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Frisch auf den Müll – Die globale Lebensmittelverschwendung

Kategorien: 360p, Essen, Fisch, Fleisch, Geld, Gesellschaft, Getränke, Klima, Menschen, Nahrungsmittel, Online, Umwelt, Unternehmen

791 frisch auf den muell Frisch auf den Müll   Die globale LebensmittelverschwendungMehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker zum Esstisch, bevor es uns Verbraucher überhaupt erreicht. Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das Ausmaß der Verschwendung ist den Wenigsten klar. Essen wegzuwerfen findet niemand gut – “weil andere nichts zu essen haben”, sagen die Jüngeren. Und die Älteren erinnern sich noch an den Hunger im Krieg: “Da waren wir um jeden Kanten Brot froh.” Aber wir alle machen mit beim großen Ex und Hopp! Der Filmemacher Valentin Thurn hat die Wirklichkeit in unseren Mülltonnen aufgespürt. In den Abfall-Containern der Großmärkte, der Supermärkte und denen vor unserer Haustür. Sie enthalten Massen einwandfreier Lebensmittel, teilweise noch originalverpackt, oft ist nicht einmal das Haltbarkeitsdatum abgelaufen. Über zehn Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr werden allein in Deutschland weggeworfen. Und es werden immer mehr!

Warum werfen wir so viel weg? Auf der Suche nach Erklärungen spricht Valentin Thurn mit Supermarkt-Verkäufern und -Managern, Bäckern, Großmarkt-Inspektoren, Ministern, Psychologen, Bauern und EU-Bürokraten. Was er findet ist ein System, an dem wir uns alle beteiligen: Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpalette an. Bis spät in den Abend muss das Brot in den Regalen frisch sein, zu jeder Jahreszeit gibt es Erdbeeren. Und alles muss perfekt aussehen: Ein welkes Salatblatt, ein Riss in der Kartoffel oder eine Delle im Apfel, und sofort wird die Ware aussortiert. Joghurtbecher schon zwei Tage vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.

Frisch auf den Müll - Die globale Lebensmittelverschwendung, 3.7 out of 5 based on 3 ratings

eingehende Suchbegriffe:

  1. metzler

    13. Jan, 2012

    Dein KommeDer Lebensmittelvernichtungswahn steuert seinen Höhepunkt entgegen

    Hundertausende Tonnen Lebensmittel landen jährlich österreichweit im Müll.
    Milliarden von Euros werden gedankenlos vergeudet.
    Einerseits jammert der Konsument über steigende Lebensmittelpreise, anderseits werden immer
    mehr Lebensmittel in den Müll entsorgt.
    Wir leben im Überfluß, sind schon so weit, das wir satte Menschen hungrig machen müssen.
    Ein ökologischer und ökonomischer Wahnsinn. Die Folgen sind katastrophal und unabsehbar.

    Unsere Verschwendungssucht verschärft anderswo auf der Welt das Hungerproblem.
    Das ökologische System gerät aus allen Fugen, katastrophal für das Weltklima.
    Dabei wäre eine Halbierung des Lebensmittelmülls durchaus realistisch.
    Ich frage mich oft, ist es Dummheit, Faulheit oder die Ahnungslosigkeit der Menschen ?
    Wenn wir nur die Hälfte weniger Lebensmittel wegschmeißen würden, könnten wir soviel schädliche Klimagase vermeiden, als wenn wir jedes 2. Auto stillegen würden. Dabei müßten wir nichts von unseren Lebensstandard einbüßen

    Wir sind alle an diesen Wahnsinn beteiligt. Die Einen mehr, die Anderen weniger, und Einige
    haben es schon kapiert

    Was können wir als Konsumenten dagegen tun ?
    Wir Konsumenten haben die Macht Alles zu verändern !
    Wir müssen es nur tun !
    Wir können durch unser Konsumverhalten entscheiden, wieviel Lebensmittel wie, wo, und wann, produziert werden, und was uns angeboten wird .
    Aber was machen wir ?
    Wir lassen uns ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.
    Wir entscheiden nicht mehr selber, sonder lassen uns als williges Opfer jeden Schmarren andrehen.
    Wir Konsumenten sind zu nützliche Idioten der Konzerne geworden

    Ich bin pensionierter Küchenchef, 66, und habe es mir zur Aufgabe gemacht, mit Kampagnen , Kochkursen und Projekten diesen Wahnwitz der Lebensmittelvernichtung etwas entgegenzusetzen.

    Hier muß schon bei den Kindern (Schule) eine gezielte Aufklärung erfolgen, sonst werden die
    Müllberge weiter zu, und die Wertschätzung unserer Lebensmittel weiter abnehmen. Es freut
    mich sehr, das ich im Frühjahr mein Projekt an den Schulen präsentieren kann.
    Retten wir, was hoffentlich noch zu retten ist.

    ntar…

    Reply to this comment
  2. Paulina

    12. Nov, 2012

    In Russland sieht die Situation mit der globalen Lebensmittelverschwendung ähnlich aus. Schade.

    Reply to this comment

Kommentare

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