Aishwarya Rai Bachchan (Devdas, Umrao Jaan, Hindi Bollywood)

Aishwarya Rai Bachchan (Devdas, Umrao Jaan, Hindi Bollywood)

Some nice pictures of the beautiful actress Aishwarya Rai! :)
Enjoy it! (And give me a thumb up if you like it! :D)

Die Zukunft der Städte – Kapstadt – Dokumentation/Doku über Kapstadt

Die Zukunft der Städte – Kapstadt – Dokumentation/Doku über Kapstadt

Kapstadt wird die „Mutterstadt“ Afrikas genannt. Die erste Stadt der Kolonialzeit liegt am westlichen Ende ganz im Süden des afrikanischen Kontinents. Keine fünfzig Kilometer sind es von hier bis zum Kap der Guten Hoffnung, wo früher die Hauptgefahr für Handelsschiffe auf dem Weg nach Indien lag. Die Universität von Kapstadt, eine alte Burganlage im Zentrum und einige Häuser an der Küste, erinnern heute noch an die Kolonialherrschaft der Niederländer und Briten. Wesentlich allgegenwärtiger sind jedoch die Spuren der Apartheid.

Schiffsfalle Suezkanal ( Doku )

Schiffsfalle Suezkanal ( Doku )

„Acht Jahre Großer Bittersee!“ lautete das Urteil des Weltgerichts für eine internationale Flotte von 14 Handelsschiffen. Die Frachter aus Ost und West gerieten zufällig im Sommer 1967 zwischen die Fronten des israelisch-ägyptischen 6-Tage-Krieges, und die Besatzungen blieben als Gefangene auf ihren Schiffen. Eine Dokumentation über eine system- und nationenübergreifende maritime Notgemeinschaft — Seemänner in einer Ausnahmesituation in der Mitte einer der dramatischsten kriegerischen Auseinandersetzungen der vergangenen 50 Jahre.

Afrika – Der ausgeraubte Kontinent – Wie viel Profit ist noch gerecht? [HD]

Afrika – Der ausgeraubte Kontinent – Wie viel Profit ist noch gerecht? [HD]

Sambia ist reich an Bodenschätzen und hat das weltweit drittgrößte Kupfervorkommen. Aber die Bürger in Sambia bekommen von den hohen Erträgen aus ihren in internationalem Besitz befindlichen Kupferminen nichts zu sehen. Sie leben in größter Armut: 60% der Bevölkerung haben weniger als einen Dollar pro Tag und etwa 80% haben keine Arbeit. Wie ist so etwas möglich?

Rüschlikon ist ein idyllisches Dorf in der Schweiz, im Kanton Zürich und reich, sehr reich. Hier führen die Bewohner ein geruhsames Leben ohne Stress und Hektik. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Hunger und Armut sind hier absolut unbekannt. Und Arbeitslosigkeit und soziale Probleme eher eine Seltenheit. Diskretion ist im reichen Rüschlikon ein Gesetz, wie Bürgermeister Bernard Elsener mit Nachdruck erklärt: „Natürlich können Sie hier reich sein, aber zeigen Sie das bitte nicht öffentlich.“ Der Wohlstand der Gemeinde wurde durch den Zuzug von Herrn Ivan Glasenberg dramatisch vermehrt. Ivan Glasenberg ist Geschäftsführer des Rohstoffgiganten „Glencore“. Sein Konzern machte 2011 einen Nettoumsatz von 9,6 Milliarden Dollar. Das immense Steueraufkommen von Neubürger Glasenberg spülte Millionen von Dollar in die Kassen der Finanzbehörden in Rüschlikon, so dass sich der Bürgermeister gezwungen sah, den Steuersatz im Dorf drastisch zu senken. „Man hätte ja viel zuviel Geld, man könne dass ja gar nicht alles ausgeben,“ stellte Bürgermeister Bernard Elsener fest.

Aber woher kommt der immense Reichtum von Herrn Glasenberg? Ein Blick nach Sambia bringt Licht in das finanzielle Dickicht der vielschichtigen Steuermanipulationen. Sambia ist reich an Bodenschätzen und hat das weltweit drittgrößte Kupfervorkommen. Aber die Bürger in Sambia bekommen von den hohen Erträgen aus ihren in internationalem Besitz befindlichen Kupferminen nichts zu sehen. Sie leben in größter Armut: 60% der Bevölkerung haben weniger als einen Dollar pro Tag und etwa 80% haben keine Arbeit. Wie ist so etwas möglich?

Slum-Stories – Zuhause in Nairobi

Slum-Stories – Zuhause in Nairobi

Sie leben in Wellblechhütten, zu Zehntausenden, ohne Strom, ohne Kanalisation. In der Regenzeit fließen Stoßbäche durch die Räume Cholera, Aids und Kriminalität sind tägliche Bedrohungen. Sie leben am Existenzminimum, viele sogar noch darunter. Aber trotzdem, der Slum ist ihre Heimat, ihr Zuhause, und vielleicht auch ihre Zukunft. Und weil das so ist, versuchen sie, das Beste daraus zu machen.

Jörg Brase erzählt Geschichten von Menschen voller Energie, voller Optimismus. Der ZDF-Afrikakorrespondent besucht sie in den Slums von Kenias Hauptstadt Nairobi. Er zeichnet nicht das Bild von Elend und Hoffnungslosigkeit, sondern zeigt besondere Menschen, die Träume haben, nicht aufgeben und versuchen, diese Träume zu verwirklichen.

Es sind Geschichten wie die von Esther aus Mathare, die für den Sender Slum-TV arbeitet, eine Initiative, die Film-Wochenschauen für die Menschen in ihrer Nachbarschaft produziert. Oder die Geschichte von Wafalme, die Kid-Rapper-Band aus Dandora, die von der großen Karriere träumen. Oder von Michael, der umweltfreundliche Briketts aus Hausabfällen entwickelt hat. Oder von Mercy, die ihren Job als Geschäftsfrau aufgab, um ein Kinderheim zu gründen.

Die Wegwerfer – Auf der Spur der Lebensmittel-Verschwender

Die Wegwerfer – Auf der Spur der Lebensmittel-Verschwender

„Ein Drittel aller für den menschlichen Verzehr produzierten Lebensmittel gehen verloren. Sie verrotten auf dem Feld, werden in Supermärkten weggeworfen, oder vom Verbraucher gedankenlos entsorgt. ZDFzoom zeigt, dass der Handel Mitschuld trägt.

Denn nicht mehr nur die Bürokraten der EU schreiben strenge Normen vor, sondern auch die Lebensmittelkonzerne. Dadurch sind Bauern gezwungen ihre Ernten unterzupflügen und Konsumenten werden erzogen, keine Ware zu akzeptieren, die optisch nicht hundertprozentig in Ordnung ist — obwohl das fast nie etwas mit Qualität zu tun hat.

In der Reportage berichten Großhändler von miesen Tricks beim Wareneinkauf, der Manager einer Discountkette enthüllt die Wegwerf-Vorgaben des Konzerns, ein Gemüsebauer zeigt einwandfreies, aber trotzdem nicht verkäufliches Gemüse — und die ZDFzoom-Reporter staunen immer wieder, wie viel Essbares täglich in den Abfallcontainern der Supermärkte landet.“

Essen -Unsere Geschäfte — Euer Hunger, Geschäft mit dem Hunger

Essen -Unsere Geschäfte — Euer Hunger, Geschäft mit dem Hunger

Eine Milliarde Menschen auf der Welt müssen von umgerechnet einem Euro am Tag leben, sie geben 70 Cent davon schon jetzt für Nahrung aus. Wenn dann Preise explodieren, ist die Not da. 2008 und 2009 kam es zu Hungeraufständen in Entwicklungsländern und zur Forderung, die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu regulieren, gar zu verbieten. Dass die Preise zurzeit mal wieder nach oben gehen, hat viele Ursachen, es gibt nicht den „einen Schuldigen“. Aber: Spekulanten heizen die Not wieder an. Unser Team untersucht, wer auf Nahrungspreise wettet und wer Regulierung verhindert.“

Es sind unsere Geschäfte. Immer wieder, immer noch. Wir spekulieren auf Lebensmittel, machen Geld aus Nahrung. Nahrung, die anderswo fehlt. Alle wissen es, nichts geschieht. Und die Lage wird immer dramatischer.

OT: „Die nächsten Wochen sind jetzt sehr wichtig, weil wir die Ernte für Sojabohnen erwarten…“

OT: „Was wir sehen von den Terminbörsen: Es springen jetzt die Spekulanten auf, also sie verstärken den Preisanstieg …“

OT: „Dann wird Essen unbezahlbar für Millionen von Menschen…“

Es sind diese Terminbörsen, die die Fachleute beunruhigen. Weizen, Mais, Soja – mit den Grundnahrungsmitteln der Welt wird hier gehandelt. Und deren Preise sind in den vergangenen Jahren explodiert. Erstaunlicherweise in ähnlichem Maße wie die Geldanlagen in Agrarfonds. Beispiel Weizen: Fast 200 Millionen Tonnen wurden im vergangenen Jahr in den USA und der EU produziert. Dass es hierfür Zertifikathandel gibt, ist wichtig. Aber tatsächlich werden von Jahr zu Jahr immer mehr Zertifikate gehandelt, inzwischen so als gäbe es fast 4.700 Millionen Tonnen Weizen. Eine künstliche Nachfrage, die den Preis wie hier in Kenia rapide steigen lässt. Wo viele Menschen jetzt 70 Prozent ihres Einkommens für Nahrung ausgeben müssen. Und in den letzten Wochen sind die Preise so schnell gestiegen, dass selbst die Händler leer ausgehen.

Nicholas Wambugu, Lebensmittelhändler (Übersetzung MONITOR): „Wenn ich hier abends den Laden zu mache und zum Großhändler gehe, sind die Preise schon wieder gestiegen. Und die 300 Schilling, die ich verdient habe, sind schon wieder weg. Und dann habe ich oft gar keinen Gewinn gemacht.“

Selbst Mittelschicht-Familien wie die von Chauffeur Edwin Obima müssen fast alles Geld für Essen ausgeben. Seine Frau kocht seit Monaten nur noch Ugali, einen einfachen traditionellen Maisbrei. Alles andere ist nicht mehr erschwinglich. Die Eltern erzählen, sie verzichten oft aufs Essen, damit wenigstens die Kinder satt werden. Doch auch das gelingt nicht immer.

Auf den Spuren der Berberschätze – Von Marrakesch in den Hohen Atlas – Doku

Auf den Spuren der Berberschätze – Von Marrakesch in den Hohen Atlas – Doku

Tausende von Kilometern legt er Jahr für Jahr zurück, kurvt von Marrakesch aus über steile Straßen hinauf in den Hohen Atlas oder fährt über holperige Pisten in die Wüste Sahara. Seit über dreißig Jahren ist der Händler Mohamed Benayha unterwegs, immer auf der Suche nach den Berberschätzen Marokkos: Den handgewebten und geknüpften Teppichen, dem alten Silberschmuck, den schönen Türen. In Marrakesch bietet er seine gefundenen Schätze dann im Souk, dem Zentrum der Stadt mit seinen engen Gassen voller Läden und Geschäfte, an.

Die Korrespondentin Annekarin Lammers hat den Händler und seine Frau Fana auf ihren Einkaufstouren in abgeschiedene Orte begleitet. In Dörfer, in denen es weder fließendes Wasser, noch Strom oder Heizung gibt. Vor allem für die Frauen ist das Leben dort hart und entbehrungsreich. Alles machen sie per Hand: Brot backen, Wäsche waschen, Holz sammeln, Wolle spinnen, Teppiche knüpfen. Es ist wie ein Ausflug ins Mittelalter. Für viele Frauen ist der fahrende Händler Benayha die einzige Möglichkeit, ein bisschen Geld zu verdienen. Deshalb freuen sie sich, wenn er kommt, sind aber gleichzeitig empört, wenn er ihnen für monatelange Arbeit nur ein paar Dirham zahlen will.

Wüstenschiffe – Von Kamelen und Menschen – Doku

Wüstenschiffe – Von Kamelen und Menschen – Doku

Seit rund 5.000 Jahren hat der Mensch das Kamel domestiziert. Mit dem im arabischen Raum auch „Geschenk Allahs“ genannten Lasttier durchquert er die kargen und trockenen Gebiete der Welt. In Saudi-Arabien sind Kamele so wertvoll, dass der Staat Krankenhäuser eigens für Kamele eingerichtet hat. In der Türkei sind Kamele die Publikumslieblinge bei Ringkämpfen. Und in Australien sind die verwilderten Kamele, deren Vorfahren einst der Erschließung des riesigen Outback-Territoriums dienten, zu einer regelrechten Plage geworden. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren dieses Wegbegleiters des Menschen über drei Kontinente.

In der Mongolei ist Filmemacher Georg Misch auf der Suche nach den „baktrischen“ Kamelen, den letzten echten Wildkamelen der Erde. Nur noch 400 Exemplare existieren in der Wüste Gobi, in einem Gebiet halb so groß wie Österreich. Die widerstandsfähigen und genügsamen Tiere überleben extreme Temperaturschwankungen und begnügen sich mit Salzwasser. Trotz widrigster Umstände sind Georg Misch erste Aufnahmen von „Geisterkamelen“ – wie sie auch genannt werden – in ihrem natürlichen Lebensraum gelungen.

Ganz anders ist die Situation in Saudi-Arabien. In einem speziellen Krankenhaus für Kamele in Al-Hofuf kommt ausgefeilte Hightech zum Einsatz. Kranke Kamele, auch aus Nachbarländern, werden dort gratis behandelt. Wie in einem Science-Fiction-Film schweben die mächtigen Tiere von an der Decke angebrachten Schienen durch die Gänge in den OP-Saal.

In der Türkei versammeln sich nahe den antiken Stätten von Ephesus bei Selçuk jährlich 20.000 Menschen, um Kamelen bei traditionellen Kamelringkämpfen zuzusehen. Bei dieser Veranstaltung treten die „Tülü“, eine Kreuzung aus arabischen und asiatischen Kamelen, gegeneinander an. Die riesigen, kämpferischen Bullen gelten als besonders wertvoll und werden von ihren Besitzern liebevoll gepflegt. Vor allem dürfen die kostbaren Tiere beim Ringen nicht zu Schaden kommen.

Faszination Wueste – Die Gobi eine Wueste in Bewegung – Doku

Faszination Wueste – Die Gobi eine Wueste in Bewegung – Doku

Eine Reise zu den vegetationsärmsten Gebieten unserer Welt: den großen Wüsten. Lernen Sie diese bemerkenswerten Naturlandschaften kennen!

Wüsten sind die vegetationsärmsten Gebiete unserer Welt. Die Wüste Gobi ist einer der außergewöhnlichsten Orte der Welt. Die Temperaturen erreichen bis zu 40°C im Sommer, und minus 40°C im Winter. Der Temperaturumschwung kann bis zu 35°C innerhalb von 24 Stunden betragen. Stürme mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 140km/h sind hier üblich. Doch diese bemerkenswerte Wüste breitet sich mittlerweile auch erstaunlich schnell aus.

Midlife Crisis – Die Fakten [Doku]

Midlife Crisis – Die Fakten [Doku]

Ergrauende Schläfen, ein neues, schnelles Auto, eine 20 Jahre jüngere Lebensgefährtin und als großes Ziel: einmal einen Marathon schaffen. Fast jeder kennt jemanden, den die Midlife-Crisis oder „la Crise de la Quarantaine“, wie es in Frankreich heißt, erwischt hat. Aber was genau ist die Midlife-Crisis? Gibt es körperliche Ursachen? Ist sie ein rein psychisches Problem? Oder ist sie vielleicht nur eine Erfindung geschäftstüchtiger Ratgeber-Autoren? Im Heidelberger Netzwerk für Alternsforschung haben sich Experten verschiedenster Fachrichtungen zusammengeschlossen, um den Prozessen und Auswirkungen auf die Spur zu kommen, die dem Altern zugrundeliegen. Der körperliche Verfall allein, so stellen sie fest, führt nicht unweigerlich in eine Krise im mittleren Lebensalter; dafür verlaufen die Alterungsprozesse zu kontinuierlich. Auch der Hamburger Endokrinologe und Anti-Aging-Spezialist Christoph Bamberger glaubt, dass alle Menschen unterschiedlich schnell altern und dass sie ihre Gesundheit dabei selbst in der Hand haben. Das „biologische Alter“ eines Menschen kann stark vom tatsächlichen Alter abweichen. Sucht man weiter nach wissenschaftlichen Fakten zur Midlife-Crisis, muss man sich also der menschlichen Psyche zuwenden. Alexandra M. Freund ist Psychologin an der Universität Zürich mit dem Spezialgebiet „Life Management“. Sie kennt sich mit den psychischen Prozessen in der Lebensmitte aus. Tatsächlich wird zahlreichen Menschen zwischen 40 und 50 bewusst, dass die ihnen verbleibende Lebenszeit kürzer ist als die bereits gelebte. Vielen von ihnen schlägt diese Erkenntnis aufs Gemüt. In Studien zeigt sich, dass der Durchschnittsmensch im Alter von 20 und 70 Jahren am zufriedensten ist, mit Mitte 40 ist seine Laune am Tiefpunkt. Im Alter zwischen 40 und 50 spürt er dann den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Aber was muss passieren, dass aus diesem Übergang tatsächlich eine Krise wird? Und wie kann man sie überwinden, wenn sie einen erwischt?

Afrika.Der.ausgeraubte.Kontinent.German.DOKU.720p.HDTV

Afrika.Der.ausgeraubte.Kontinent.German.DOKU.720p.HDTV

Afrika – der ausgeraubte Kontinent. Wie viel Profit ist noch gerecht?

Sambia ist reich an Bodenschätzen und hat das weltweit drittgrößte Kupfervorkommen. Aber die Bürger in Sambia bekommen von den hohen Erträgen aus ihren in internationalem Besitz befindlichen Kupferminen nichts zu sehen. Sie leben in größter Armut: 60% der Bevölkerung haben weniger als einen Dollar pro Tag und etwa 80% haben keine Arbeit. Wie ist so etwas möglich?

Eine Dokumentation von Christoffer Guldbrandsen
Dänemark, Südafrika 2012, 52 min
HD,16:9, Stereo
Deutsche und französische Erstausstrahlung

Rüschlikon ist ein idyllisches Dorf in der Schweiz, im Kanton Zürich und reich, sehr reich. Hier führen die Bewohner ein geruhsames Leben ohne Stress und Hektik. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Hunger und Armut sind hier absolut unbekannt. Und Arbeitslosigkeit und soziale Probleme eher eine Seltenheit. Diskretion ist im reichen Rüschlikon ein Gesetz, wie Bürgermeister Bernard Elsener mit Nachdruck erklärt: “Natürlich können Sie hier reich sein, aber zeigen Sie das bitte nicht öffentlich.“ Der Wohlstand der Gemeinde wurde durch den Zuzug von Herrn Ivan Glasenberg dramatisch vermehrt. Ivan Glasenberg ist Geschäftsführer des Rohstoffgiganten „Glencore“. Sein Konzern machte 2011 einen Nettoumsatz von 9,6 Milliarden Dollar. Das immense Steueraufkommen von Neubürger Glasenberg spülte Millionen von Dollar in die Kassen der Finanzbehörden in Rüschlikon, so dass sich der Bürgermeister gezwungen sah, den Steuersatz im Dorf drastisch zu senken. „Man hätte ja viel zuviel Geld, man könne dass ja gar nicht alles ausgeben,“ stellte Bürgermeister Bernard Elsener fest.

Aber woher kommt der immense Reichtum von Herrn Glasenberg? Ein Blick nach Sambia bringt Licht in das finanzielle Dickicht der vielschichtigen Steuermanipulationen. Sambia ist reich an Bodenschätzen und hat das weltweit drittgrößte Kupfervorkommen. Aber die Bürger in Sambia bekommen von den hohen Erträgen aus ihren in internationalem Besitz befindlichen Kupferminen nichts zu sehen. Sie leben in größter Armut: 60% der Bevölkerung haben weniger als einen Dollar pro Tag und etwa 80% haben keine Arbeit. Wie ist so etwas möglich?

„Afrika verliert jährlich viel Geld durch die Nicht-Zahlung von Steuern ausländischer Konzerne. Mehr, als es an Entwicklungshilfe von genau diesen Ländern bekommt”, stellt Sambias Vize-Präsident Guy Scott fest. Er war 2011 auf Grund seines Wahlversprechens, die gängige mafiöse Steuer-Praxis der Konzerne zu zerschlagen, gewählt worden.
Ein Blick zurück in das Jahr 2000 gibt Aufschluss: Als die Kupferpreise auf dem Weltmarkt am Boden lagen, und die Rettungsaktionen durch die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds scheiterten, drohte Sambia der Untergang. Der fast bankrotte Staat musste in die fast unmoralischen Kredit-Bedingungen einwilligen, die den Verkauf der Kupferminen verlangten, um nicht total unterzugehen. Diese Bedingungen, über die sich der in Ungnade gefallene ehemalige Bergbau-Minister, der an dem Verkauf beteiligt war, fügen Sambia herbe Verluste zu. „2006 lag der gesamte Wert der sambischen Exporte bei 3 Milliarden Dollar“ erklärt die ehemalige Untersuchungsrichterin und Europapolitikerin Eva Joly. „Die Steuereinnahmen, die Sambia davon zurückbekommen hat, betrugen jedoch nur 50 Millionen Dollar.“ Als die Kupferpreise auf dem Weltmarkt dann wieder anstiegen, konnte Sambia, von dem sensationellen Preisanstieg von über 350% nicht mehr profitieren.

Der Film „Stealing Africa – Wieviel Profit ist gerecht?“ deckt die undurchsichtigen und inhumanen Geschäftspraktiken von Ivan Glasenberg und seinen Geschäftspartnern auf, beleuchtet die Hintergründe und Zusammenhänge, wie der Großkonzern „Glencore“ diese wirtschaftliche Macht erringen konnte. Die Dokumentation zeigt aber auch, wie ein Staat erpresst wird und die Bevölkerung von Sambia hungern muss, damit im reichen Rüschlikorn die Menschen weiterhin in einem Finanzparadies auf ihre Kosten leben können. Wer trägt die moralische Verantwortung für solche Geschäftsgebaren?

nano spezial vom 21. März 2013: Wege aus der Armut

nano spezial vom 21. März 2013: Wege aus der Armut

Der Nutzen von Entwicklungshilfe: Nach fast einem halben Jahrhundert Entwicklungshilfe sind viele Länder so arm wie zuvor. Wissenschaftler haben Instrumente entwickelt, um den Erfolg der Maßnahmen zu messen.

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