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Fußball – Die sieben Geheimnisse des deutschen Fußballs doku deutsch – Report – ganze Folge

Kategorien: 360p, Online

Fußball – Die sieben Geheimnisse des deutschen Fußballs doku deutsch – Report – ganze Folge
Fußball – Die sieben Geheimnisse des deutschen Fußballs doku deutsch – Report – ganze Folge
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Spott der Turner
Der Fußballsport kam 1873 zehn Jahre nach der Gründung der FA (Football Association) von den britischen Inseln nach Deutschland und wurde zunächst hauptsächlich von Gymnasiasten gespielt. Sport zu treiben war damals ein Privileg der feinen Leute, und unter Sportausübung wurde in den Turn- und Sportvereinen in erster Linie Turnübungen in Gruppen verstanden, die Harmonie und Disziplin zum Ziel hatten. Der Wettkampfsport Fußball, bei dem auch die individuelle Leistung eines Sportlers im Vordergrund steht, stand in krassem Gegensatz zu diesen Idealen, er wurde als „Lümmelei“ oder „Englische Krankheit“ bezeichnet und seine Ausübung in den Vereinen zunächst fast überall verboten.
Konrad Koch, einem fortschrittlichen Lehrer des Gymnasiums Martino-Katharineum in Braunschweig gelang es als erstem, die dem Fußball entgegengebrachten Vorbehalte auszuräumen. Überwiegend wird ein von Schülern des Martino-Katharineums im Herbst 1874 ausgetragenes Fußballspiel unter der Leitung Kochs und seines Kollegen August Hermann, der seinem Kollegen Koch den ersten Ball von den englischen Inseln nach Braunschweig mitbrachte, als erstes seiner Art auf deutschem Boden angesehen. 1875 legte Koch das erste Fußball-Regelwerk für dieses in Deutschland neue Spiel vor und gründete noch im selben Jahr an seiner Schule den ersten Fußballverein Deutschlands. Das Regelwerk orientierte sich jedoch noch bis 1893 an der heute als Rugby bekannten Variante.
Nach anderen Quellen fand das erste Fußballspiel auf deutschem Boden allerdings schon im April 1874 in Dresden statt. Dort hatten nach einem Bericht der Leipziger Zeitung vom April 1874 Engländer den ersten Fussballclub Deutschlands: den Dresden English Football Club gegründet. Man traf sich dort regelmäßig an den Samstagen vor dem Eingang des Großen Gartens ganz in der Nähe des heutigen Glücksgas-Stadions und veranstaltete das für die meisten Zuschauer damals fremdartig wirkende Spiel.[1]
Die Zahl der Fußballspieler, die zunächst immer noch einige Widerstände zu überwinden hatten, wuchs seitdem ständig. Im Laufe der 1880er-Jahre entstanden in Berlin, Hamburg und Karlsruhe die ersten Vereine. Berlin war in dieser Zeit ein Zentrum des deutschen Fußballspiels. So wurde dort 1888 der BFC Germania 1888 aus Berlin-Tempelhof gegründet. Er ist heute der älteste noch existierende Fußballclub Deutschlands.[2][3] 1890 erfolgte ebenfalls in Berlin die Gründung des Bund Deutscher Fußballspieler und auch im Süden Deutschlands wurde 1893 die Süddeutsche Fußball-Union aus der Taufe gehoben. Beinahe wäre es bereits jetzt zu einer Vereinigung der beiden Verbände gekommen; allerdings verlangten die Berliner, dass Berlin auf Dauer Sitz des neuen Verbandes werden sollte, was von den Süddeutschen abgelehnt wurde.
In der Zeit zwischen 1898 und 1901 wurden sieben von Walther Bensemann organisierte Spiele von deutschen Auswahlmannschaften gegen französische und englische Mannschaften bestritten, die als Ur-Länderspiele bezeichnet werden. Da sie vor der Gründung eines allgemein anerkannten nationalen Sportverbandes ausgetragen wurden, sind sie nicht als offizielle Länderspiele anerkannt. Erst am 28. Januar 1900 bildete sich mit der Gründungsversammlung des Deutschen Fußball-Bunds in Leipzig ein deutschlandweiter Dachverband, dem sich nach und nach die regionalen Verbände anschlossen.

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