereintes und unabhängiges Irland. Der „Bloody Sunday“ 1972, bei dem eine Spezialeinheit der britischen Armee 13 unbewaffnete Demonstranten erschießt, führt zur Eskalation des Nordirlandkonflikts.

Immer wieder Kriege auf dem europäischen Kontinent

Nach dem Tod des jugoslawischen Staatschefs Josip Tito wachsen die Spannungen in dem Vielvölkerstaat kontinuierlich an und entladen sich schließlich in den 1990er-Jahren in einer Reihe blutiger Kriege, die mindestens 200.000 Menschen das Leben kosten. Im Kosovokrieg kommt es 1999 zum ersten Kampfeinsatz deutscher Soldaten nach 1945. Bis heute ist die Intervention umstritten. Auch der Zerfall der Sowjetunion 1991 führt zu einer Reihe von Kriegen im erweiterten Europa, etwa zwischen Armenien und Aserbaidschan.

„ZDF-History“ wirft einen Blick auf diese und andere Konflikte und ordnet sie in den jeweiligen historischen Kontext ein. In einer Reihe von Gesprächen mit Expertinnen und Experten analysiert der Film, warum es nach den schrecklichen Erfahrungen der beiden Weltkriege auch nach 1945 immer wieder zu Kriegen auf dem europäischen Kontinent kam.

Krieg in Europa! | Doku 2022 HD

Zwangsprostitution in Europa | ARTE Re:

Der Traum von einem guten Leben in Deutschland führt viele rumänische Frauen aus der Armut direkt in die Zwangsprostitution. Die kriminellen Schleuser bleiben meist unbehelligt. Denn in Deutschland gilt Prostitution als freiwillige Dienstleistung. Doch 90 Prozent der Frauen werden zum käuflichen Sex gezwungen.

Die Ware Mensch ist günstig für die organisierte Kriminalität. Anders als Drogen oder Waffen kostet sie fast nichts. Und man kann sie nicht nur einmal verkaufen, sondern immer wieder, Tag für Tag.
Junge Frauen versuchen der Armut in ihren Heimatländern zu entkommen und landen in deutschen Bordellen. Die meisten stammen aus Rumänien oder Bulgarien. Gewissenlose Menschenhändler versprechen ihnen gut bezahlte Jobs, um sie hier in die Sexsklaverei zu zwingen. Manche verkaufen sich für den Gegenwert einer Packung Zigaretten. Erleichtert wird diese Zwangsprostitution durch eine Gesetzgebung, die Prostitution legalisiert und als Dienstleistung definiert, freiwillig angeboten. Wieviele Frauen gezwungen werden, bleibt dabei im Dunkeln.
Zum Beispiel Sascha, die 20 bis 30 Freier am Tag bedienen musste, und die erst mit Hilfe von „Amalie“, einer Mannheimer Beratungsstelle für Frauen in der Prostitution, den Ausstieg geschafft hat. „Amalie“ hat ihr einen Job und eine Wohnung vermittelt, damit sie sich eine neue Existenz aufbauen kann.

Reportage (Deutschland 2020, 33 Min)

Kaukasus: Zwischen den Welten | Mit offenen Karten Reupload | ARTE

Jede Woche untersucht „Mit offenen Karten“ die politischen Kräfteverhältnisse in der Welt. In dieser Folge: Der Kaukasus war einst ein wichtiger strategischer Knotenpunkt zwischen dem Russischen, dem Persischen und dem Osmanischen Reich. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion erwachten ethnische Spannungen in der an Öl- und Gasvorkommen reichen Region aufs Neue.

Der Kaukasus war einst ein wichtiger strategischer Knotenpunkt zwischen dem Russischen, dem Persischen und dem Osmanischen Reich. Trotzdem ist er für die meisten Europäer unbekanntes Terrain. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion erwachten ethnische Spannungen in der an Öl- und Gasvorkommen reichen Region aufs Neue, in der Russland, die Türkei und Iran ihre Eigeninteressen fest im Blick haben. „Mit offenen Karten“ erläutert die Hintergründe des geopolitischen Konfliktpotenzials im Kaukasus.

Magazin (Frankreich 2021, 12 Min)

Kastanien, das Brot der Korsen (360° – GEO Reportage)

Korsika ist berühmt für die „Castagniccia“ – die Region der Kastanienwälder. Seit über 6000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Menschen Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige Wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben.

Ein Film von Vincent Froehly
© 2015, Lizenz MedienKontor / ARTE
Staffel 16 – Folge 14

Abonniere wocomoTRAVEL: https://goo.gl/tIk2Qc

Folge uns auf Facebook: https://http://www.facebook.com/wocomo/

Pressetext:
Ohne die Kastanienbäume und vor allem die Esskastanien wäre Korsika nicht das, was es ist: eine Insel voller Traditionen, voller Stolz und Würde. Hunderte Bauern haben hier einst die legendären Kastanienwälder bewirtschaftet. Heute ist eine Handvoll übriggeblieben, die gegen das Aussterben der Kastanienproduktion kämpft. Und das erst Recht, seit die Gallwespe die Bäume zu vernichten droht. Die 360° – GEO Reportage hat die wenigen verbliebenen Kastanienproduzenten eine Saison lang begleitet und ihr faszinierendes Handwerk kennengelernt.
Jean-Paul Vincensini ist Korse aus Leidenschaft. Er ist ein „Pionier“, er war der Erste, der in den 1970iger Jahren auf Korsika den Anbau der Kastanien und die Produktion des Kastanienmehls wiederaufnahm und so die traditionelle Lebensweise der Kastanienbauern wiederentdeckte. Wo früher Hunderte Menschen im Dorf von der Viehzucht und der Kastanie lebten, teilen sich heute ein paar freilebende Esel und Schweine den Lebensraum mit den letzten Einwohnern. Jean-Pauls Firma produziert nun wieder Kastanienmehl, das zur Herstellung des berühmten korsischen Biers, von Konfitüren, glasierten Maronen und Keksen genutzt wird. Auch die berühmte korsische Schweinerasse züchtet die Familie. Uralte Familienrezepturen kommen bei der Herstellung der Produkte zum Einsatz – doch in diesem Jahr macht allen die Gallwespenplage schwer zu schaffen. Der Schädling wurde vermutlich durch Jungpflanzen aus dem benachbarten Italien eingeschleppt und frisst sich seitdem durch die Kastanienwälder. Das bedroht nicht nur die Existenz der korsischen Kastanienbauern sondern es droht damit auch eine ganze Kultur und das Erbe Korsikas zu verschwinden. „Unsere Ahnen waren weise. Sie haben sich dem Boden angepasst, irgendwie waren sie schon genial, sie haben die richtigen Lösungen gefunden, in diesen Bergen, mit diesen Felsen. Da braucht man Genie, Geistesgröße – beides hatten sie“, sagt Jean-Paul Vincensini. Eben diese Eigenschaften braucht es jetzt, um das drohende Aus der Kastanien zu verhindern.

Kaliningrad: eine russische Enklave in der EU | Mit offenen Karten Reupload | ARTE

Die ehemals deutsche Stadt Kaliningrad, ein kleines, vom russischen Mutterland getrenntes Gebiet, liegt näher an Berlin als an Moskau. Für den Kreml ist das Vorteil und Nachteil zugleich: Einerseits besteht die Sorge, dass die Einwohner des einstigen Königsberg europäische Werte übernehmen könnten, andererseits hat Putin ein strategisches Interesse an diesem Vorposten im Westen.

Nach dem Ende der Sowjetunion wurde aus Kaliningrad ein kleines, vom russischen Mutterland getrenntes Gebiet, eingerahmt von den beiden EU-Ländern Litauen und Polen.
Die ehemals deutsche Stadt liegt näher an Berlin als an Moskau. Für den Kreml ist das Vorteil und Nachteil zugleich: Einerseits besteht die Sorge, dass die Einwohner des einstigen Königsberg europäische Werte übernehmen könnten, andererseits hat Putin ein strategisches Interesse an diesem Vorposten im Westen – insbesondere, wenn die Beziehungen zwischen Moskau, der NATO und der EU angespannt sind.

Magazin (F 2020, 12 Min)

Vergessene Wracks – Schwarze Tränen der Meere | Doku HD Reupload | ARTE

Vor den Küsten der Welt liegen tickende Zeitbomben, von denen die Öffentlichkeit bisher kaum etwas ahnt: 6.300 Wracks, gesunken im Zweiten Weltkrieg, verrosten seit mehr als 70 Jahren im Meer. Forscher schätzen die in ihnen verbliebene Menge Öl auf bis zu 15 Millionen Tonnen. Was tun, um eine Ölpest zu verhindern?

Die Dokumentation führt die Zuschauer vor die Ostseeküste Polens, nach Norwegen, in die USA und in den Pazifischen Ozean. Sie begleitet Wissenschaftler, die untersuchen, wie stark der Meeresboden an manchen Orten bereits durch austretendes Öl verseucht wurde. Die Forscher beobachten kritische Wracks, entwickeln Gefahrenszenarios und warnen: Das Öl etlicher gesunkener Schiffe müsste dringend abgepumpt werden. Noch wäre Zeit, die „schwarzen Tränen der Meere“ sicher zu entsorgen. Doch trotz aller Warnungen unternehmen die wenigsten Regierungen bisher etwas gegen die Gefahr. Die Wracks auszupumpen wäre zwar technisch möglich, aber aufwendig und teuer. Dabei warnen Experten, dass etliche Wracks jetzt in eine kritische Phase eintreten. Aufgrund der jahrzehntelangen Korrosion im salzigen Meerwasser reichen manchmal kleinste Erschütterungen aus, um die Stahlwände der gesunkenen Schiffe brechen zu lassen. Die Dokumentation begibt sich auf eine ebenso spannende wie brisante Recherche in die Tiefen der Meere und dokumentiert einen Wettlauf gegen die Zeit. Meeresforscher, Küstenwachen und Bergungsexperten weltweit sind sich einig: Die Frage ist nicht ob, sondern wann weitere massive Ölaustritte aus Wracks des Zweiten Weltkriegs eine Ölpest verursachen werden.

Dokumentation von Christian Heynen (D 2017, 53 Min)

Transnistrien – Ein Staat, den keiner anerkennt | Weltspiegel

Was genau ist Transnistrien? Wo liegt es? Und kann Transnistrien ein Schauplatz werden im Ukraine-Krieg?
ARD-Korrespondent Demian von Osten war für diese Doku im vergangenen Herbst – noch vor dem Krieg im Nachbarland Ukraine – in dieser Region, in der auch russische Soldaten stationiert sind. In seinem Film gibt er Einblicke in ein Land, das von einem mächtigen Oligarchen kontrolliert wird: Viktor Gushan. Sowohl wirtschaftlich als auch politisch liegt das Land fest in seiner Hand. Die Menschen in Transnistrien sind arm, trotz starker Zuwendung aus Russland. Die russischen Soldaten sind vor Ort stationiert, weil es in den 90ern einen kurzen Krieg dort gab. Ihre Aufgabe (Stand Januar 2022): Dafür sorgen, dass der Staat auch in Zukunft unabhängig von Moldau bleibt.

Autor: Demian von Osten
Producer: Ilja Kusnezow
Kamera: Fjodor Simmul
Schnitt: Gleb Apuschkin
Redaktion: Karin Feltes

Chinas mediale Gegenwelt | Doku | ARTE

Google, Facebook, Youtube, Twitter. Die Chinesen müssen ohne diese großen Online-Anbieter leben. Denn sie sind im Land gesperrt. Das Regime hat ein eigenes Internet für seine Bevölkerung aufgebaut. Wie ist das strukturiert und was macht es aus? ARTE Info geht diesen Fragen mit einer Webserie auf den Grund.

Fische – Die globalisierte Fischerei | Mit offenen Karten | ARTE

„Mit offenen Karten“ nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in die Welt der Fischerei, die von einer zunehmenden Globalisierung und Industrialisierung geprägt ist. Es geht um Schiff-Fabriken und Aqua-Farming. Und die Bedrohung der Artenvielfalt in den Meeren.

Die Globalisierung macht auch vor dem Fischereisektor nicht Halt. Auf den Tellern der Verbraucher landen Fische aus allen Weltmeeren. Doch was Sushi- und Omega3-Fettsäuren-Fans zu schätzen wissen, führt zu einer ernsten Bedrohung der Artenvielfalt und könnte das endgültige Aus für zahlreiche Fischvorkommen bedeuten. „Mit offenen Karten“ nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in die Welt der Fischerei, die von einer zunehmenden Globalisierung und Industrialisierung geprägt ist. Es sind wahre Schiff-Fabriken, die – ohne Rücksicht auf das Ökosystem – Fisch in industriellen Mengen fangen und direkt an Bord verarbeiten und tiefkühlen. Dank dieser verlängerten Kühlkette können beispielsweise Fische aus der Nordsee in nur wenigen Tagen bis ans andere Ende Europas transportiert werden. Höchst umstritten ist auch das Aqua-Farming, eine moderne Form der Fischzucht, die immer mehr um sich greift.

Magazin (F 2021, 12 Min)

Kein „echter Flüchtling“? Wer willkommen ist und wer nicht | STRG_F

Die russische Invasion in der Ukraine zwingt Millionen Menschen auf die Flucht.
Die Hilfsbereitschaft der Menschen an den Grenzen ist riesig und auch die Politik reagiert europaweit: Die EU aktiviert erstmals die Massenzustromrichtlinie. Durch sie erhalten Geflüchtete aus der Ukraine nun unbürokratisch Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnis, ohne zuvor ein langwieriges Asylerfahren zu durchlaufen – eine EU-weite Einigung in der Migrationspolitik, die 2015 nicht gelungen ist, als viele Geflüchtete aus Syrien kamen. Manche bezeichnen jetzt die Ukrainer:innen als “echte Flüchtlinge” – eine Abgrenzung, die STRG_F-Reporter Sulaiman Tadmory sehr beschäftigt, ist der doch selbst 2015 aus Syrien vor dem Krieg geflohen.
Gibt es in Deutschland Flüchtlinge zweiter Klasse?

Ein Film von Jonas Schreijäg, Sulaiman Tadmory und Simone Horst
Kamera: David Diwiak, Jonas Schreijäg, Sulaiman Tadmory, Simone Horst, Zita Zengerling
Schnitt: David Diwiak
Grafik: Philip Erpenbeck
Mischung: André Brickwedde
Redaktion: Salome Zadegan

Magic Cities: Dubai | Doku HD | ARTE

Die Dokureihe zeigt fünf der weltweit größten Megacitys, in denen Orient und Okzident, Tradition und Moderne eine faszinierende Symbiose eingehen. In dieser Folge: Dubai ist die Stadt der architektonischen Superlative. Höher, größer, gigantischer scheint dort das Motto zu lauten. Eine Stadt wurde quasi aus der Wüste in den Himmel gebaut.

Dubai hat sich zu einer Stadt der architektonischen Superlative entwickelt. Dort scheint das Motto höher, größer, gigantischer zu lauten. Das weltweit teuerste Hotel, das Burj Al Arab, und das höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa, befinden sich in den durch das Öl reich gewordenen Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Reichtum ist überall sichtbar. Kein noch so waghalsiges Projekt, das nicht möglich scheint.
In Dubai zahlt man wenig Steuern, die Freihandelszone ist Gold wert und zieht aus der ganzen Welt Investoren an. 2,2 Millionen Einwohner leben derzeit in Dubai, Tendenz steigend. 80 Prozent davon sind Ausländer. Der heute regierende Scheich investiert nach wie vor Milliarden in die Stadtentwicklung. Doch Traditionen sind den Bewohnern ebenso wichtig. Nach wie vor gibt es zahlreiche Souks und die traditionellen Dau-Boote, die noch komplett aus Holz gebaut werden. Sie werden weiterhin als Handelsschiffe genutzt, und man sieht sie überall auf dem berühmten Fluss der Stadt, dem Dubai Creek.
Die Dokumentation zeigt die Menschen, die in Dubai leben und arbeiten: vom traditionellen Goldschmied, der seinen Schmuck auf dem weltberühmten Gold-Souk verkauft, bis zum Dau-Bootsbauer, der nach alter Tradition alles ohne Plan per Hand fertigt; von der sudanesischen Kamelzüchterin, die Schokolade aus Milch des Wüstentieres produziert, bis hin zum britischen Koch, der im höchsten Restaurant der Welt seine Gäste bewirtet. Außerdem begleitet der Film einen Galeristen im derzeit hippsten Viertel der Stadt, der zeitgenössische Kunst verkauft.

Dokureihe, Regie: Nicola Graef (D 2017, 44 Min)

Magic Cities: Casablanca | Doku HD | ARTE

Casablanca ist die größte Stadt Marokkos, das wichtigste Handels- und Industriezentrum des Landes. Sie hat den größten Hafen Nordafrikas und eine der größten Moscheen der Welt. Casablanca ist eine arabische Metropole auf afrikanischen Kontinent, die sich ihre Tradition bewahrt und sich trotzdem zu einem der wichtigsten, globalen Umschlagplätze des Kontinents entwickelt hat.

Casablanca wurde vor allem durch den Hollywoodklassiker aus den 1940er Jahren berühmt. Doch Humphrey Bogart und Ingrid Bergman waren nie dort. Keine einzige Szene des Films wurde in der größten Stadt Marokkos gedreht. Heute ist Casablanca das wichtigste Handels- und Industriezentrum des Landes, hat den größten Hafen Nordafrikas und eine der größten Moscheen der Welt mit dem höchsten Minarett. Die Dokumentation porträtiert Casablanca durch seine verschiedenen Einwohner: von der einzigen marokkanischen Surferin, die am großen internationalen Wettbewerb teilnimmt, bis zum Anheizer in der alten Medina, der seit 30 Jahren das Hamam nebenan am Laufen hält; vom Börsenmakler, der jede Woche zum Freitagsgebet in die große Hassan-II.-Moschee fährt und sich am Wochenende mit seinen Jungs vom Vespa-Club trifft, bis zum Maschinenerfinder, der stolz den Olivenhändler beliefert. Casablanca ist eine arabische Metropole auf dem afrikanischen Kontinent, die sich ihren traditionellen Kern bewahrt hat und trotzdem zu einem der wichtigsten globalen Umschlagplätze Afrikas entwickelt hat. Die Bewohner Casablancas sind offen und tolerant. Neben westlich gekleideten Businessleuten im Centre Ville leben die traditionsbewussten, streng muslimischen Menschen in der alten Medina und in den Außenbezirken. Zwei Welten in einer Stadt – das macht Casablanca aus. Globalisierung und 1001 Nacht sind kein Widerspruch. Casablanca ist modern und kosmopolitisch, aber bewahrt sich auch seinen arabischen Charakter. Es ist eine Stadt, in der Träume wahr werden können.

Dokureihe, Regie: Susanne Brand (D 2017, 44 Min)

Armenien, die Früchte aus dem Paradies (360° – GEO Reportage)

Granatäpfel gehören zu den ältesten Kulturfrüchten der Menschheit. Wissenschaftler glauben sogar, dass der „Baum der Erkenntnis“ im Alten Testament ein Granatapfelbaum war. In Armenien ist die paradiesische Frucht Nationalsymbol. Das Land gilt als eines der Hauptanbaugebiete weltweit. Die besten Früchte werden im Süden, rund um das Dorf Nrnadzor, geerntet. Mukutsch Bojadyan ist einer der erfolgreichsten Granatapfelbauern des Dorfes. Im Oktober erntet er seine Früchte, nachdem er das ganze Jahr über Wetterkapriolen, Wasserknappheit und Bären getrotzt hat. 360° – GEO Reportage hat ihn und seine Paradiesfrüchte besucht.

Ein Film von Mirella Pappalardo
© 2011, Lizenz MedienKontor / ARTE
Staffel 12 – Folge 22

Abonniere wocomoTRAVEL: https://goo.gl/tIk2Qc

Folge uns auf Facebook: https://http://www.facebook.com/wocomo/

Pressetext:
Granatapfelbäume so weit das Auge reicht: Nicht umsonst bedeutet Nrnadzor übersetzt „Granatapfelschlucht“. Jetzt im Oktober ist Erntezeit im Dorf. Mukutsch Bojadyan und seine Familie haben alle Hände voll zu tun, um die Früchte vor dem nächsten Regen ins Trockene zu bringen. Schon immer galt der Granatapfel als Symbol der ewigen Jugend, Fruchtbarkeit, Schönheit und Liebe. In Armenien ist er zudem eng mit der Kultur des Landes verbunden: Zu jeder Hochzeit schleudern die Bräute einen Granatapfel gegen die Wand. Die Körner aus dem aufgeplatzten Apfel, sollen den Kindersegen sichern. Neue Bewohner für Nrnadzor wären sehr willkommen. Denn der einst blühende Ort droht zu vereinsamen, immer mehr Einwohner wandern ab, die einzige Bahnverbindung liegt seit dem Ende der ehemaligen Sowjetunion brach. Mukutsch Bojadyan kam erst vor wenigen Jahren in das Dorf nahe der Grenze zum Iran. Er hatte bei einem Besuch die verwaisten Granatapfelplantagen für sich entdeckt und einige davon gekauft hatte. Seit einiger Zeit floriert sein kleines Unternehmen, die Händler kommen sogar aus der Hauptstadt Yerevan zu ihm. Die Granatäpfelernte sichert den Bojadyans ein stabiles Grundeinkommen. Andere Nachbarn haben nicht so viel Glück, ihre Ernte ist entweder zu klein oder von minderer Qualität. Deshalb beschäftigt Mukutsch sie als Erntehelfer. Zusammen mit dem Bürgermeister Mkrtich Mkrtchyan gehört er so zu den wenigen Dorfbewohnern, die sich aktiv gegen Stillstand und Verfall im Dorf stemmen. Der Bürgermeister versucht seit einiger Zeit, die Regierung zu bewegen, die Straße zum Dorf instand zu setzen, um einen regeren Warenaustausch zu ermöglichen. Bisher vergeblich. Zudem machen die ständige Trockenheit und ungebetene Futtergäste wie Bären den Bauern das Leben schwer. Dennoch hofft Mukutsch in diesem Jahr auf eine reiche Ernte, er plant sogar seine Felder mit neuen Zuchtbäumen zu bestellen. Ob ihm das gelingt, werden die nächsten Wochen zeigen.

Alles wird teurer: Leben mit der Inflation | Die Nordreportage | NDR Doku

Im November 2021 lag die Inflationsrate mit 5,4 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern so hoch wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Die Preise steigen und steigen. Obst, Gemüse, Eier, Benzin. Für Familie Koch aus Rostock ist jeder Monat ein Spagat. Tilo Koch ist privat schon aufs Fahrrad umgestiegen. Bei den Benzinpreisen dreht sich ihm derzeit jeden Tag der Magen um. Das Familienauto nutzt seine Frau Bea nur noch, um die Kinder Jay und Phoebe zum Sport oder zur Schule zu fahren. In der Wohnung sind fast alle Heizkörper auf Null. Das spart Heizkosten.

Tilo ist im Moment Alleinverdiener. Große Sprünge sind nicht drin. Wenn Auto oder Waschmaschine kaputt gehen, das wäre der Super-GAU für die Familie. Ihr kleines Paradies: ihr Garten. Hier bauen sie ihr eigenes Obst und Gemüse an. Hier verbringt die Familie jeden Urlaub. Eine Flugreise haben sie gemeinsam noch nie gemacht. Deshalb haben sie für Sohn Jay eine Überraschung: ein Nachmittag im Flugsimulator in Rostock.

Ihre größte Leidenschaft und Familienprojekt: Die Kochs sind „helfende Hände“ bei den Rostock Seawolves. Bei jedem Heimspiel der Basketballer bauen sie auf und ab und lassen als Trommler mal so richtig ihren Frust raus.

Mehr dazu:
https://http://www.ndr.de/fernsehen/sendunge…

Mehr Dokus und Reportagen:
https://http://www.ardmediathek.de/

Erstausstrahlung: 28.04.2022

Grenzland Ukraine – ein Krieg mit Vorgeschichte – Neoimperialistisches „Great Game“ in der Krise*

Ukraine – Grenzland zwischen Ost und West – Mehr Infos: Neoimperialistisches „Great Game“in der Krise* https://exit-online.org/pdf/Kriegsgef… (18.1.2022)
Putins Krieg https://http://www.rainertrampert.de/artikel…

Der Ukraine-Krieg und seine geopolitischen Hintergründe – Peter Wahl (attac)
https://http://www.attac-netzwerk.de/fileadm…

Ukraine-Krieg in geopolitischer Perspektive – Argumente für Neutralität
https://http://www.heise.de/tp/features/Argu…

Ukraine-Krieg in geopolitischer Perspektive – Argumente für Neutralität
https://http://www.heise.de/tp/features/Argu…

„Der Kreml-Krieg in der Ukraine. Die Sieger: US-Regierung, US-Konzerne, fossile Wirtschaft“* –
Dr. Winfried Wolf attac (24.3.22)
https://http://www.lunapark21.net/inhalt-hef…

15-Punkte-Erklärung von Dr. Winfried Wolf (attac)
Passiver Widerstand gegen die russische Besatzungsmacht!
Stoppt die Spirale der Sanktionspolitik!
Keine Waffenlieferungen in die Ukraine!
Stoppt die Gefahr der Ausweitung des Kriegs in einen weltweiten!
https://zeitung-gegen-den-krieg.de/

Ukraine – zwischen Wirtschaftskrise, Oligarchen, ausländischer Einmischung & Bürgerkrieg https://http://www.youtube.com/playlist?list…

RUBIKON: Im Gespräch: „Das Kriegsmotiv“ (M. Bröckers, S. Korinth, C. Kreiß, J. Rose & W. v. Rossum)
https://http://www.youtube.com/watch?v=mUDZX…

Robert Kurz – Weltordnungskrieg – Das Ende der Souveränität und die Wandlungen des Imperialismus im Zeitalter der Globalisierung
https://media.hugendubel.de/shop/cove

„Dieser Krieg lässt sich nicht mit Waffen, sondern mit einem Generalstreik stoppen“
https://radiocorax.de/dieser-krieg-la

Allein 2009 wurden weltweit 1.530 Milliarden Dollar (nach Angaben des Stockholmer Instituts für Friedensforschung – SIPRI) für die (Auf-) Rüstung ausgegeben!
Die Rüstungsausgaben betrugen 2019: weltweit 1.917.000.000.000 US-$.
Die USA halten mit 732 Milliarden US-$ von den weltweiten Militärausgaben, 38%. Insgesamt lagen die Militärausgaben der 29 NATO-Mitgliedsstaaten bei etwa 1.035 Milliarden US-Dollar, davon in Deutschland 45 Milliarden € = 54 Milliarden US-$.
Bei Gesundheit und allen anderen zivilen Bereichen wird gespart.
Zum Vergleich: Russlands Ausgaben lagen im selben Jahr bei 65,1 Milliarden US-$.
Die Rüstungsausgaben für die Bundeswehr steigen stetig an.
Sie sollen laut NATO-Ziel 2% des BIP betragen.
Im Jahr 2024 wären das dann 74 Milliarden € pro Jahr für der die Bundeswehr.
Die kapitalistischen NATO-Parteien der BRD wollen zusätzlich 100 Milliarden € mehr für die Bundeswehr.

nach oben
PHVsPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF8yMDBfYWRzZW5zZTwvc3Ryb25nPiAtIDwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2FkXzIwMF9pbWFnZTwvc3Ryb25nPiAtIDwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2FkXzIwMF91cmw8L3N0cm9uZz4gLSA8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF9jb250ZW50X2Fkc2Vuc2U8L3N0cm9uZz4gLSA8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF9jb250ZW50X2Rpc2FibGU8L3N0cm9uZz4gLSB0cnVlPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fYWRfY29udGVudF9pbWFnZTwvc3Ryb25nPiAtIGh0dHA6Ly93d3cud29vdGhlbWVzLmNvbS9hZHMvd29vdGhlbWVzLTQ2OHg2MC0yLmdpZjwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2FkX2NvbnRlbnRfdXJsPC9zdHJvbmc+IC0gaHR0cDovL3d3dy53b290aGVtZXMuY29tPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fYWRfdG9wX2Fkc2Vuc2U8L3N0cm9uZz4gLSA8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF90b3BfZGlzYWJsZTwvc3Ryb25nPiAtIHRydWU8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF90b3BfaW1hZ2U8L3N0cm9uZz4gLSBodHRwOi8vd3d3Lndvb3RoZW1lcy5jb20vYWRzL3dvb3RoZW1lcy00Njh4NjAtMi5naWY8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19hZF90b3BfdXJsPC9zdHJvbmc+IC0gaHR0cDovL3d3dy53b290aGVtZXMuY29tPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fYWx0X3N0eWxlc2hlZXQ8L3N0cm9uZz4gLSBkZWZhdWx0LmNzczwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2F1dG9faW1nPC9zdHJvbmc+IC0gZmFsc2U8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19jYXRfbWVudTwvc3Ryb25nPiAtIGZhbHNlPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fY3VzdG9tX2Nzczwvc3Ryb25nPiAtIDwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2N1c3RvbV9mYXZpY29uPC9zdHJvbmc+IC0gPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fZW1iZWQ8L3N0cm9uZz4gLSBmYWxzZTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2ZlZWRidXJuZXJfaWQ8L3N0cm9uZz4gLSA8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19mZWVkYnVybmVyX3VybDwvc3Ryb25nPiAtIDwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2dldF9pbWFnZV9oZWlnaHQ8L3N0cm9uZz4gLSAxNDI8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19nZXRfaW1hZ2Vfd2lkdGg8L3N0cm9uZz4gLSAxOTA8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19nb29nbGVfYW5hbHl0aWNzPC9zdHJvbmc+IC0gPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29faG9tZTwvc3Ryb25nPiAtIHRydWU8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19ob21lX2NvbnRlbnQ8L3N0cm9uZz4gLSBmYWxzZTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2hvbWVfZmVhdHVyZWQ8L3N0cm9uZz4gLSBmYWxzZTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX2xvZ288L3N0cm9uZz4gLSA8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb19tYW51YWw8L3N0cm9uZz4gLSBodHRwOi8vd3d3Lndvb3RoZW1lcy5jb20vdGhlbWUtZG9jdW1lbnRhdGlvbi93b290dWJlLzwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX25hdl9leGNsdWRlPC9zdHJvbmc+IC0gPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fcmVzaXplPC9zdHJvbmc+IC0gdHJ1ZTwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX3Nob3J0bmFtZTwvc3Ryb25nPiAtIHdvbzwvbGk+PGxpPjxzdHJvbmc+d29vX3RoZW1lbmFtZTwvc3Ryb25nPiAtIFdvb1R1YmU8L2xpPjxsaT48c3Ryb25nPndvb190d2l0dGVyPC9zdHJvbmc+IC0gPC9saT48bGk+PHN0cm9uZz53b29fdmlkZW9fYnJvd3Nlcl9pbml0PC9zdHJvbmc+IC0gNTwvbGk+PC91bD4=