Essen macht glücklich! (Doku)

Essen macht glücklich! (Doku)

Warum macht essen glücklich? Um diese Frage zu beantworten, begeben sich Filmemacher Milka Pavlicevic und André Schäfer auf eine kulinarische Entdeckungsreise, die sie von Japan über Österreich und Frankreich nach Deutschland führt. Im Land der aufgehenden Sonne begegnen sie einem respektvollen Umgang mit Nahrung. In den Bergen von Fukui liegt das buddhistische Kloster Eiheiji, der „Tempel des ewigen Friedens“.

Im Buddhismus ist das Essen heilig. Die Zen-Küche ist Ausdruck des Einklangs von Leben und Natur. Nach diesen Grundsätzen handelt auch Hirohisa Koyama, Asiens wohl bekanntester Koch, in seinem Esstempel „Kokin Aoyagi“ in Tokushima. Anschließend begeben sich Milka Pavlicevic und André Schäfer nach Österreich zur Marillenernte. Ihre Reise führt sie auch zu Bauern im Appenzeller Land, die aus der Milch ihrer Kühe köstlichen Käse machen.

Weiter geht die Reise in die südfranzösische Weinregion Languedoc-Roussillon. Von Frankreich führt die kulinarische Entdeckungsreise nach Deutschland zum Biorinderzüchter Horst Backmann, der in der Eifel einen sogenannten Arche-Hof betreibt und dort seit 25 Jahren alte, vom Aussterben bedrohte Tierrassen auf würdige Weise züchtet. Er stellt die Rechnung auf, dass diese Produktionsweise nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch wesentlich sinnvoller ist als die in Großbetrieben übliche Tiermästung. Der Film „Essen macht glücklich!“ stellt außergewöhnliche und beeindruckende Menschen vor, die packend, emotional und authentisch ihre Genussgeschichten erzählen. Alle Protagonisten sind mit ihrem Leben und mit ihrer Arbeit sehr glücklich – und Glück lässt sich doch vermehren!

Hannibals Elefanten

Hannibals Elefanten

Hannibal zog mit seinen Elefanten über die Alpen. Wahrheit oder Legende? Auf der Suche nach der Antwort rekonstruierte Jörg Altekruse das waghalsige Unternehmen mit Elefanten, Wissenschaftlern und einem Kamerateam.
Auch über den Geschichtsunterricht hinaus sind Karthago und Hannibal bekannte Namen. Das herausragende Ereignis ist und bleibt jedoch die Alpenüberquerung des legendären Feldherrn und seines Heeres auf dem Rücken von Elefanten – eine ungeheure strategische und organisatorische Leistung. Auch mehr als 2.200 Jahre danach sind noch viele Fragen offen. Kaum ein Bildnis oder direktes Zeugnis von Hannibal hat die Zeiten überdauert, denn das meiste wurde von seinen Feinden vernichtet. Einzig die Bilder von Elefanten in den Bergen sind im Gedächtnis geblieben.
Doch gab es dieses Ereignis wirklich? War es tatsächlich möglich, mit einem Heer und zahlreichen Tieren das unwegsame Gebirge zu bezwingen? Mit einem Team aus Neugierigen, Wissenschaftlern und Experten, unter ihnen der Hannibal-Biograf Pedro Barcelo, folgt die Dokumentation den Spuren des antiken Helden. Mit dabei waren auch eine Ochsenherde, Ziegen, Pferde und zwei Elefanten. Wie konnte Hannibal seine Elefanten in der Bergwildnis ernähren? Schritt für Schritt zeigt die Dokumentation, dass Hannibal kein Phantom war und dass seine Elefanten mit großer Wahrscheinlichkeit wirklich über die Alpen gezogen sind.

Airport am Start – Der Großflughafen Berlin-Brandenburg

Airport am Start – Der Großflughafen Berlin-Brandenburg
Seit fünf Jahren wird in Schönefeld bereits an dem neuen Großflughafen „Berlin-Brandenburg International“ gebaut. Der Tag der geplanten Inbetriebnahme rückt immer näher. Am 3. Juni 2012 sollen in nur einer Nacht die alten Flughäfen in Schönefeld und Tegel geschlossen und der neue Großflughafen BBI ans Netz gehen. Eine gewaltige logistische Aufgabe. Roland Böhm und Daniel Forsmann kennen sich aus in der Welt der Flughäfen. Die beiden Flughafenexperten sind extra bis nach Neu Delhi gereist, um den in seiner Größe mit dem Berliner Neubau vergleichbaren Flughafen (mehr …)

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Fraktale – Die Faszination der verborgenen Dimension

Fraktale – Die Faszination der verborgenen Dimension
Fraktale sind unregelmäßige, sich wiederholende Gebilde – in der Natur findet man sie in Wolkenformationen und Baumgeäst, Brokkolistrünken, zerklüfteten Gebirgszügen und sogar im Herzrhythmus des Menschen. Jahrhundertelang wurde angenommen, dass sich die unregelmäßigen fraktalen Gebilde außerhalb des mathematischen Verständnisses befänden, aber schließlich betraten Mathematiker auch dieses Neuland. Die Dokumentation geht der Frage nach, wie die Regeln der fraktalen Geometrie zu entschlüsseln sind. Fraktale sind allgegenwärtig (mehr …)

Hühner Wahnsinn – Das eiskalte Geschäft mit dem Geflügel

Hühner Wahnsinn – Das eiskalte Geschäft mit dem Geflügel

90.000 Tonnen gefrorene Hühnerteile importiert Ghana jährlich, produziert in den Schlachthäusern Europas oder Amerikas. Die Schwemme der Hühnerteile aus den Industrienationen zerstört in den afrikanischen Entwicklungsländern die lokalen Märkte, treibt dort Hühnerfarmer und verarbeitendes Gewerbe in den Ruin.
Lokale Märkte brechen zusammen 2004 kostete ein Kilo Hühnerfleisch in Ghana umgerechnet 1,50 Euro. Möglich werden solche Dumpingpreise, weil europäische und amerikanische Firmen im großen Stil Hühnerteile nach Afrika exportieren. Tiefgefroren gelangen die Hühner aus Brasilien, den USA, Holland und Frankreich in die afrikanischen Märkte und zerstören einen ganzen Wirtschaftszweig. Von den Futtermittelherstellern über die Hühnerfarmen, bis zu Händlern, Schlachtern und Rupfern – viele Menschen lebten einst von der Geflügelproduktion. In Akra (Ghana) auf dem Ganeshi Markt wurden früher 3.000 lebende Hühner pro Tag verkauft. Seit der Importschwemme ist das Geschäft vollkommen zusammengebrochen, genauso wie die Betriebe, die indirekt vom Geflügel lebten.

1.000 Tonnen Hühnerteile aus den Industrienationen werden pro Monat alleine in ein Kühlhaus in Akra importiert. In den Industrienationen werden die Hühnerzüchter und Futtermittelhersteller zum Teil mit Steuermitteln subventioniert. Geldern, die den ärmsten der Armen nun der Garaus machen. Heute, nach dem Ansteigen der Lebensmittelpreise in den letzten Jahren, kostet Hühnerklein in Akra etwas mehr. Doch mit 2,70 Euro ist importiertes Geflügel immer noch fast doppelt so teuer wie lokal produziertes.

Mit Dumpingpreisen zum Monopol?
Doch woher stammen die Dumpinghühnchen? Bei der Wahl, ob es „Brust oder Keule“ geben soll, haben sich die Deutschen eindeutig entschieden: Nirgendwo wird so viel Hähnchenbrust gegessen wie in Deutschland. Schätzungsweise 80 Prozent des in Deutschland im Supermarkt verkauften Hähnchens ist Brustfleisch. Der Reste geht oft nach Afrika. Doch die Tiefkühlhändler vor Ort verdienen nur wenig an dem Importhuhn. Vor allem Züchter in den Industrienationen und die Speditionen machen den wirklichen Gewinn bei diesem fragwürdigen Geschäft. Rudolf Bunzel vom evangelischen Entwicklungsdienst vermutet hinter den Machenschaften ein System: Wenn mit Dumpingpreisen erst ein Monopol auf dem lokalen Markt geschaffen wurde, ließen sich die Preise bald darauf anheben, um mehr Gewinn zu machen.

85 Prozent des Fleisches nicht zum Verzehr geeignet
Lupe
Einer von vielen Kleinbetrieben in Ghana
Neben dem Zusammenbruch der lokalen Märkte haben die Tiefkühl-Importe auch noch andere negative Auswirkungen: In einem Land ohne eine funktionierende Kühlkette ist tiefgefrorenes Hähnchen ein erhebliches Risiko. Die Menschen erkranken an dem Verzehr von verdorbenem Hähnchen. Auch nimmt man es bei den Exporten nach Afrika mit den Mindesthaltbarkeitsdaten vermutlich nicht so genau. Verbindliche Hygienevorschriften gibt es in Afrika selten. In Kamerun wurde Ende der 90er Jahre bei Kontrollen festgestellt, dass von 200 Tiefkühlhähnchen-Stichproben 85 Prozent des Fleisches nicht zum menschlichen Verzehr geeignet waren.

Daraufhin verbot Kamerun den Import von Tiefkühlhähnchen. Ghana hat diesen Schritt noch nicht vollbracht. Die Welthandelsorganisation und die Industrienationen bestehen auf einem „freien Fluss der Waren“ – gemeint sind meistens ihre Waren. Schnell wird die Abschottung der Märkte mit dem Einfrieren von Krediten quittiert.Oliver de Schutter, Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen, sieht die einzige Chance, welche Entwicklungsländer in einer globalisierten Welt haben, in dem Schutz der lokalen Narungsmittelproduktion. Dieses sei eine absolut wichtige Voraussetzung.

IWF und EU schlachteten Ghanas Hühnerindustrie
Doch die Realität sieht anders aus. Ghana beschloss 2003, die Importzölle auf Geflügel und Reis zu erhöhen. Der Internationale Währungsfond (IWF) schaltete sich ein und forderte, die ghanaische Regierung solle das Gesetz noch einmal überdenken. Andernfalls müsse der IWF die Vergabe neuer Kredite an Ghana prüfen. Die Zölle seien nicht zur Armutsbekämpfung geeignet. Dieser Meinung war auch die Europäische Union. Pascal Lamy, ehemaliger EU-Handelskommissar und heute Chef des IWF, reiste im April 2003 nach Accra, verstärkte den Druck auf die Regierung, welche wenige Monate später aufgab. Der IWF versetzte der ghanaischen Geflügelindustrie den Todesstoß. Inzwischen haben die Verantwortlichen des IWF dieses sogar zugegeben. In einem Papier heißt es: „Es scheint, dass unsere Mitarbeiter unzureichende Informationen hatten, um die Maßnahme (die Zollerhöhung) richtig zu beurteilen. Im Nachhinein stellt sich der Hühnersektor viel verletzbarer durch Importe dar, als unsere Mitarbeiter glaubten.“

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