Im Fadenkreuz der Attentäter – Ernst Röhm – München 1934 – Doku

Im Fadenkreuz der Attentäter – Ernst Röhm – München 1934 – Doku

Ernst Röhm war ein treuer und untergebener Diener Hitlers, der für ihn ein gewaltiges Heer an SA-Männern rekrutiert hatte, die ihm bedingungslos folgten. Diese SA stützte Hitler in einer Vielzahl von Straßenschlachten und sorgte für die Einschüchterung der politischen Gegner.

Geboren wurde Röhm 1887 in München und ging früh zur Armee. Im ersten Weltkrieg kämpfte er bei Verdun und wurde verwundet. Nach seiner Rückkehr kämpfte er im Freikorps gegen die Kommunisten. In München wurde er 1921 von Hitler für die Organisation der Sturmabteilung der NSDAP eingesetzt. Auch Herman Göring, der nach dem Absturz Manfred von Richthofens, zum Kommandeur der Fliegerstaffel wird, tritt den Nazis bei. Auch er möchte die SA kommandieren – ein verhängnisvoller Machtkampf entsteht. Nach dem Scheitern des Putsches von München 1923 werden Hitler und Röhm zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. 1930 wird Röhm als Stabschef der SA eingesetzt, die nun neben der SS und dem Sicherheitsdienst aufgestellt ist. Er vergrößerte die SA von 300.000 auf 3 Millionen Soldaten. Der unterschwellige Konflikt mit Göring, dem die Gestapo untersteht hält aber weiter an. Dieser warnt Hitler, dass Röhm zu stark wird und tatsächlich macht dieser keinen Hehl daraus, dass er die SA für die führende Kraft im Reich hält. Er schlägt vor, dass die Armee in die SA integriert werden sollte. Und als auch Warnungen von anderen Hitler nahe stehenden Kommandeuren kommen, sieht sich Hitler gezwungen etwas zu unternehmen. Sogar Mussolini warnt Hitler, als er am 16. Juni 1934 Italien besucht, vor dem SA-Stabschef.

Als Röhm mit einigen SA Kommandeuren einen Urlaub in Bad Wiessee macht, ist die Gelegenheit günstig etwas gegen ihn zu unternehmen. Himmler und Heydrich mobilisieren währenddessen alle SS Truppen. Am 29. Juni 1934, ruft Adolf Hitler ein geheimes Treffen in Bad Godesberg zusammen. Anwesend ist auch Sepp Dietrich, der Kommandeur der Leibstandarte SS Adolf Hitler. Er bekommt den Auftrag die SA in München zu zerschlagen. Himmler meldet am 30. Juni, dass Karl Ernst eine Generalmobilmachung der SA in Berlin angeordnet hat. Hitler wird unterrichtet, dass die SA in München bereits aufmarschiert sei. Doch es scheint, dass diese Meldungen alle nur von Himmler, Göbbels, Göring und anderen Verschwörern gestreut wurden, damit Hitler etwas gegen Röhm unternimmt. Am frühen Morgen des 30. Juni stürmen SS Leute gemeinsam mit Adolf Hitler die Pension, in der Röhm Urlaub macht und nehmen ihn fest. Er wird nach Stadelheim gebracht. Göbbels benachrichtigt daraufhin Göring davon, dass die Aktion gut verlaufen sei. Jetzt werden alle Kommandeure der SA ermordet – über 90 Tötungen. Der Kommandant des KZ Dachau, Theodor Eicke bekommt um 13 Uhr den Auftrag Röhm zu erschießen, was dieser um kurz vor 15 Uhr ausgeführt hat.

Winter 42/43 – Kriegswende – Doku über 2. Weltkrieg [HD]

Winter 42/43 – Kriegswende – Doku über 2. Weltkrieg [HD]

Noch im November 1942 hat es den Anschein, als trage Hitlerdeutschland den Sieg über die Alliierten davon. Doch mit der Landung der Amerikaner in Nordafrika und der für die deutsche Wehrmacht desaströs endenden Schlacht bei Stalingrad beginnt die Wende im Zweiten Weltkrieg. In den Monaten von November 1942 bis März 1943 werden die Weichen für die Zukunft der Menschen in Europa neu gestellt. In dem Dokumentarfilm berichten prominente Zeitzeugen, wie sie diese entscheidende Zeit erlebt haben. Und Amateuraufnahmen – also Bilder, die ohne staatliche Zensur entstanden – geben den Blick auf den Kriegsalltag frei.

Bis zum November des Jahres 1942 sah es so aus, als sei Hitlers Armee unschlagbar. Ein Sieg der Deutschen galt für viele als das wahrscheinliche Ende des Zweiten Weltkriegs. Aber in der Zeit vom November 1942 bis zum März 1943 wendet sich das Blatt. Und am Horizont erscheint erstmals die Hoffnung auf eine mögliche Überwindung des Hitlerregimes. Die Amerikaner landen in Nordafrika, die Wehrmacht marschiert in die unbesetzte Zone Frankreichs ein, und die deutsche sechste Armee wird in Stalingrad eingekesselt. Deutschland und das von den Deutschen besetzte Europa machen den Schritt hin zum „totalen Krieg“. Für die einen bringt dieser Winter das Ende des Glaubens an den großen Sieg und für die anderen endlich die Hoffnung auf Befreiung.

Der Dokumentarfilm beschreibt diese Zeit aus dem Blickwinkel von Zeitzeugen aus acht europäischen Ländern. Die ungarische Philosophin Agnes Heller, der algerisch-französische Journalist Jean Daniel, Italiens Krimikönig Andrea Camilleri und die kurz nach dem Interview für diesen Film verstorbene Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich zeichnen ein differenziertes und überraschendes Bild der Atmosphäre in diesen Monaten, die die Wende des Krieges brachten.

In die filmische Erzählung sind Tagebuch- und Briefauszüge einbezogen, die ein tiefes Gefühl für die emotionale Verfassung der Menschen in dieser Zeit entstehen lassen. So führen die Aufzeichnungen des 14-jährigen Holocaust-Opfers Rutka Laskier in ein Ghetto nach Polen. Der Briefwechsel zwischen der jungen Widerstandskämpferin Sophie Scholl und ihrem Freund Fritz Hartnagel, der als Soldat in Stalingrad kämpft, erzählt von der großen Sehnsucht nach Nähe im Angesicht der schrecklichen Ereignisse. Die Berichte des Schweizer Konsuls Franz-Rudolf von Weiss lassen die Zuschauer teilhaben am langsamen physischen und moralischen Verfall der Menschen in Hitlerdeutschland. Das Tagebuch der Berliner Journalistin Ursula von Kardorff offenbart die Zerrissenheit vieler Deutscher gegenüber Krieg und Regime.

Die Archivmaterialien, auf denen der Film basiert, stammen zum großen Teil von Amateuren und sind nicht durch den Blick der Propaganda-Maschine gefiltert. Sie geben einen überraschenden Blick auf den Kriegsalltag.

Beamte hinter Gittern [Doku HD deutsch]

Beamte hinter Gittern [Doku HD deutsch]

Vollzugsbeamtin Kermani schließt um sechs Uhr morgens auf ihrer Station die Hafträume auf. Das nennt man „Lebendkontrolle“. Jeder Insasse muss ein kurzes Lebenszeichen von sich geben. Erst in diesem Jahr hat sich ein Gefangener nachts in seiner Zelle umgebracht. In der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel sitzen nur die schweren Jungs. Insgesamt 260 Straftäter: Erpresser, Drogendealer, Mörder. Die kürzeste Haftstrafe beträgt drei Jahre, die längste lebenslänglich. Bei den Beamten im Knast darf die Arbeit nie zur Routine werden. Jeden Moment könnte ein Schwerverbrecher durchdrehen.

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Hitler vor Gericht [Doku deutsch]

1924 fand vor dem Volksgericht München einer der folgenschwersten Prozesse der deutschen, ja der Weltgeschichte statt: der Hitler-Ludendorff-Prozess. Wäre es nach damaligem Recht und Gesetz gegangen, wären nämlich 1. die Verschwörer nicht vor dem Volksgericht in München, sondern vom zuständigen Staatsgerichtshof in Leipzig angeklagt worden, hätte Hitler 2. die für seinen Hochverrat ohnehin skandalöse Strafe von fünf Jahren Festungshaft komplett absitzen müssen und wäre erst 1928 entlassen worden, hätte das Gericht 3. den Österreicher Hitler ausgewiesen — der Welt wäre wohl millionenfaches Leid erspart geblieben. Streng anhand der inzwischen veröffentlichten Prozessakten zeichnet der Film in aufwendigen Spielszenen den Prozessverlauf nach und macht deutlich, wie die großen Sympathien des Gerichts für die Angeklagten dazu führten, dass das Recht seinerzeit auf der Strecke blieb — mit den bekannten verhängnisvollen Konsequenzen. Am 1. April 1924, wird der vorbestrafte, nationalsozialistische Propagandist Adolf Hitler wegen Hochverrats zu fünf Jahren „Festungshaft“ (Ehrenhaft) verurteilt. Kein Wort über die vier Polizisten, die während seines Putschversuches am 9. November 1923 in München erschossen wurden, oder über die 16 getöteten Putschisten. Kein Wort darüber, dass der 1922 bereits einmal wegen Landfriedensbruchs verurteilte Hitler keine Bewährungsfrist mehr hätte bekommen dürfen, als Ausländer sogar hätte abgeschoben werden müssen. Bei Würdigung aller Umstände kommt man nicht umhin, das Urteil auch aus damaliger Sicht als klare Rechtsbeugung zu werten, die vor dem Hintergrund des weiteren Verlaufs der Geschichte eine dramatische Tragweite bekam. Die Richter stellten dem Angeklagten baldige Entlassung in Aussicht, schließlich seien die Angeklagten, „bei ihrem Tun von rein vaterländischem Geiste und dem edelsten selbstlosen Willen geleitet“ gewesen. Ein Grund für das skandalöse Urteil ist bereits die bewusste Einsetzung des rechtskonservativen Richters Georg Neithardt (George Meyer-Goll), der Hitler schon 1922 zunächst wegen Landfriedensbruchs und Körperverletzung verurteilt und ihm dann zwei von drei Monaten Haft „erlassen“ hatte. Er sympathisierte offen mit den Putschisten und schritt nicht ein, als der Hochverräter Adolf Hitler den Gerichtssaal zum öffentlichen Forum für mehrstündige Propagandareden gegen die „Novemberverbrecher“ in Berlin, die parlamentarische Demokratie und die Weimarer Verfassung machte. „Ich habe natürlich das Bestreben und erkenne an, dass es im Interesse der Angeklagten liegt, möglichst vor breiter Öffentlichkeit zu verhandeln. Das Gericht wird dem selbstverständlich, soweit es möglich ist, Rechung tragen“, so Neithardt zu Beginn der Hauptverhandlung. Die Einsetzung Neithardts geschieht jedoch nicht zum Schutz Hitlers, sondern um die Mitwirkung der hohen Staatsbeamten Gustav von Kahr (Alexander Held), Otto von Lossow (Johannes Silberschneider) und Hans von Seißer (Franjo Marincic) am Putsch zu verschleiern. Ein falsches Spiel, in dem Hitler selbst jedoch mehr Bauer als König ist. Lediglich der untersuchungsführende Staatsanwalt Hans Ehard (Heinrich Schmieder) versucht, dem Recht Geltung zu verleihen — vergeblich. Auch die von dem Prozessbeobachter und späteren Bayerischen Ministerpräsidenten Wilhelm Hoegner (Andreas Nickl) gesammelten Prozessprotokolle, seine Bemühungen, diesen Prozess wieder aufzurollen, und ein Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags bleiben in den folgenden Jahren ohne Wirkung. Die Haftzeit in Landsberg am Lech verlebt Adolf Hitler mehr als Pensionsgast denn als Strafgefangener. Unzensiert darf er Post empfangen und verschicken, ungehindert zahlreiche Besucher empfangen. Die Zeit nutzt er, um seinem Sekretär Rudolf Heß das erste Kapitel von „Mein Kampf“ zu diktieren. Hitler verlässt Landsberg schließlich 3 Jahre, 333 Tage, 21 Stunden und 50 Minuten vor Ablauf der Strafe — mit einer weit größeren Anhängerschar als je zuvor. Den Putsch 1923 hatte er verloren, den Prozess 1924 gewonnen. Basierend auf Tagebucheinträgen, Polizeiberichten und den Protokollen der 24 Prozesstage erzählt der Regisseur Bernd Fischerauer in szenisch-dramatisierter Form die authentische Geschichte eines historisch folgenreichen Rechtsbruches. Das für BR-alpha produzierte Dokumentarspiel beginnt beim versuchten Staatsstreich am Abend des 8. November 1923 im Münchner Bürgerbräukeller und endet mit Adolf Hitlers Freilassung im Dezember 1924. Erstmals wird ausschließlich anhand der Originaltexte dieses Ereignis deutscher Geschichte von Schauspielern (u.a. Johannes Zirner als Adolf Hitler, Peter Fricke als General Erich Ludendorff, Alexander Held als Gustav Ritter von Kahr) dargestellt, das aus Mangel an zeitgenössischem Film- und Fotomaterial bislang filmisch nur wenig beachtet wurde. Ein Dokumentarspiel.

Mysteriöse Kralle aufgetaucht (März 2013) // Mystery Claw

Mysteriöse Kralle aufgetaucht (März 2013) // Mystery Claw

Mysteriöse Kralle aufgetaucht!
Die im Video gezeigte Kralle lag plötzlich vor dem Schuleingang der Robert-Franck-Schule in Ludwigsburg.
Wie sie dorthin kam und woher sie stammt ist unbekannt.
Sie sorgte aber auf alle Fälle für Aufregung und Neugier bei Schülern und Lehrern!

Die Nazi-Braut – Das Geheimnis der Beate Zschäpe – Doku

Die Nazi-Braut – Das Geheimnis der Beate Zschäpe – Doku

Beate Zschäpe, die mutmaßliche NSU-Terroristin, muss sich ab Mitte April unter anderem wegen Mittäterschaft an zehn Morden verantworten. Welche Rolle spielte die 38-Jährige wirklich? War sie das von den Medien hochsexualisierte „Nazi-Luder“, die bauernschlaue Überzeugungstäterin oder gar die disziplinierte und eiskalt kalkulierende Mörderin? Der „Nationalsozialistische Untergrund“ — eine Zelle aus Rechtsterroristen — tötet unerkannt zehn Jahre lang Einwanderer mit gezielten Todesschüssen und heimtückischen Nagelbomben. Nachdem die Terrorgruppe von der Polizei gestellt wird, nehmen sich zwei der drei Mitglieder das Leben. Beate Zschäpe überlebt — und schweigt.

Die gefährlichsten Gangs der Welt – Neo-Nazis in Moskau [Doku deutsch]

Die gefährlichsten Gangs der Welt – Neo-Nazis in Moskau [Doku deutsch]

Skrupellose Straßengangs verbreiten weltweit Angst und Schrecken. Hinter harmlos klingenden Banden-Namen wie „Little Devils“, „Seven Seven“, „Mara Salvatrucha“ oder „MS13″ verbergen sich Kriminalität und rohe Gewalt. Der renommierte britische Journalist und Schauspieler Ross Kemp hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Strukturen der berüchtigten Organisationen näher zu durchleuchten.

Der Fuehrer Ging-Die Nazis Blieben 2/5

Der Fuehrer Ging-Die Nazis Blieben 2/5

Nachkriegskarrieren in Norddeutschland Der Film zeigt, wie die braunen Netzwerke nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Schleswig-Holstein funktionierten und wie zahlreiche Nazis eine zweite Berufskarriere als angeblich unbescholtene Bürger machen konnten. München war die Hauptstadt der Bewegung, Berlin die Reichshauptstadt des Führers – und Schleswig-Holstein? Hoch oben in Deutschland verkrochen sich Nazis, nachdem der Krieg verloren war und Adolf Hitler Selbstmord begangen hatte. Führende Nationalsozialisten nutzten das Durcheinander der Nachkriegsjahre, um sich in Schleswig-Holstein eine neue Karriere aufzubauen. Sie rechneten auf Sympathie in einem Land, in dem schon 1932 53 Prozent der Bürger für die Nationalsozialisten gestimmt hatten. Im Durcheinander von Kriegsheimkehrern und 1,2 Millionen Flüchtlingen wurde nicht viel nachgefragt – zum Teil halfen schleswig-holsteinische Einrichtungen tatkräftig nach, Nazigrößen zu integrieren. So stattete zum Beispiel die Marineschule Mürwik Mitarbeiter der Konzentrationslager mit falschen Soldbüchern und Marineuniformen aus. Mitarbeiter des Flensburger Polizeipräsidiums stellten Altnazis mehr als 2000 falsche Kennkarten aus. Die schleswig-holsteinische Kriminalpolizei gewährte zahlreichen SS- und Gestapo-Funktionären Unterschlupf. Die ersten Chefs der Kripo waren einmal leitende Beamte des Reichssicherheitshauptamtes gewesen. Offene Stellen besetzten sie mit alten Kameraden. Der Film zeigt eindringlich anhand von Interviews mit Zeitzeugen, wie dicht das braune Netz der gegenseitigen Fürsorge gewebt war. Zahlreiche Dokumente aus Gerichtsakten, die nun erstmals einsehbar sind, runden das Bild ab.

Der Fuehrer Ging-Die Nazis Blieben 1/5

Der Fuehrer Ging-Die Nazis Blieben 1/5

Nachkriegskarrieren in Norddeutschland Der Film zeigt, wie die braunen Netzwerke nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Schleswig-Holstein funktionierten und wie zahlreiche Nazis eine zweite Berufskarriere als angeblich unbescholtene Bürger machen konnten. München war die Hauptstadt der Bewegung, Berlin die Reichshauptstadt des Führers – und Schleswig-Holstein? Hoch oben in Deutschland verkrochen sich Nazis, nachdem der Krieg verloren war und Adolf Hitler Selbstmord begangen hatte. Führende Nationalsozialisten nutzten das Durcheinander der Nachkriegsjahre, um sich in Schleswig-Holstein eine neue Karriere aufzubauen. Sie rechneten auf Sympathie in einem Land, in dem schon 1932 53 Prozent der Bürger für die Nationalsozialisten gestimmt hatten. Im Durcheinander von Kriegsheimkehrern und 1,2 Millionen Flüchtlingen wurde nicht viel nachgefragt – zum Teil halfen schleswig-holsteinische Einrichtungen tatkräftig nach, Nazigrößen zu integrieren. So stattete zum Beispiel die Marineschule Mürwik Mitarbeiter der Konzentrationslager mit falschen Soldbüchern und Marineuniformen aus. Mitarbeiter des Flensburger Polizeipräsidiums stellten Altnazis mehr als 2000 falsche Kennkarten aus. Die schleswig-holsteinische Kriminalpolizei gewährte zahlreichen SS- und Gestapo-Funktionären Unterschlupf. Die ersten Chefs der Kripo waren einmal leitende Beamte des Reichssicherheitshauptamtes gewesen. Offene Stellen besetzten sie mit alten Kameraden. Der Film zeigt eindringlich anhand von Interviews mit Zeitzeugen, wie dicht das braune Netz der gegenseitigen Fürsorge gewebt war. Zahlreiche Dokumente aus Gerichtsakten, die nun erstmals einsehbar sind, runden das Bild ab.

Mein Kampf mit Hitler – Machtergreifung 1933 (Doku)

Mein Kampf mit Hitler – Machtergreifung 1933 (Doku)

„Es ist ein Duell zwischen sehr ungleichen Gegnern: einem überaus mächtigen, starken und rücksichtslosen Staat und einem kleinen, anonymen unbekannten Privatmann.“ Als 25-jähriger Rechtsreferendar erlebte Sebastian Haffner 1933 die Machtübernahme Hitlers in Berlin. Er wurde Zeuge eines dramatischen Umbruchs, der schließlich auch sein Leben aus der Bahn warf. Er schilderte in seinen Erinnerungen innere und äußere Konflikte zwischen ihm und dem NS-Regime.

Sein bester Freund musste fluchtartig emigrieren, die Liebe zu einer jungen jüdischen Frau zerbrach.

Sebastian Haffner konnte sich dem Strudel aus Terror und Verführung immer weniger entziehen. Sein Leben geriet zu einer gefährlichen Gratwanderung zwischen Anpassung und Ablehnung. Haffner (damals noch Raimund Pretzel) emigrierte 1938 nach London. Jahrzehnte nach dem Krieg zählte er zu den renommiertesten Publizisten der Bonner Republik.Auf Grundlage des posthum erschienenen Bestsellers „Geschichte eines Deutschen“ schildern die Autoren Peter Adler und Gordian Maugg die Machtübernahme Hitlers aus der persönlichen Sicht Sebastian Haffners. Seine „Erinnerungen“ sind die eines Beobachters, der nicht nur das Verhalten seiner Zeitgenossen kritisch reflektierte, sondern auch das eigene. Seine Sprache ist klar und entschieden, er beschreibt eine Situation zwischen Angst und Hoffnung, Vereinnahmung und Abgrenzung, Anbiederung und Abscheu – auch vor sich selbst.

PHOENIX zeigt „Mein Kampf mit Hitler“ zum 80. Jahrestag der „Machtergreifung“. Aufwändige Spielszenen und dokumentarische Bilder verdichten schlaglichtartig beklemmende historische Momente wie den Reichstagsbrand, die Besetzung des Berliner Kammergerichts durch die SA und den „Judenboykott“ im April ’33. Ludwig Blochberger als der junge Sebastian Haffner, Michael Mendl als sein Vater und Sybille Weiser als Haffners Freundin Charlie geben der Wut und Verzweiflung, der Anpassung und Resignation jener Tage ein Gesicht.

Most wanted Nazi – Das Geheimnis des Dr Tod – Doku

Most wanted Nazi – Das Geheimnis des Dr Tod – Doku

Auf der Liste der weltweit meistgesuchten NS-Kriegsverbrecher steht Aribert Heim auf Platz eins. Eine Belohnung von 315.000 Euro ist für seine Ergreifung ausgesetzt. Vierundneunzig Jahre wäre er heute alt, vor siebenundvierzig Jahren ist er untergetaucht. Gesucht wird er als „Dr. Tod“, als der Schlächter von Mauthausen, der in seiner Grausamkeit Josef Mengele in nichts nachstand.

Aus purem Sadismus soll er Häftlingen unbeschreibliche Qualen zugefügt haben. Doch blieb er nach dem Zweiten Weltkrieg lange unbehelligt, 1962 entging er seiner Festnahme knapp und tauchte unter. Seither vermuteten ihn die Nazijäger des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Südamerika, im chilenischen Puerto Montt, wo seine uneheliche Tochter lebt. Noch im vergangenen Jahr glaubte der Leiter des Wiesenthal-Zentrums in Tel Aviv, Efraim Zuroff, man werde den einstigen KZ-Arzt „in den nächsten Wochen kriegen“. Folgt man einer Recherche der „New York Times“ und des ZDF, dann hat Zuroff am falschen Ende der Welt und nicht nach einem Phantom, sondern einem Toten gesucht.

Spiegel TV Doku: Der Nürnberger Prozess – Tribunal des Todes

Spiegel TV Doku: Der Nürnberger Prozess – Tribunal des Todes

Der Nürnberger Prozess

Als die Alliierten am Ende des Zweiten Weltkrieges die ganze Dimension der Verbrachen des Dritten Reiches erkannten, war klar, dass sie sich mit einer einfachen Kapitulation nicht begnügen würden. Die Verantwortlichen sollten nicht ungeschoren davonkommen. Ergebnis der Überlegungen war das Internationale Militärtribunal, dessen Verhandlungen nach dem Tagungsort als „Nürnberger Prozess“ in die Geschichte eingegangen sind. Der Gerichtshof trat im November 1945 im Saal 600 des Justizpalastes zum ersten Mal zusammen, um über die „Hauptkriegsverbrecher“ zu urteilen.

Ein Jahr später endete der Prozess mit der Verkündung von zwölf Todesurteilen.

Spiegelt-TV Autor Michael Kloft hat umfangreiches historisches Material ausgewertet, das den Nürnberger Prozess auf einzigartige Weise dokumentiert: 40 Stunden Film aus amerikanischen und russischen Archiven, die teilweise erst Jahrzehnte danach für die die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Angeklagte, Verteidiger und Richter wurden ein Jahr lang von dem Kameras beobachtet, Stimmungen und Atmosphäre der Verhandlungen in eindrucksvollen Bildern aufgezeichnet.

Eva Hitler – Ganz privat (Dokumentation)

Eva Hitler – Ganz privat (Dokumentation)

Sie war die Frau an Hitlers Seite — Eva Braun. Trotz der umfassenden Forschungen zur NS-Zeit gibt sie auch heute noch Rätsel auf. War sie vor allem ein Opfer — eine naive, junge Frau, die vom Dämon Hitler verführt wurde? Eine Blondine, die sich vor allem für Sport und Mode interessierte und von Politik nichts wissen wollte? Mit bislang unveröffentlichtem Bildmaterial zeichnet die Dokumentation das kritische Porträt der Frau an Hitlers Seite.

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