1983 – AM ATOMAREN ABGRUND

1983 – AM ATOMAREN ABGRUND

Beginnend mit dem 2. November 1983 veranstaltete der NATO-Generalstab eine jährliche militärische Übung namens „Able Archer“. Dieses europaweite zehntägige Manöver simulierte einen Atomkrieg. Doch in der angespannten politischen Situation hätte die Routineübung unter Realbedingungen beinahe zur Eskalation in eine nukleare Katastrophe geführt. Besonderen Verdacht auf einen ernst gemeinten atomaren Erstschlag der USA löste bei den Sowjets die Tatsache aus, dass bei diesem Manöver erstmals ein neues Kodierungsformat für die Nachrichtenübermittlung zum Einsatz kam. Außerdem hatte die Stationierung neuer Pershing-Raketen in Europa durch US-Präsident Ronald Reagan dem ohnehin latenten sowjetischen Misstrauen neue Nahrung geboten und das Wettrüsten angeheizt. Trotz zahlreicher Friedensdemonstrationen hielt Reagan an seiner harten Linie fest. So sprach er in einer Rede im März 1983 vom „Reich des Bösen“. Im gleichen Monat startete er das „Star-Wars-Programm“, das die Errichtung eines Gürtels von Waffen zum Abfangen sowjetischer Interkontinentalraketen vorsah. Auf sowjetischer Seite verstarb im Juni 1983 Leonid Breschnew. Neuer starker Mann der UdSSR wurde Juri Andropow als Generalsekretär der KPdSU, der 1967 bis 1982 Chef des Geheimdienstes KGB gewesen war. Der greise und kranke Andropow wollte um keinen Preis dem Westen gegenüber Schwäche zeigen. Und das gesamte Politbüro wollte nicht wieder auf so verheerende Weise überrumpelt werden wie bei Hitlers Überraschungsangriff im Juni 1941. Unter Andropow erreichte das Misstrauen auf sowjetischer Seite einen Höhepunkt. Für den Generalstab der Sowjetunion vervielfachten sich die Alarmzeichen. Bis zu dem Moment, als ein Militärsatellit – irrtümlich – den Start mehrerer Raketen meldete. Doch das besonnene Verhalten sowjetischer Militärs verhinderte die Katastrophe.

Micropolis – Titanen der Insektenwelt

Micropolis – Titanen der Insektenwelt

In der Savanne des südöstlichen Burkina Faso hat sich ein Stamm von Termiten einen alten Baumstamm ausgewählt und zu einer regelrechten Festung ausgebaut, in der die Königin in Sicherheit täglich 30.000 Eier legen kann. Doch der Frieden ist in Gefahr. Eine millionenstarke Armee von aggressiven Ameisen macht sich in unmittelbarer Nähe bereit zum Angriff auf die Termitenkolonie. Es ist ein Kampf wie David gegen Goliath. Und auch hier hat David eine Chance: Die Termiten schlagen zurück.

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Das Gesetz der Strasse – Der Chaos Knast von Washington – DMAX

Das Gesetz der Strasse – Der Chaos Knast von Washington – DMAX

Das Spokane County Jail‘ im US-Bundesstaat Washington ist kein gewöhnlicher Knast. Die meisten Häftlinge, die dort wegen kapitaler Schwerverbrechen ihre Gefängnisstrafe verbüssen oder auf einen Gerichtsprozess warten, gelten als psychisch auffällig beziehungsweise mental krank. Obendrein ist das Gefängnis hoffungslos überfüllt. Ursprünglich nur für 465 Insassen konzipiert, fristen hinter den Mauern der Vollzugsanstalt mittlerweile fast 600 Sträflinge ein tristes und beengtes Dasein. Wegen fehlender öffentlicher Gelder wird im US-Knast an allen Ecken und Enden gespart – auch am Personal. Rohe Gewalt ist im Spokane County Jail‘ an der Tagesordnung.

Das Gesetz der Strasse – Der Chaos Knast von Washington – DMAX

Türkei – Die Bosporus Brücke

Türkei – Die Bosporus Brücke

Als einzige Brücke der Welt verbindet sie zwei Kontinente: die Bosporus-Brücke in Istanbul. Der uralte Traum von einer festen Verbindung zwischen Asien und Europa wurde 1973 wahr.
1,5 Kilometer ist die sechsspurige Brücke lang, circa 33 Millionen Euro hat sie gekostet. Heute ist die Bosporus-Brücke ein wichtiger Bestandteil des Lebens in Istanbul. Sie hat nicht nur die Zahl der Überfahrten von Asien nach Europa erhöht, sondern auch für einen sozialen und wirtschaftlichen Aufschwung auf beiden Seiten des Bosporus gesorgt. Doch die Verkehrsprobleme, die der Hauptgrund für den Bau der Brücke waren, standen einige Jahre später wieder auf der Tagesordnung. Auch der Bau einer zweiten Brücke hat keine dauerhafte Lösung gebracht.

Operation Sethos

Operation Sethos

Am 16. Oktober 1817 entdeckt der Italiener Giovanni Battista Belzoni im Tal der Könige das prächtige Grab eines Pharao. Obwohl Räuber die goldenen Schätze längst geplündert haben, wird der Fund zur Hauptattraktion auf dem Westufer des Nil — bis Tutenchamun zum „Superstar“ des alten Ägypten aufstieg. Denn die bemalten Reliefs in den Gängen und Kammern leuchten so frisch, als seien sie gestern erst vollendet worden. Erst Jahre später — nach der Entzifferung der Hieroglyphen — erfährt die Welt endlich, wer in der riesigen Anlage bestattet war: Sethos I., der große Herrscher aus dem 13. Jahrhundert vor Christus. Die Mumie des Königs hatten Priester schon im Altertum in ein Sammelgrab gebracht, um sie vor Plünderern zu retten. Heute ruht sie im Ägyptischen Museum in Kairo. Als Belzoni den 20 Tonnen schweren Sarkophag aus der inneren Kammer schleppen lässt, stößt er unter den Bodenplatten auf eine Treppe und einen Tunnel. Doch wohin führt der Gang? Der Italiener konnte sich etwa 45 Meter weit voran tasten, dann verstopften Steine und Schutt die geheimnisvolle Passage. Eine umfangreiche Ausgrabung stand damals nicht auf dem Programm. Zusammen mit seinem Landsmann Alessandro Ricci war Belzoni monatelang damit beschäftigt, die imposanten Wandmalereien — Tausende von Hieroglyphen und Figuren — zu kopieren. Ab Mai 1821 präsentierte er die Kunstwerke zusammen mit weiteren Funden aus Ägypten in einer spektakulären Ausstellung in London. Auch andere Forscher, die nach Belzoni kamen, konnten das Rätsel um Tunnel K, wie Fachleute den merkwürdigen Gang inzwischen nennen, nicht lösen. Im Februar 1961 unternahm die Grabräuberfamilie Rasul mit Genehmigung der Behörden eine neue Erkundung. 65 Arbeiter gruben sich 136 Meter in das Gestein vor. Und noch immer war kein Ende abzusehen. Dann ging Sheikh Ali Rasul das Geld aus und die Aktion wurde abgebrochen. Erst jetzt — 40 Jahre später -rief die ägyptische Antikenverwaltung einen amerikanischen Ingenieur zu Hilfe. Mit Hightech-Ausrüstung ist Dr. Robert Cribbs im Frühjahr 2001 ins Tal der Könige gezogen. Bodenradar- und Mikrowellentechnik sollen helfen, dem uralten Geheimnis auf die Spur zu kommen. Soviel steht fest: Der Tunnel kann nicht als zweiter Zugang zur Sargkammer geplant worden sein, wie Belzoni glaubte. Behauene Wände, eine stattliche Höhe von teilweise vier Metern und eine Breite von drei Metern weisen ihm eine wichtige Funktion zu. Aber welche? Die Daten sprechen für sich: KV 17, die letzte Ruhestätte von Sethos, misst 230 Meter — vom Eingang des Grabes bis zu dem Punkt, an dem Sheikh Alis Grabung endete — der Rekord aller Pharaonengräber auf dem Westufer des Nil. Der rätselhafte Gang mit einem Gefälle bis zu 47 Grad hat an der Gesamtlänge einen Anteil von mindestens 60 Prozent. Die letzte zugängliche Stelle liegt fast 100 Meter tiefer als der Eingang — nur vier Meter über dem mittleren Wasserstand des Nils. Ließ sich Sethos tief im Felsen ein Scheingrab schaffen — mit kostbaren Beigaben und einer wertvollen Totenmaske? Wollte er wenigstens das Allerheiligste auf ewig schützen und so sein Leben im Jenseits sichern? Wenn antike Gerichtsprotokolle auch von der Plünderung des Sethos-Grabes berichten, so geistern doch durch die benachbarten Dörfer nach wie vor abenteuerliche Gerüchte von immensen Goldschätzen, die am Ende des Ganges in einer Kammer verborgen sein sollen. In aufwändigen Bildern erzählt der Film die Geschichte eines bedeutenden Pharao und seiner berühmten letzten Ruhestätte. Die Autoren begleiten Dr. Cribbs bei der spannenden Erforschung des unterirdischen Tunnels. Vielleicht wird schon bald eine neue Sensationsmeldung aus dem Tal der Könige um die Welt gehen.

Mit der Subway durch New York – Von Manhattan bis nach Chinatown

Mit der Subway durch New York – Von Manhattan bis nach Chinatown
In 45 Minuten um die Welt. Los geht’s am Times Square im Herzen New Yorks, vorbei am Grand Central und unter dem East River hindurch nach Queens. Wer eine Weltreise mitten in New York machen möchte, der nimmt die Linie 7. Hier riecht es nach China, schmeckt wie Italien und lärmt wie Südamerika. Menschen aus über 100 Nationen leben auf dem gut 15 Kilometer langen Streifen entlang der U-Bahn. Die Reise beginnt unterhalb des wuseligen Times Square bei New Yorks dienstältester Subway-Musikerin Alice. Die Tunnel der U-Bahnstation sind ihre Bühne. Kaum verlässt die (mehr …)

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Blutige Handys – Blood in the Mobile – Unmenschliche Coltan-Gewinnung

Blutige Handys – Blood in the Mobile – Unmenschliche Coltan-Gewinnung
Für die Produktion von Handys braucht man spezielle Mineralien, wie Coltan. Coltan wird im Ostkongo oft von Kindern aus ungesicherten Minen geholt. Das Geld aus dem Verkauf finanziert einen Krieg, der schon 15 Jahre dauert und bis heute fünf Millionen Menschen getötet hat. Von all dem wollen die Mobilfunkunternehmen nichts wissen. Der Autor Frank Piasecki Poulsen hat sich für die story auf eine lebensgefährliche Suche in die Coltan-Minen im Kongo gemacht. Er ist in eine Mine hinabgestiegen, in der Kinder oft Tage in den dunklen Tunneln graben und leben. (mehr …)

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