Der Krieg – 1. Teil: Hitlers Angriff in Europa

Der Krieg – 1. Teil: Hitlers Angriff in Europa

derkrieg 1teilhitlersangriffineuropa Der Krieg   1. Teil: Hitlers Angriff in EuropaAdolf Hitlers Ernennung zum deutschen Reichskanzler am 30. Januar 1933 markiert den Anfang vom Ende einer fünfzehn Jahre währenden weitgehend friedlichen Periode in Europa. Mit dem “Anschluss” Österreichs und des Sudetenlandes sowie der Annexion der “Rest-Tschechei” ist Hitlers Expansionsdrang nicht am Ende.
Der Überfall auf Polen zieht dessen Verbündete Frankreich und Großbritannien formell in den Krieg. Die Sowjetunion hatte sich mit Hitler arrangiert, Teile Polens, Finnlands und das Baltikum annektiert. Im Sommer 1940 ist Frankreich nach einem Blitzkrieg von der Wehrmacht besiegt und zweigeteilt; Belgien, Luxemburg und die Niederlande sind ebenso besetzt, wie Polen. Auch Dänemark und Norwegen stehen unter deutscher Kontrolle. Hitler triumphiert. Nur Großbritannien leistet ihm als einzige europäische Großmacht erfolgreich Widerstand.
Die Dokumentation zeigt den scheinbar unaufhaltsamen Vormarsch der Wehrmacht und eine bisher nicht gekannte Folge von Siegen auf dem europäischen Kontinent, die erst mit der Niederlage in der Luftschlacht um England gestoppt wurde.
“Der Krieg” ist eine deutsche Bearbeitung der französischen Produktion “Apocalypse — La 2ème Guerre Mondiale” in Koproduktion von NDR, MDR, SWR und WDR. Alle Rechte bei ARD.

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Die Jagd nach Hitlers Wissenschaftlern

Die Jagd nach Hitlers Wissenschaftlern

diejagdnachhitlerswissenschaftlern Die Jagd nach Hitlers WissenschaftlernEine aufwändige Geschichtsdokumentation (2005) über den Kampf der Alliierten um Hitlers Wunderwaffen und die Forscher, die sie entwickelten. Der Zweite Weltkrieg war noch nicht vorbei, da entbrannte eine regelrechte Schlacht unter den Siegermächten. Das Interesse galt Hitlers Wissenschaftlern und ihren geheimen Waffentechnologien. Die Sendung lässt ehemalige Geheimdienstler und weitere einflussreiche Zeitzeugen zu Wort kommen und zeigt, wie Hitlers Wissenschaftler die weitere technologische Entwicklung im Zeichen des Kalten Krieges beeinflussen sollten. So waren sie maßgeblich an der Entwicklung von modernen Düsenflugzeugen, ballistischen Interkontinental-Raketen und der Raumfahrt beteiligt. “Die Jagd nach Hitlers Wissenschaftlern” sucht geschichtsträchtige Original-Schauplätze auf, wie zum Beispiel Hitlers streng geheimes Uran-Labor im süddeutschen Haigerloch und eine unterirdische Waffenfabrik.

Hitlers Helfer – Rudolf Hess – Der Stellvertreter

Hitlers Helfer – Rudolf Hess – Der Stellvertreter

hitlershelfer rudolfhess derstellvertreter Hitlers Helfer   Rudolf Hess   Der StellvertreterRudolf Hess war der erste von Hitlers Helfern, der sich bedingungslos dem Demagogen anschloß, und er war bis zu seinem mysteriösen Tod in Spandau 1987 auch der letzte Überlebende aus dem innersten Führungszirkel des Regimes. Bis heute gehört der Flug von Hess nach Schottland am 10. Mai 1941 zu den geheimnisumwitterten Rätseln des Zweiten Weltkrieges. Jahrzehntelang geheimgehaltene Dokumente und die Aussagen von Beteiligten bringen jetzt Licht in die Hintergründe des waghalsigen Unternehmens, das für Hess selbst den Beginn einer 46jährigen Haftzeit bedeutete. Noch heute bestehen Zweifel, wie Hess umkam…

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Hitlers Helfer – Joseph Goebbels – Der Brandstifter

Hitlers Helfer – Joseph Goebbels – Der Brandstifter

hitlershelfer josephgoebbels derbrandstifter Hitlers Helfer   Joseph Goebbels   Der Brandstifter“Goebbels: beseelt vom tiefen Glauben an seinen “Messias”, stieg der wortgewaltige Demagoge zu Hitlers fanatischstem Erfüllungsgehilfen auf. Als NS – Propagandaminister predigte er Judenhaß und Durchhalteparolen. Er war der Brandstifter, der die braunen Biedermänner anfeuerte, Bücher, Synagogen und am Ende auch Menschen zu verbrennen. Wer war dieser mitleidlose Demagoge, der mit Wunderversprechen den Krieg verlängerte und bis zuletzt noch Kindsoldaten in den Tod hetzte? Filmaufnahmen, die er damals unter Verschluß halten ließ, und bisher unveröffentlichte Tagebuchnotizen geben Aufschluß über diese und viele andere Fragen…”

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Hitlers Helfer – Hermann Göring – Der zweite Mann

Hitlers Helfer – Hermann Göring – Der zweite Mann

hitlershelfer hermanngring derzweitemann Hitlers Helfer   Hermann Göring   Der zweite MannHalb Kriegstreiber, halb Komödiant — wie kein anderer Helfer Hitlers verkörpert Hermann Göring das joviale Doppelgesicht des Regimes: Er war volksnaher Haudegen und skrupelloser Machtmensch. Als einer der ältesten Weggefährten Hitlers hatte Göring den braunen Demagogen salonfähig gemacht. Der hochdekorierte Kriegsheld war Hitlers Steigbügelhalter und galt bis kurz vor Kriegsende als „Zweiter Mann” hinter dem „Führer”.

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Die Sprache lügt nicht: Die Tagebücher von Victor Klemperer (arte, 2004)

Die Sprache lügt nicht: Die Tagebücher von Victor Klemperer (arte, 2004)

diesprachelgtnichtdietagebchervonvictorklempererarte2004 Die Sprache lügt nicht: Die Tagebücher von Victor Klemperer (arte, 2004)Von 1933 bis 1945 führte der deutsche Sprachwissenschaftler u. Romanist Victor Klemperer ein ungewöhnliches Tagebuch. Gegenstand war die Sprache des Dritten Reiches, “Lingua Tertii Imperii” nannte er sie. Leidenschaftlich notierte er jede neue Redewendung, die ihm begegnete, von den Stammtisch-Witzen bis zu den Anleihen aus dem Technik-Jargon, Boxsport und Werbung. Vornehmliches Ziel Klemperers war es, Zeugnis abzulegen von der Verunglimpfung der deutschen Sprache durch die Nazis.

Dokumentarfilm, Frankreich 2004
Regie: Stan Neumann
Erstausstr.: Arte, 21.11.2004

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Familie Hitler – Im Schatten des Diktators – Dokumentation

Familie Hitler – Im Schatten des Diktators – Dokumentation

familiehitler imschattendesdiktators dokumentation Familie Hitler   Im Schatten des Diktators   DokumentationDie NS-Propaganda stilisierte Hitler zu einem Mann, der scheinbar aus dem Nichts in die Geschichte trat – ohne Familie, ohne Privatleben. Seine Herkunft wurde verklärt oder verleugnet. Als sei er gekommen wie ein Prophet – so wollte der Diktator gesehen werden.

Der Film präsentiert eine Vielzahl bislang unbekannter Dokumente und persönlicher Aufzeichnungen, die überraschende Einblicke in Hitlers familiären Hintergrund gewähren, darunter ein seit 40 Jahren verschollenes Manuskript von Adolf Hitlers Schwester Paula, zudem eine 300-seitige Familiengeschichte der Hitlers – aufgeschrieben von Erna Petra Hitler und Hitlers Halbbruders Alois. Der Inhalt umfasst vor allem die Jugendzeit der Geschwister.

So führen verschiedene Facetten vor Augen, was es damals hieß, Angehöriger der “Familie Hitler” zu sein, und was es für einige Verwandte noch heute bedeutet, im Schatten des Diktators zu leben.

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Pfarrer für Hitler – Kirchenmänner unter dem Hakenkreuz

Pfarrer für Hitler – Kirchenmänner unter dem Hakenkreuz

pfarrerfrhitler kirchenmnnerunterdemhakenkreuz Pfarrer für Hitler   Kirchenmänner unter dem HakenkreuzIn den Reihen der beiden großen Kirchen gab es während der Nazi-Zeit durchaus auch Amtsträger, die dem Nationalsozialismus nicht nur wohlwollend gegenüberstanden, sondern ihn sogar aktiv unterstützten. Jutta Neupert hat einige dieser Fälle dokumentiert. Der christliche Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus ist inzwischen ausführlich dokumentiert worden und auch die oft taktierende Rolle der beiden großen Kirchen im Dritten Reich hat wissenschaftlich und publizistisch immer wieder große Aufmerksamkeit gefunden. Meist nur am Rande werden aber jene katholischen und evangelischen Geistlichen erwähnt, die sich voller Begeisterung in den Dienst der Nazis stellten und als Parteigenossen oder vorbehaltlose Parteigänger auftraten. Jutta Neupert berichtet in ihrer Dokumentation von prominenten evangelischen und katholischen Kirchenmännern, die bis zum Ende des Krieges und manchmal darüber hinaus Hitler und seiner Ideologie dienten. Einer der exponiertesten “Nazi-Pfarrer” im Dritten Reich war Dr. Philipp Haeuser aus der Nähe von Augsburg, Parteimitglied und Redner bei NSDAP-Veranstaltungen. Er galt als besonders extremer Judenhasser. Befreundet war er mit dem Münchner Kaplan und Religionslehrer Josef Roth, der 1935 sogar in das Berliner Reichsministerium für die kirchlichen Angelegenheiten berufen wurde und es dort zum Ministerialdirigenten brachte, ohne dass er aus dem Münchner Klerus ausscheiden musste. Selbst in den oberen Rängen der katholischen Hierarchie fanden sich entschiedene Befürworter und Mitarbeiter des NS-Regimes. So stand der Augsburger Weihbischof und Generalvikar Franz-Xaver Eberle der Geheimen Staatspolizei als V-Mann zur Verfügung. Ein Doppelspiel kann heute Bischof Alois Hudal nachgewiesen werden, der von 1923 bis 1952 als Rektor des deutschsprachigen Studienkollegs “Anima” in Rom amtierte. Er verhalf nach dem Krieg prominenten Naziverbrechern zur Flucht ins Ausland. Auch in der evangelischen Kirche fand die NS-Bewegung mitunter begeisterte Anhänger. Björn Mensing, evangelischer Pfarrer und Historiker, hat in einer Untersuchung Fälle von evangelischen Geistlichen dokumentiert, die dem Nationalsozialismus nahe standen. Einer von ihnen ist der des Pfarrers Friedrich Drexel. Er war wie viele seiner Amtsbrüder deutschnational gesinnt und schloss sich nach Hitlers Regierungsantritt der “Bewegung” an. Selbstkritisch reflektiert Pfarrer Drexel in der Dokumentation seine damalige Haltung.

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Heil Hitler und Alaaf! – Karneval in der NS-Zeit

Heil Hitler und Alaaf! – Karneval in der NS-Zeit

heilhitlerundalaaf karnevalinderns zeit Heil Hitler und Alaaf!   Karneval in der NS Zeit“Wir haben uns nie mit den Nazis eingelassen!” Das behaupten manche Karnevalisten bis heute. Doch neue historische Forschungen belegen: Der Karneval am Rhein hat sich schon früh dem Druck der Nazis gebeugt.

So begannen die Sitzungen der großen Gesellschaften oft mit Hitlergruß und Horst-Wessel-Lied, in den Sälen hielten Jecke und Volksgenossen “die Reihen fest geschlossen” und in der Bütt wurden antisemitische Witze gemacht — das Publikum war begeistert.

Die Autoren Carl Dietmar und Thomas Förster haben mit Zeitzeugen, Historikern und Funktionären des Karnevals in Köln und Düsseldorf gesprochen. Im Film sind zahlreiche historische Aufnahmen von Rosenmontagszügen und Sitzungen der 1930er Jahre zu sehen, darunter einige noch nie im Fernsehen gezeigte Dokumente. Der Film ist die dokumentarische Aufarbeitung des karnevalistischen Tabuthemas schlechthin, “Karneval unterm Hakenkreuz”.

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Hitlers Freunde und der amerikanische Geheimdienst

Hitlers Freunde und der amerikanische Geheimdienst

hitlersfreundeundderamerikanischegeheimdienst Hitlers Freunde und der amerikanische GeheimdienstDer Hamburger Filmemacher Rasmus Gerlach widmet sich einem sehr speziellen Fall in der Geschichte des Nationalsozialismus. Es handelt sich um die englische Hitler-Freundin Unity. Ihr vollständiger Name lautet Lady Unity Valkyrie Mitford und ist schon deshalb nicht uninteressant, weil sie aus einer bekannten Familie stammte, der mehrere politisch total divergierende Sprösslinge entstammten. Unity also bringt es zu beachtlicher Intimität mit Hitler. So intim immerhin, dass er auf Grund ihrer Denunziation bereit ist, seinen bürgerlichen Busenfreund aus frühen Kampftagen Ernst Hanfstengel, genannt “Putzi”, der inzwischen Auslandspressechef der NSDAP ist, zu opfern.

Aber “Putzi” entgeht dem bizarren Mordversuch mit viel Glück und setzt sich 1937 ins Ausland ab. Er wird zu einem engen Berater der amerikanischen Regierung. Seine Aussagen fließen in ein Psycho- Profil des deutschen Diktators ein. Nach der Kriegserklärung Englands gegen Deutschland wird “Profiling” zum wichtigen Aspekt psychologischer Kriegsführung.

Dem Vorbild aller Frauen folgend, die Hitler zu nahe kamen, unternimmt Unity dagegen 1939 einen Selbstmordversuch. Doch die Kugel ihres kleinen Damen-Revolvers bleibt in ihrem Schädel stecken. In Wahnzuständen lebt sie fortan wieder in England – bis die Kugel 1948 anfängt zu wandern.

Ein eigenwilliger Film, weit ab vom dem, was man üblicherweise zu diesem Thema zu sehen bekommt.

Abrechnung mit Stalin – Das Jahr 1956 (arte – 2006)

Abrechnung mit Stalin – Das Jahr 1956 (arte – 2006)

abrechnungmitstalin dasjahr1956arte 2006 Abrechnung mit Stalin   Das Jahr 1956 (arte   2006)Moskau, 25. Februar 1956: Am Ende des XX. Parteitags der sowjetischen Kommunisten hält der neue Kremlchef Nikita Chruschtschow eine fünfstündige “Geheimrede”. Er spricht über seinen Vorgänger, über Josef Stalin, stellt den „Gottgleichen” an den Pranger. Chruschtschow spricht das bis dahin Unaussprechliche aus: Stalin sei ein Verbrecher, ein Wahnsinniger, ein Massenmörder. Die Demontage einer Ikone beginnt. Die Zuhörer sind geschockt. In nur wenigen Stunden bricht eine Welt zusammen, stürzt Chruschtschow den Tyrann vom Sockel.

Kurz darauf platzt die nächste Bombe. Die New York Times veröffentlicht die “Geheimrede”. Ein polnischer Journalist hatte das brisante und meistgesuchte Papier dem israelischen Geheimdienst zugespielt, der leitete es weiter an die CIA. Durch die Veröffentlichung, so hofft man im Westen, wird der Ostblock in 10 Jahren zusammenbrechen. Inzwischen wird die Rede auch Millionen Parteimitgliedern verlesen. Chruschtschow hofft mit der “Entstalinisierung” einen neuen Sozialismus aufbauen zu können. Doch der neue Chef des Kreml hatte die politischen Konsequenzen offensichtlich unterschätzt.

In Moskaus Satellitenstaaten beginnt es zu brodeln. Am 28. Juni 1956 gehen 100.000 Arbeiter im polnischen Poznan auf die Straßen. Anfangs fordern sie nur “Brot”, dann “Weg mit den Russen”. Das Gefängnis wird gestürmt, die Stasi-Zentrale in Brand gesetzt. Die Regierung lässt die Revolte blutig niederschlagen. Fünf Monate später kommt in Polen ein neuer Mann an die Macht, Wladislaw Gomulka. Als Ende Oktober in Ungarn ein Volksaufstand ausbricht, greift Moskau brutal ein. Aus dem Reformer Chruschtschow wird wieder der folgsame Zögling Stalins.

50 Jahre nach der Schockrede rekonstruiert der Filmautor Jürgen Ast die dramatischen Ereignisse des Jahres 1956. „Abrechnung mit Stalin — Das Jahr 1956″ beleuchtet die Hintergründe, die zu Chruschtschows Abrechnung mit dem Diktator führten und zeigt, wie die streng geheime Rede an die Öffentlichkeit und in den Westen gelangte. Zeitzeugen aus Ost und West, ehemalige Politiker und Geheimdienstler erinnern sich an diese historische Zäsur und ihre politischen Folgen.

http://www.arte.tv/de/1130998.html

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