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Der Fall Richthofen – Wer erschoss den roten Baron

Kategorien: 360p, Berufe, Erster Weltkrieg, Geschichte, Krieg, Menschen, Militär, Online, Persönlichkeiten, Pilot, Soldat, Waffen

80 feindliche Flugzeuge hat er vom Himmel geholt, dann wird der Jäger selbst zum Opfer. Manfred von Richthofen wittert leichte Beute, als sich der junge Leutnant Wilfried May mit seiner Maschine vom Kampfgeschehen absetzt. Mit seinem Dreidecker nimmt der Rote Baron die Verfolgung auf. Der Kanadier Arthur Roy Brown beobachtet das Geschehen. Der Anführer der Alliierten Luftstaffel kommt seinem Kameraden zu Hilfe. Er trifft den leuchtend roten Flieger. Von Richthofen stürzt ab. Er ist tot.

Manfred Albrecht Freiherr von Richthofen wird 1892 in Breslau geboren. Während des Ersten Weltkrieges gilt er als der erfolgreichste deutsche Jagdflieger. Seine Freunde ebenso wie seine Feinde nennen ihn respektvoll „Der Rote Baron“. Bei den Briten ist der treffsichere Pilot gefürchtet. Wem es gelingen sollte ihn abzuschießen, dem winkt als Belohnung höchste militärische Ehre, ein eigenes Flugzeug und 5.000 Pfund Sterling.

Im Januar 1917 tritt von Richthofen der „Jasta 11“ bei. Die Staffel wird schon bald als „fliegender Zirkus“ bekannt. Die Piloten versehen ihre Flugzeuge nicht wie befohlen mit einem Tarnanstrich, sondern in der festen Überzeugung, sich nicht vor dem Feind verstecken zu müssen, benutzen sie leuchtende Farben – vornehmlich rot. Unter der Führung von Manfred von Richthofen entwickelt sich die Jagdstaffel zur Eliteeinheit im Luftkrieg. Am 21. April 1918 hebt der Rote Baron zu seinem letzen Einsatz ab. Einen Tag später beerdigen Briten und Australier seinen Leichnam mit allen militärischen Ehren in Bertangles. Ein Foto der Grabstätte senden sie an die deutschen Gegner. 1925 wird der Leichnam aus Frankreich überführt und in einem Staatsakt in Berlin zum zweiten Mal beigesetzt. Nachdem er 1975 erneut umgebettet wird, ruht Manfred von Richthofen nun auf dem Südfriedhof in Wiesbaden.

Wer tötete den Roten Baron? Offiziell wurde Captain Brown als Schütze benannt. Mit Hilfe moderner kriminologischer Untersuchungsmethoden klärt ein Expertenteam, dass der Kanadier es nicht gewesen sein konnte und findet heraus, wer tatsächlich für den entscheidenden Treffer verantwortlich war.

Der Fall Richthofen - Wer erschoss den roten Baron, 1.0 out of 5 based on 1 rating
  1. Ian Allan

    21. Mai, 2013

    „Am 21. April 1918 hebt der Rote Baron zu seinem letzen Einsatz [über Corbie und Villers-Bretonneux] ab. Einen Tag später beerdigen Briten und Australier [alle Briten in diesem Fall Mitglieder des dort ansässigen Australian Flying Corps der britischen Armee] seinen Leichnam mit allen militärischen Ehren in Bertangles [bei Amiens. Vor Schloß Bertangles, also im Felde, sollte kurz danach der australische Generalleutnant Monash, kein Berufssoldat, von König Georg V. zum Ritter geschlagen werden]. Ein Foto der Grabstätte senden sie an die deutschen Gegner. [Um 1920 wurde der Freiherr von dem kleinen Friedhof der Gemeinde Bertangles in den großen deutschen Kriegerfriedhof der Somme umgebettet.] 1925 wird der Leichnam aus Frankreich überführt und in einem Staatsakt in Berlin zum zweiten [richtig: dritten] Mal beigesetzt. Nachdem er 1975 erneut umgebettet wird, ruht Manfred von Richthofen nun auf dem Südfriedhof in Wiesbaden.

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