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Geboren in der Urzeit – Pferde – Geschöpfe der Kälte und der Wüste

Kategorien: 480p, Online, Reitsport, Tiere, Tierwissenschaft, Umwelt

Lange Zeit hielt man die Stammväter unserer Hauspferde für ausgestorben. Aber wer weiß schon, ob sie vielleicht doch noch leben – in irgendeinem versteckten Winkel der Welt. Von diesem Gedanken getrieben, macht sich die Filmautorin Angelika Sigl auf die Suche nach dem einen geheimnisvollen Stammvater aller heute lebenden Hauspferdrassen. Doch statt den einen Urahnen zu finden, stößt sie in der Mongolei, in Iran und Südwestengland auf verschiedene Pferderassen, die als Urpferde gelten können und zu verschiedenen Teilen Einfluss auf die große Vielfalt der heutigen Hauspferdrassen genommen haben. Bis unter minus 30 Grad sinkt nachts die Temperatur in der mongolischen Steppe. Aber gerade unter diesen extremen Bedingungen hat ein Pferd überlebt, das als der hoffnungsvollste Kandidat für das Urpferd gilt – das mongolische Wildpferd. Es hat eine zweifarbige Stehmähne, einen schwarzen Strich entlang des Rückens, hell umrandete Augen und ein helles „Mehlmaul“: Dieses Pferd sieht wirklich aus wie das lebende Abbild einer Höhlenmalerei. Doch die moderne Genetik offenbart etwas anderes.

Das mongolische Wildpferd ist zwar ein Urpferd und tatsächlich sehr alt, doch die Chromosomenzahl stimmt nicht mit der der heute lebenden Hauspferde überein – und es kann damit nicht der gesuchteStammvater sein. Haus- und Mongolisches Wildpferd haben schon vor über 120.000 Jahren verschiedene Wege eingeschlagen, lange bevor sie zum Begleiter der Menschen wurden. Von der Wüste kehrt das Filmteam nach Europa zurück und begibt sich an die Südwestküste Englands. Die Pferdekundlerin Sue Baker hilft mit, die Geheimnisse einer kleinen Pferderasse zu lüften, die seit Jahrtausenden hier im Exmoor überlebt hat, des Exmoor-Ponys. Während alle anderen britischen Ponyrassen – und erst recht die auf dem Kontinent – mehr oder weniger züchterisch verändert wurden, hat sich diese Ponyart im südwestenglischen Exmoor seit Urzeiten unverändert erhalten. Doch bis heute zögerten Zoologen, das Exmoor-Pony als echte Wildpferdform anzuerkennen. Sie hielten es für zu unwahrscheinlich, dass sich im dicht besiedelten Westeuropa ein Wildpferd erhalten konnte.

Die weiten Ebenen des Exmoors waren in der letzten Eiszeit nicht von Gletschern bedeckt. Dies ermöglichte den Exmoor-Ponys das Überleben. Doch Ende des Zweiten Weltkrieges war die Zahl der Exmoor-Ponys auf 50 Tiere zurückgegangen. Sie wurden von den hungrigen Anwohnern gegessen oder als lebende Zielscheiben missbraucht. Ihr Ende schien nah. Doch nach dem Krieg wurden sie unter Schutz gestellt und vermehrten sich wieder, heute unter wissenschaftlicher Aufsicht. Aber mit weltweit 1.200 dieser Urpferde ist der Erhalt der Rasse noch nicht gesichert. In Iran gibt es die Legende, dass Gott dem Menschen ein Pferd überreicht hat, das seinesgleichen auf der Erde sucht. Die Pferdeliebhaberin Louise Firouz hat versucht, dieses göttliche Pferd zu finden und entdeckte es 1965 am Kaspischen Meer durch einen Zufall. Zur Zeit seiner Entdeckung gab es nur noch wenige Exemplare des Kaspischen Pferdes. Sein Bestand wurde daraufhin zunächst in Iran, seit 1976 auch durch Gestüte in Großbritannien gesichert. Es ist klein und sieht dem heutigen Araberpferd sehr ähnlich. Louise Firouz erzählt die Entdeckungsgeschichte und listet die Argumente auf, warum auch das Kaspische Pferd ein Überlebender aus der Urzeit sein muss. Das ist ein großer Erfolg, denn der Kaspier scheint tatsächlich ein wichtiger Stammvater des Arabers zu sein, und diese Rasse wiederum ist in sehr vielen heutigen Pferderassen eingekreuzt.

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