Caravaggio und der Tod

Caravaggio und der Tod

caravaggiounddertod Caravaggio und der TodEr war notorisch jähzornig, ein Raufbold und ein Mörder – und er war einer der revolutionärsten Maler der Kunstgeschichte: Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610). Die Dokumentation wirft einen Blick auf Caravaggios Spätwerk und dessen letzte dunkle Lebensphase.

Kleopatras schwarze Schwestern – Die Königinnen von Kusch

Kleopatras schwarze Schwestern – Die Königinnen von Kusch

kleopatrasschwarzeschwestern diekniginnenvonkusch Kleopatras schwarze Schwestern   Die Königinnen von KuschZwischen dem ersten und sechsten Nil-Katarakt lag einst ein sagenumwobenes Reich, das die Alten Ägypter “Südland” oder auch “Kusch” nannten. Jahrhunderte lang holten die Pharaonen von dort Sklaven, seltene Tierfelle, Straußenfedern und Elfenbein. Ihr hauptsächliches Interesse aber galt den reichen Goldvorkommen. Im 2. Jahrhundert vor Christus verteidigten kriegerische Königinnen das Reich, die sogar der Weltmacht Rom furchtlos die Stirn boten. Die Kandaken, wie die mutigen Amazonen hießen, residierten in Meroe am oberen Nil und wurden wie Göttinnen verehrt. Sie errichteten Tempel und Paläste mit Reliefs, die sie als Triumphatoren zeigten. Als Kleopatra von Alexandria aus die Geschicke Ägyptens lenkte, saß auch in Meroe eine Frau auf dem Thron. Im 4. Jahrhundert nach Christus verschwand das Reich der schwarzen Königinnen. Die rätselhaften Herrscherinnen samt ihrer Hochkultur gerieten in Vergessenheit, ihre prächtige Hauptstadt versank im Sand. Erst seit kurzem sind internationale Forscherteams den Powerfrauen auf der Spur.
Der Film “Kleopatras schwarze Schwestern”, der die Epoche von Meroe mit Inszenierungen und Computeranimationen lebendig werden lässt, begleitet die Forscher bei dem Versuch, das Geheimnis der schwarzen Königinnen zu lüften.

Römer und Germanen in der Germania Magna

Römer und Germanen in der Germania Magna

rmerundgermanenindergermaniamagna Römer und Germanen in der Germania MagnaRömer und Germanen (300 v. Chr. bis 400 n. Chr.)

Bernsteinhandel zwischen Mittelmeer und Helgoland. Rom unterwirft Gallien. Erste Begegnungen Römer – Germanen. Varusschlacht 9 n. Chr. Grenzsicherung durch Errichtung des Limes. Waren- und Kulturaustausch zwischen Römern und Germanen. Altgermanisches Recht. Lebensweise der Germanen. Römische Stadtkultur. Entwicklung des Christentums zur Staatsreligion des Römischen Reiches. Untergang des Römischen Reiches.

Die Tricks der Reisebranche – NDR

Die Tricks der Reisebranche – NDR

dietricksderreisebranche ndr1 Die Tricks der Reisebranche   NDRAus Urlaubslust wird manchmal Urlaubsfrust. Jo Hiller deckt die Maschen der Billigfluganbieter auf und erkundet, wie man für seine Rechte als Fluggast kämpfen kann.

Flugverspätungen, Ausfälle, Streiks – immer wieder stranden Urlauber auf Flughäfen, wo sie dann von manchen Fluggesellschaften einfach sitzen gelassen werden. Kommt am Reiseziel auch noch schlechtes Essen, mieser Service oder Baulärm dazu, wird aus Urlaubslust leicht Urlaubsfrust. Jo Hiller nimmt die Welt der Flug- und Hotelportale unter die Lupe. Gemeinsam mit dem Redaktionsteam deckt er die Maschen der Billigfluganbieter auf und erkundet, wie man für seine Rechte als Fluggast kämpfen kann. Zudem entschlüsselt er die Katalogsprache, denn es gibt Geheimcodes, die jeder Urlauber kennen sollte.

Die Tricks der Reisebranche – NDR

Fukushima – Die Wahrheit hinter dem Super-GAU

Fukushima – Die Wahrheit hinter dem Super-GAU

fukushima diewahrheithinterdemsuper gau Fukushima   Die Wahrheit hinter dem Super GAUBis zum 11. März 2011 waren die meisten Japaner von der Sicherheit der Kernenergie fest überzeugt. Doch als ein Erdbeben und der darauffolgende Tsunami das Atomkraftwerk Fukushima zerstörten und es dort zur Kernschmelze kam, ist das Land in seinen Grundfesten erschüttert.

Hinzu kommt die mangelhafte Informationspolitik seitens der Betreibergesellschaft und offizieller Stellen, so dass sich die Bevölkerung bis heute nicht sicher sein kann, was tatsächlich passiert ist und welche Gefahren noch heute bestehen.

In kaum einem Land der Erde ist der Glaube an die Sicherheit der Kernenergie so tief verwurzelt wie in Japan. Und in kaum einem anderen Land der Erde ist die Verflechtung zwischen Nuklearindustrie, Regierung und Aufsichtsbehörden so stark wie in Japan. Als das Erdbeben und der Tsunami am 11. März 2011 die Reaktoren im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi zerstörten und es zum Super-GAU kam, wurde das ganze Land in seinen Grundfesten erschüttert.

Nahezu reflexartig setzte die Maschinerie des Abwiegelns, der Beschwichtigung und der Verschleierung ein, versuchten Betreiber, Regierung und Aufsichtsbehörden das wahre Ausmaß der Katastrophe herunterzuspielen. Erst mit wochenlanger Verzögerung gestanden die Verantwortlichen ein, dass es einen atomaren Unfall gegeben hatte, der die Dimension der Katastrophe von Tschernobyl vielleicht sogar übertrifft. Doch ist das ganze Ausmaß der nuklearen Apokalypse überhaupt bekannt?

Die Dokumentation geht der Frage nach, was in den Reaktorblöcken 1 bis 4 des Atomkraftwerks in Fukushima tatsächlich passiert ist, und inwieweit die Verantwortlichen in Japan die Details und den Umfang der Katastrophe vor der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit verborgen haben und bis heute verbergen. Mit Hilfe internationaler Experten analysieren die Filmemacher die tatsächlichen Abläufe in Fukushima am Tag der Havarie und in den Wochen danach und zeichnen ein Bild des Krisenmanagements der japanischen und internationalen Atomlobby, die alles daran setzt, dass auch nach dem Super-GAU in Japan das globale Multimilliardengeschäft mit der Kernenergie weitergehen kann.

Bis heute behaupten die japanische Regierung und die Betreibergesellschaft Tepco gegenüber der Öffentlichkeit, die Lage in den zerstörten Reaktoren kontrollieren zu können. Gleichzeitig werden die Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung massiv heruntergespielt. Die Katastrophe von Fukushima war ein Super-GAU, der ein bislang unbekanntes Ausmaß erreicht hat.

Siziliens Mumien – Reise in die Unterwelt

Siziliens Mumien – Reise in die Unterwelt

siziliensmumien reiseindieunterwelt Siziliens Mumien   Reise in die UnterweltWer waren sie zu Lebzeiten? Wie sind sie gestorben und warum haben die Sizilianer mit den strengen katholischen Regeln gebrochen und ihre Toten derart perfekt mumifiziert und in Szene gesetzt?

Unter seinen Straßen hält Palermo sein finsterstes
Geheimnis begraben:
Tausende Tote, die von Kapuzinermönchen teilweise aufrecht an den Wänden stehend und bekleidet mumifiziert wurden, erwarten jeden, der den Abstieg in die Gruften wagt.
Ihre versteinerten Mienen, die stillen Schreie ihrer offenen Münder und die skurrile Art der Anordnung erinnern eher an eine Szene aus einem Horrorfilm, als an eine religiöse Kultstätte.
Die Dokumentation „Siziliens Mumien –Reise in die Unterwelt”steigt hinab in die dunklen sizilianischen Katakomben und wandelt auf den Spuren der Mönche.
Bis jetzt wurden 2.000 sizilianische Mumien entdeckt, aber der Anthropologe Dario Piombino-Mascali weiß, dass das erst der Anfang ist. Ende des 16. Jahrhunderts begannen die Kapuzinermönche damit, auf diese Art ihre verstorbenen Ordensbrüder zu bestatten – als Mahnung an die Lebenden. Die letzte Leiche fand in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts so ihre letzte Ruhestätte.

Die spannendsten Fälle aus 20 Jahren

Die spannendsten Fälle aus 20 Jahren

diespannendstenflleaus20jahren Die spannendsten Fälle aus 20 Jahren Erschütternde Kriminalfälle der letzten 20 Jahre aus Berlin/Brandenburg: der Doppelmord an Janine G. und Sabina S. (1991) und Ann-Christin M. (1986) durch Uwe W., der sechsfache Frauenmörder Wolgang Schmidt (“Rosa Riese”), der ungeklärte Mord an Andrea Lohagen (1993), der Sexualverbrecher Dieter Henschel, der “Havelripper” Gerd Wenzinger, der ungeklärte Mord an der zehnjährigen Jane Frenzke (1995), der Frauenmörder Raymond S., der Mord an Ronald M. (2002) und der Mord an Petra Zierach (2002).

Thomas Sankara – Der Che Schwarzafrikas

Thomas Sankara –  Der Che Schwarzafrikas

thomassankara dercheschwarzafrikas Thomas Sankara    Der Che SchwarzafrikasThomas Sankara – Der Che Schwarzafrikas
Thomas Sankara, von 1983 bis 1987 Präsident von Burkina Faso, kam mit 33 Jahren an die Macht – als Hauptmann (“Capitaine”) der Luftwaffe, den Revolver im Halfter und ein Buch von Karl Marx in der Hand. “Genosse Sankara”, auch “Tom Sank” genannt, wollte er sein Land reformieren. Sankara wurde 1981 zum Informationsminister ernannt und am 10. Januar 1983 Premierminister der Regierung von Jean-Baptiste Ouédraogo. Im Mai 1983 wurde Sankara verhaftet, was im Volk große Proteste hervorrief. Blaise Compaoré, Sankaras Freund und Weggefährte aus Militärzeiten, organisierte einen Staatsstreich. Daraufhin wurde Sankara am 4. August 1983 Chef eines Nationalen Revolutionsrates und fünfter Präsident von Obervolta. Libyen unterstützte diesen Staatsstreich. Sankara war sozialistischer Revolutionär. Er ließ sich von Fidel Castro und Kuba inspirieren, ebenso von Jerry Rawlings, dem damaligen Präsidenten Ghanas, der in der Dokumentation ausführlich zu Wort kommt. Sankara war Populist, verstand sich auf symbolische Maßnahmen. Seine Minister mussten Renault R 5 fahren, und er propagierte, Kleidung aus heimischer Produktion zu tragen. Den traditionellen Stammesführern, die sich des Bodens bemächtigen wollten, stellte er sich ebenso entgegen wie der Laxheit demotivierter Beamter. Aus Obervolta wurde am 4. August 1984 Burkina Faso, auf Deutsch “das Land der Aufrechten”. Sankara, ein freimütiger, altruistisch denkender Mann mit ansteckendem Humor und großer Ausstrahlung, versuchte, die ganze Bevölkerung für seine revolutionären Pläne zu gewinnen. Er nahm den Kampf gegen Hunger und Korruption auf, setzte sich für die Verbesserung des Gesundheits- und Bildungssystems ein sowie für die Wiederaufforstung seines Landes. Außerdem setzte er sich für die Rechte von Frauen ein, verbot die Beschneidung von Mädchen und verurteilte Polygamie. In seiner Regierung befanden sich so viele Frauen, wie nie zuvor in einem afrikanischen Staat. Während seiner Regierungszeit setzte er das Projekt der planwirtschaftlichen und sozialistischen Entwicklung des Landes um.
Am 15. Oktober 1987 wurde Sankara in einem Putsch des Militärs getötet. Eine Woche vor seinem Tod zitierte er in einer Rede zum Gedenken an Che Guevara den Satz eines Offiziers der kubanischen Revolution: „Nicht schießen, Ideen lassen sich nicht töten”.
danke pjotr

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Hahnemanns Medizin – Vom Wesen der Homöopathie

Hahnemanns Medizin – Vom Wesen der Homöopathie

hahnemannsmedizin vomwesenderhomopathie Hahnemanns Medizin   Vom Wesen der HomöopathieDer Film versetzt uns in die Zeit des Arztes Samuel Hahnemann, der vor 200 Jahren die Homöopathie als Heilmethode entwickelte und erfolgreich anwandte. Dies wird in Spielszenen nachgestellt.

Die Homöopathie erforscht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Medikament. Die Doku nähert sich dieser Alternativmedizin, indem sie deren Vertreter ausführlich zu Wort kommen lässt und ihre Methoden darstellt.

Die großen Kriminalfälle – Das falsche Geständnis des Günther Kaufmann

Die großen Kriminalfälle – Das falsche Geständnis des Günther Kaufmann

diegroenkriminalflle dasfalschegestndnisdesgntherkaufmann Die großen Kriminalfälle   Das falsche Geständnis des Günther KaufmannDiese Folge aus der neunten Staffel, die im Juni startet, wurde anläßlich des Todes von Günter Kaufmann vorgezogen.

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Kein Bock auf Maloche? – Ab ins Erziehungs-Camp!

Kein Bock auf Maloche? – Ab ins Erziehungs-Camp!

keinbockaufmaloche abinserziehungs camp n24 Kein Bock auf Maloche?   Ab ins Erziehungs Camp!Das Leben in Berlin-Neukölln – für den jungen Türken Kadir bedeutet es Kiffen, Rumhängen und vor allen Dingen arbeitslos sein. Er war schon viermal im Knast, die nächste Haftstrafe wegen Raubes steht auch in Kürze an … “N24 – Die Reportage” begleitet Kadir eine Woche lang im Camp.

Gigant der Meere

Gigant der Meere

gigantdermeere Gigant der MeereAnfang des 15. Jahrhunderts verlässt eine der gewaltigsten Flotten der Weltgeschichte ihren Heimathafen, kommandiert vom kaiserlichen Großeunuchen Zheng He. Beladen mit Seide, Porzellan und anderen Kostbarkeiten der chinesischen Hochkultur brechen die Schiffe auf in die unbekannte Welt jenseits des chinesischen Meeres.

Der Ming-Kaiser Yong-le hatte den Bau der gewaltigen Flotte befohlen, und es wird seinen Schiffen tatsächlich gelingen, in friedlicher Mission bis nach Afrika vorzudringen.

Im Hafen von Tai Ping lichten die 300 Schiffe im Jahr 1405 erstmals die Anker und nehmen Kurs nach Westen. Es ist die erste von sieben Entdeckungsreisen, mit der die Chinesen Seefahrergeschichte schreiben werden. Erst 100 Jahre später sollten den Europäern ähnliche Navigationsleistungen gelingen. Gigantisch sind allein schon die Ausmaße der Flotte. 120 Meter lang und 50 Meter breit gleichen die Dschunken schwimmenden Städten. Admiral Zheng He ist Befehlshaber über 28.000 Mann Besatzung.
Sendetermin

Wie wurde dieser Eunuch moslemischen Glaubens zum engsten Vertrauten des Kaisers? Wie schaffte er es, in nur zwei Jahren Bauzeit die größte Flotte der Welt bauen zu lassen? Was war Ziel und Ergebnis der Entdeckungsreisen?

Computeranimationen und Nachbauten erwecken die Expeditionsflotte noch einmal zum Leben. Die Zuschauer können so die gewaltigen Aufbauten der Dschunken inspizieren und miterleben, wie die riesige Flotte den Ozeanstürmen trotzt. Überraschende Erkenntnisse treten zu Tage: 500 Jahre vor den Europäern entwickelten die Chinesen die Schottenbauweise, die die Schiffe unsinkbar machte. Und Admiral Zheng He besiegte den Skorbut, die tödliche Seefahrerkrankheit: Auf mit segelnden Agrarschiffen wurden frisches Gemüse und Sojasprossen mit hohem Vitamin C-Gehalt angebaut.

Nach sieben erfolgreichen, friedvollen Fahrten bis nach Afrika befahl der Kaiser plötzlich die Einstellung aller Übersee-Expeditionen. Die stolze Flotte des Zheng He verrottete in den Häfen, das Reich der Mitte hatte sich wieder in seine Grenzen zurückgezogen.

Der Film legt ein Hauptaugenmerk auf die Lebensgeschichte Zheng Hes, des zweifellos größten Seefahrers in der Geschichte Asiens.

It’s good to be President – Leben im Weißen Haus (2)

It’s good to be President – Leben im Weißen Haus (2)

itsgoodtobepresident lebenimweienhaus2 Its good to be President   Leben im Weißen Haus (2)Der mächtigste Mann der Welt hat einen Job mit Vor- und Nachteilen: Er wohnt im Weißen Haus, reist im eigenen Jet und wird rund um die Uhr bedient. Doch die Augen der Öffentlichkeit sind permanent auf ihn und seine Familie gerichtet. Es hagelt ständig Kritik. In Krisenzeiten ist er es, der eine Lösung finden und sie verantworten muss. Die zweiteilige Doku widmet sich der spannenden Frage, was es bedeutet, US-Präsident zu sein und gewährt Einblicke ins Leben berühmter Amtsinhaber.

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It’s good to be President – Leben im Weißen Haus (1)

It’s good to be President – Leben im Weißen Haus (1)

itsgoodtobepresident lebenimweienhaus1 Its good to be President   Leben im Weißen Haus (1)Der mächtigste Mann der Welt hat einen Job mit Vor- und Nachteilen: Er wohnt im Weißen Haus, reist im eigenen Jet und wird rund um die Uhr bedient. Doch die Augen der Öffentlichkeit sind permanent auf ihn und seine Familie gerichtet. Es hagelt ständig Kritik. In Krisenzeiten ist er es, der eine Lösung finden und sie verantworten muss. Die zweiteilige Doku widmet sich der spannenden Frage, was es bedeutet, US-Präsident zu sein und gewährt Einblicke ins Leben berühmter Amtsinhaber.

Im Kopf des Bankers: Wo jedes Maß verloren ging

Im Kopf des Bankers: Wo jedes Maß verloren ging

imkopfdesbankerswojedesmaverlorenging Im Kopf des Bankers: Wo jedes Maß verloren gingJede Krise hat ihre eigenen Umstände — die Immobilienkrise von 1990 etwa, die Dotcom-Krise von 2000 oder die UBS-Krise von 2008. Doch all diesen Krisen, auch den aktuellen, ist eines gemeinsam: fatale Fehleinschätzungen der Risiken, die zum Teil das Ausmaß von Realitätsverlusten aufweisen. Warum zeigen sich Banker bloß so wenig lernfähig? “Bis jetzt hatten die Banker wenig Veranlassung, aus Fehlern zu lernen, weil sie gerettet oder jedenfalls nicht sanktioniert wurden”, erklärt ein einstiger UBS-Risikomanager. “Leider muss ich als Liberaler schweren Herzens sagen, dass man die Banken an die Kandare nehmen muss”, sagt ein anderer, der nach 30 Jahren Bankbusiness ausgestiegen ist. “Ich sah keinen Lebenssinn mehr darin, Reiche noch reicher zu machen.” Und ein ehemaliger Investmentbanker wechselte in die Realwirtschaft, weil er den Respekt vor seinen Kollegen verloren hat: “Einige von ihnen hätten auch ihre Großmutter verkauft, um einen guten Deal zu machen.” Hans-Peter Portmann, überzeugter Banker und Zürcher FDP-Politiker, ist besorgt ob dem schlechtem Ruf des Bankgewerbes: “Das macht mir sehr zu schaffen, auch viele meiner Kollegen leiden darunter, dass wir heute ein so schlechtes Image haben.”

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