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Finanzkrise 2.0 – Das Zocken geht weiter

Kategorien: Finanzkrise, Geld, Gesellschaft, k. A., Online, Politik, Unternehmen, Wirtschaft

Finanzkrise 2.0 – Das Zocken geht weiter: Finanzkrise? Da war doch mal was. Eurokrise? Wir sind mitten drin. Vorbei die Zeiten, in denen die Wirtschafts- und Finanzwelt etwas für Insider war. Heute sind die Nachrichten und Zeitungen voll mit Meldungen aus dem Gruselkabinett der Ökonomie. Viele sorgen sich um die Zukunft des Geldes, um die Zukunft der Gesellschaft. Es begann mit der Pleite der Lehman-Bank. Die internationale Finanzwelt fiel in ein schwarzes Loch. Die Wut war groß auf die Zocker in Nadelstreifen. Kein Wunder – Zehntausende verloren durch sie ihr ganzes Vermögen. Der Ärger war so massiv, dass eine Erkenntnis zum globalen Mantra wurde. „So eine Krise, wie wir sie erlebt haben, wird es nie wieder geben.“ Wirklich nicht? – Die nächste Welle naht – Denn wenn man genau hinschaut, werden zwar jetzt die Schäden behoben, die der Finanztsunami verursacht hat, im Hintergrund aber bahnt sich bereits die nächste Welle an. Ihre Kraft und Dynamik speist sich aus dem billigen Geld, mit dem die Krise bekämpft wurde. Die weltumspannende Finanzindustrie hat längst wieder den Turbo gezündet. Die Geschäfte laufen besser als vor der Krise. Die Deutsche Bank macht 2009 fünf Milliarden Gewinn – Goldman Sachs schreibt ein Plus von 13 Milliarden Euro. Die Boni fließen wieder in Strömen – dem Investmentbanking sei Dank. Haben die Banker nichts gelernt? Hat man nichts begriffen in den Glastürmen dieser Welt? Ist die nächste Finanzkrise schon in Arbeit, und wer kann sie vielleicht noch stoppen? – Einblicke in die Finanzindustrie – Die ZDF-Reporter Frank Bethmann und Martin Leutke haben sich auf die Suche nach Antworten gemacht. Sie bekamen exklusiv Einblick in die Arbeit der Rating-Agenturen, die viele als Mitschuldige der Finanzkrise ausgemacht haben. Der Deutschlandchef von Fitch-Ratings, Jens Schmidt-Bürgel, räumt Fehler ein, sagt, es sei nicht alles wie gewünscht gelaufen. Man habe gelernt aus der Krise, ein Versagen der Märkte sei aber nie ganz ausgeschlossen. Und die Rating-Agenturen hält er für oft überschätzt. Man gebe schließlich nur eine Meinung ab, nicht mehr. Da stapelt er wohl tief, denn die Rating-Agenturen sind mächtig. Sie bestimmen, wer zu welchen Kondition Geld vom Kapitalmarkt erhält, sie vergeben das Gütesiegel für einzelne Produkte. – Das Spiel geht weiter – Die Kritik an den Agenturen hat daher auch nie nachgelassen – ganz im Gegenteil. In dem Film fordern Wissenschaftler, Politiker und Insider der Branche eine Verstaatlichung und eine bessere Kontrolle. Aussteiger aus der Finanzwelt erzählen, warum ihnen die Ziele abhanden kamen und wie es um die Moral der Szene steht. Kenner der Szene berichten, wie der alte Giftmüll in neuer Verpackung weiter verkauft wird. Der Chef des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn fordert im exklusiven ZDF-Interview die Regierungen auf, weiter aktiv zu bleiben, um die Finanzmärkte zu regulieren. Der Film beschäftigt sich aber auch mit der Frage, ob nicht die Gier des kleinen Mannes mitverantwortlich ist. Wer hohe Gewinne wollte, ignorierte oft genug das Risiko – man interessierte sich schlicht nicht dafür. Hat hier ein Umdenken eingesetzt? Der Börsenprofi „Mr. Dax“, Dirk Müller, fordert die Revolution von unten. „Unterschreibt nichts, was ihr nicht kennt – sprecht über Risiken, erkennt die Schieflage.“ Er meint, am Ende kann nur die breite Masse ein Umdenken erwirken. Das Casino hat also wieder geöffnet, und die Politik schaut zu. Vielleicht, weil die Geldhäuser viel zu wichtig sind für das internationale Wirtschaftssystem, vielleicht aber auch, weil die Banker einfach am längeren Hebel sitzen.

Finanzkrise 2.0 Teil 2 Finanzkrise 2.0 Teil 3

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