Asteroid auf Kollisionskurs

Asteroid auf Kollisionskurs

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Gutmenschen braucht man nicht – Was bringt Engagement?

Gutmenschen braucht man nicht – Was bringt Engagement?

Jeder dritte Deutsche tut etwas – Engagement, Ehrenamt und freiwillige soziale Dienste spielen (immer noch) eine riesengroße Rolle für uns und für die Gesellschaft. Die Beweggründe dafür ändern sich allerdings seit ein paar Jahren: Gerade die junge Generation will sich nicht mehr nur für den Regenwald, Kriegstraumatisierte im Gazastreifen oder für körperlich Behinderte vor der eigenen Haustüre aufopfern, sondern dabei gleichzeitig auch Qualifikationen erwerben, für das eigene Leben und die spätere Karriere.

‚Klub Konkret‘ Moderatorin Franziska Storz spricht mit jungen Menschen, die die Hälfte ihres Lebens mit unterschiedlichen Formen des Engagements verbracht haben. Mit ihnen diskutiert sie, ob auch harter Protest und ziviler Ungehorsam positiv für die Gesellschaft sein können, und was sich am Ende für uns selbst und die Allgemeinheit auszahlt. ‚Klub Konkret‘ Reporter Daniel Bröckerhoff arbeitet sich durch eine Vielzahl an Möglichkeiten, Gutes zu tun, und erfährt dabei auch, wie sich Engagement an der Grenze der Legalität anfühlt. ‚Gutmensch to go‘ lohnt sich Engagement?‘

Neben dem sozialen Engagement bedarf es aber auch einer juristischen Absicherung für die gemeinnützigen Aktivitäten. So sollte überlegt werden, in welcher Form die gemeinnützige Arbeit nach Außen hin auftreten soll. Ein auf Gemeinnützigkeitsrecht spezialisierter Anwalt kann so etwa beraten, ob ein klassischer Verein dem sozialen Zweck am besten dient, oder ob andere Gesellschaftsformen besser geeignet sind. So kann ein Rechtsanwalt beispielsweise auch die Gründung einer gemeinnützigen Genossenschaft, einer gemeinnützigen GmbH oder einer Stiftung als besser geeignet empfehlen. Das Recht hält hier verschiedene Möglichkeiten bereit.

Der Maya Code Arte Doku 2012

Der Maya Code Arte Doku 2012

Noch bis vor Kurzem war die Schrift der Maya ein Buch mit sieben Siegeln und der Zugang zu einer der wichtigsten Zivilisationen der Menschheit blieb verschlossen. Der Dokumentarfilm stützt sich auf das Erfolgswerk von Michael D. Coe aus dem Jahr 1992, das die New York Times als „eine der schönsten wissenschaftlichen Entdeckungsgeschichten des 20. Jahrhunderts“ bezeichnete. Die Ursprünge der Maya-Schrift reichen zurück bis ins erste Jahrhundert nach Christus. Die spanischen Eroberer fanden Tausende von Buchbänden aus Baumrinde voller mysteriöser Hieroglyphen vor. Als „Teufelswerk“ wurden sie von den christlichen Konquistadoren verboten und verbrannt. Nach der Eroberung der letzten unabhängigen Maya-Stadt Tayasal 1697 fiel eine der größten Zivilisationen der Menschheit
(quelle youtube)

Die Sonne – Ein Star im Universum

Die Sonne – Ein Star im Universum

Unerreichbar, unsäglich heiß und dennoch immer präsent. Die Sonne ist die Quelle jeglichen Lebens auf unserem Planeten. Kein Wunder, dass viele Kulturen sie noch heute als Gottheit verehren. Seit 4,5 Milliarden Jahren geht die Sonne jeden Morgen am Horizont auf. Doch was wissen wir wirklich über den himmlischen Feuerball, der uns mit Licht und Wärme versorgt?
Dieser Film zeigt mit beeindruckenden Bildern die spannende Entstehungsgeschichte der Sonne, ihren Einfluss auf unser Wohlbefinden, und wie wir mit ihrer Kraft die Zukunft der Erde entscheidend verändern könnten.
Die Sonne ist der Mittelpunkt unseres Universums und unserer Zeitrechnung. Der Lebensspender erhellt unseren Himmel, versorgt uns mit Licht, Wärme und Nahrung. Dabei ist der Stern selbst ein höchst ungastlicher Ort. Bei einer Oberflächentemperatur von 5.700 Grad Celsius müssen wir dankbar sein, dass die Sonne 150 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt ist. Selbst aus dieser Entfernung beeinflusst sie unser Leben jedoch mehr als uns oft bewusst ist. Der Wechsel von Tag und Nacht bleibt uns auch im Zeitalter des elektrischen Lichts nicht verborgen. Doch warum sind wir so unglücklich, wenn uns die Sonnenstrahlen mal nicht direkt erreichen? Mediziner haben längst bewiesen, dass Depressionen im Winter häufiger auftreten als im Sommer. Ursache ist keineswegs die Kälte, sondern vor allem der Mangel an natürlichem Licht.
Die Aktivitäten von Sonnenflecken und Weltraumwetter bleiben den Menschen häufig verborgen. Dabei hat schon Galileo Galilei die Bewegung der dunklen, kühleren Flecken auf der Sonne dokumentiert. Doch ihre Bedeutung haben Forscher erst viel später erkannt. Mitte des 17. Jahrhunderts begann eine 70-jährige Phase, in der die Sonnenoberfläche völlig fleckenfrei blieb. Die Folge war die letzte längere Kälteperiode der Nordhalbkugel: die „Kleine Eiszeit. Zwar sanken die Temperaturen nur um ein bis zwei Grad doch durch die Ausbreitung des polaren Packeises nach Süden wurden Wikingerdörfer in Grönland ausgelöscht, und in Island sank die Bevölkerungszahl um die Hälfte. Warum das so ist, weiß man bis heute nicht mit Sicherheit.
Allerdings beobachtet man inzwischen ein weiteres Schauspiel der unfassbaren solaren Kraft: Eruptionen auf der Oberfläche. Wenn die Magnetfelder der Sonnenflecken explodieren, schleudern sie Milliarden Tonnen Plasma in den Weltraum. Diese mächtigen Gasfontänen erreichen häufig Tage später auch die Erde, wo sie vom irdischen Magnetfeld weitgehend abgeblockt werden. Eine sichtbare Folge des Aufpralls sind Polarlichter, orientierungslose Zugvögel und strandende Wale. Kann der Mensch sich die unglaublichen Kräfte der Sonne zunutze machen, um eine Energiekrise und die globale Erwärmung abzuwenden?

Hitlers Menschenhändler – Juden als Austauschware

Hitlers Menschenhändler – Juden als Austauschware

Die Nationalsozialisten vernichteten sechs Millionen jüdische Menschenleben, doch es gab Tausende, die diesem Schicksal entgingen, weil die SS sie als wertvolle Handelsware betrachtete. Diese Menschen waren „Austauschjuden“.
Der Chef der Polizei und Reichsführer der SS, Heinrich Himmler, ließ von 1943 an europaweit in Ghettos und Konzentrationslagern nach jüdischen Gefangenen fahnden, die eine ausländische Staatsangehörigkeit oder eine Einreisegenehmigung für Palästina besaßen, ausländische Verwandte hatten oder über sonstige Verbindungen ins Ausland verfügten. Für die Freilassung dieser Gefangenen würden die Alliierten bereit sein, große Gegenleistungen zu erbringen, so Himmlers Kalkül.
Der SS-Chef wollte – mit ausdrücklicher Genehmigung Hitlers – Juden gegen sogenannte „Reichsdeutsche“ im Ausland, gegen Waffenlieferungen oder gegen Bargeld eintauschen. Akribisch wurde im Auswärtigen Amt in Berlin registriert, wer als lebende Ware für dieses teuflische Geschäft infrage kam, welche Menschen, wie es in einem Vermerk aus dem Jahre 1943 hieß, „günstig zu verwerten“ waren.
Der Dokumentarfilm von Thomas Ammann, Stefan Aust und Caroline Schmidt erzählt die Geschichte jener Menschen, die nur deshalb überlebten, weil sie für die Nazis lebend nützlicher waren als tot. Sie alle waren in das Konzentrationslager Bergen-Belsen in der Lüneburger Heide verschleppt worden, das im mörderischen KZ-System der Nazis eine besondere Funktion hatte. Es diente als Auffanglager für die Austauschkandidaten.
Nach Bergen-Belsen kam auch eine Gruppe von rund 2.000 ungarischen Juden, die Adolf Eichmann persönlich vor den Gaskammern bewahrt hatte. Der Cheforganisator der Shoah schützte sie, weil sie insgesamt zwei Millionen US-Dollar Lösegeld gezahlt hatten. Doch gegen Kriegsende verlor die menschliche „Ware“ zunehmend ihren Wert für die Nazis. Und so begann für alle jüdischen Austauschhäftlinge ein mörderischer Wettlauf um Leben und Tod.
Der Handel mit Menschenleben ist ein weitgehend unbekanntes Kapitel der Schreckensgeschichte der Shoah. Während die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg sechs Millionen Juden in die Gaskammern schickten, gab es Tausende Menschen, die diesem Schicksal entgingen, weil die SS sie als wertvolle Handelsware betrachtete. Diese Menschen waren „Austauschjuden“, so der offizielle Begriff aus der Bürokratensprache: lebende Menschenware, die dem Kriegsgegner zum Kauf angeboten wurde. Die bewegende Dokumentation enthält neben persönlichen Schilderungen von Zeitzeugen, die als Austauschkandidaten das KZ Bergen-Belsen überlebten, seltene Archivaufnahmen, zum Beispiel aus dem holländischen NS-Lager Westerbork. Außerdem wird sie von Originalaufnahmen aus dem Eichmann-Prozess sowie Spielfilmausschnitten ergänzt.

Deadly Dust – Todesstaub: Uran-Munition und die Folgen

Deadly Dust – Todesstaub: Uran-Munition und die Folgen
Der Film „Todesstaub“ aus dem Jahre 2006 erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo. Diese „Wunderwaffe“ der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern (mehr …)

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