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Ein Prosit, ein Prosit – Und wo ist die Gemütlichkeit?

Kategorien: 720p (HD), Deutschland, Geschichte, Gesellschaft, Getränke, Menschen, Online

War die Wiesn früher gemütlicher als heute? Diese Frage gilt es für laVita-Moderator Tobias Ranzinger zu klären. Einer, der ihm dabei helfen kann, ist Klaus Röhm. Seit 40 Jahren sitzt er jeden Wiesntag am Stammtisch des Augustiner-Festzeltes. Und da kriegt man doch so einiges mit. Jeden Tag um 11 Uhr betrat er das Augustiner-Festzelt und blieb bis abends, bis die Kapelle ihren letzten Tusch spielte: So sah der Alltag während der Wiesnzeit für Klausi Röhm aus. Er ist Stammgast – und das seit 40 Jahren. Verpasst hat er die Wiesn in den vier Jahrzehnten noch nie, allerdings reichte es in einem Jahr nicht fürs Anzapfen, da hatte sein Flieger Verspätung. Ein Erlebnis, das der 71-Jährige nicht vergessen kann. Auch jetzt lässt er sich keinen Wiesntag entgehen, doch „Marathon-Tage“ müssen das nicht mehr werden. Heute lässt er es eben gemütlich angehen.

Gemütlichkeit gibt’s – aber nicht überall!
Doch was sagt er nun, der Klausi Röhm? Gibt es überhaupt die viel besungene Gemütlichkeit auf der Wiesn? Selbstverständlich ja, lautet seine Antwort. Das Gemütliche sei, dass man z’sammrutscht und ratscht. Zumindest am Stammtisch. Allerdings sei außerhalb dieser „Enklave“ tatsächlich ein völlig anderes Verhalten zu beobachten, sagt Klausi Röhm. Viele stünden schon auf den Tischen, ohne vorher überhaupt eine Maß in den Händen gehabt zu haben. Und auch, dass manche schon betrunken auf die Wiesn kommen, kann er nicht verstehen. So etwas wie „Vorglühen“ sei doch absurd – schließlich freue man sich doch immer auf den ersten Schluck vom frischgezapften Wiesnbier.

Kindheitserinnerungen auf der „Oidn Wiesn“
Doch dass in Klausi Röhm trotzdem eine gewisse Sehnsucht nach der „guadn oidn Zeit“ schlummert, das merkt Tobias Ranzinger, als er mit ihm das Augustiner-Festzelt verlässt und einen kleinen Ausflug zur „Oidn Wiesn“ macht. „Die ist echt griabig“, sagt er. Genau so sei die Wiesn früher überall gewesen. Als er ein Kind war, konnte man sich sogar sein Essen in den Wiesn-Biergarten mitbringen: „Wir hatten Hühner im Garten und wenn wir auf die Wiesn sind, haben wir ein paar geschlachtet und haben sie beim Ammer für ein Zehnerl braten lassen. Mei waren da alle neidig“, sagt er.

Gaudi auf der „Oidn Wiesn“
Wenn er nicht seinen Stammtisch im Augustiner-Zelt hätte, dann würde er vielleicht seinen Maßkrug packen und umziehen – auf die „Oide Wiesn“. Hier zeigt er Tobias Ranzinger dann an den alten Fahrgeschäften, was für ein Kerl in ihm immer noch steckt: Eine luftige Fahrt im Kettenflieger macht ihm nichts aus. Und bei der „Dicken Berta“, einem alten Hau-den-Lukas, ist er immer noch fit. Allerdings sei man in seiner Jugend hier froh gewesen, dass eine Bremse eingebaut war – sonst hätte er das Gewicht mit seiner enormen Kraft wohl weit in die Luft katapultiert.

Von Augenweiden und dem Anbandeln
Im Augustiner-Festzelt beobachtet Tobias Ranzinger allerdings, dass Klausi Röhm die Verjüngung des Wiesn-Publikums trotzdem zusagt – zumindest zum Anschauen wären die jungen Madln sehr schön, gibt er schelmisch lachend zu. Natürlich hätte man früher auch Dirndl getragen, aber heute wären die Frauen doch wahre Augenweiden – selbst wenn ihre Tracht manchmal „hint und vorn ned z’sammpasst“. Angebandelt, das hat man auf der Wiesn übrigens schon immer, betont Klausi Röhm. Und die Erfolgsquote? „Ma is alloa hi und zu zwoat zruck“, sagt der Kavalier. Und schweigt.

eingehende Suchbegriffe:

  1. Wurst

    06. Nov, 2011

    Danke für Upload…

    Leider verfehlt die Doku ihr Thema :(

    Reply to this comment

Kommentare

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