Caravaggio und der Tod
Er war notorisch jähzornig, ein Raufbold und ein Mörder – und er war einer der revolutionärsten Maler der Kunstgeschichte: Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610). Die Dokumentation wirft einen Blick auf Caravaggios Spätwerk und dessen letzte dunkle Lebensphase.
37 Grad – Mein Traum vom Superstar – GERMAN – DOKU – TV – 720p
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Wahnsinnige Kunst- Der gewebte Schmerz
Die weltweit bedeutendste Sammlung von Bildern, Skulpturen und Texten aus psychiatrischen Kliniken, die Heidelberger Sammlung Prinzhorn, hat dem Regisseur Christian Beetz ihre Archive und Magazine geöffnet und Einblick gewährt in eigentümlich irisierende Kunstwelten. Ans Licht gekommen sind ebenso faszinierende wie verstörende Werke, Schöpfungen von unverstellter Direktheit und Kraft – entstanden vor etwa hundert Jahren hinter hohen Anstaltsmauern und vergitterten Fenstern und Türen unter heute kaum noch vorstellbaren Umständen.
Die Besuche des Filmemachers Christian Beetz mündeten in zwei TV-Produktionen: “Wahnsinnige Kunst – der gewebte Schmerz” und “Wahnsinnige Kunst – das unerhörte Genie”. Dazu mehr im zweiten Teil der Pressemitteilung.
Der Ursprung der Sammlung datiert ins Jahr 1919: Der damals als Assistenzarzt an der Heidelberger Universitätsklinik tätige Psychiater und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn (1886 – 1933) forderte in einem Rundschreiben die Leiter psychiatrischer Anstalten im In- und Ausland auf, schöpferische Erzeugnisse ihrer Patienten zu schicken. Das Echo war enorm: Tausende von Objekten, die noch heute den Grundstock der Sammlung bilden, fanden den Weg nach Heidelberg. Hans Prinzhorn selbst hat einige der von ihm in seinem Buch “Bildnerei der Geisteskranken” als “schizophrene Meister” gewürdigten Patienten-Künstler besucht. Das Buch avancierte in den 1920er Jahren zur Bibel des Surrealismus. Die Lebensgeschichten von vielen der künstlerisch Tätigen blieben jedoch über Jahrzehnte im Dunkeln. Erst in den vergangenen Jahren kamen nach und nach die Schicksale der Menschen hinter ihren Werken an den Tag. Christian Beetz nimmt in seinen Dokumentationen diese biographischen Spuren auf und verknüpft sie mit den Kunstwerken zu einer ansprechenden und fesselnden Geschichte der Sammlung Prinzhorn und ihrer “Meister”.
Die in den 1920er Jahren zu einiger Berühmtheit gelangten Werke der Sammlung Prinzhorn wurden 1938 vom damaligen Leiter der Heidelberger Klinik der nationalsozialistischen Wanderausstellung Entartete Kunst zur Verfügung gestellt und somit zur Diffamierung avantgardistischer Kunst missbraucht. Auf der Liste der Leihgaben standen Skulpturen des Holzschnitzers Karl Genzel und Bilder von Franz Karl Bühler. Der ehemalige Kunstschmied Bühler wurde wie Tausende anderer Psychiatriepatienten Opfer der nationalsozialistischen “Euthanasie” oder “Vernichtung lebensunwerten Lebens”; nach 42 Jahren in psychiatrischen Anstalten wurde er im März 1940 im Vergasungsschuppen der Tötungsanstalt Grafeneck ermordet.
Die Werke der Sammlung Prinzhorn überdauerten den Zweiten Weltkrieg und gerieten danach in Vergessenheit. Erst seit den 1960er Jahren begann man den wertvollen Bestand zu archivieren und zu restaurieren, seit 2001 hat die Sammlung Prinzhorn ein eigenes Museum in Heidelberg. Für die Erfassung, Erschließung und wissenschaftliche Aufbereitung der Sammlung stellte die VolkswagenStiftung seit dem Jahr 1978 umgerechnet rund 260.000 Euro zur Verfügung und unterstützte jetzt auch die Filmdokumentation.
Die Dokumentationen im Einzelnen:
Der Film Gewebter Schmerz zeigt an ausgewählten Werken und Lebensgeschichten von Psychiatriepatientinnen die besondere Situation von Frauen in Anstalten um 1900. Als herausragende und auch auf Grund ihres sozialen Status untypische Figur tritt hier die Malerin Else Blankenhorn hervor. Ihre Bilder hatten großen Einfluss auf den Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner und wirkten so in die Kunst der Moderne hinein.
Der Film Unerhörtes Genie rekonstruiert anhand der Wahnsysteme, Beeinflussungsängste und Allmachtsphantasien internierter Männer ein (Zerr-)Bild der Gesellschaft in den Jahren um den Ersten Weltkrieg. Neben dem von Hans Prinzhorn am höchsten geschätzten “schizophrenen Meister” Franz Karl Bühler ist hier vor allem August Natterer prominent; ohne die Bilder seiner “großen Halluzination” wie “Der Wunder-Hirthe” wäre das, was wir heute bildnerischen Surrealismus nennen, kaum vorstellbar.
Sammlung Prinzhorn – Wahnsinn und Kunst 5/6
Geschichte, Hintergründe und Portraits einzelner Künstler dieser Sammlung mit Kunst von Geisteskranken (2007, 76 Min.).
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“Der Leonardo-Code”Vom Leben und Wirken des geheimnisvollen Mannes aus Vinci
Der Filmemacher Rudij Bergmann versucht in seinem 90-minütigen Dokumentarfilm dem geheimnisvollen Mann aus Vinci auf die Spur zu kommen. Für ihn liegt der Schlüssel zum Mythos Leonardo in dessen malerischem Werk.
Sowohl Leben als auch Werk des Universalgelehrten und berühmten Renaissancekünstlers Leonardo da Vinci sind voll von Unklarheiten und Vermutungen und seit Jahrhunderten in einen Nebel der Spekulationen gehüllt. Wer war dieser im Jahre 1452 geborene Leonardo, der schon zu Lebzeiten der Ketzerei bezichtigt wurde? Der Dokumentarfilm versucht, dem geheimnisvollen Mann aus Vinci auf die Spur zu kommen.
Als Schlüssel zum Mythos Leonardo gilt dessen künstlerisches Werk, vor allem sein bekanntes Wandbild “Das letzte Abendmahl”, das im Refektorium des Klosters Santa Maria delle Grazie in Mailand zu finden ist. Das faszinierende Geheimnis dieses Bildes zu entlocken, hieße, Leonardo da Vinci zu entschlüsseln. Aber auch alle anderen wichtigen Gemälde, wie “Die Madonna in der Felsengrotte”, “Anna Selbdritt” und natürlich die weltberühmte “Mona Lisa”, werden unter die Lupe genommen. Dabei stößt der Film immer wieder auf Spuren möglicher Ketzerei, vor allem in den sakralen Malereien. Fragen werfen die Darstellung von Johannes dem Täufer und dessen ins Bild gesetzte Beziehung zu Jesus auf, ebenso die auffällige Platzierung des sogenannten Verräters Judas an der Tafel des letzten Abendmahls und das Abwenden des Lieblingsjüngers Johannes von seinem Meister im selben Bild. Was hat Leonardo damit beabsichtigt? In dem Dokumentarfilm kommen Experten zu Wort, die den religiösen und geschichtlichen Kontext deutlich machen, in dem sich Leonardo bewegt hat. Der Frankfurter Religionsphilosoph Micha Brumlik und Karen L. King, Professorin für Kirchengeschichte an der Universität Harvard, geben Einblick in die jüdische Welt des frühen Christentums und der religiösen Auseinandersetzungen und Spekulationen, die sich um die Figuren des Judas und der Maria Magdalena ranken. Der Film sucht nach den Positionen, die Leonardo da Vinci in diesen religiösen Konflikten einnimmt. War er ein Ketzer?
Außerdem sind die nie verstummenden Gerüchte um die Homosexualität des Universalgenies Leonardo Thema des Films. Malte er seinen jugendlichen Gehilfen und vermutlichen Geliebten Salai im Abendmahl als den Lieblingsjünger Johannes? Oder porträtierte sich Leonardo im berühmtesten Lächeln der Kunstgeschichte, dem der “Mona Lisa”, letztlich selbst?
Der Dokumentarfilm lässt auch den Leipziger Kunsthistoriker Frank Zöllner und Vincent Delieuvin, Kurator im Louvre zu Paris zu Wort kommen, die sich kunsthistorischen Aspekten der Leonardo-Forschung widmen. Margaret Livingston, Neurobiologin an der Harvard Universität, untersucht, ob Leonardos “Mona Lisa” tatsächlich lächelt. Und Christiane Naffah, ehemalige Direktorin des Zentrums für Forschung und Restauration in Paris, durchleuchtet mit modernsten Röntgenmethoden das berühmte Gemälde
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Die letzten Tage einer Legende – Kurt Cobain
1994 schoss er sich eine Gewehrkugel in den Kopf. Pop-musikalisch ist er heute schon heilig gesprochen: Kurt Cobain, Leadsaenger der Band “Nirvana”. Seine Musik machte ihn zum Idol einer ganzen Generation, sein frueher Tod verwandelte ihn in einen Mythos. Fest steht, dass er in den letzten Tagen vor seinem Tod als vermisst galt. Auf der Suche nach der Wahrheit nimmt der Film die letzten Tage und Stunden im Leben des charismatischen Saengers und Gitarristen der Kultband Nirvana unter die Lupe und laesst Zeitzeugen und Weggefaehrten zu Wort kommen.
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Himmelszauber in Hannover – Weltfest der Feuerwerker
Dokumentation über Feuerwerk von verschiedenen Nationen
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Künstler hautnah – Tim Eitel
Unermüdlich tupft der Maler Tim Eitel eine einsame Figur auf eine quadratische Fläche, nur um sie dann wegzuwischen und wieder von vorne zu beginnen. Er sucht nach neuen Arrangements – alles andere würde er als eine schlechte Kopie seiner selbst empfinden. Seine Arbeitsvorlagen bilden oft Fotografien – Figuren, die er dann in einen neuen Raum setzt. Regisseurin Claire Laborey besucht den Künstler in seinem New Yorker Atelier, wo er eine Bilderserie für die Galerie Pace Wildenstein fertigstellt. Eitel liebt große Städte und so pendelt er derzeit zwischen New York und seinem (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Die schönsten Opern aller Zeiten – Die Zauberflöte
Die Zauberflöte ist eine Oper in zwei Aufzügen, die 1791 im Freihaustheater in Wien uraufgeführt wurde. Das Libretto stammt von Emanuel Schikaneder, die Musik komponierte Wolfgang Amadeus Mozart. Das Bühnenwerk wurde bei der Uraufführung „Eine große Oper in zwei Akten“ genannt. Mozart selbst bezeichnete es als „deutsche Oper“. Tatsächlich vereinigt es aber eine ganze Reihe höchst unterschiedlicher Musik- und Theaterstile, der Opera seria, der Opera buffa und der Tragédie lyrique. Die Zauberflöte ist jedoch formal ein Singspiel und steht mit ihren märchenhaften Inhalten (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Banksy – Exit Through the Gift Shop
Der Film dreht sich um Thierry Guetta, einen französischen leidenschaftlichen Filmer, der seinen Cousin, den französischen Künstler Invader, beim Anbringen seiner, dem Computerspiel „Space Invaders“ nachempfundenen, bunten Mosaike filmt und dadurch im Frühjahr 2006 Banksy kennenlernt. Guetta verspricht Banksy nun die beste Street-Art-Dokumentation zu drehen, wird aber von Banksy davon überzeugt, selbst als Street-Art-Künstler zu agieren. An diesem Punkt übernimmt Banksy die Regie. Thierry Guetta wählt das Pseudonym Mr. Brainwash und fängt an, im großen Stil Kunst zu (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
100 Prozent – Karl Lagerfeld
An Lobhudeleien fehlt es diesem Film nicht. Wenn Karl Lagerfeld meint, er verbreite nur “die allgemeine Meinung einer alleinstehenden Person”, dann hören ihm ziemlich viele Leute dabei zu. “Man hängt an seinen Lippen”, sagt das Model Claudia Schiffer. “Ich könnte ihm stundenlang zuhören”, meint die Schauspielerin Diane Kruger. Da fällt die Moderatorin Frauke Ludowig mit ihrem Lob, er führe “ein einzigartiges Leben”, schon stark ab. Denn ein einzigartiges Leben führt vermutlich sogar Frauke Ludowig. Aber das Porträt “100 Prozent Karl Lagerfeld” sagt trotz einiger (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Welcome To The 80s – Rap, Hip Hop, Breakdance und Graffiti
Die 80er waren das Jahrzehnt der Jugendkulturen: Ob Punker, Popper, Waver, Ökos, Heavies, Grufties, Acid-Jünger oder Hip-Hop-Heads. Sie alle hatten ihren Sound und ihre Kleidungscodes. “Welcome to the Eighties” ist die erste umfassende TV-Darstellung der musikalischen Entwicklung der 80er Jahre. Die sechsteilige Dokumentationsreihe bettet die musikhistorische Aufbereitung in den zeitgeschichtlichen Rahmen ein und erzählt so, wie wir wurden, was wir sind – wurden doch in den 80er Jahren jene popkulturellen Gleise gelegt, auf denen wir heute noch reisen. Mit “Rapper’s Delight” (weiterlesen …)eingehende Suchbegriffe:
Rammstein – Anakonda im Netz
Rammstein ist eine deutsche Rockband, die 1994 in Berlin gegründet wurde und musikalisch zur Neuen Deutschen Härte gezählt wird. Ihre Kennzeichen sind ein beispielsweise als „brachial“ beschriebener Musikstil, den die Bandmitglieder selbst „Tanzmetall“ nennen, häufig kontrovers diskutierte Texte, aufgrund derer der Band unter anderem die Verharmlosung des Nationalsozialismus und Gewaltverherrlichung bei Konzerten vorgeworfen wurde. Auch der massive Einsatz von pyrotechnischen Elementen findet häufig mediale Beachtung. Der musikalische Stil der Band wurde unter (weiterlesen …)
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