US Scharfschützen in gefährlicher Mission

US Scharfschützen in gefährlicher Mission

Die Entwicklung des modernen Scharfschützenwesens im eigentlichen Sinne beginnt mit dem Ersten Weltkrieg. Zunächst wurden hier noch mit Zielfernrohren bestückte Jagdwaffen verwendet, aber bereits ab 1916 beginnt in Großbritannien und Deutschland die gezielte Auswahl besonders geeigneter Läufe aus der aktuellen Gewehrproduktion. Die deutschen Scharfschützen wechselten nach einigen Schüssen ihre Position, was es besonders schwierig machte, sie auszumachen. Als Antwort auf die deutschen Scharfschützen, die besonders im Grabenkrieg zum Einsatz kamen, gründete der britische Major H. Hesketh-Pritchard im ersten Weltkrieg eine Schule für Scharfschützen (Sniper School) in Frankreich. Er verfolgte dabei eine neue Taktik: Die Scharfschützen der Alliierten sollten in Zweiergruppen arbeiten; ein Beobachter mit Fernglas/Fernrohr, der Ziele zuweist, und ein Schütze, der diese neutralisiert. Diese Taktik gilt bis heute. Im Zweiten Weltkrieg wurden Scharfschützen in allen Streitkräften der kriegsbeteiligten Nationen eingesetzt, am massivsten jedoch von der Roten Armee und der US-Army. Der Roten Armee wurde der Wert dieser Spezialisten besonders im Finnisch-sowjetischen Winterkrieg 1939–1940 bewusst, als taktisch besonnen eingesetzte finnische Scharfschützen, wie zum Beispiel Simo Häyhä, den sowjetischen Einheiten schwere Verluste zufügten. Als Konsequenz aus diesen Erfahrungen wurde das Scharfschützenwesen fortan in den sowjetischen Streitkräften besonders gefördert.
Im Deutschen Reich hingegen wurde dieser Waffengattung zunächst wenig Bedeutung beigemessen. Erst aufgrund der erlittenen Verluste im Krieg gegen die Sowjetunion 1941–1945 durch gegnerische Scharfschützen wurden spezielle Scharfschützenschulen eingerichtet. Das Scharfschützenabzeichen war hochangesehen, und das NS-Regime instrumentalisierte die Scharfschützen, in dem sie herausragende Schützen durch Ehrungen propagandistisch ausnutzte. So ließ es sich Reichsmarschall Hermann Göring in seiner Funktion als „Reichsjägermeister” nicht nehmen, Scharfschützen nach ihrem fünfzigsten bestätigten Abschuss persönlich zur Jagd einzuladen, natürlich nicht ohne die entsprechenden Fotos und Filmaufnahmen für die Wochenschau. Ein bestätigter Abschuss musste von einem Offizier mit eigenen Augen gesehen und bestätigt worden sein. Da die Scharfschützen aber meist einzeln und auf sich gestellt operierten, dürfte die tatsächliche Abschusszahl weit höher liegen als die Anzahl der bestätigten Abschüsse.
Besonders bekannt geworden sind neben den Angehörigen der Wehrmacht und der Waffen-SS die weiblichen Scharfschützen der Roten Armee.

D Day Invasion in der Normandie [DOKU]

D Day Invasion in der Normandie [DOKU]

Der 6. Juni 1944 ging als „D-Day“ in die Geschichte ein: Um die Wende im Zweiten Weltkrieg zu erzwingen, holten die Truppen der Alliierten zum Schlag gegen die Nazis aus – die Invasion in der Normandie begann. Rund 170.000 amerikanische, kanadische und britische Soldaten landeten an diesem Tag an der französischen Atlantikküste am Strand von Colleville-sur-Mer. Doch die raue See, massive Verteidigungsstellungen der Deutschen und ein 300 Meter breiter Todesstreifen – voll von Stacheldrahtbarrieren, Panzersperren und Minenfeldern – forderten einen hohen Tribut: Tausende Männer starben im Maschinengewehrfeuer oder ertranken unter der Last ihrer eigenen Ausrüstung.

Diese Dokumentation rekonstruiert den erbarmungslosen Kampf um Omaha Beach. Berichte von Zeitzeugen und spektakuläre 3D-Animationen geben einen einmaligen Einblick in die geheime Kriegsstrategie der alliierten Streitkräfte.

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Die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker DOKU

Die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker DOKU

Mehmet Göker, 32, hat bereits im Alter von 25 Jahren eine Million mit dem telefonischen Vertrieb privater Krankenversicherungen eingenommen. Doch das weckt erst so richtig seine Gier. Je mehr sich sein Unternehmen MEG vergrößert, desto verschwenderischer wird er in allen Lebensbereichen. Dicke Autos, Provisionen und Reisen, alles mit den Einnahmen bei den gängigen Versicherungen finanziert, die selbst mit immer absurderen Provisionen winken. Bis der Unternehmer 2009 pleite ist und vor den Trümmern seines Imperiums steht.

Der Mord an Larry Champagne Carrozza

Der Mord an Larry Champagne Carrozza

Dokumentationsreihe echte Geschichten von Auftragsmorden, die von
Auftragskillern begangen wurden.

Dabei werden die Identitäten der Opfer und die Hintergründe der
Tat beleuchtet. Dabei sind die Motive vielschichtig: von einfachen
Streitigkeiten, über Gier, bis hin zu Rache reichen die Gründe für
die kaltblütigen Morde.

Das Format stellt die Verbrechen nach, die Motive der Auftraggeber
und das Vorgehen der Killer. Dabei erhält man das Bild von einem
hochprofessionalisiertem Geschäft, das als eiskalte Dienstleistung
allen bereit gestellt wird, die ausreichend Geld besitzen.

Die Bandbreite der vorgestellten Auftragsmorde ist dementsprechend
vielfältig – angefangen von einem Mord zur Machterhaltung in einer
mafiösen Vereinigung, über eine vermeintlich liebende Ehefrau, die
zunächst ihren Gatten ermorden lässt, um im Anschluss auch noch den
Killer ausschalten zu lassen, bis hin zu dem Porträt eines Mannes,
der bereits im Alter von 13 Jahren von einem Drogenkartell zum Mörder
ausgebildet wurde.

Water Makes Money – Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen

Water Makes Money – Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen

Der Film „Water makes money“ wird im Zentrum die brisante und symbolträchtige Entwicklung beleuchten, die dadurch ausgelöst wird, dass Paris und mehr als hundert andere französische Gemeinden beschlossen haben, die Kontrolle über diese lebenswichtigen Dienste zurückzunehmen. Ende diesen Jahres müssen Veolia und Suez in Paris die Koffer packen. Der Film wird zeigen, was Paris und andere französische Gemeinden aus der Abhängigkeit von privaten Monopolstrukturen gelernt haben und wie sie es schaffen, gegen die enorme Macht der Globalplayer, das Wasser in eigene Regie zurückzuholen. Beispiele aus Braunschweig, Berlin, der EU-Zentrale in Brüssel und anderen europäischen Ländern und auch aus Afrika und Amerika werden den Film ergänzen.

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Der heilige Gral-_-DOKU

Der heilige Gral-_-DOKU

1898 entdeckte ein Bauer im US-Bundesstaat Minnesota auf seinem Feld einen mit Runen beschrifteten Stein, heute bekannt als Runenstein von Kensington. Die geheimnisvolle Inschrift berichtete von einem Ereignis, das, wäre es wahr, einer Sensation gleichkäme.

Angeblich sollen die Templer, die Mitglieder jenes sagenumwobenen Ordens, der den Gral verwahrte, das Heiligtum nach Amerika gebracht haben. Und zwar im Jahre 1326, also lange vor Kolumbus.

Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass es sich bei dem Stein um eine Fälschung handelt. Allerdings finden sich immer wieder Indizien, die für seine Echtheit sprechen könnten. Die Dokumentation geht der Sache auf den Grund.

Ackern unterm Sonnendeck: Wenn Du Urlaub machst, muss ich schwitzen

Ackern unterm Sonnendeck: Wenn Du Urlaub machst, muss ich schwitzen

Urlaubsreisen auf Kreuzfahrtschiffen boomen. Bis Sommer 2006 konnte alleine die Flotte der AIDA-Clubschiffe eine Million Passagiere begrüssen. Mittlerweile ist in Hamburg das vierte Schiff der AIDA-Flotte vom Stapel gelaufen und hat seine Jungfernfahrt ins Mittelmeer angetreten. Diese Entwicklung hat einen positiven Nebeneffekt: Sie schafft Arbeitsplätze. Über 640 Besatzungsmitglieder kümmern sich auf einem Luxusliner rund um die Uhr um das Wohlergehen der Gäste. EXKLUSIV — DIE REPORTAGE hat einen Blick durch die Bullaugen geworfen. „Eine Seefahrt, die ist lustig.“ Das dachte sich auch Timo Sch.. Der 23-Jährige hat kürzlich seine Ausbildung zum Schifffahrtmechaniker begonnen. In Hamburg heuert er auf dem neuesten Schiff der AIDA-Flotte an. Bei einer Jungfernfahrt dabei zu sein, ist für den jungen Mann ein aufregendes Erlebnis. Er hat nur wenig Gepäck dabei, denn an Bord trägt er sowieso die meiste Zeit Arbeitskleidung. Ausserdem ist seine Kajüte nur sieben Quadratmeter gross. Und die muss er sich auch noch mit Kollege Torges S. teilen. Küchenchef Jens S. ist ein alter Hase an Bord. Seit zwei Jahren arbeitet er auf der AIDA-Flotte. Erst nach seiner Scheidung hat sich der gelernte Koch für ein Leben jenseits der Sesshaftigkeit entschieden und fährt seitdem über die sieben Weltmeere. Mit der mangelnden Privatsphäre hat er sich mittlerweile abgefunden und bleibt entspannt, obwohl seine Verantwortung riesig ist. Denn für das abendliche Dinner müssen 2.400 Gerichte zubereitet werden. Mitunter turbulent geht es beim Housekeeping zu. Hier muss das Gepäck von bis zu 2000 Passagieren beim Check-In angenommen und dann in die richtigen Kabinen gebracht werden. Während der Kreuzfahrt sind die Mitarbeiter von Andre K. dafür zuständig, dass die Suiten und Kabinen aufgeräumt und alle Betten frisch bezogen werden. Wenn über Funk Sonderwünsche von Gästen übermittelt werden, kümmert der Chef sich persönlich darum. Wie zum Beispiel, als mitgeteilt wird, dass ein Gast seine Frau mit 33 weissen Lilien überraschen will. In nur zehn Minuten müssen die Blumen organisiert und in die Suite gebracht werden.

RTL Gamescomreport 2012 mit Gronkh und Sarazar

RTL Gamescomreport 2012 mit Gronkh und Sarazar

Hier ist der, diesmal nicht so negativ ausfallende, RTL-Bericht zur Gamescom 2012.

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China: Der Preis der Billig Blue Jeans bezahlt, von den Arbeitern und Umwelt

China: Der Preis der Billig Blue Jeans bezahlt, von den Arbeitern und Umwelt

Die Blue Jeans – ein Symbol von Freiheit und Lebenslust – sind mit das beliebteste Kleidungsstück Deutschlands. Ob stylishes Luxusprodukt oder billige Freizeitkluft vom Discounter, die Jeans transportiert ein Lebensgefühl.
Dabei kommen die Baumwollhosen schon längst nicht mehr aus Amerika, die meisten werden inzwischen in China produziert, in Xintang in der südostchinesischen Provinz Guandong, der Stadt, die sich auch „Welthauptstadt der Jeans“ nennen darf. Doch dieser inoffizielle Titel bringt statt Wohlstand für alle vor allem Gift, Umweltverschmutzung und Elend mit sich. Ganze Landstriche werden durch die Jeansindustrie verseucht.
Die Autoren Christian Jentzsch und Michael Höft folgen den Spuren der Blue Jeans von deutschen Textilläden zurück zu ihren Produktionsorten in China. Wer bezahlt den wahren Preis für die modischen Schnäppchen? Wie sind die Arbeitsbedingungen, wie viel Chemie steckt in den Hosen und wie leben die Menschen in der Umgebung der großen Jeansfabriken? Die Arbeiter schuften oft in stickigen, düsteren Hallen, und viele atmen dabei feinste Staubpartikel ein, die durch das gefährliche Sandstrahlen freigesetzt werden. Damit soll das modische Ausbleichen der Jeans erreicht werden, doch es schädigt vor allem die Gesundheit der Arbeiter. Silikose, die sogenannte „Staublunge“, bis hin zum Tod kann die Folge sein. Deutsche Jeanshersteller haben das Sandstrahlen zwar offiziell geächtet, doch wer kann die Umsetzung des Verbotes wirklich garantieren?
Früher waren Jeans teure Modeartikel, heute hängen oft gleich mehrere Exemplare in den Kleiderschränken. Ein Schnitt für jede Gelegenheit, bei Tiefstpreisen von bis zu 9,99 Euro. Die Folge – die Fabrikanten in China sehen sich einem harten Preiskampf ausgesetzt. Die Einkäufer der westlichen Modefirmen wollen es billig. „Sie machen höllischen Druck!“, klagt ein Jeansfabrikant. Deutsche Textil-Discounter zahlen oft nur zwischen drei und vier Euro pro Hose. Und so bleibt am Ende am wenigsten in den Lohntüten der Arbeiter hängen. Einer von ihnen, Hu Xin Lay, ist erst vierzig Jahre alt und sieht aus wie sechzig. Er wurde krank. Ständiger Husten und Atemnot waren die Folge jahrelanger Arbeit an der Bleichstelle. Hypochlorid und Kaliumpermanganat sind nur zwei der Stoffe, denen er dort ausgesetzt ist. „Heute habe ich große Angst vor den Dämpfen und diesem Gestank. Die ganze Chemie kann für den Körper nicht gut sein! Doch irgendwie muss es ja weitergehen, und kündigen kann ich nicht, was soll ich denn anderes machen?“
Immer wieder werden zum Färben auch Azofarbstoffe eingesetzt, die unter Umständen beim Träger der Jeans krebserregend wirken können. Der Greenpeace-Experte Manfred Santen appelliert an die Verantwortung der deutschen Textilfirmen. Viel müsse noch getan werden, damit man die Blue Jeans wieder mit reinem Gewissen anziehen kann.
Eine Sendund des NDR. Weitere Hintergrundinformationen bei http://www.umwelt-hilfe.ch

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