Melodie und Wissenschaft

Gehirn und Gefühl
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Das Wunder der Musik – Melodie und Wissenschaft – Gehirn und Gefühl

Kategorien: 360p, Gesellschaft, Körper, Kunst, Menschen, Musik, Online, Wissenschaft & Forschung

Musik ist viel mehr als nur Klang. Sie kann uns klüger machen. Sie kann heilen. Sie kann sogar Antworten auf die elementaren Fragen des Lebens geben. Und doch ist Musik noch immer eines: ein faszinierendes Rätsel. Musik löst bei allen Menschen Gefühle aus, aber mit dem Verstand und mit Worten lässt sie sich nur schwer beschreiben. Die zweiteilige Dokumentation der Autorin Elena Mannes „Das Wunder der Musik“ aber schafft genau das: Sie erforscht und beschreibt die verblüffenden Zusammenhänge zwischen Musik und menschlichem Geist und Körper, mit der Natur und dem gesamten Universum. Modernste Wissenschaft, kombiniert mit aufsehenerregenden Musikbeispielen und Bildern machen diese Dokumentation zu einer beispiellosen Reise durch die geheimnisvolle Welt der Musik. Mit dabei sind Weltklasse-Musiker wie Bobby McFerrin, Yo-Yo Ma, Daniel Barenboim, Jarvis Cocker und Richard Hawley, Evelyn Glennie und Daniel Bernard Roumain.

Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation beschäftigt sich mit „Melodie und Wissenschaft“. Im folgenden zweiten Teil geht es um „Gehirn und Gefühl“.

Das Wunder der Musik - Melodie und Wissenschaft - Gehirn und Gefühl , 5.0 out of 5 based on 1 rating

eingehende Suchbegriffe:

  1. Bernd Willimek

    19. Mrz, 2013

    Musik und Emotionen

    Das größte Problem bei der Beantwortung der Frage, wie Musik Emotionen erzeugt, dürfte die Tatsache sein, dass sich Zuordnungen von musikalischen Elementen und Emotionen nie ganz eindeutig festlegen lassen.

    Die Lösung dieses Problems ist die Strebetendenz-Theorie. Sie sagt, dass Musik überhaupt keine Emotionen vermitteln kann, sondern nur Willensvorgänge, mit denen sich der Musikhörer identifiziert. Beim Vorgang der Identifikation werden die Willensvorgänge dann mit Emotionen gefärbt. Das gleiche passiert auch, wenn wir einen spannenden Film anschauen und uns mit den Willensvorgängen unserer Lieblingsfigur identifizieren. Auch hier erzeugt erst der Vorgang der Identifikation Emotionen.

    Weil dieser Umweg der Emotionen über Willensvorgänge nicht erkannt wurde, scheiterten auch alle musikpsychologischen und neurologischen Versuche, die Frage nach der Ursache der Emotionen in der Musik, zu beantworten. Man könnte bei diesen Versuchen an einen Menschen denken , der einen Fernsehapparat aufschraubt und darin mit einer Lupe nach den Emotionen sucht, die er zuvor beim Ansehen eines Films empfunden hatte.

    Doch wie kann Musik Willensvorgänge vermitteln? Diese Willensvorgänge haben etwas mit dem zu tun, was alte Musiktheoretiker mit „Vorhalt“, „Leitton“ oder „Strebetendenz“ bezeichnet haben. Wenn wir diese musikalischen Erscheinungen gedanklich in ihr Gegenteil umkehren (der Ton strebt fort – ich will, dass der Ton bleibt), dann haben wir im Prinzip den Willensinhalt gefunden, mit dem sich der Musikhörer identifiziert. In der Praxis wird dann alles noch etwas komplizierter, so dass sich auch differenziertere Willensvorgänge musikalisch darstellen lassen.

    Weitere Informationen erhalten Sie über den kostenlosen Download der E-Books der Universität München „Musik und Emotionen – Studien zur Strebetendenz-Theorie“.

    Bernd Willime

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  2. Bernd Willimek

    20. Apr, 2013

    Zum Thema „Musik und Emotionen“ verweise ich auf den fünfteiligen Artikel „Warum klingt Moll traurig? Die Strebetendenz-Theorie erklärt das Gefühl in der Musik“. Er wurde letzte Woche im Online-Magazin „musik heute“ publiziert und kann unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden:
    http://www.musik-heute.de/tags/strebetendenz-theorie/
    Bernd Willimek

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  3. Bernd Willimek

    01. Jul, 2013

    Da ich mehrfach gebeten wurde, das Prinzip der Strebetendenz-Theorie auf eine Weise darzustellen, so dass sie auch ein Laie mühelos nachvollziehen kann, füge ich dem obenstehenden Artikel eine solche Erklärung bei. Sie ist unter folgendem Link kostenlos abrufbar:
    http://www.willimekmusic.de/erklaerung-strebetendenz-theorie.pdf
    Bernd Willimek

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