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[—>] Deutschland in Gefahr – Kampf dem Terror

Kategorien: 360p, Online

] Deutschland in Gefahr – Kampf dem Terror“ src=“http://doku.me/wp-content/uploads/2012/10/deutschlandingefahr-kampfdemterror.jpg“ width=“200″ />Doku über Deutsche, die zu islamistischen Terroristen werden, über Pro NRW sowie Anders Behring Breivik.

[--->] Deutschland in Gefahr - Kampf dem Terror, 2.5 out of 5 based on 4 ratings
  1. Sandro Valecchi

    21. Jan, 2013

    In Aménas ( عين أمناس‎ ): globaler Terror gegen Gas- und Energieanlagen

    Es war der bisher schwerste Angriff von Terroristen auf eine bedeutende Industrieanlage, die der Energieversorgung dient. Im Verlauf des 19.01.2012 konnten die algerischen Sicherheitskräfte das Geiseldrama in der Gas- und Industrieanlage „In Aménas ( عين أمناس‎ )“ endgültig beenden. Die staatliche Öl-und Gasgesellschaft Sonatrach sagte, dass die radikal-islamistische Terrorgruppe, die das Werk mit dem weitläufigen Industriekomplex am Mittwoch angegriffen und dabei eine große Anzahl von Geiseln genommen hatte, den Komplex mit Sprengstoff und Sprengfallen durchsetzt hatte, die jetzt von Angehörigen der algerischen Armee entfernen werden. Im Rahmen der Befreiungsaktionen, die seit vergangenem Mittwoch unter Ägide der algerischen Armee und des Innenministeriums erfolgten, gab es zahlreiche Tote. Die algerische Armee entschloss sich am Samstag zum finalen, dramatische Angriff und tötete die letzte Gruppe von 11 militanten Geiselnehmern, die sich der Terrororganisation Al-Qaida zugerechnet hatten, nachdem zuvor 7 ausländische Geiseln von den Terroristen hingerichtet wurden, vermeldete die staatlichen Nachrichtenagentur Algeriens.

    Da verschiedene Nachrichtenagenturen von unterschiedlichen Zahlen ausgehen (nach aktuellem Stand sollen es mehr als 80 Tote sein), ist nunmehr im Wege der Reflexion eine erste Bilanz zu ziehen, was diese neue Qualität des Terrorismus angeht:

    • Die neue Qualität des Terrors:

    Erstmals wurde von einer Terrorgruppe eine große, bedeutende Energie- und Industrieanlage gezielt angegriffen; da überdies auch ein Eindringen mit einer Massengeiselnahme gelungen ist, wird aus der Sichtweise derjenigen, die hinter dieser Terror-Doktrin stecken, von einem „Erfolg“ gesprochen.

    • Die Terrorziele:

    Die radikal-islamistische Terrorgruppe wollte mit dem Angriff auf diese Gas- und Industrieanlage den Staat, Algerien, international vorführen und deren Außenbeziehungen zur Staatengemeinschaft belasten, zudem die Verletzlichkeit der Ölmultis enthüllen und die Macht des islamischen Radikalismus in Nordafrika präsentieren. Das ist den Terroristen gelungen.

    Einige westliche Regierungen reagierten zunächst mit Frustration und Kritik auf die von den algerischen Behörden ad hoc angesetzte Erstürmung des Industrieareals und die Informationspolitik. Zwischenzeitlich erfolgte eine Änderung in den Formulierungen zur Bewertung der Erstürmung, die zahlreiche Todesopfer forderte.

    Frankreichs Präsident Francois Hollande sagte: „Für das algerische Militär schien das die einzige Option gewesen sein, weil die Verhandlungen (mit den Terroristen) nicht möglich gewesen seien.“ Francois Hollande konkretisierte: „Wenn man Menschen als Geiseln in einer so großer Anzahl von Terroristen mit solchen kalten Entschlossenheit gefangen nimmt und zugleich unmissverständlich Bereitschaft zeigt, die Geiseln zu töten – wie sie es ja auch tatsächlich taten – hatte Algerien keine andere Chance, wie ich es sehe, eine besser geeignete Entscheidung zu treffen, weil es letztlich auch keine andere hätte sein können.“

    Der britische Verteidigungsminister Philip Hammond konstatiert: „diese Geiselnahme wurde jetzt zu einem Ende gebracht.“ BP-Chef Bob Dudley sagte, am Samstag hätten 4 seiner 18 Arbeiter auf der Baustelle gefehlt. Die anderen 14 britischen Mitarbeiten waren in Sicherheit. Zwischenzeitlich konnten 3 getötete britische Geiseln identifiziert werden.

    Das US-Außenministerium erklärte, ein Amerikaner, Frederick Buttaccio, sei unter den Opfern, gab aber hierzu keine weiteren Details. US-Verteidigungsminister Leon Panetta sagte, niemand werde die USA oder ihre Staatsbürger ungestraft anzugreifen. Leon Panetta äußerte sich im Rahmen eines Besuchs in London wie folgt: „Wir haben eine Verpflichtung – und wir gehen zu Al-Qaida – und zwar dorthin, wo sie sind oder wo sie versuchen, sich zu verstecken. Dies haben wir offensichtlich in Afghanistan, in Pakistan, im Jemen und wir haben es in Somalia getan – und wir werden es auch in Nordafrika tun.“

    • Unerfüllbarkeit der Terrorforderungen:

    Während einige Medien lediglich einen Zusammenhang zum Einsatz der französischen Streitkräfte in Mali sehen wollten, kristallisierte sich in den letzten Tagen das Gesamtbild der Terrorforderungen, die objektiv unerfüllbar waren:

    Ein Teil des Forderungskataloges der Terrorgruppe umfasste die Kampfeinstellung und Abzugsforderung der französischen Streitkräfte in Mali, überdies auch die Freilassung von hundert Islamisten, die derzeit in Algerien und in den Vereinigten Staaten inhaftiert sind. Zudem dürften umfangreiche Lösegeldforderungen – bei derartigen Geiselnahmen üblich – hinzukommen. Bisher haben diese Gruppen bereits Millionenbeträge mit Lösegelderpressungen durch Entführungen „verdient“, wie ein Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin erklärte.

    Für die algerische Regierung war es weder denkbar noch zumutbar, über Wochen oder Monate hinweg von einem Terrorkommando erpresst zu werden und über 1.000 Geiseln leiden zu sehen. Die Art und Weise, wie eine Terrororganisation, die sich der Al-Qaida Organisation zugehörig fühlt, mit Geiseln umgehen, ist aus zahlreichen Videobotschaften aus der Vergangenheit bekannt. Diese Opfer sind oftmals dem Tode geweiht.

    • Die Verantwortlichen:

    Die Terrorgruppe wurde vom „Feld-Kommandant“ aus Niger, der unter dem Namen Abdul Rahman Al-Nigeri bekannt ist, angeführt, berichten mauretanische Nachrichtenagenturen. Ob er unter den Toten ist, wurde von den algerischen Behörden noch nicht bestätigt. Sein Chef, Mokhtar Belmokhtar, ein Afghanistan-Terror-Veteran und Teilnehmer am blutigen Bürgerkrieg der 1990er Jahre in Algerien mit etwa 200.000 Toten, war beim Überfallkommando selbst nicht vor Ort, erklärte sich jedoch zwischenzeitlich in einer Bekennervideobotschaft. Aus bislang unbestätigten Erkenntnissen der algerischen Sicherheitsbehörden sollen die Angreifer auch einige Helfershelfer im Bereich der Industrieanlage gehabt haben.

    • Gas- und Industrieanlage außer Betrieb:

    Die Industrieanlage In Amenas lieferte für den Export. Für Algerien ist jetzt eine sehr wichtige Einnahmequelle weggebrochen (10 %), die Gas- und Industrieanlage musste bis auf weiteres außer Betrieb genommen werden. Wann eine Wiederinbetriebnahme möglich ist, kann derzeit nicht gesagt werden.

    Am frühen Samstag haben algerischen Spezialeinheiten damit begonnen, die auf dem Gelände verstreuten Leichen zu bergen; hierbei konnten 15 verbrannte Leichen identifiziert werden.

    Die Krise an der Gasanlage markiert eine ernsthafte Eskalation der Unruhen im Nordwesten Afrikas, wo Französisch Kräfte in Mali seit letzter Woche kämpfen.

    In Aménas war die Basis und vielleicht auch ein wenig Heimatersatz für ausländische Arbeitnehmer der britischen BP, Norwegens Statoil, des japanischen Ingenieurbüros JGC Corp und anderer Unternehmen. Ob diese Mitarbeiter jemals wieder dorthin zurückkehren, ist unklar. Das Vertrauen ist jedenfalls verständlicherweise verloren gegangen.
    Sandro Valecchi, Analyst (P-Power ENERGY)
    .

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