Die Schattenarmee der USA im Irak Doku

Die Schattenarmee der USA im Irak Doku

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Constantino Rodrigues, Desmond D’ Souza, Purna Bahadur, Pelli Chelliah, Dinesh Kumar, Amar Malinga: verletzt oder getötet im Irak. In keiner Statistik erfasst, keiner kennt sie, die unsichtbaren Opfer des Krieges im Irak. Rund 80.000 Gastarbeiter, sogenannte “Third Country Nationals” aus Indien, Pakistan, Sri Lanka, Nepal, Bangladesh, Thailand oder von den Philippinen sind Teil der Operation Iraqi Freedom. Sie sind nicht Teil der “Koalition der Willigen”, sondern lediglich im Irak, um ihre Familien zu unterstützen. Unter anderem als Köche, Busfahrer, Toilettenreiniger, Straßenfeger, Schreiner und Friseure tragen sie dazu bei, die gesamte Infrastruktur in den amerikanischen Stützpunkten aufrecht zu erhalten.

Großteils sind sie illegal im Irak, denn ihre Heimatländer verbieten Reisen dorthin; in keiner Weise versichert, untergebracht in menschenunwürdigen Unterkünften verdienen sie durchschnittlich 400 Dollar pro Monat. Die Angehörigen dieser Schattenarmee genießen kaum Schutz oder Absicherung. Am 30. August 2004 köpfen Aufständische vor laufender Kamera zwölf Gastarbeiter aus Nepal. “Wir haben sie hingerichtet, weil sie hierher gekommen sind, um Juden und Christen in ihrem Krieg gegen den Islam zu unterstützen”, sagte einer der maskierten Henker. Eine Woche später wurden sechs pakistanische LKW-Fahrer hingerichtet. Die Familien bekamen 2.000 US-Dollar als Entschädigung.

Und so funktioniert das System: Ein Inder beispielsweise bezahlt einer skrupellosen “Arbeitsagentur” in Mumbai ca. 3.000 Dollar für einen Job in den Golfstaaten, ausdrücklich nicht im Irak. Illegal wird er dann nach Dubai oder Kuwait gebracht und dort an arabische Firmen wie “Prime Projects” oder “First Kuwaiti Construction” weiterverkauft. Diese Firmen sind Subunternehmer von Kellogg, Brown & Root (KBR). Die KBR, eine Halliburton-Tochter, ist vom Pentagon beauftragt, die Infrastruktur in den Garnisonen instand zuhalten. Der Inder wird nun vor die Wahl gestellt, entweder im Irak zu arbeiten oder wieder in seine Heimat abgeschoben zu werden.

Die Sendung verfolgt die Schicksale zweier Inder aus Salcete, Goa. Der 19-jährige Desmond D’ Souza wurde in der Marine Base Al Asadrquote psychich krank. Er wurde kurzerhand in seine Heimat abgeschoben. Ohne Entschädigung. Der 39-jährige Constantino Rodrigues wurde durch einen Raketenangriff der Aufständischen schwer verletzt. Er verlor ein Bein und ein Auge. Das Fernsehteam war dabei, als Constantino in ein Krankenhaus in Bagdad eingeliefert wurde. Diese Art von Öffentlichkeit hat ihm sein Schicksal etwas erleichtert. Dem ARD-Team ist es gelungen die beiden Inder und ihre Familien über Monate hinweg zu begleiten. Im Irak, in Kuwait und in ihrer Heimat Indien. Zwei Schicksale von Tausenden, die für die unsichtbaren Opfer der Schattenarmee im Irak stehen.

Doku Leiharbeit undercover Mein heimliches Leben in deutschen Fabriken ARD

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Land unter Kontrolle – Die Geschichte der Überwachung der BRD – Doku

Land unter Kontrolle – Die Geschichte der Überwachung der BRD – Doku

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Die Bundesrepublik ist ein überwachtes Land, das beweist der NSA-Skandal. Und es war nie anders. “Kulturzeit extra: Land unter Kontrolle” blickt auf die bundesdeutsche Geschichte der Überwachung von ihren Anfängen bis heute.
Es war einmal die Bundesrepublik Deutschland: ein Staat, in dem die Bürgerrechte hoch gehalten wurden – keine Bespitzelung, keine Wanzen, keine Geruchsproben von Regimegegnern. Die Presse war frei und kritisch, jeder durfte das sagen und schreiben, was er wollte. Und wenn einmal die Bürgerrechte angegriffen wurden, war der Sturm der Empörung groß. Da reichte eine aus heutiger Sicht geradezu lächerlich anmutende Volkszählung, um Massen auf die Straße zu bringen. Ganz anders sah es da hinter der Mauer in der DDR aus, dachte man im Westen. Doch all das war und ist ein Märchen. Auch in der Bundesrepublik gab und gibt es Abgründe, die bis heute geheim gehalten werden.

Untersuchungen des Historikers Josef Foschepoth zeigen: Quer durch die Republik lagen während des Kalten Krieges – und liegen immer noch – geheime Abhöreinrichtungen. Tonnen von Briefen aus dem Osten wurden abgefangen, geöffnet und zum Teil vernichtet. Ebenso wurden Millionen von Telefongesprächen abgehört, Fernschreiben und Telegramme abgeschrieben und von den Alliierten, aber auch den westdeutschen Geheimdiensten nachrichtendienstlich ausgewertet und genutzt. Seit Konrad Adenauer unterschrieben alle Kanzler geheime Dokumente, die den Alliierten großzügige Rechte zugestanden, Rechte, die das westdeutsche Grundgesetz, zum Beispiel das Fernmeldegeheimnis, brachen. Mindestens bis zum Mauerfall war in Sachen Überwachung die Bundesrepublik nicht souverän. Ist sie es heute?

Achtung Inkasso – Irgendwann zahlt jeder – Doku/Dokumentation

Achtung Inkasso – Irgendwann zahlt jeder – Doku/Dokumentation

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“Guten Tag, Forderungsmanagement. Ich würde mich gerne über einen Mietrückstand in Höhe von 15.000 Euro unterhalten.” Sie sind irgendwas zwischen Sozialarbeiter, Seelsorger und Geldeintreiber: Gordon Herfert aus Berlin und Stefan Kaminski aus Düsseldorf. Ihr Job: Forderungsmanager, eine Inkasso-Dienstleistung im Auftrag von Hausverwaltungen. Sie treiben Mietschulden ein, schließen Ratenvereinbarungen ab und fordern hoffnungslose Fälle auf, besser freiwillig die Mietwohnung zu räumen. Weil Mietschuldner häufig arbeitslos und Hartz IV-Bezieher sind, versuchen die Forderungsmanager, den in Not geratenen Menschen Wege aus der Schuldenfalle aufzuzeigen. Denn nur so können sie an das Geld ihrer Auftraggeber gelangen. Häufig werden die Inkasso-Mitarbeiter dabei mit traurigen Schicksalen konfrontiert. Ob unverschuldet oder selbst verschuldet: Wer seine Miete nicht mehr bezahlen kann, auf den wartet im schlimmsten Fall die Obdachlosigkeit. Die Zahl der Privatinsolvenzen wird in Deutschland in diesem Jahr eine neue Rekordmarke erreichen. Über drei Millionen Privathaushalte gelten als überschuldet. Die Dienstleistung Forderungsmanagement erfreut sich daher bei Hausverwaltungen immer größerer Beliebtheit: Denn Gerichtsvollzieher arbeiten langsam, eine Räumungsklage dauert Monate oder Jahre. Außerdem gehen den Wohnungsbaugesellschaften so bei steigendem Lehrstand die Mieter samt den Mietschulden verloren. Durch den Inkasso-Dienst werden die Schuldner zum Zahlen bewegt und meist trotzdem in den Wohnungen gehalten. “30 Minuten Deutschland” begleitet die Inkasso-Mitarbeiter Gordon Herfert und Stefan Kaminski in Berlin, Düsseldorf und Neuss bei der Arbeit und zeigt, wie es immer wieder passieren kann, dass Menschen in den Teufelskreis aus Arbeitslosigkeit, Armut und Schuldenfalle geraten.

Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort – Lüge und Wahrheit in der Politik – Doku

Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort – Lüge und Wahrheit in der Politik – Doku

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Wer zuckt nicht zusammen, wenn ein Politiker der Öffentlichkeit sein Ehrenwort gibt? Wer kommt nicht ins Zweifeln, wenn ein Kandidat im Wahlkampf Arbeitsplätze, Kindertagesstätten und Steuersenkungen verspricht? Kann man Politikern noch trauen? Viele Wähler haben sich längst an das Gefühl gewöhnt, belogen zu werden. Sie wenden sich von den etablierten Parteien ab – und unorthodoxen Gruppierungen zu. Andere engagieren sich in Bürgerinitiativen, um sich für ihre Interessen stark zu machen. Wie ist der Verlust von Ansehen und Bedeutung von Politikern zu erklären? Wann und wodurch hat die Abkehr von den Volksvertretern begonnen?

Zu Beginn der heißen Phase des diesjährigen Bundestagswahlkampfes untersucht Autor Stephan Lamby in seiner Dokumentation „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort” Schlüsselsituationen, in denen viele Deutsche den Glauben an ihre Politiker verloren haben. So ruft er Wahlversprechen von Helmut Kohl (1990) ebenso in Erinnerung wie von Gerhard Schröders SPD (2005) und von Guido Westerwelles FDP (2009). Kurzfristig mögen die schillerndsten Versprechungen zum Erfolg führen – Politiker kommen auf diesem Weg an die Macht oder verteidigen ihr Amt. Gelegentlich drängt sich sogar die Frage auf: Wollen Wähler belogen werden? Doch sobald sich ein Wahlversprechen als Lüge entpuppt, ist der Schaden für eine Partei bzw. die politische Klasse nicht zu vermeiden. Das belegen Wahlergebnisse bei den darauffolgenden Wahlen. Der Film von Stephan Lamby zeigt aber auch: Politiker sind keine Übermenschen, nicht besser oder schlechter als der Rest der Bevölkerung. Gelegentlich stehen sie unter gewaltigem Druck und müssen zwischen widerstrebenden Interessen abwägen. Es gibt Situationen, in denen ein offenes, ehrliches Wort fatale Auswirkungen haben kann. Zu sehen sind daher auch Regierungspolitiker während der Finanz- bzw. Eurokrise, die sich nur mit Notlügen zu helfen wissen.

Angriff aus dem Internet – Onlinebetrug und Cyberwar – Doku/Dokumentation

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Mit einer vermeintlich harmlosen E-Mail schlich sich der Hacker ein. Nicoletta, 16, und Vivienne, 17, öffneten sie arglos. Als Absender erschien ein Mitschüler der gleichen Jahrgangsstufe.

“Schau mal auf das Foto”, verwies er auf den Anhang. Das Foto gab es gar nicht. Was die Schülerinnen stattdessen auf den Laptop luden, war ein Virus, mit dessen Hilfe ein Unbekannter Hunderte privater Webcams fernsteuerte. Ermittler sicherten bei ihm später unzählige Bildsequenzen, darunter viele, auf denen die Opfer sich gerade an- oder auskleideten

Luxus rein, Mieter raus (Doku Deutsch)

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Geld regiert die Welt – Die Story im Ersten 13.01.2014

Geld regiert die Welt – Die Story im Ersten 13.01.2014

geldregiertdiewelt diestoryimersten13012014 Geld regiert die Welt   Die Story im Ersten 13.01.2014Wenn Arbeiter in Deutschland auf die Straße gehen, weil ihre Firma die Löhne drücken will oder Mieter in einer deutschen Großstadt gegen den Verfall ihrer Wohnungen kämpfen, dann stecken nicht selten dieselben Verursacher dahinter: Finanzkonzerne, deren Namen nur Insidern etwas sagen.

[06:23] Max Otte erwartet Kollaps der sozialen Marktwirtschaft

Black Rock Investments in Deutschland.
http://www.blackrockinvestments.de
http://de.wikipedia.org/wiki/BlackRock

Geld regiert die Welt

ARD Reportage / Dokumentation Die Story im Ersten vom 13.01.2014 22.45 Uhr

Zum Beitrag:
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/19067010_die-story-im-ersten-geld-regiert-die-welt

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Steueroase – Liechtenstein Geldversteck der Reichen

Steueroase – Liechtenstein Geldversteck der Reichen

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Im Zuge der Finanzkrise werden immer wieder die sogenannten Steuerparadiese angeprangert. Spektakuläre Beispiele gibt es genug. Auch in Deutschland wird gerne von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Vermögen, am Fiskus vorbei, ins Ausland zu schaffen. Herbert Klar und Ulrich Stoll haben sich europaweit nach den Tricks der Steuersparer umgesehen.
Niemand zahlt gerne Steuern. Am wenigsten die, die am meisten haben. So jedenfalls muss es den sogenannten Normalverdienern vorkommen, wenn sie an Steuerparadiese wie Monaco oder Liechtenstein denken. Zuletzt hat die Affäre um den ehemaligen Postchef Zumwinkel für Schlagzeilen gesorgt. Man erinnert sich aber auch an die CDU-Spenden-Affäre, an zahllose Briefkastenfirmen und noch mehr dubiose Privatstiftungen, die das Image des kleinen Fürstentum zwischen der Schweiz und Österreich als Fluchtort für schwarzes Geld und kriminelle Geldwäsche etabliert haben. Inzwischen ist klargeworden, dass viele wohlhabende Deutsche von den Möglichkeiten der Steuerhinterziehung in Liechtenstein Gebrauch machen, wobei sie bisher auf die Unterstützung namhafter Banken aus Österreich und der Schweiz zurückgreifen konnten.
Weil Liechtenstein bei der Bekämpfung von Steuerstraftaten vor wenigen Monaten jede Kooperation mit anderen europäischen Staaten verweigerte, steht es auf der sogenannten grauen Liste der OECD. Auch die zahlreichen Ermittlungs- und Gerichtsverfahren sowie der Druck auf die beteiligten Banken haben bisher kein grundlegendes Umdenken in Vaduz, Zürich oder Wien eingeleitet.
Die “Frontal 21″ Autoren Herbert Klar und Ulrich Stoll haben europaweit recherchiert und – teilweise mit versteckter Kamera – die trickreichen Steuersparmodelle der Reichen und Superreichen enthüllt.

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ZDFzeit – Unheimliche Geschäfte Die Skandale der Deutschen Bank

ZDFzeit – Unheimliche Geschäfte Die Skandale der Deutschen Bank

zdfzeit unheimlichegeschftedieskandalederdeutschenbank ZDFzeit   Unheimliche Geschäfte Die Skandale der Deutschen BankIst der Deutschen Bank der Gewinn wichtiger als Recht und Moral? Seit Monaten wird Deutschlands größte Bank von einer Reihe von Skandalen erschüttert. Mehrfach wurden Büros wichtiger Mitarbeiter von der Polizei durchsucht, zahlreiche Prozesse laufen. Die Bank ist in einen Hypothekenskandal verstrickt, in eine Affäre um mehrere hundert Millionen Euro unterschlagener Mehrwertsteuer, sie muss sich mit Vorwürfen der Bilanzfälschung und der Zinsmanipulation auseinandersetzen. Was ist los mit der einst so angesehenen und stolzen Bank?

“ZDFzeit”-Autor Ulrich Stein geht den Vorwürfen gegen die Deutsche Bank auf den Grund. So berichtet einer der Beteiligten im Mehrwertsteuer-Skandal über die Hintergründe des Geschäfts mit CO2-Emissionsrechten, in das auch die Deutsche Bank verwickelt ist. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft wurde der Staat dabei um hunderte Millionen Euro Mehrwertsteuer betrogen.

Mit weiteren schwerwiegenden Vorwürfen sieht sich die Deutsche Bank in den USA konfrontiert. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Deutschen Bank wirft dem Geldhaus vor, Bilanzen gefälscht zu haben. Immer wieder habe er seine Vorgesetzten auf die falschen Zahlen hingewiesen – man ließ ihn offenbar abblitzen. Jetzt packt er vor der Kamera Einzelheiten aus. Ebenso umstritten sind Geschäfte der Deutschen Bank mit europäischen Kommunen, Unternehmen und Privatinvestoren. Kunden beklagen, von Managern der Deutschen Bank in übergroße Risiken gelockt worden zu sein – und dabei viel Geld verloren zu haben.

Die neue Führung der Deutschen Bank um Anshu Jain und Jürgen Fitschen weist die Vorwürfe zurück. Und doch ist sie über den Schaden, der ihr durch die Skandale an Gewinn und Image entsteht, besorgt. Die neuen Vorstandsvorsitzenden versprechen einen “Kulturwandel”. Der Film von Ulrich Stein geht auch der Frage nach, ob die bisherigen Korrekturen ausreichen oder ob drastischere Maßnahmen notwendig sind.

Film von Ulrich Stein

Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt

Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt

goldmansachs einebanklenktdiewelt Goldman Sachs   Eine Bank lenkt die Welt Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs ist in den letzten Jahren zum Symbol für Maßlosigkeit und ausufernde Spekulationen im Finanzbereich geworden. Ihre Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit amerikanischer Privathaushalte haben sie zwar an den Rand des Bankrotts gebracht, aber letztlich wurde sie dank ihrer politischen Verbindungen vor dem Aus bewahrt. Auch gegen den Euro soll Goldman Sachs spekuliert haben und an der Wirtschaftskrise Griechenlands nicht unbeteiligt sein.

Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Mechanismen der finanziellen und politischen Machenschaften der Bank.

Seit fünf Jahren steht die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs für sämtliche Exzesse und Entgleisungen der Finanzspekulation. Durch hochspekulative Geschäfte mit der Zahlungsunfähigkeit der amerikanischen Privathaushalte konnte sich die Bank an der aktuellen Finanzkrise bereichern und wurde dank ihrer politischen Verbindungen selbst vor dem Bankrott bewahrt. Als die amerikanische Krise über den Atlantik nach Europa schwappte, wurde Goldman Sachs zu einem der Protagonisten der Euro-Krise: Die Bank soll gegen die europäische Einheitswährung spekuliert und die griechische Staatsschuldenbilanz mit Hilfe komplexer und undurchsichtiger Währungsgeschäfte geschönt haben. Als die europäischen Regierungen nacheinander dem Zorn der Wähler zum Opfer fielen, nutzte Goldman Sachs die Gunst der Stunde, um ihr komplexes Einflussgeflecht auf den alten Kontinent auszuweiten.

Goldman Sachs ist mehr als eine Bank. Sie ist ein unsichtbares Imperium, dessen Vermögen mit 700 Milliarden Euro das Budget des französischen Staates um das Zweifache übersteigt. Sie ist ein Finanzimperium auf der Sonnenseite, das die Welt mit seinen wilden Spekulationen und seiner Profitgier in ein riesiges Kasino verwandelt hat. Mit weltweit einzigartigen Verflechtungen und einem Heer aus 30.000 Bankern konnte Goldman Sachs auch in den letzten fünf Krisenjahren kräftige Gewinne einstreichen, seine Finanzkraft weiter ausbauen, seinen Einfluss auf die Regierungen stärken und sich vonseiten der amerikanischen und europäischen Justiz völlige Straffreiheit zusichern.

Das Geschäftsgebaren der Bank ist überaus diskret. Ihr Einfluss reicht weit in den Alltag der Bürger hinein – vom Facebook-Börsengang über die Ernennung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank bis hin zum Lobbying gegen die Regulierung des Finanzsektors. Der Arm der Bank ist lang, und sie befindet sich stets auf der Gewinnerseite.

Die Zockermethoden der Deutschen Bank – Das Geschäft mit dem Risiko der anderen

Die Zockermethoden der Deutschen Bank – Das Geschäft mit dem Risiko der anderen

diezockermethodenderdeutschenbank dasgeschftmitdemrisikoderanderen Die Zockermethoden der Deutschen Bank   Das Geschäft mit dem Risiko der anderenVerzockt und verklagt – ARD Reportage – 21.05.2012

Zehn Jahre lang hat Josef Ackermann die Deutsche Bank geführt und zu einer Investmentbank umgebaut, die mit Zockermethoden Milliarden verdiente. Am 31. Mai 2012 geht die Ära Ackermann nun zu Ende. Zurück bleiben etliche Kunden, die sich von der Deutschen Bank geprellt fühlen: Kommunen, Landesbanken und Privatkunden. Deutschlands Vorzeigebank steht vor Prozessrisiken in Milliardenhöhe. Der Film hinterfragt die Geschäftspraktiken des größten deutschen Geldinstituts im In- und Ausland und beleuchtet die Rolle der Deutschen Bank bei der Finanzkrise.

Die Dokumentation berichtet über drei Gruppen von Anlegern, die sich von der Deutschen Bank hintergangen fühlen. Da sind zunächst viele Kleinanleger, denen Anlageprodukte vermittelt wurden, die sich als Flop entpuppten. Beispiel: ein Fonds, der in Riesenräder in Berlin und Singapur investieren wollte. Die Riesenräder wurden nie gebaut, Anleger verloren viel Geld. Die Deutsche Bank aber kassierte gute Provisionen und muss sich nun vorwerfen lassen, die Anleger weder darüber noch über die hohen Risiken ausreichend informiert zu haben.

Deutschen Städten wie Hagen und Pforzheim vermittelte die Deutsche Bank hochkomplexe Zinswetten, die nicht aufgingen und im Ergebnis die Schuldenmisere der Kommunen noch verschlimmerten. Es geht um hunderte Millionen Euro. Viele Kommunen lassen sich nun anwaltlich gegen die Deutsche Bank vertreten, von der sie sich – auf Kosten der Steuerzahler – getäuscht fühlen. Eine Klagewelle rollt auf die Großbank zu, sollte sie sich nicht vorher mit den Kommunen vergleichen.

Die Dokumentation zeigt, warum die Deutsche Bank in manchen US-Städten als Slumlord bezeichnet wird: der Niedergang ganzer Wohnviertel wird ihr angelastet. Bürger, Polizisten und Politiker fragen nach der Verantwortung der Deutschen Bank – auch für die enorme Zahl von Zwangsversteigerungen in den USA, in die die Deutsche Bank verwickelt ist. Und noch Jahre nach der Immobilienkrise fürchten unzählige amerikanische Hausbesitzer, ihr Heim zu verlieren. Der Deutschen Bank drohen nun im In- und Ausland Prozess-Risiken in Milliardenhöhe.

Der grosse Crash – Die Pleite der Lehman-Bank

Der grosse Crash – Die Pleite der Lehman-Bank

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Fast ein Jahr nach dem dramatischen Krisengipfel in New York im Herbst 2008, zeigt die Dokumentation “Der grosse Crash — Die Pleite der Lehman-Bank” von Guy Smith und Jean-Christoph Caron, wie es am Wochenende vom 12. bis 14. September 2008 zu dem grossen Crash kam, der die gesamte Weltwirtschaft in Gefahr brachte. An jenem Wochenende trafen sich in New York maechtige Finanzpolitiker, Grossinvestoren und Bankenbosse zu einem brisanten Krisengipfel. Der damalige US-Finanzminister der Regierung Bush, Henry Paulson, hatte in das Gebaeude der US-Notenbank in der Liberty Street in Manhattan geladen.

Die Investmentbank Lehman Brothers drohte zu kollabieren. 48 Stunden berieten die Finanzfuehrer ueber das Schicksal der Bank: Helfen oder Pleite gehen lassen? Es war ein Pokerspiel um Macht und Milliarden. Niemand ahnte damals, dass der Ausgang dieses Treffens die Weltwirtschaft in den Grundfesten erschuettern wuerde. Finanzminister Paulson hatte erst kurz zuvor andere marode Finanzinstitute mit Staatsgeldern gestuetzt. Vergeblich warnten europaeische Bankmanager ihn davor, ausgerechnet die international vernetzte Grossbank Lehman Brothers fallen zu lassen.

Am Nachmittag des 14. September aber war die Pleite des Bankhauses Lehman besiegelt: Die Entscheidung am Krisentisch war gegen eine Rettung gefallen, die schwarzen Limousinen der Finanzfuehrer verliessen eilends die Zentralbank. Soeben war eine Kernschmelze des globalen Bankensystems ausgeloest worden. Viel schlimmer noch: Mit den verlorenen Milliardensummen sollte auch das Grundvertrauen in die Stabilitaet des westlichen Wirtschaftssystems erodieren — eine der groessten Weltwirtschaftskrisen seit 1929 nahm ihren Lauf.

Die Dokumentation “Der grosse Crash” rekonstruiert die entscheidenden 48 Stunden im September 2008. Wer und was gab den Ausschlag dafuer, Lehman Brothers fallen zu lassen? War es das kurzsichtige Kalkuel der US-Republikaner, in der heissen Phase des Wahlkampfes 2008 nicht fuer unpopulaere Milliardenhilfen an eine Grossbank einstehen zu muessen? Spielten gar persoenliche Animositaeten zwischen den einstigen Weggefaehrten Paulson und Bankboss Fuld eine Rolle? Oder war es ein kollektives Versagen maechtiger Finanzfuehrer, die die Gefahr des “Lehman-Effektes” fuer die Weltwirtschaft schlicht unterschaetzten? In dieser Koproduktion geben hochrangige Teilnehmer des Lehman-Wochenendes exklusive Einblicke in die 48 Stunden vor dem grossen Crash — darunter auch die Verhandlungsfuehrer der beteiligten Grossbanken.

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