Töten für den Frieden: Die Politik, die Kirche und der Krieg (2010)

Töten für den Frieden: Die Politik, die Kirche und der Krieg (2010)

Tilman Jens hat Soldaten über oft tabuisierten Themen Sterben und Töten befragt und diskutiert mit Zivilisten – vom Theologen Wolfgang Huber bis zur Politikerin Antje Vollmer – am Beispiel Afghanistan die moralische Rechtfertigung des Krieges.

Im zehnten Jahr des Afghanistan-Krieges hat es den Anschein, als gehörten die Soldatensärge mit Helm und Deutschlandflagge allmählich zum traurigen Teil des Alltags, so wie die Straßenverkehrstoten eben auch. Das Verhältnis der Deutschen zum Krieg hat sich grundlegend verändert. „Wer noch einmal ein Gewehr in die Hand nehmen will, dem soll die Hand abfallen“: Die Parole, mit der ausgerechnet Franz Josef Strauß 1949 in den ersten Bundestags-Wahlkampf zog, ist lang schon Geschichte. Nun wird im Zusammenhang mit dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan offen von Krieg, der ebenso schmerzhaft wie gerecht sei, gesprochen. Auch Vertreter der Kirchen reihen sich ein in die Schar der Fürsprecher und preisen, wie der evangelische Militärseelsorger in Kunduz, die Soldaten als „Krieger des Lichts“. Was hat sich da verändert? Der Bericht des NDR dokumentiert die Stationen einer schleichenden Wandlung und hinterfragt die ethischen Grundlagen des Krieges. Töten für den Frieden? Vaterlandsverteidigung am Hindukusch? Oder aber: „Nichts ist gut in Afghanistan“, wie es die einstige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann formulierte?

http://programm.ard.de/TV/daserste/toeten-fuer-den-frieden/eid_281066116117602

Pfarrer für Hitler – Kirchenmänner unter dem Hakenkreuz

Pfarrer für Hitler – Kirchenmänner unter dem Hakenkreuz

In den Reihen der beiden großen Kirchen gab es während der Nazi-Zeit durchaus auch Amtsträger, die dem Nationalsozialismus nicht nur wohlwollend gegenüberstanden, sondern ihn sogar aktiv unterstützten. Jutta Neupert hat einige dieser Fälle dokumentiert. Der christliche Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus ist inzwischen ausführlich dokumentiert worden und auch die oft taktierende Rolle der beiden großen Kirchen im Dritten Reich hat wissenschaftlich und publizistisch immer wieder große Aufmerksamkeit gefunden. Meist nur am Rande werden aber jene katholischen und evangelischen Geistlichen erwähnt, die sich voller Begeisterung in den Dienst der Nazis stellten und als Parteigenossen oder vorbehaltlose Parteigänger auftraten. Jutta Neupert berichtet in ihrer Dokumentation von prominenten evangelischen und katholischen Kirchenmännern, die bis zum Ende des Krieges und manchmal darüber hinaus Hitler und seiner Ideologie dienten. Einer der exponiertesten „Nazi-Pfarrer“ im Dritten Reich war Dr. Philipp Haeuser aus der Nähe von Augsburg, Parteimitglied und Redner bei NSDAP-Veranstaltungen. Er galt als besonders extremer Judenhasser. Befreundet war er mit dem Münchner Kaplan und Religionslehrer Josef Roth, der 1935 sogar in das Berliner Reichsministerium für die kirchlichen Angelegenheiten berufen wurde und es dort zum Ministerialdirigenten brachte, ohne dass er aus dem Münchner Klerus ausscheiden musste. Selbst in den oberen Rängen der katholischen Hierarchie fanden sich entschiedene Befürworter und Mitarbeiter des NS-Regimes. So stand der Augsburger Weihbischof und Generalvikar Franz-Xaver Eberle der Geheimen Staatspolizei als V-Mann zur Verfügung. Ein Doppelspiel kann heute Bischof Alois Hudal nachgewiesen werden, der von 1923 bis 1952 als Rektor des deutschsprachigen Studienkollegs „Anima“ in Rom amtierte. Er verhalf nach dem Krieg prominenten Naziverbrechern zur Flucht ins Ausland. Auch in der evangelischen Kirche fand die NS-Bewegung mitunter begeisterte Anhänger. Björn Mensing, evangelischer Pfarrer und Historiker, hat in einer Untersuchung Fälle von evangelischen Geistlichen dokumentiert, die dem Nationalsozialismus nahe standen. Einer von ihnen ist der des Pfarrers Friedrich Drexel. Er war wie viele seiner Amtsbrüder deutschnational gesinnt und schloss sich nach Hitlers Regierungsantritt der „Bewegung“ an. Selbstkritisch reflektiert Pfarrer Drexel in der Dokumentation seine damalige Haltung.

Satanische Verse – Die Affaere Rushdie

Satanische Verse  – Die Affaere Rushdie

Wegen seines Werkes „Satanische Verse“ wird der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie 1989 vom iranischen Staatschef Khomeini zum Tode verurteilt. Bis heute bangt Rushdie um sein Leben.
Dies ist die Geschichte des berühmt-berüchtigten Buches, dass den Zusammenbruch der internationalen Beziehungen ausgelöst hat. Es entfachte heftige Ausschreitungen auf der ganzen Welt und wang den Autor dazu unterzutauchen.

Heil Hitler und Alaaf! – Karneval in der NS-Zeit

Heil Hitler und Alaaf! – Karneval in der NS-Zeit

„Wir haben uns nie mit den Nazis eingelassen!“ Das behaupten manche Karnevalisten bis heute. Doch neue historische Forschungen belegen: Der Karneval am Rhein hat sich schon früh dem Druck der Nazis gebeugt.

So begannen die Sitzungen der großen Gesellschaften oft mit Hitlergruß und Horst-Wessel-Lied, in den Sälen hielten Jecke und Volksgenossen „die Reihen fest geschlossen“ und in der Bütt wurden antisemitische Witze gemacht — das Publikum war begeistert.

Die Autoren Carl Dietmar und Thomas Förster haben mit Zeitzeugen, Historikern und Funktionären des Karnevals in Köln und Düsseldorf gesprochen. Im Film sind zahlreiche historische Aufnahmen von Rosenmontagszügen und Sitzungen der 1930er Jahre zu sehen, darunter einige noch nie im Fernsehen gezeigte Dokumente. Der Film ist die dokumentarische Aufarbeitung des karnevalistischen Tabuthemas schlechthin, „Karneval unterm Hakenkreuz“.

Die Hardliner Des Herrn – Christliche Fundamentalisten in Deutschland (2007)

Die Hardliner Des Herrn – Christliche Fundamentalisten in Deutschland (2007)

Schluss mit lustig — zurück zur reinen, bibeltreuen Lehre! Zunehmend mehr Christen in Deutschland, vor allem aus dem evangelikalen Spektrum, kämpfen für ein deutlicheres Profil ihres Glaubens. Die biblische Botschaft darf für sie nicht länger der Beliebigkeit ausgeliefert bleiben. Im Extremfall sind sie sogar bereit, ihre Kinder nicht mehr in öffentliche Schulen gehen zu lassen, weil dort Sexualkunde und Evolutionslehre unterrichtet werden. Beides widerspricht in ihren Augen dem Geist der Heiligen Schrift. Inzwischen stehen immer häufiger diese Schulverweigerer im Namen des Herrn vor den Schranken des Gerichts. Sie selbst begreifen sich als Gottes Elite auf Erden, als Retter des christlichen Glaubens und als Kämpfer gegen die Laster der Gegenwart. Fundamentalismus ist schon länger kein Thema allein für die islamische Religion. Christliche Fundamentalisten — was in den USA seit Jahrzehnten seine Blüten treibt, ist nun auch in Deutschland zunehmend häufiger anzutreffen. Diesen überzeugten Christen gilt Schwulsein als Sünde, Sex vor der Ehe ist ihnen verpöhnt. Vor allem aber: Sie wähnen sich im Besitz des einzig wahren Glaubens. Ein Dialog ist kaum möglich und Muslime ebenso wie Liberale stellen für sie eine Gefahr dar, gegen die es zu missionieren gilt. Inzwischen gibt es sogar hierzulande in großen Wirtschaftsunternehmen Führungskräfte, die ungeachtet des geltenden Antidiskriminierungsrechts freimütig bekennen, nur noch Christen einstellen zu wollen.

Franco – Wächter des Westens (2012)

Franco – Wächter des Westens (2012)

Dokumentation: Spanien / Frankreich 2006; Arte 2012

Die Dokumentation zeichnet ein Porträt des Diktators Francisco Franco, der 40 Jahre lang in Spanien ein strenges Regiment führte.

Die biografische Dokumentation über den Mann, der fast 40 Jahre lang die Geschicke Spaniens lenkte, entstand aus Anlass seines 30. Todestages im November 2005. Das filmische Porträt zeichnet den Lebensweg des Mannes nach, der sich selbst als Caudillo – Retter Spaniens – sah, und versucht die auf Militarismus, reaktionäre Wertvorstellungen und Katholizismus basierende Weltsicht des Diktators auszuleuchten. Dabei wird das widersprüchliche Bild Francos vor allem durch kontrastreiche Aussagen von Kritikern sowie von treuen Gefolgsleuten und Verwandten und durch Archivbilder gezeichnet.

http://www.arte.tv/de/244,em=034407-000.html

Der heilige Gral

Der heilige Gral

1898 entdeckte ein Bauer im US-Bundesstaat Minnesota auf seinem Feld einen mit Runen beschrifteten Stein, heute bekannt als Runenstein von Kensington. Die geheimnisvolle Inschrift berichtete von einem Ereignis, das, wäre es wahr, einer Sensation gleichkäme.

Angeblich sollen die Templer, die Mitglieder jenes sagenumwobenen Ordens, der den Gral verwahrte, das Heiligtum nach Amerika gebracht haben. Und zwar im Jahre 1326, also lange vor Kolumbus.

Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass es sich bei dem Stein um eine Fälschung handelt. Allerdings finden sich immer wieder Indizien, die für seine Echtheit sprechen könnten. Die Dokumentation geht der Sache auf den Grund.

London 1605 – Die katholische Bombe

London 1605 – Die katholische Bombe

Terroranschlag in London: Am 5. November 1605 plante eine Gruppe fanatischer Katholiken, das Parlament, den König und den gesamten Hofstaat mit einer riesigen Ladung Schießpulver in die Luft zu jagen. Wer steckte dahinter und welche Motive hatten die am Komplott Beteiligten? Die BBC-Dokumentation rekonstruiert die Hintergründe sowie die historischen, politischen und logistischen Details der sogenannten „Pulververschwörung“ und ihres Scheiterns.

Rumänien: Der Sonne zugewandt

Rumänien: Der Sonne zugewandt

Doku über den Glaubenszeugen Tertulian Langa und sein Martyrium in den Gefängnissen der Securitate (2006).

Religulous (DOKU)

Religulous (DOKU)

Der US-amerikanische Komiker, Schauspieler, Schriftsteller und Fernsehproduzent Bill Maher, bekannt für seine Show „Politically Incorrect“, ist einer der wenigen Comedians, die sich durch schlaue politische Satire auszeichnen. Mit seinem Kollegen Larry Charles reist er um die Welt, um seine polemische Sicht auf Religion zu offenbaren. An Orten wie dem Vatikan, Jerusalem oder Salt Lake City führt er Interviews über Glaube und Gott. Dabei verblüfft er mit analytischer Sachkenntnis.“Borat“-Regisseur Larry Charles begleitet den scharfsichtigen amerikanischen Satiriker Bill Maher bei einer kritischen Reise zu Weltreligionen und obskuren Satanisten-Sekten. Maher provoziert in seinen Interviews mit viel Humor und Verstand, vermengt dabei locker Glaube mit Politik.

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Internationale Krisen – Jugoslavien (2011)

Internationale Krisen – Jugoslavien (2011)

Kurze Geschichte, von Gründung bis zum Zerfall Jugoslaviens.

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Sind wir bald zu viele? – Familienplanung und Bevölkerungsexplosion – Arte

Sind wir bald zu viele? – Familienplanung und Bevölkerungsexplosion – Arte

Die Weltbevölkerung explodiert. Die Vereinten Nationen schätzen ihre Zahl auf mehr als sieben Milliarden Menschen. Und in den letzten 50 Jahren hat sie sich mehr als verdoppelt. Fast 50 Prozent der Erdbevölkerung sind heute unter 25 Jahre alt, und Experten erwarten einen neuen Babyboom. Ende der 50er Jahre wurde zum ersten Mal das schnelle Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern international wahrgenommen. Familienplanungsprogramme und hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille waren Antworten darauf. Indien war das erste Land, in dem es staatliche Programme zur Begrenzung der Bevölkerung gab. Mitte der 70er Jahre führte Indira Ghandi sogar Zwangssterilisationscamps ein. Heute ist diese brutale Methode verboten. Offensichtlich wurde bei allen Diskussionen über Familienplanung, hormonelle Verhütungsmethoden und Selbstbestimmung der Frau, dass in allen Regionen, in denen sich die wirtschaftliche und soziale Situation der Frauen verbessert hat, die Kinderzahl ganz von allein abgenommen hat. Die politische Dokumentation zeichnet die Geschichte der Familienplanung seit den 50er Jahren nach und wirft einen Blick auf ein aktuelles Familienplanungsprojekt in Indien, bei dem Aufklärung, Bildung und Stärkung der Frauenrolle an erster Stelle stehen. Dabei stellt Filmemacher Jörg Daniel Hissen in eindringlichen Bildern die Realität junger Frauen im indischen Bundesstaat Bihar vor und beleuchtet die Erfolgschancen moderner Familienplanungsprojekte.

Sind wir bald zu viele – Arte

Wieviel Erziehung brauchen unsere Kinder? – HD – Arte

Wieviel Erziehung brauchen unsere Kinder? – HD – Arte

Eltern wollen das Beste für ihr Kind, und in der Erziehung wollen sie alles richtig
machen. Wahrscheinlich ein Grund, warum Erziehungsratgeber immer wieder die Bestsellerlisten anführen und in der Öffentlichkeit heiß diskutiert werden. Zuletzt sorgte die „Tigermutter“ mit ihren strengen Erziehungsmaßnahmen nach chinesischem Vorbild für Furore. Doch den goldenen Weg gibt es nicht, dafür aber viele verschiedene Erziehungskonzepte, was viele Eltern verunsichert. Wie viel Erziehung müssen Eltern leisten und wie viel die Schule?

Wieviel Erziehung brauchen unsere Kinder? – HD – Arte

Götterdämmerung – Das Ende des Heidentums

Götterdämmerung – Das Ende des Heidentums

Im Zentrum steht die abenteuerliche, historische Skandinavienreise des fiktiven isländischen Skalden Einar Ormstunga, der ein fahrender Sänger und zugleich ein Krieger aus der Wikingerzeit ist und des fiktiven Hamburger Mönches Martin, der von seinem Bischof zur Mission der Heiden nach Norden geschickt wurde. Zu Wasser und zu Land durchqueren sie in den Jahren 997 bis 1000 nach Christus den Norden Europas. Es ist eine schwere Zeit für die Anhänger der germanischen Götter. Von deren sagenhaftem Reich erzählt der Skalde unterwegs seinem Begleiter. Gemeinsam tauchen Einar und Martin in den bereits verblassenden Kosmos von Odin, Thor und Freja ein und erleben — ehe es zu spät ist — noch einmal hautnah in einer Mischung aus Faszination und Furcht die Religion und Mythen der Germanen. Einar Ormstunga war vor ihrem ersten Zusammentreffen vor Krieg, Verwüstung und Hunger aus der großen Stadt York geflohen, dem Zentrum des angelsächsischen Königreiches Northumbria. Er hatte sich auf eine Schiffspassage über die Nordsee zur bedeutenden Wikingerstadt Haithabu an der Schlei begeben, um Schutz zu finden und in der dortigen Parallelwelt von Asenglauben, Christentum und Islam begonnen, an den Feuerstellen wie einst wieder als Sänger und Dichter von den alten heidnischen Göttern zu erzählen. Dabei lernt er seinen ärgsten Konkurrenten kennen, der bald zum Freund wird. Der Mönch Martin Einar braucht einen Gefährten und Dolmetscher für seine weitere Missionsreise ins Nordreich der Heiden. Und der Skalde will von ihm das Schreiben lernen. Im Frühjahr 998 brechen beide aus dem geschützten Haithabu auf, zunächst zu Fuß und an den alten germanischen Kultplätzen Thorsberg und Nydam vorbei. Dann kommen sie zu den sagenhaften Grabhügeln von Jelling in Mitteljütland und sehen dort den bereits mit christlicher Symbolik versehenen Runenstein von Harald Blauzahn. Von hier geht es weiter zum Wikingerfriedhof Lindholm Höje am Limfjord mit den sagenhaften Schiffsgräbern. Anschließend reisen die Gefährten mit dem Wikingerschiff über das Skagerrak zum Ursitz der norwegischen Könige, ins sagenhafte Avaldsnes an der Westküste des riesigen Landes. Von Avaldsnes machen sich die Gefährten im Herbst 998 auf einen beschwerlichen und gefährlichen Fußweg durch die norwegische Fjordlandschaft ins Tröndelag an die Mündung des Flusses Nida, wo das heutige Trondheim liegt. Dort verliebt sich Einar in die wunderschöne Seherin Ragnhild. Sie ist die Tochter des heidnischen Håkon Jarl, dem politischen und religiösen Widersacher des getauften Wikingerkönigs Olav Tryggvason, der ganz Norwegen mit Feuer und Schwert zum Christentum und unter seine Macht zwingen will. Im Sommer 999 werden die Gefährten von den siegreichen Angriffen Olav Tryggvasons auf das westnorwegischen Reich der heidnischen Jarle überrascht und mit isländischen Siedlern und Händlern in Geiselhaft genommen. Sie sollen Olavs Forderung nach Island überbringen, dass auch diese abgeschiedene und lebensfeindliche Welt mitten im Atlantik seine Herrschaft anerkennt und sich zu Christus bekehrt. Nun begeben sich Skalde und Mönch auf die Schiffspassage zum geheimnisvollen Land aus Feuer und Eis. Auf Island erleben Skalde und Mönch im Jahre 1000 auf dem Althing den offiziellen Übertritt der Isländer zum Christentum. Mönch Martin verlässt Island bald darauf wieder und kehrt nach Hamburg zurück. Als alter Mann schreibt der Skalde Einar Ormstunga seine Geschichte auf und erzählt sie uns. Von ihm, dem „Zeitzeugen“, erfahren wir höchst emotional von einer unerhört spannenden Welt, die sich in Chaos und Auflösung befindet, nicht nur beim Kampf um den rechten Glauben. In England herrscht am Ende des 9. Jahrhunderts ein heftiger Krieg zwischen dem angelsächsischen Königreich und dänischen Invasoren, die das so genannte Danelag unter die Herrschaft der Wikinger zurückzwingen wollen. Nahezu zeitgleich kämpfen in Dänemark und Norwegen Wikingerkönige wie Olaf Tryggvason und Sven Gabelbart um die Herrschaft über Skandinavien. Die Aura des Dämonischen und Rätselhaften, die der Glaubenswelt der „Nordmännern“ heute noch immer anhaftet, wird auch vom „Erzähler“ Einar genutzt, um die ungeheure Bildkraft der Göttersagen zu vermitteln. Eine vorzügliche Kulisse und heimlicher Protagonist zugleich ist dabei die berauschend schöne und gewaltige Natur Skandinaviens, mit den Inseln und Mooren Norddeutschlands und Dänemarks, den Fjorden Norwegens und den Geysiren und Gletschern Islands. Eine über weite Teile unzähmbare, wilde, unberechenbare und bedrohliche Natur, die für die Entstehung einer Kosmologie aus Feuer und Eis geradezu prädestiniert war. Der Dokumentarfilm „Götterdämmerung“ bewegt sich fern von jedem Klischee und erreicht ein Höchstmaß an historischer Authentizität.

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