So war der Untergang der DDR 1989

So war der Untergang der DDR 1989

Wie der Titel schon sagt, so war der Untergang der DDR 1989 wirklich, ich finde sehr wichtig für die nachfolgende Generation, dass sagt Wolle

Ostprodukte im Westregal – Geschaefte mit der DDR

Ostprodukte im Westregal – Geschaefte mit der DDR

DDR, Ostprodukte, Westregal, Geheim, kommunistisch, kapital,

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Schräge Zeit | Doku

Schräge Zeit | Doku

Ost-Berlin, Anfang der 80er Jahre: Eine Gruppe junger Leute, die den Glauben an den „real existierenden Sozialismus“ verloren hat, lehnt sich gegen die Unzulänglichkeiten des DDR-Systems auf.

Einer von ihnen, der 1963 in Güstrow geborene und in Ost-Berlin aufgewachsene Jan, opponiert als Punk in der berüchtigten Band „Der demokratische Konsum“. In dieser Zeit gerät er ins Blickfeld der Stasi. Ein wildes Leben beginnt. Er und seine Freunde leben, als wäre jeder Tag der letzte, und es gelingt ihnen, sich Freiräume zu schaffen, die man im Alltag der Deutschen Demokratischen Republik nicht für möglich gehalten hätte.

Dennoch ist allen bald klar, dass sie diese Republik verlassen müssen. Um der DDR zu entfliehen, heiratet Jan 1987 eine Isländerin. Im Westen angekommen, ändert er sein Leben radikal. Der Fall der Mauer versetzt ihn in Euphorie. Er kauft Häuser im Osten, eröffnet einen Mini-Supermarkt und macht Geschäfte mit russischen Soldaten. Plötzlich hat er alles, was er sich gewünscht hat: viel Geld und eine Familie. 1991 wird Jan die Diagnose „manisch-depressiv“ gestellt, und er verbringt einige Monate in der geschlossenen Psychiatrie. Zehn Jahre später hat er ein kleines Schiff gekauft, auf dem er als Selbsttherapie die Sommer auf den Gewässern von Berlin verbringt.

Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms „Schräge Zeit“ steht eine außergewöhnliche deutsch-deutsche Biografie, die eng mit der turbulenten Geschichte Berlins der letzten 20 Jahre verbunden ist . Anhand von Interviews, Fotos und Archivmaterial erzählt der isländische Autor Ólafur Sveinsson, der seit vielen Jahren in Berlin lebt und arbeitet, Jans packende Lebensgeschichte, außerdem von zahlreichen lustigen, absurden, tragischen und gefährlichen Momenten der Wendezeit.

Ólafur Sveinsson schloss 1999 sein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin mit dem Dokumentarfilm „Non-Stop“ ab. 2002 folgte „Endstation“, ein Film über die dunkle Seite der isländischen Wohlstandsgesellschaft. Beide Dokumentarfilme entstanden als ZDF/3sat-Produktionen.

Die Mauer 4 – Geheimdienste und Spione

Die Mauer 4 – Geheimdienste und Spione

Die Mauer – fast 30 Jahre trennt das berüchtigte Bauwerk die Menschen in Deutschland und ist zugleich steinernes Symbol für die Teilung der Welt in Ost und West. Überraschend fällt die Mauer in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 durch den friedlichen und mutigen Druck der Menschen und leitet das Ende der DDR ein. Die 6-teilige Dokumentation zeichnet ein umfassendes Bild der Geschichte der Mauer.

Sperrbezirk – Menschen im Stasigefängnis Hohenschönhausen

Sperrbezirk – Menschen im Stasigefängnis Hohenschönhausen

Kaum ein Ort in der DDR war so geheim wie das Gefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin Hohenschönhausen. Auf keinem Stadtplan war es verzeichnet. Die Untersuchungshäftlinge, die dort einsaßen, wussten nicht, wo sie sich befanden; oft wussten sie nicht einmal, in welcher Stadt sie waren.

Die Geschichte dieses Ortes spiegelt den Kalten Krieg ebenso wider wie die deutsche Teilung. Sie beginnt 1946, als der sowjetische Geheimdienst eine ehemalige Großküche zum Untersuchungsgefängnis und Internierungslager für Nazi-Funktionäre umbauen lässt. 1951 wird es vom Ministerium für Staatssicherheit übernommen, dessen 91.000 hauptamtliche Mitarbeiter für die paranoide Kontrollsucht eines Staates stehen, der seine Bürger unter Generalverdacht stellte. Das MfS selbst entzieht sich jeder Kontrolle durch Parlament und Ministerrat. Der verantwortliche Minister Erich Mielke erhält seine Anweisungen direkt vom Zentralkomitee der Partei.

Nach dem Bau der Mauer im August 1961 landen im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen vielfach jene Bürger, die mit dem neu geschaffenen Strafrechtstatbestand der „Republikflucht“ in Konflikt geraten; seit Ende der 1970er Jahre auch jene, die eine Reform des DDR-Sozialismus einfordern. Es bleibt ein finsterer Ort, auch wenn die DDR in ihrem Bemühen um internationale Anerkennung im Neubau von 1961 die Haftbedingungen verbessert und von körperlicher Gewaltanwendung absieht.

Nach dem Fall der Mauer öffnen sich 1990 die Tore eines der geheimsten Orte der deutschen Teilungsgeschichte. Der letzte Häftling in Hohenschönhausen ist Erich Mielke selbst. Heute ist das Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen Gedenkstätte und Museum. In der Sendung kommen Zeitzeugen beider Seiten zu Wort: ein Stasi-Vernehmer, für den das Untersuchungsgefängnis ein ganz normaler Arbeitsplatz war, und Häftlinge, die sich hier zu verantworten hatten.

DDR-Geheim (4/4) Die Schattenreiche der Roten Armee

DDR-Geheim (4/4) Die Schattenreiche der Roten Armee

Paul Bergner, ein Kenner dieser Schattenreiche des Kalten Krieges, ist Leiter der Expedition in die Vergangenheit. Als im August 1994 der letzte von 546.200 sowjetischen Soldaten deutschen Boden verlässt, bleibt eine gigantische Hinterlassenschaft zurück: Flughäfen, Kasernen, riesige Übungsgelände und ein Netz von Bunkern und verbunkerten Befehlsständen der sowjetischen Westarmee. Elf Jahre später geht das MDR-Team diesen unterirdischen Spuren der Geschichte nach, z.B. auch auf dem einstigen sowjetischen Militärflughafen Finsterwalde.

Auf dem Flughafengelände befand sich damals ein Extra-Areal, perfekt abgeschirmt mit drei Hochsicherheitszäunen, freilaufenden Hunden und 600 KGB-Leuten. Mittendrin ein streng geheimer Bunker. Nicht einmal die Flughafenbesatzung wusste davon und schon gar nicht von der Bewandtnis dieses Bauwerkes. Niemand hätte gewagt, danach zu fragen, so Augenzeugen heute. Allein die Frage galt als Hochverrat. Zurück blieb eine Holzkiste mit der Nummer 38. Was befand sich in dieser Kiste 38 und warum wurde sie nicht mitgenommen?

Die Reportage versucht Licht in das Dunkel dieses Kapitels zu bringen, fragt Beteiligte nach dem Alltag in den Katakomben der Macht und nach dem strategischen Sinn dieser heute unsinnig anmutenden technischen Erfindungen in einem Klima gegenseitiger Bedrohung.

DDR-Geheim (3/4) Honeckers Elitetruppe – Die Fallschirmjäger

DDR-Geheim (3/4) Honeckers Elitetruppe – Die Fallschirmjäger

Sie waren Honeckers Elitetruppe, eine perfekt ausgebildete Spezialeinheit – die Fallschirmjäger der NVA. Gedrillt, um zu töten – im Nahkampf, Mann gegen Mann, hinter den feindlichen Linien. Zu so einem Einsatz kam es nie. Hätte es jedoch gekracht zwischen Ost und West, hätten sie den Feind da bekämpft, wo es am meisten schmerzt – in dessen eigenem Land, dessen eigenen Städten.

Doch am Ende sollte sich ihre Kampfkraft gegen das eigene Volk richten. Drill, Disziplin und Dauerstress – der Alltag der rund 500 Fallschirmjäger in der NVA. Die meisten störte das wenig. Viele waren Parteimitglied, die anderen sahen es sportlich, wollten in der Elitetruppe zum harten Mann werden. Doch auf die größte Herausforderung bereitete sie die Armee nicht vor.

Als im Herbst 1989 zehntausende Menschen in Leipzig für Demokratie auf die Straße gingen, schickte Honecker seine „harten Jungs in die Messestadt. Sie sollten auf den Montagsdemonstrationen den DDR-Staat „verteidigen . Wochenlang zuvor durch die Militärführung abgeschirmt und mit Propaganda über die Konterrevolution überhäuft, begriff in Leipzig auch der Letzte: Ihr Feind sollte das eigene Volk sein. In diesem Moment hatte auch in den Köpfen der Fallschirmjäger die Wende begonnen.

Der Film von Axel Friedrich beleuchtet die dreißigjährige Geschichte der NVA-Fallschirmjäger und gibt einen Einblick in den geplanten Einsatz während der Montagsdemos im Herbst 89. Die DDR ist zwar auseinander gebrochen, die Elitesoldaten von einst halten aber auch heute noch zusammen. Der Film zeigt auch, wie sie sich bei gemeinsamen Fallschirmsprüngen treffen und mit der Distanz von 20 Jahren über ihre Militärzeit reflektieren.

DDR-Geheim (2/4) Spezialkommando Kampfschwimmer

DDR-Geheim (2/4) Spezialkommando Kampfschwimmer

Sie sollten in kleinen Gruppen unbemerkt im Rücken des Gegners landen, Schiffe versenken und Verteidigungsanlagen in die Luft sprengen. Dafür wurden sie trainiert und geschult, die geheimen Kampfschwimmer der DDR. Zu einem Kriegseinsatz kamen sie allerdings nie. Sie waren fit wie Hochleistungssportler, trainiert im Überleben bei Minusgraden im Freien – ohne Verpflegung und Verbindung zu ihrer Einheit. Sie konnten mit Plastiksprengstoff umgehen, genau so wie mit Handfeuerwaffen, Messern und Karateschlägen. An ihre Einsatzziele sollten sie mit Fallschirmen, auf Schnellbooten oder unsichtbar unter Wasser gelangen.

Es gab nichts, was sie hätte aufhalten können.

So sehen sie sich heute noch gern, die Soldaten der Spezialeinheit KSK 18 – Kampfschwimmer der Nationalen Volksmarine. Das geheime Kommando existierte über 30 Jahre – von 1958 bis zur Auflösung der NVA im Oktober 1990. Eine kleine, hoch motivierte Marineeinheit, niemals mehr als 100 Mann. Zu den Kampfschwimmern kamen nur die Besten. Die Ausbildung war hart und umgab die Truppe mit dem Nimbus des Geheimnisvollen.

Beliebt waren die Kampfschwimmer bei anderen Einheiten der Volksmarine nicht, sie galten als abgehoben und elitär. Bei Manövern und Übungen waren sie gefürchtet: Sie wurden oft zur „Überprüfung der Gefechtsbereitschaft einzelner Einheiten eingesetzt, Scheinangriffe und nächtliche Überfälle waren ihre Methoden. 1990 wurde die KSK 18 aufgelöst. Die Bundesmarine übernahm nur drei Soldaten in eine ähnliche Einheit, alle anderen mussten sich beruflich neu orientieren. Die Spezialeinheit der NVA-Marine geriet in Vergessenheit.

Die Reportage erzählt die sagenumwobene Geschichte der in Kühlungsborn stationierten Einheit und ist mit ehemaligen Soldaten an Übungs- und Einsatzorten. Wir begleiten das einstige Spezialkommando bei ihren Treffen zu Fallschirmsprüngen, Tauchgängen und Trainingslagern im Winter.

DDR-Geheim (1/4) Das Raketeninferno von Dannenwalde

DDR-Geheim (1/4) Das Raketeninferno von Dannenwalde

Zentimeter für Zentimeter tasten sich die Männer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst vor. Eine zweieinhalb Meter lange Röhre ist Objekt ihres vorsichtigen Hantierens, es ist eine Katjuscha-Rakete sowjetischer Bauart. Niemand weiß, ob das Geschoss noch scharf ist. Immer wieder tauchen solche Relikte bei Dannenwalde, einem Örtchen in Brandenburg, auf. Es sind Spuren einer jahrelang verschwiegenen Katastrophe.

Es ist Sonntag der 14. August 1977, gegen 14:00 Uhr, als die Erde um Dannenwalde zu beben beginnt. Raketen und Granaten detonieren, fliegen wild umher. Detonationen reißen die Erde auf, zerfetzen Bäume und Brände wüten. Inmitten dieses Infernos versuchen sowjetische Soldaten verzweifelt, brennende Munitionsstapel auseinander zu schieben. Ein mutiges, aber absolut sinnloses Unterfangen. Bis zu 20 Kilometer weit fliegen verirrte Raketen, schlagen in Autos ein und zerstören Häuser. In panischer Angst fliehen die Menschen aus ihren Dörfern, aus Hotels und Ferienanlagen, nicht wissend, was eigentlich passiert. Dabei bleibt es. Vertuscht und verschwiegen werden die Folgen der Explosion des Munitionslagers der Roten Armee bei Dannenwalde.

Keine Informationen über das tatsächliche Geschehen dürfen nach außen dringen. Die offizielle Lesart spricht von einem Unfall, bei dem ein sowjetischer Soldat verletzt wird. Doch bereits damals munkelt man von Hunderten Toten! Was aber geschah an diesem 14. August 1977 tatsächlich? Dreißig Jahre später begibt sich Filmemacher Michael Erler in das Dunkel dieser Geschichte, befragt Beteiligte, Augenzeugen und verfolgt Spuren von Zinksärgen und gefährlichen Hinterlassenschaften unter der Erde.

Original Wolfen: Geschichte des ORWO-Films

Original Wolfen: Geschichte des ORWO-Films

Der Dokumentarfilm von Anna Schmidt aus dem Jahre 2009 behandelt die Geschichte der DDR-Filmfabrik Wolfen, d. h. ihre Loslösung von der westdeutschen Agfa-Konkurrenz nach dem Kriege, die sozialistischen Dauerprobleme in der DDR, die Erfolge auf internationalem Parkett (u.a. die Versorgung der indischen Filmindustrie mit Farbfilm) sowie die Niederlagen, bspw. der letztendlich aufgrund russischer Intervention gescheiterte Versuch, auf das Kodakverfahren umzustellen. Nach der Wende folgte die Abwicklung.

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