Kleopatras schwarze Schwestern – Die Königinnen von Kusch
Zwischen dem ersten und sechsten Nil-Katarakt lag einst ein sagenumwobenes Reich, das die Alten Ägypter “Südland” oder auch “Kusch” nannten. Jahrhunderte lang holten die Pharaonen von dort Sklaven, seltene Tierfelle, Straußenfedern und Elfenbein. Ihr hauptsächliches Interesse aber galt den reichen Goldvorkommen. Im 2. Jahrhundert vor Christus verteidigten kriegerische Königinnen das Reich, die sogar der Weltmacht Rom furchtlos die Stirn boten. Die Kandaken, wie die mutigen Amazonen hießen, residierten in Meroe am oberen Nil und wurden wie Göttinnen verehrt. Sie errichteten Tempel und Paläste mit Reliefs, die sie als Triumphatoren zeigten. Als Kleopatra von Alexandria aus die Geschicke Ägyptens lenkte, saß auch in Meroe eine Frau auf dem Thron. Im 4. Jahrhundert nach Christus verschwand das Reich der schwarzen Königinnen. Die rätselhaften Herrscherinnen samt ihrer Hochkultur gerieten in Vergessenheit, ihre prächtige Hauptstadt versank im Sand. Erst seit kurzem sind internationale Forscherteams den Powerfrauen auf der Spur.
Der Film “Kleopatras schwarze Schwestern”, der die Epoche von Meroe mit Inszenierungen und Computeranimationen lebendig werden lässt, begleitet die Forscher bei dem Versuch, das Geheimnis der schwarzen Königinnen zu lüften.
Römer und Germanen in der Germania Magna
Römer und Germanen (300 v. Chr. bis 400 n. Chr.)
Bernsteinhandel zwischen Mittelmeer und Helgoland. Rom unterwirft Gallien. Erste Begegnungen Römer – Germanen. Varusschlacht 9 n. Chr. Grenzsicherung durch Errichtung des Limes. Waren- und Kulturaustausch zwischen Römern und Germanen. Altgermanisches Recht. Lebensweise der Germanen. Römische Stadtkultur. Entwicklung des Christentums zur Staatsreligion des Römischen Reiches. Untergang des Römischen Reiches.
Siziliens Mumien – Reise in die Unterwelt
Wer waren sie zu Lebzeiten? Wie sind sie gestorben und warum haben die Sizilianer mit den strengen katholischen Regeln gebrochen und ihre Toten derart perfekt mumifiziert und in Szene gesetzt?
Unter seinen Straßen hält Palermo sein finsterstes
Geheimnis begraben:
Tausende Tote, die von Kapuzinermönchen teilweise aufrecht an den Wänden stehend und bekleidet mumifiziert wurden, erwarten jeden, der den Abstieg in die Gruften wagt.
Ihre versteinerten Mienen, die stillen Schreie ihrer offenen Münder und die skurrile Art der Anordnung erinnern eher an eine Szene aus einem Horrorfilm, als an eine religiöse Kultstätte.
Die Dokumentation „Siziliens Mumien –Reise in die Unterwelt”steigt hinab in die dunklen sizilianischen Katakomben und wandelt auf den Spuren der Mönche.
Bis jetzt wurden 2.000 sizilianische Mumien entdeckt, aber der Anthropologe Dario Piombino-Mascali weiß, dass das erst der Anfang ist. Ende des 16. Jahrhunderts begannen die Kapuzinermönche damit, auf diese Art ihre verstorbenen Ordensbrüder zu bestatten – als Mahnung an die Lebenden. Die letzte Leiche fand in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts so ihre letzte Ruhestätte.
Germanische Stämme – Die Franken
In dieser Folge der zweiten Staffel der Serie ‘Barbaren’ verfolgt HISTORY die Entstehung eines Barbarenreiches in Franken: Merowech, ein bekannter Anführer – der Legende nach halb Mensch, halb Bestie – ging nach Gallien, um dort die Voraussetzungen für den grausamen Eroberungsfeldzug zu schaffen, den sein Sohn gegen die Römer und die Westgoten führen würde. Sein Urenkel Chlodwig, der sich seine Vormachtstellung durch Verrat und Mord verschafft hatte, verließ seine kämpferischen heidnischen Pfade erst, nachdem der christliche Gott ihm einen entschieden Kriegsvorteil geschenkt zu haben schien, der ihm die Vorherrschaft über alle seine Feinde sicherte. Es war Chlodwig, der seinem Barbarenvolk die vollständige Kontrolle über ein Land gab, das heute als Frankreich bekannt ist. Außerdem steht er für den Übergang vom Barbaren zum Staatsmann, den der spätere fränkische König, Karl der Große, letztlich verkörpert.
Germanische Stämme – Die Sachsen
In dieser Folge der zweiten Staffel der HISTORY-Reihe ‘Barbaren’ geht es um sächsische Piraten, die an der Küste Großbritanniens ihr Unwesen trieben. Sie vernichteten die dortigen römischen Streitmächte und nahmen sich deren Land. Sie waren brutale Krieger, die sich raubend und mit mächtigen Streitäxten bewaffnet ihren Weg ins Landesinnere erkämpften. Mit festem Glauben an ihre heidnischen Götter überfielen die sächsischen Anführer Großbritannien und bekämpften die Christen. Mit gleicher Brutalität kämpften sie allerdings auch gegen ihre barbarischen Brüder um Macht und Land. Nachdem der sächsische Prinz Edwin Zeuge des ruchlosen Abschlachtens seiner Familie geworden war, musste er durch ganz Großbritannien fliehen, ehe er stark genug war, seinem Erzfeind Aethelfrith gegenüberzutreten. Nach dieser Schlacht war Edwin der mächtigste König seines Stammes. Seine Macht und sein Ruhm blieben unerreicht, bis der junge König Alfred sein Volk gegen die kaltblütigen Wikinger verteidigen musste. Dieser vereinte schließlich das Land und bestimmte für die folgenden Jahrhunderte, was es bedeutet ‘Englisch’ zu sein.
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Die grossen Rätsel der Menschheit – Azteken – Der Tempel des Sonnengottes
Spuren der Vergangenheit. Ägypten — Der vergessene Pharao Erkunden Sie alte Paläste, Tempel und Artefakte — kommen Sie dem grössten Geheimnis des alten ägyptens auf die Spur. Azteken — Das unbekannte Reich Sie waren berühmt fuer ihre Baukunst wie für ihre Grausamkeit. Warum frönten Sie dem “Blut- und Blumen”-Kult? Die grosse Flut Berühmte Forscher untersuchen den Mythos der Sintflut — und finden moeglicherweise den Schlüssel zur groessten Katastrophe der Menschheit. Das Geheimnis von Stonehenge Steinzeitmenschen errichteten die bemerkenswerte Kultstätte der Vorzeit. Warum und wie entstand der Steinkreis?
Die Eroberer der Neuen Welt – Arte
Wer waren die Ureinwohner des nordamerikanischen Kontinents und woher kamen sie? Der Dokumentarfilm stellt die landläufige Theorie, die ersten Indianer seien über die zugefrorene Beringstraße von Asien aus nach Amerika eingewandert, infrage. Archäologische Funde unterstützen ebenso die Annahme verschiedener Wissenschaftler, dass bereits während der Steinzeit Menschen aus Europa die Küsten Amerikas erreichten und von hier aus den Kontinent besiedelten. Die Doku gibt auch Einblicke in den Alltag der Menschen des Jungpaläolithikums.
Die Eroberer der Neuen Welt
Nach wie vor wird die erste Besiedlung des nordamerikanischen Kontinents unter Wissenschaftlern unterschiedlich diskutiert, sowohl was den Zeitpunkt, als auch was die Route anbelangt. Die vornehmliche Theorie besagt, die ersten Bewohner Nordamerikas seien von Westen, also von Asien gekommen. Doch der genetische Fingerabdruck der nordamerikanischen Indianer weist auch nicht-asiatische Elemente auf und lässt auf europäische Wurzeln schließen. Die Entdeckung von Spuren menschlicher Existenz im heutigen Pennsylvania, die aus der Steinzeit — circa 17.000 Jahre vor Christus — stammen, unterstützt die Hypothese, dass die Entdeckung Amerikas von Europa aus nicht erst Christoph Kolumbus, sondern bereits Jägern aus dem Steinzeitalter zuzuschreiben ist. Der Dokumentarfilm von Nicolas Brown rekonstruiert detailgetreu das Leben jener Männer und Frauen, die — von Überlebensinstinkt und Eroberungslust getrieben — in Kanus die vereisten Meere des Nordatlantiks in Richtung der heutigen USA überquerten. Im Mittelpunkt der szenischen Darstellungen steht der Anführer der Sippe, dessen Familie nach der abenteuerlichen Überfahrt einen von gefährlichen Raubtieren bevölkerten, aber völlig menschenleeren amerikanischen Kontinent betritt. Der Dokumentarfilm gibt auch Einblicke in den Alltag der Menschen des Jungpaläolithikums in ihren Sozialstrukturen, mit ihrem Glauben und ihrer erstaunlich weit entwickelten Kultur.
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Die Pyramide – Ein Weltwunder entsteht
Dies ist die Geschichte der Cheops-Pyramide, erzählt durch die Augen von Nahkt, einem am Pyramidenbau beteiligten Arbeiter wie er wirklich hätte leben können. Die große Pyramide des Cheops ist das älteste der Sieben Weltwunder und das einzige, das noch existiert. Sie verkörpert für uns Mysterium und Wissenschaft zugleich. Die phänomenale Genauigkeit der architektonischen Berechnungen setzt auch heutige Wissenschaftler in Erstaunen und Erlärungsnotstand. Kein Bauwerk der Welt hat zu mehr Spekulationen Anlass gegeben als die große Pyramide, und Fragen nach ihrem Ursprung beschäftigen die Menschen seit mehr als 4000 Jahren. Wie gelang es ihren Erbauern, mit den primitivsten Werkzeugen eine so verblüffende Genauigkeit der Abmessungen zu erzielen? Wie wurden die manchmal bis zu 40 Tonnen schweren Steine so präzise in Position gebracht? Wie lebten die Arbeiter, die die Pyramide bauten, und wie lange brauchten sie für diese Aufgabe? Erst jetzt, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, können Antworten auf diese Fragen gegeben werden. Sie als Zuschauer erleben dies nicht als Aussenstehender, sondern durch die Augen von Nahkt, einem Ägypter, der sein Leben dem Bau der Pyramide widmet. Unterstützt von dem technischen Team, das schon für die spektakulären Aufnahmen von GLADIATOR verantwortlich war, erweckt Die Pyramide das Ägypten der 4. Dynastie zum Leben und zeigt mit modernsten Computeranimationen, wie und warum dieses außergewöhnliche Monument gebaut wurde.
Gletschergold – Die Schatzkammer im Kaukasus
Im Westen des Kaukasus lebt seit Jahrtausenden völlig isoliert ein kleines Bergvolk: die Swanen. Europa erfährt erstmals um 1900 durch den deutschen Alpinisten Gottfried von ihrer Heimat Swanetien. Auf den Spuren des Bergsteigers gewährt der Film Einblick in uralte sakrale Schatzkammern und die Traditionen der Swanen.
Das Phantom der Diamantenberge
Über dem immergrünen Dschungel im Osten Brasiliens erhebt sich ein einsames Felsplateau: die Diamantenberge. Hier jagt man seit Jahrzehnten einem Phantom nach, einer verlorenen Stadt aus indianischer Zeit, lange vor dem weißen Mann gegründet. Die gleiche Stadt sucht man auch weiter westlich, in der undurchdringlichen Wildnis zwischen dem Rio Xingu und dem Rio das Mortes, dem “Fluß des Todes”. Alle Wege dorthin führen über das berühmte “Dokument Nr. 512? aus dem Jahr 1753. Die vergilbte Handschrift, von Termiten durchlöchert, aber immer noch gut lesbar, wird in der Nationalbibliothek von Rio de Janeiro aufbewahrt. Sie berichtet von einer Militärexpedition, die damals nach der legendären “Stadt des Muribeca” suchte. Ein Mestize namens Muribeca hatte sie im 16. Jahrhundert als erster entdeckt: die steinerne Metropole mitten im Urwald, mit gepflasterten Straßen, massiven Türmen und goldenen Dächern. Den genauen Standort aber verriet er nicht. Das Unternehmen von 1753 ging seiner Beschreibung nach und fand Plätze und Straßen aus Stein, Palastruinen und Torbögen mit seltsamen Inschriften. Dies alles wurde in einem Protokoll festgehalten, dem “Dokument Nr. 512?. Anfang unseres Jahrhunderts bekam es der englische Colonel Percy H. Fawcett in die Hand, als er im Archiv von Rio nach alten Besitzurkunden stöberte. Fawcett war fest überzeugt, dass die sagenhafte Stadt im Dschungel tatsächlich existiert. Wie ein Besessener begann er nach ihr zu forschen. 1925 glaubt er, seinem Ziel ganz nahe zu sein und bricht zu einer Expedition ins Gebiet des Rio Xingu auf. Seitdem sind er und seine beiden Begleiter verschollen. Fawcett ist somit selbst zu einem Phantom geworden. Zahlreiche Suchtrupps schwärmten aus, um den Fall aufzuklären. Kein einziger hatte Erfolg, und das vorläufig letzte Unternehmen endete mit einem Fiasko: Die im Juni 1996 unter großem Aufwand und Pressewirbel gestartete “Expedition Fawcett” wurde von Indianern gefangengenommen, ausgeplündert und nach Hause geschickt. Auch das “Terra X”-Team hat sich auf Spurensuche gemacht”.
Die Hethiter – Eine Grossmacht gegen Ägypten
Seit der Entschlüsselung ihrer völlig unbekannten Sprache enthüllen Tausende von Tontafeln und Tempel-Inschriften die wechselvolle Geschichte der Hethiter, die vor über 3000 Jahren Angst und Schrecken verbreiteten. Ihre gewaltige Trutzburg im Herzen Anatoliens zeugt von einer politischen Großmacht, die eines Tages fast lautlos von der Weltbühne verschwand. Um das Rätsel der Hethiter zu lösen, war detektivische Kleinarbeit notwendig — aber schließlich gaben die Ruinen der versunkenen Megacity Hattusa viele Informationen über die einstigen Bewohner frei: Die Hethiter beherrschten den größten Teil Anatoliens, sie eroberten Babylon und schlossen mit den Ägyptern den ersten Friedensvertrag der Welt. Dank faszinierender Spielszenen, spektakulärer Bilder und aufwändiger Computer-Animationen wird der Zuseher Zeuge des historischen Lebens und Treibens im Land der Hethiter wie auch des Wirkens seiner großen Könige.
Götterdämmerung – Das Ende des Heidentums
Im Zentrum steht die abenteuerliche, historische Skandinavienreise des fiktiven isländischen Skalden Einar Ormstunga, der ein fahrender Sänger und zugleich ein Krieger aus der Wikingerzeit ist und des fiktiven Hamburger Mönches Martin, der von seinem Bischof zur Mission der Heiden nach Norden geschickt wurde. Zu Wasser und zu Land durchqueren sie in den Jahren 997 bis 1000 nach Christus den Norden Europas. Es ist eine schwere Zeit für die Anhänger der germanischen Götter. Von deren sagenhaftem Reich erzählt der Skalde unterwegs seinem Begleiter. Gemeinsam tauchen Einar und Martin in den bereits verblassenden Kosmos von Odin, Thor und Freja ein und erleben — ehe es zu spät ist — noch einmal hautnah in einer Mischung aus Faszination und Furcht die Religion und Mythen der Germanen. Einar Ormstunga war vor ihrem ersten Zusammentreffen vor Krieg, Verwüstung und Hunger aus der großen Stadt York geflohen, dem Zentrum des angelsächsischen Königreiches Northumbria. Er hatte sich auf eine Schiffspassage über die Nordsee zur bedeutenden Wikingerstadt Haithabu an der Schlei begeben, um Schutz zu finden und in der dortigen Parallelwelt von Asenglauben, Christentum und Islam begonnen, an den Feuerstellen wie einst wieder als Sänger und Dichter von den alten heidnischen Göttern zu erzählen. Dabei lernt er seinen ärgsten Konkurrenten kennen, der bald zum Freund wird. Der Mönch Martin Einar braucht einen Gefährten und Dolmetscher für seine weitere Missionsreise ins Nordreich der Heiden. Und der Skalde will von ihm das Schreiben lernen. Im Frühjahr 998 brechen beide aus dem geschützten Haithabu auf, zunächst zu Fuß und an den alten germanischen Kultplätzen Thorsberg und Nydam vorbei. Dann kommen sie zu den sagenhaften Grabhügeln von Jelling in Mitteljütland und sehen dort den bereits mit christlicher Symbolik versehenen Runenstein von Harald Blauzahn. Von hier geht es weiter zum Wikingerfriedhof Lindholm Höje am Limfjord mit den sagenhaften Schiffsgräbern. Anschließend reisen die Gefährten mit dem Wikingerschiff über das Skagerrak zum Ursitz der norwegischen Könige, ins sagenhafte Avaldsnes an der Westküste des riesigen Landes. Von Avaldsnes machen sich die Gefährten im Herbst 998 auf einen beschwerlichen und gefährlichen Fußweg durch die norwegische Fjordlandschaft ins Tröndelag an die Mündung des Flusses Nida, wo das heutige Trondheim liegt. Dort verliebt sich Einar in die wunderschöne Seherin Ragnhild. Sie ist die Tochter des heidnischen Håkon Jarl, dem politischen und religiösen Widersacher des getauften Wikingerkönigs Olav Tryggvason, der ganz Norwegen mit Feuer und Schwert zum Christentum und unter seine Macht zwingen will. Im Sommer 999 werden die Gefährten von den siegreichen Angriffen Olav Tryggvasons auf das westnorwegischen Reich der heidnischen Jarle überrascht und mit isländischen Siedlern und Händlern in Geiselhaft genommen. Sie sollen Olavs Forderung nach Island überbringen, dass auch diese abgeschiedene und lebensfeindliche Welt mitten im Atlantik seine Herrschaft anerkennt und sich zu Christus bekehrt. Nun begeben sich Skalde und Mönch auf die Schiffspassage zum geheimnisvollen Land aus Feuer und Eis. Auf Island erleben Skalde und Mönch im Jahre 1000 auf dem Althing den offiziellen Übertritt der Isländer zum Christentum. Mönch Martin verlässt Island bald darauf wieder und kehrt nach Hamburg zurück. Als alter Mann schreibt der Skalde Einar Ormstunga seine Geschichte auf und erzählt sie uns. Von ihm, dem “Zeitzeugen”, erfahren wir höchst emotional von einer unerhört spannenden Welt, die sich in Chaos und Auflösung befindet, nicht nur beim Kampf um den rechten Glauben. In England herrscht am Ende des 9. Jahrhunderts ein heftiger Krieg zwischen dem angelsächsischen Königreich und dänischen Invasoren, die das so genannte Danelag unter die Herrschaft der Wikinger zurückzwingen wollen. Nahezu zeitgleich kämpfen in Dänemark und Norwegen Wikingerkönige wie Olaf Tryggvason und Sven Gabelbart um die Herrschaft über Skandinavien. Die Aura des Dämonischen und Rätselhaften, die der Glaubenswelt der “Nordmännern” heute noch immer anhaftet, wird auch vom “Erzähler” Einar genutzt, um die ungeheure Bildkraft der Göttersagen zu vermitteln. Eine vorzügliche Kulisse und heimlicher Protagonist zugleich ist dabei die berauschend schöne und gewaltige Natur Skandinaviens, mit den Inseln und Mooren Norddeutschlands und Dänemarks, den Fjorden Norwegens und den Geysiren und Gletschern Islands. Eine über weite Teile unzähmbare, wilde, unberechenbare und bedrohliche Natur, die für die Entstehung einer Kosmologie aus Feuer und Eis geradezu prädestiniert war. Der Dokumentarfilm “Götterdämmerung” bewegt sich fern von jedem Klischee und erreicht ein Höchstmaß an historischer Authentizität.
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Die Ostgoten
Nach dem Einfall der Hunnen ziehen viele ostgermanische Stämme nach Westen. In Europa setzt eine gewaltige Wanderungsbewegung ein. Die Ostgoten führt ihr König Theoderich 488 n. Chr. in eine neue Heimat — Italien. Theoderich ist einer der herausragendsten Herrscher seiner Epoche, dessen Mythos in dem sagenhaften Dietrich von Bern fortlebt. Theoderich macht Ravenna, die Metropole seines Weltreichs, zu einer weltoffenen Kapitale, wo Handel und Kultur eine ungeahnte Blüte erfahren. Er betreibt eine geschickte Heiratspolitik und an seinem Hof versammelt sich die geistige Elite des Reiches. Als er 526 n. Chr. stirbt, sind seine Bemühungen um einen Ausgleich zwischen Römern und Goten gescheitert. Auch sein Nachfolger Vitigis kann das Reich nicht mehr retten, das 552 n. Chr. untergeht.

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