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Der Tomatenkönig – Artenvielfalt aus Glückstadt (Doku)

Kategorien: 360p, Deutschland, Europa, Geld, Länder, Nahrungsmittel, Natur, Online, Pflanzen, Umwelt, Unternehmen, Wirtschaft

Mitte Juli auf dem Hof von Jörn Meyer, Tomatenbauer aus Glücksstadt: Ernten im Akkord, Stress von morgens früh bis spät in die Nacht. 120 verschiedene Sorten von „Gold Nugget“, „Green Zebra“ oder „Black Prinz“ baut der 43-Jährige an. Sie sind gelb, grün, schwarz, weiß und rot – und jedes Jahr kommt eine neue Tomatensorte dazu. Immer wieder aufs Neue muss sich Jörn Meyer mit seiner traditionellen Tomatenzucht gegenüber dem industriellen Tomatenanbau behaupten. Ein schwieriges und hartes Geschäft: Der Ernteerfolg ist abhängig vom Wetter, Tomaten brauchen viel Sonne, um zu reifen.
Damit der Hof gegen die günstigere Discounterware bestehen kann, braucht der 43-Jährige eine gute Portion Idealismus und Geschäftssinn: Er setzt auf viele Sorten, Qualität und guten Geschmack.

In der Hochsaison sind viele der verschiedenen Tomatensorten gleichzeitig reif. Jede einzelne wird per Hand gepflückt. Tonnenweise Tomaten. Es muss schnell gehen, sonst verderben die Früchte. Auch der Senior Hans-Jürgen Meyer (73) packt täglich mit an. Gemeinsam mit fünf Erntehelfern arbeiten sie unter der warmen Mittagssonne – nur an die grünen Tomaten lässt Jörn Meyer niemanden ran, die sind Chefsache. „Bei den grünen Tomaten ist es sehr schwer zu erkennen, wann sie wirklich reif sind – die Farbe sagt ja nichts über die Reife aus“, erklärt er. Hier muss sich der Experte ganz auf seine Erfahrung verlassen. Nach dem Pflücken und Sortieren geht es für die Tomaten schnell ins Kühlhaus und von da zum Kunden.

Der Schleswig-Holsteiner setzt – im Gegensatz zu anderen Betrieben – auf traditionellen Anbau in Erde und mit wenig Chemie. Er benutzt Hummeln zur Bestäubung der Pflanzen und bekämpft Schädlinge mit Nützlingen: Er setzt Raubmilben gegen Spinnmilben ein und Schlupfwespen gegen die Weiße Fliege. Die Liebe zur „etwas anderen“ Tomate liegt in der Familie. Meyers Großvater hat bereits in den 1950er-Jahren begonnen, gelbe Tomaten zu züchten, sein Vater übernahm anschließend das Geschäft. Jörn Meyer machte erst mal eine Fleischerlehre. Der „Tomaten-Virus“ packte ihn dann wieder vor 15 Jahren. Seine Leidenschaft für Tomaten hat Jörn Meyer auch an seine Kinder weitervererbt. Mit seiner jüngsten Tochter kontrolliert er den Reifeprozess der Früchte, sie erkennt schon einige der Sorten, einen Favoriten hat sie aber nicht – ihr schmecken alle Tomaten, genauso wie ihrem Vater. Gerne kochen Vater und Tochter gemeinsam ihr Tomaten-Lieblingsgericht.

Parallel zum Erntestress muss auch der Verkauf laufen: Jörn Meyer bietet seine Ware direkt vom Hof, per Onlineversand oder auf Wochenmärkten an, und er beliefert Hotels und Restaurants. Beim Verkauf auf dem Eckernförder Wochenmarkt ist Vater Meyer voll in seinem Element, gekonnt preist er den Kunden die verschiedenen Sorten an – und Zeit für einen kurzen Klönschnack muss auch sein.

Der Tomatenkönig - Artenvielfalt aus Glückstadt (Doku), 2.0 out of 5 based on 2 ratings

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