Rausgefischt und aufgetischt – So kommt der Fisch auf den Teller
Die Reportage nimmt den Zuschauer mit auf eine spannende Reise, vom Hochseefischen im Nordatlantik bis hin zum Münchner Nobelrestaurant, wo der Fisch schließlich auf dem Teller landet. Zuvor muss allerdings der größte deutsche Hochseekutter, die MS “Susanne”, wegen eines Maschinenschadens abgeschleppt werden – bis in den Heimathafen Cuxhaven.
Die Dickmacher und wie wir ihnen entkommen
Die Dickmacher und wie wir ihnen entkommen
Alles lecker oder was ? Lebensmittel zwischen Werbung und Wahrheit
“Margarine ist lecker und dazu noch gesund – eine dick aufs Brötchen aufgetragene Werbelüge, die viele Menschen bereits zum Frühstück schlucken. Seit Jahrzehnten macht uns die Industrie da eine billig produzierbare Waffenschmiere aus Öl, Wasser und einer Extraportion Chemie als nahrhaften Butterersatz schmackhaft!”
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Die neuen Vegetarier
Vegetarier sind eine Minderheit. Lange Zeit galten sie als Spinner und genussfeindliche Moralisten. Doch besonders in den Großstädten gibt es eine wachsende Zahl jüngerer Menschen, die sich fleischlos ernähren und damit einen neuen Trend setzen. Sie sind smart, gebildet und problembewusst. Ihr Fleischverzicht ist politisch motiviert. Sie sind angeekelt von der Massentierhaltung und verweisen auf die fatalen ökologischen Folgen des ungehemmten Fleischkonsums. Filmemacher Michael Richter hat eine Hamburger Familie begleitet, die beschlossen hat, sich fleischlos zu ernähren.
Was geschieht, wenn man auf Fleisch verzichtet? Familie Wittmann aus Hamburg hat es ausprobiert. Die beiden Töchter essen sowieso kein Fleisch, da zogen die Eltern einfach nach. Die Dokumentation “Die neuen Vegetarier” begleitet die Familie auf ihrer Entdeckungsreise in eine Welt ohne Fleisch.
Um zu zeigen, dass man auch ohne Fleisch hervorragend essen kann, propagieren die Vegetarierverbände in Deutschland und Frankreich einen fleischfreien Tag in öffentlichen Kantinen. In Frankreich sind die Vorbehalte noch immer groß. Dabei gibt es inzwischen eine fantasievolle Gemüseküche, wie Sternekoch Michael Hoffmann beweist, der in seinem Berliner Restaurant Margaux ein siebengängiges Menü aus Dutzenden von Gemüsen und Kräutern präsentiert.
In Indien dagegen muss sich niemand rechtfertigen, weil er vegetarisch lebt. Etwa jeder Vierte ernährt sich dort meist aus religiösen Gründen fleischlos, also etwa 300 Millionen Menschen. Im Lauf der Jahrhunderte hat sich eine facettenreiche vegetarische Küche entwickelt, die keinen Vergleich zu scheuen braucht.
Besonders die Verwendung von proteinreichen Hülsenfrüchten bewirkt, dass eine Ernährung ohne Fleisch nicht zu Mangelerscheinungen führt. Eine wahre Proteinbombe ist Soja. Die Pflanze könnte die globalen Ernährungsprobleme lösen. Wissenschaftler in den Niederlanden wollen auf der Basis von Soja Produkte entwickeln, die genau wie Fleisch schmecken. Würstchen, Nuggets und Schnitzel auf pflanzlicher Basis gibt es bereits im Handel.
Familie Wittmann aus Hamburg hat sie getestet. “Die neuen Vegetarier” zeigt, wie vielfältig Vegetarier essen können und dass sie sehr gute Argumente für ihre Lebensweise haben.
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Nie wieder Fleisch – Rettet der neue Vegetarismus die Welt?
Seit 1960 hat sich der Pro-Kopf-Verzehr mehr als verdoppelt. Fleisch ist heute so billig wie nie. Zum ersten Mal in der Geschichte essen Menschen aus den unteren sozialen Schichten mehr Fleisch als die besser Situierten.
Bei Tierschützern sind unser Fleischkonsum und die damit verbundene Massentierhaltung schon lange in der Kritik. Inzwischen ist das Bewusstsein von den negativen Folgen für die Tiere und die Umwelt auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Viele Deutsche wollen sich heute ethisch korrekt ernähren. Bis zu 9 %, heißt es, verzichten mittlerweile ganz auf Fleisch. Andere wollen zumindest wissen, wo das Fleisch auf ihrem Teller herkommt und wie die Tiere, von denen es stammt, gehalten wurden. Sie kaufen Biofleisch, weil die Bedingungen für die Tiere dort als besser gelten als in konventionellen Betrieben.
Die Konsequenzen der Massentierhaltung für die Tiere
Doch der Marktanteil von Biofleisch ist marginal. 98% des Fleisches, das wir essen, stammt aus konventionellen Betrieben, die zu immer größeren Tierzahlen tendieren. Discounter locken ihre Kunden mit Billigangeboten. Mit einem Marktanteil von 42 % am Lebensmitteleinzelhandel diktieren sie oft den Preis. Die Folge: Bei steigenden Produktionskosten herrscht ein Zwang zu immer weitergehender Rationalisierung. Durch die stete Erhöhung der Tierzahlen können die Produktionskosten so gering wie möglich gehalten werden. Das hat viele Konsequenzen für die Tiere.
Das Platzangebot für Nutztiere in konventionellen Betrieben ist auf ein Mindestmaß beschränkt. Gerade gegen Ende der Mast stehen sie dicht gedrängt. Schweine in konventionellen Betrieben müssen zudem auf Betonspaltenböden stehen, wo sich die Exkremente nach unten durchdrücken. Das erspart dem Landwirt Arbeit. Tiergerecht ist es nicht.
Vegetarier haben gute Argumente auf Fleisch zu verzichten
Während die Masse der Gesellschaft bedenkenlos bis zu 3 Mal am Tag Fleisch isst, weil es billig ist und es sich jeder leisten kann, wächst die Anzahl derer, die diese Art des Fleischkonsums radikal ablehnen. Vegetarier oder Veganer haben viele überzeugende Argumente. Unser heutiger Fleischkonsum ist nicht nur den Tieren gegenüber moralisch fragwürdig, er belastet auch in erheblichem Masse die Umwelt.
2006 schockierte eine Studie der Welternährungsorganisation über die Folgen des globalen Fleischkonsums: „Livestock’s long shadow”. Bis zu 18 % der weltweiten Treibhausgase gehen danach auf das Konto der Fleischproduktion. Besonders problematisch: Der beim Verdauungsprozess der Wiederkäuer anfallende Ausstoß des hochwirksamen Treibhausgases Methan. Auch die Gülle der Tiere setzt Treibhausgase frei. Synthetische Kunstdünger, die zum Anbau der Futtermittel eingesetzt werden, verbrauchen bei der Herstellung viel fossile Energie, wodurch CO2 in die Atmosphäre gelangt. Auch die Abholzung der Regenwälder für den Anbau von eiweißhaltigem Soja, das auch hierzulande als Tierfutter dient, trägt zum Klimawandel bei.
Vegetarismus ist nachhaltiger, aber nicht die Lösung
Eine erheblich bessere Umweltbilanz bescheinigt Nachhaltigkeitsexperte Karl von Koerber der vegetarischen Ernährungsweise. Solange man Milchprodukte zu sich nehme, sei diese Art der Ernährung auch völlig gesund. Nicht empfehlenswert ist es dagegen aus Sicht des Ernährungswissenschaftlers, sich vegan zu ernähren, also ganz auf tierische Produkte zu verzichten. Das kann zu Mangelerscheinungen führen. Von Koerber empfiehlt einen deutlichen reduzierten Fleischkonsum. Doch ganz auf Fleisch zu verzichten mache keinen Sinn. Vor allem die Wiederkäuer sieht er als unverzichtbare Lieferanten hochqualitativer Nahrungsmittel, da nur sie Gras in Milch und Fleisch verwandeln können. Weil viele landwirtschaftliche Flächen gar nicht für den Anbau von Getreide geeignet seien, sei die Beweidung zum Beispiel von Hanglagen durch Wiederkäuer durchaus sinnvoll und wertvoll im Hinblick auf die Sicherung der Ernährung der Weltbevölkerung.
Bis 2050 soll sich der Fleischkonsum weltweit mehr als verdoppeln
Das Problem für die Umwelt ist nicht, dass wir überhaupt Fleisch essen, sondern wie viel wir essen. Besonders kritisch wird die Situation, wenn sich der Fleischkonsum wie prognostiziert bis 2050 weltweit nochmals mehr als verdoppelt. Doch auch aus gesundheitlichen Gründen sollten wir weniger Fleisch essen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal 300 bis 600 Gramm pro Woche. Der Deutsche isst im Durchschnitt das Drei- bis Vierfache.
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Die Kaviar Mafia – Millionengeschäfte mit Fischeiern
Russischer Kaviar ist der Inbegriff von Luxus, wenige Gramm nur kosten hunderte Euro, eine Delikatesse, die auf der ganzen Welt heiß begehrt ist. Nur selten noch kann man ihn in Deutschland kaufen, denn das schwarze Gold unterliegt strengen Ausfuhrbestimmungen zum Schutz der Störe. Ein großer Teil des weltweit gehandelten Kaviars aus Russland stammt aus illegalen Quellen. Wilderer, Schmuggler und zwielichtige Händler von Moskau bis hin zum kaspischen Meer machen Millionengeschäfte mit den begehrten Fischeiern. ARD-Reporterin Rita Knobel-Ulrich zeigt, wie diese Geschäfte laufen. Sie beobachtet Wilderer in Astrachan, gibt sich als kaufwillige Touristin aus und erfährt, wie der Kaviar vom Wolgadelta in die Luxushaushalte von Moskau und St. Petersburg kommt. Sie begleitet die Milizen beim Kampf gegen die Wilderer und erlebt, wie die Polizei ausgetrickst wird, damit Millionärsgattinnen im feinen Moskau eimerweise Kaviar zum Frühstück servieren können. Dem ARD-Team gelingt ein seltener, nicht ungefährlicher Blick hinter die Kulissen der russischen Kaviarmafia. Knapp nur entgeht das Team einer handfesten Auseinandersetzung mit rabiaten Kaviardealern. Eine spannende Reportage im Sumpf der zwielichtigen Geschäfte mit der teuersten Delikatesse der Welt.
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Der MCDonalds Check – Markencheck
Fragwürdige Kost – Lebensmittel unter der Lupe
“wissen aktuell” wirft einen kritischen Blick in den Supermarkt und auf unser Essen. Was ist gesund, und was macht uns krank? Könnte “Zurück zur Steinzeitkost”, was manche propagieren, die Lösung für Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes & Co. sein? Die Informationen auf den Packungen sind dürftig, irreführend und so kompliziert, dass nur wenige Verbraucher sie wirklich verstehen. Kein Wunder, denn die Wahrheit über unsere Lebensmittel ist ernüchternd: Industrieware statt Naturprodukt. Das gilt auch für die Fleischproduktion. Trotz vieler Vorschriften bedeutet Massentierhaltung noch immer zu (weiterlesen …)
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Gefährliche Mahlzeiten – Wie Nahrung unser Erbgut beeinflusst
Das, was wir essen, bestimmt, welche Gene in unserem Körper aktiv sind. Nahrung kann Gene ein- und ausschalten. Doch damit nicht genug: Manche dieser Schalterstellungen sind wahrscheinlich über mehrere Generationen vererbbar, sagen Forscher. Dass aber erworbene Eigenschaften auf eine nachfolgende Generation übertragen werden können, widerspricht der klassischen Evolutionstheorie und galt bislang in der Wissenschaft als absurd. Sollten diese Forschungsergebnisse zutreffen, würden noch die Enkel für die Ernährungssünden ihrer Großeltern bezahlen. Dies (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Food Design – Essen mit allen Sinnen
The “Sound of Frankfurter”: Wenn es beim Anbiss richtig knackt, schmeckt den Österreichern ihr Paar Würstel besonders gut. Fischstäbchen klingen nicht so toll, lassen sich dafür aber schön nebeneinander in der Pfanne anordnen. Vorerst bleibt noch ungeklärt, warum Butterkekse ausgerechnet 52 Zacken haben müssen: Designer entwerfen Mode, Möbel, Autos und Gebrauchsgegenstände aller Art. Food Designer kreieren Lebensmittel und kümmern sich um deren Styling und Funktionalität. Designer sorgen dafür, dass Essen und Trinken nicht nur unsere (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Abenteuer Forschung – Die Natur macht mobil
Wir führen ein rasantes Leben in einer mobilen Welt. Fortschritt heißt für uns, flexibel zu sein, unterwegs zu sein, immer “on the move” mit Auto, Flugzeug, Schiff und Eisenbahn. Und um unsere Bedürfnisse zu decken, werden immense Mengen an Gütern aller Art über den gesamten Erdball bewegt, Tag und Nacht. Diese Mobilität unserer modernen Welt bringt Lebensqualität und Wohlstand, wirft aber auch jede Menge Probleme auf. Denn durch die ständige Bewegung zwischen allen Ländern und Kontinenten der Erde öffnen wir unfreiwillig Krankheitserregern Tür und Tor. Seuchen, die sich (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Griff nach den Sternen – Die neuen deutschen Kochstars
Sterneregen über Deutschland: Nie zuvor konnte man hierzulande so gut schlemmen wie 2011. Nie zuvor hat der “Guide Michelin”, das Zentralorgan der internationalen Gourmet-Gemeinde, zwischen Flensburg und Freiburg so viele Sterne verteilt wie in seiner aktuellen Ausgabe: 237 besternte Restaurants gehören in diesem Jahr zur kulinarischen Bundesliga. Mit neun Drei-Sterne-Restaurants lässt Deutschland, früher eher ein Hort der Mehlschwitzen und Dosensuppen, sogar Italien hinter sich. “Die besten Köche in Deutschland”, sagt Jean-Luc Naret, der Direktor des “Guide (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Zu Tisch in Wien – Kaffee, Sachertorte, Kaiserschmarrn und Entenbrust
Im Winter kann es in Wien bitterkalt werden. Aber zum Glück ist Wien ja die Stadt der Kaffeehäuser. Im Winter kommen die wahren Genießer in die Stadt: die Kaffeetrinker und die Tortenliebhaber. “Zu Tisch in Wien” schaut bei Christian Schrödel und Oliver Goetz in der kleinsten Kaffeerösterei der Stadt vorbei. In der Rösterei “Alt Wien” werden Bohnen aus den besten Anbaugebieten der Welt verarbeitet, und es wird täglich frisch geröstet. Wenn man das kleine Geschäft betritt, bleibt einem für einen kurzen Moment die Luft weg. Der Duft von frisch gemahlenen Kaffee liegt in der Luft. Kaffeesäcke prall (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Hunger, Zorn und leere Teller – Irrtümer und Chancen der Welternährung
Gustav Trampitsch zeigt in seinem Film Mangelzustände und Hungerkatastrophen, die durch falschen Umgang mit im Grunde überaus fruchtbaren Pflanzen ausgelöst wurden. Monokulturen, aus Unvernunft und Profitgier betrieben, brachten und bringen Hunger. Ganze Regionen wurden und werden dadurch in eine fatale wirtschaftliche Abhängigkeit und weiter ins Elend gestürzt. Ein schreckliches Beispiel dafür ereignete sich Irland. Die Insel war um die Mitte des 19. Jahrhunderts Schauplatz einer der größten Hungerkatastrophen der modernen Wirtschaftsgeschichte. Bei (weiterlesen …)Der letzte Fisch – Unsere Meere am Scheideweg
Fisch gehört zu den wertvollsten Nahrungsmitteln, er gilt als vielseitig und gesund. Doch der weltweit zunehmende Appetit auf Fisch-stäbchen, Garnelenspieße und Zuchtlachs hat böse Auswirkungen: Weltweit gelten bereits rund 30 Prozent der Fischbestände als überfischt. Schon jetzt wachsen nicht genügend Fische nach. X:enius macht sich weltweit auf die Suche nach Analysen und Auswegen. In Kanada beobachten die Reporter die wissenschaftliche Bestands-aufnahme der Meere, in Südamerika erfahren sie, dass Aquakulturen unterm Strich mehr Fisch verbrauchen, als sie (weiterlesen …)
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