Die Rückkehr der Sextouristen – Der Tsunami, die Armut und die Prostitution
500.000 deutsche Männer fliegen pro Jahr für billigen Sex um die halbe Welt. Die meisten Sextouristen verschlägt es nach Thailand. Als im Dezember 2004 der Tsunami das Rotlichtviertel in Phuket zerstörte, versprach die Inselverwaltung, von nun an auf ‘sanften Tourismus’ zu setzen. Wir haben uns aufgemacht, um die ‘Kehrtwende’ in Phuket zu beobachten. Was wir dort ‘hautnah’ erlebten, war der hemmungslose Wiederaufbau der Sexindustrie. Kaum waren die Leichen vom Strand geräumt, flogen die Sextouristen wieder ein. Menschenhändler haben die im Tsunami ums Leben gekommenen Prostituierten durch illegal ins Land geschleuste Barmädchen aus Vietnam und Kambodscha ersetzt. Die jungen Frauen berichten offen über ihren trostlosen Alltag und ihren Umgang mit meist angetrunkenen deutschen Rentnern, und diese erzählen ohne jegliche Scheu, warum sie nichts dabei finden, Mädchen zu kaufen, die 40 Jahre jünger sind als sie selbst. Der Film zeigt auch, wie im Schlepptau dieses ‘Tourismus’ Kinder in der Prostitution landen. Geschildert wird der Fall eines vorbestraften deutschen Kinderschänders, der in Pattaya verhaftet wird. In Deutschland kommt dieser Mann schließlich mit einer Bewährungsstrafe davon. Wegen Schlampereien im Prozess.
Tokyo Freeters – Japans junge Aussteiger [HD]
In Japan verdingen sich mehr als vier Millionen junge Menschen als Gelegenheitsarbeiter – darunter viele mit abgeschlossenem Universitätsstudium. Sie werden als Freeters bezeichnet; der Begriff setzt sich aus dem Anfang des englischen Worts “freetime” und der Endung des deutschen Wortes “Arbeiter” zusammen.
Der Name kam in den 90er Jahren auf. Damals benannte er Aussteiger, die nicht – wie in Japan üblich – ihr ganzes Leben einer Firma widmen wollten, sondern sich lieber mit Minijobs durchschlugen, um mehr Zeit zur freien Verfügung zu haben.
Die heutigen Freeters haben diese Entscheidung im Gegensatz zur vorherigen Generation nicht immer aus freien Stücken getroffen. Viele sind zu dieser Lebensweise gezwungen – durch die wirtschaftliche Lage und weil die Unternehmen schnell verstanden haben, angesichts der Krise schlechtere Arbeitsbedingungen durchzusetzen und Nutzen aus den Zeitarbeitern zu ziehen. Einige Freeters verdienen nicht einmal genug, um sich eine eigene Wohnung zu leisten. Sie übernachten in rund um die Uhr geöffneten Internetcafés; diese Untergruppe wird auch Net-Refugees genannt.
Tokioer Freeters entwickeln nun ein Gegenmodell zu dem ihnen veraltet erscheinenden herrschenden Gesellschaftsmodell. Dieser neue Lebensstil, eine japanische Antikultur, beeinflusst immer weitere Kreise. Die Dokumentation befasst sich mit dieser neuen Gruppe von jungen Menschen, die sich dem System verweigern. Sie lassen die konformistischen Modelle Japans hinter sich, lehnen Konsumrausch und Arbeit bis zum Umfallen ab und sind davon überzeugt, dass ein gewisser Verzicht auf äußere Werte den inneren Reichtum fördert.
Fukushima – Chronik eines Desasters (Doku)
Fukushima – Chronik eines Desasters (Doku)
Hätte die Atomkatastrophe von Fukushima verhindert werden können?
Die Antwort, die diese präzise wie erschütternde Rekonstruktion der Ereignisse vom 11. März 2011 gibt,
lautet eindeutig: Nein. Nicht mit dieser Art von Anlage direkt am Meer und unzureichend geschultem Personal.
Das Schwert der Samurai (ARTE HD)
Das Schwert der Samurai (ARTE 720p)
Die neue Korea-Krise – Kim gegen den Rest der Welt – Doku [HD]
Seit Wochen provoziert der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un die Welt mit immer neuen Kriegsdrohungen und ein Ende ist nicht in Sicht. Selbst Russland und China, die letzten Verbündeten, rücken deutlich von der Regierung in Pjöngjang ab.
Die internationale Staatengemeinschaft ist besorgt und reagiert — politisch und militärisch: Die USA verstärken ihr militärisches Personal und Waffenarsenal in Südkorea und auf dem Meer, Japan stationiert Abwehrraketen mitten in Tokio, Südkorea wirkt verunsichert und verängstigt.
Authentische Bilder aus Nordkorea sind rar. Fast alles, was nach draußen dringt, wird vom Staat kontrolliert. Raketenstarts, Militärparaden, skurrile Auftritte von Kim Jong Un, dazu immer wieder martialische Texte. Die Bilder in den Nachrichtensendungen haben nur eine Botschaft: Die Atommacht inszeniert sich als potentes, waffenstrotzendes Land.
Leben auf dem Fluss Dokumentation über das Leben auf dem Fluss – Im Delta der neun Drachen
CVI lebt dort und bestaetigt, autentische Doku.
In Vietnam verzweigt sich der Mekong in ein Geflecht aus Flussarmen, kleinen Nebenflüssen und Kanälen. “Sông Cuu Long” wird er hier genannt, Fluss der neun Drachen. Zwischen den Wasserwegen liegen Reisfelder und üppige Obstgärten.
In dieser Welt aus Wasser bewegt man sich am besten mit dem Boot vorwärts. Cao Thu Trang und ihr Mann Bao leben auf einem kleinen Boot, mit dem sie im Mekong-Delta Handel treiben.
Die Wegwerfer – Auf der Spur der Lebensmittel-Verschwender
“Ein Drittel aller für den menschlichen Verzehr produzierten Lebensmittel gehen verloren. Sie verrotten auf dem Feld, werden in Supermärkten weggeworfen, oder vom Verbraucher gedankenlos entsorgt. ZDFzoom zeigt, dass der Handel Mitschuld trägt.
Denn nicht mehr nur die Bürokraten der EU schreiben strenge Normen vor, sondern auch die Lebensmittelkonzerne. Dadurch sind Bauern gezwungen ihre Ernten unterzupflügen und Konsumenten werden erzogen, keine Ware zu akzeptieren, die optisch nicht hundertprozentig in Ordnung ist — obwohl das fast nie etwas mit Qualität zu tun hat.
In der Reportage berichten Großhändler von miesen Tricks beim Wareneinkauf, der Manager einer Discountkette enthüllt die Wegwerf-Vorgaben des Konzerns, ein Gemüsebauer zeigt einwandfreies, aber trotzdem nicht verkäufliches Gemüse — und die ZDFzoom-Reporter staunen immer wieder, wie viel Essbares täglich in den Abfallcontainern der Supermärkte landet.”
Essen -Unsere Geschäfte — Euer Hunger, Geschäft mit dem Hunger
Eine Milliarde Menschen auf der Welt müssen von umgerechnet einem Euro am Tag leben, sie geben 70 Cent davon schon jetzt für Nahrung aus. Wenn dann Preise explodieren, ist die Not da. 2008 und 2009 kam es zu Hungeraufständen in Entwicklungsländern und zur Forderung, die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu regulieren, gar zu verbieten. Dass die Preise zurzeit mal wieder nach oben gehen, hat viele Ursachen, es gibt nicht den „einen Schuldigen“. Aber: Spekulanten heizen die Not wieder an. Unser Team untersucht, wer auf Nahrungspreise wettet und wer Regulierung verhindert.”
Es sind unsere Geschäfte. Immer wieder, immer noch. Wir spekulieren auf Lebensmittel, machen Geld aus Nahrung. Nahrung, die anderswo fehlt. Alle wissen es, nichts geschieht. Und die Lage wird immer dramatischer.
OT: „Die nächsten Wochen sind jetzt sehr wichtig, weil wir die Ernte für Sojabohnen erwarten…“
OT: „Was wir sehen von den Terminbörsen: Es springen jetzt die Spekulanten auf, also sie verstärken den Preisanstieg …“
OT: „Dann wird Essen unbezahlbar für Millionen von Menschen…“
Es sind diese Terminbörsen, die die Fachleute beunruhigen. Weizen, Mais, Soja – mit den Grundnahrungsmitteln der Welt wird hier gehandelt. Und deren Preise sind in den vergangenen Jahren explodiert. Erstaunlicherweise in ähnlichem Maße wie die Geldanlagen in Agrarfonds. Beispiel Weizen: Fast 200 Millionen Tonnen wurden im vergangenen Jahr in den USA und der EU produziert. Dass es hierfür Zertifikathandel gibt, ist wichtig. Aber tatsächlich werden von Jahr zu Jahr immer mehr Zertifikate gehandelt, inzwischen so als gäbe es fast 4.700 Millionen Tonnen Weizen. Eine künstliche Nachfrage, die den Preis wie hier in Kenia rapide steigen lässt. Wo viele Menschen jetzt 70 Prozent ihres Einkommens für Nahrung ausgeben müssen. Und in den letzten Wochen sind die Preise so schnell gestiegen, dass selbst die Händler leer ausgehen.
Nicholas Wambugu, Lebensmittelhändler (Übersetzung MONITOR): „Wenn ich hier abends den Laden zu mache und zum Großhändler gehe, sind die Preise schon wieder gestiegen. Und die 300 Schilling, die ich verdient habe, sind schon wieder weg. Und dann habe ich oft gar keinen Gewinn gemacht.“
Selbst Mittelschicht-Familien wie die von Chauffeur Edwin Obima müssen fast alles Geld für Essen ausgeben. Seine Frau kocht seit Monaten nur noch Ugali, einen einfachen traditionellen Maisbrei. Alles andere ist nicht mehr erschwinglich. Die Eltern erzählen, sie verzichten oft aufs Essen, damit wenigstens die Kinder satt werden. Doch auch das gelingt nicht immer.
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Gadgetwelt.de testet den Samurai Shark Messerschärfer für 2,- Euro aus China
Gadgetwelt testet mal wieder ohne Netz und doppelten Boden und natürlich ohne Rücksicht auf Verluste ein Gadget aus China.
Dieses Mal geht es im den Samurai Stark Messerschärfer für nur rund 2,- Euro von Ebay.
Zu finden auf http://www.gadgetwelt.de – dem Blog für China-Gadgets.Dem kein Test zu gefährlich ist … ;-)
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Myanmars Reise in die Zukunft
Seit der Öffnung Myanmars wächst das internationale (Business-)Interesse am Land. Für die Menschen kommt das aber zu spät. ZDF-Korrespondent Peter Kunz hatte die Chance zu einer Rundreise.
Nordkorea – Einblicke in ein verschlossenes Land – Doku
Einmal im Jahr haben die Propaganda-Brigaden richtig viel zu tun. Wenn in der “Großen Ernteschlacht” landesweit die Kohlernte eingebracht wird, werden sie auf die Felder geschickt, um die Landarbeiter mit revolutionärer Musik zu beschallen – natürlich live gesungen. So etwas gibt es nur noch in Nordkorea, dem letzten streng kommunistisch regierten Land der Welt, das uns in die Epoche Stalins und Mao Tse Tungs versetzt – einem Land wie eine Zeitmaschine. Bilder aus dem letzten streng kommunistischen Land der Erde sind rar, die Regierung misstraut ausländischen Journalisten. Die Autoren Bernd Girrbach und Elke Werry zählen zu den wenigen, die Zugang haben. Der Film zeigt Einblicke in den Alltag des Landes – vor allem am Beispiel einfacher Bürger. Ob Bäuerin, Chemie-Ingenieur, Kindergärtnerin, Direktor einer Schuhfabrik oder Ginseng-Meister, sie alle versuchen, ihr Leben unter dem Lieben Führer Kim Jong Il und im Schatten des verstorbenen Großen Führer Kim Il Sung zu führen. Und sie müssen sich auf einen der wichtigsten Feiertage Nordkoreas vorbereiten, den Geburtstag des Blumenliebhabers Kim Il Sungs, mit Führerblumenausstellung und Massentanz.
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Midlife Crisis – Die Fakten [Doku]
Ergrauende Schläfen, ein neues, schnelles Auto, eine 20 Jahre jüngere Lebensgefährtin und als großes Ziel: einmal einen Marathon schaffen. Fast jeder kennt jemanden, den die Midlife-Crisis oder “la Crise de la Quarantaine”, wie es in Frankreich heißt, erwischt hat. Aber was genau ist die Midlife-Crisis? Gibt es körperliche Ursachen? Ist sie ein rein psychisches Problem? Oder ist sie vielleicht nur eine Erfindung geschäftstüchtiger Ratgeber-Autoren? Im Heidelberger Netzwerk für Alternsforschung haben sich Experten verschiedenster Fachrichtungen zusammengeschlossen, um den Prozessen und Auswirkungen auf die Spur zu kommen, die dem Altern zugrundeliegen. Der körperliche Verfall allein, so stellen sie fest, führt nicht unweigerlich in eine Krise im mittleren Lebensalter; dafür verlaufen die Alterungsprozesse zu kontinuierlich. Auch der Hamburger Endokrinologe und Anti-Aging-Spezialist Christoph Bamberger glaubt, dass alle Menschen unterschiedlich schnell altern und dass sie ihre Gesundheit dabei selbst in der Hand haben. Das “biologische Alter” eines Menschen kann stark vom tatsächlichen Alter abweichen. Sucht man weiter nach wissenschaftlichen Fakten zur Midlife-Crisis, muss man sich also der menschlichen Psyche zuwenden. Alexandra M. Freund ist Psychologin an der Universität Zürich mit dem Spezialgebiet “Life Management”. Sie kennt sich mit den psychischen Prozessen in der Lebensmitte aus. Tatsächlich wird zahlreichen Menschen zwischen 40 und 50 bewusst, dass die ihnen verbleibende Lebenszeit kürzer ist als die bereits gelebte. Vielen von ihnen schlägt diese Erkenntnis aufs Gemüt. In Studien zeigt sich, dass der Durchschnittsmensch im Alter von 20 und 70 Jahren am zufriedensten ist, mit Mitte 40 ist seine Laune am Tiefpunkt. Im Alter zwischen 40 und 50 spürt er dann den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Aber was muss passieren, dass aus diesem Übergang tatsächlich eine Krise wird? Und wie kann man sie überwinden, wenn sie einen erwischt?
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Faszination Asien Die Tempelanlage von Borobudur
Eine der größten buddhistischen Tempelanlagen befindet sich auf der indonesischen Insel Java: Borobudur wurde vermutlich zwischen 750 und 850 erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte begruben Vulkanasche und Vegetation die erhabene Pyramide. Erst 1814 wurde sie wiederentdeckt, ab 1973 restauriert und 1991 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. An den Wänden thronen Reliefs auf einer Länge von über fünf Kilometern. Sie beschreiben das Leben Buddhas. Die Dokumentation FASZINATION ASIEN: DIE TEMPELANLAGE VON BOROBUDUR präsentiert von Panasonic gewährt einmalige Einblicke in die geheimnisvolle Pyramide.
Die 20 grössten Konsum Sünden [Doku]
Unser Alltag ist von Konsum geprägt. Doch unser Konsum hat häufig die Ausbeutung von Mensch und Natur zur Folge. Bei vielen Produkten wissen wir das und beruhigen unser Gewissen mit Emissionszertifikaten, “Fairtrade”-Produkten und Bio-Siegeln. Wir suchen Entschädigungen für unser verschwenderisches Leben — doch eines möchten wir nicht: unseren Lebensstil ändern.

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