1805 – Seeschlacht von Trafalgar

1805 – Seeschlacht von Trafalgar

Die Seeschlacht von Trafalgar: für die Engländer der Triumph über die Weltmeere für die Franzosen die größte Niederlage. Die fiktionale Dokumentation stellt die Seeschlacht von Trafalgar die den Engländern die Vorherrschaft auf See sicherte aus der Sicht des französischen Admirals Villeneuve dar. Kommentiert wird der erbitterte Kampf der Erzfeinde von Historikern und Seefahrtspezialisten vor der Kulisse beeindruckender Spezialeffekte. Der triumphale Sieg in der Seeschlacht von Trafalgar für die Franzosen eine der größten militärischen Niederlagen sicherte den Engländern die Vormachtstellung auf den Weltmeeren und wurde zur Legende. Beteiligt waren insgesamt 60 mit über 5.000 Kanonen ausgerüstete Schiffe und 35.000 Seeleute. Die Doku-Fiktion schildert die Ereignisse aus der Perspektive des französischen Admirals Pierre Charles de Villeneuve jenes Mannes der alles verlor und dessen Name für immer mit dem Debakel verbunden bleibt. Ein dauerhafter Frieden mit England ist für die meisten meiner Mitbürger unvorstellbar. Unsere beiden Nationen sind seit Ewigkeiten miteinander verfeindet verlautet Villeneuve im Film.

Ein besonderes technisches Verfahren ermöglichte es Filmdekor Schauspieler und virtuelle Bilder zu verbinden und so die Ereignisse realistisch nachzustellen. Die Handlung hält sich eng an die historischen Fakten und verdeutlicht die Position von Admiral Villeneuve der zwischen den beiden heiligen Monstern Admiral Nelson und dem Kaiser Napoleon steht. Internationale Experten so beispielsweise Michael Duffy Spezialist für Seefahrtsgeschichte an der englischen Universität Exeter die französische Historikerin Michle Battesti sowie der ehemalige Präsident des Instituts Napoleon Jean Tulard kommentieren dieses entscheidende Kapitel der europäischen Geschichte.

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Der Harte Weg zur Fluglizenz

Der Harte Weg zur Fluglizenz

Noch einmal korrigiert Moritz L. das Tempo, dann setzt der Airbus A 320 spürbar, aber korrekt auf der Landepiste in Zadar, Kroatien auf. Er hat es geschafft – sein erster Flug, seine erste Landung mit einem Airbus A 320. Genau vor zweieinhalb Jahren hat Moritz seine Ausbildung zum Lufthansa-Verkehrspilot begonnen. Die “ProSieben Reportage” über den Weg zum Traumberuf über den Wolken…

Earthlings – Bewohner der Erde

Earthlings – Bewohner der Erde
„Earthlings“ ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. „nicht-menschlichen Versorgern“. Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix („Gladiator“), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby. Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. „Earthlings“ verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist „Earthlings“ mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen. Es existieren viele würdige Tierrechtsfilme, aber dieser Film geht über das Bisherige hinaus. „Earthlings“ schreit danach, gesehen zu werden.

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Tschernobyl: Die Natur kehrt zurück

Tschernobyl: Die Natur kehrt zurück

24 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl scheint es, als habe die Natur das verstrahlte Land wieder zurückerobert. Flora und Fauna sprießen im Sperrgebiet, das die Bevölkerung noch immer nicht betreten darf. Doch welche Gefahren stecken hinter diesem Wunder der Natur? Warum darf man in Tschernobyl zwar eine Kirsche, nicht jedoch ihren Kern, verzehren? Der Schein der wiedererstärkten Natur wirkt trügerisch und uneinschätzbar.

Germania – Hitlers Größenwahn

Germania – Hitlers Größenwahn

Eine Forschergruppe konstruiert auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und moderner Computergrafik ein erschreckendes Bild von Deutschland: Wie würde das Land heute aussehen, wenn Adolf Hitler im Zweiten Weltkrieg gesiegt und seine monströsen Baupläne mit Hilfe seines Architekten Albert Speer umgesetzt hätte? Die Experten präsentieren u. a. das gigantische Olympiastadion und den Triumphbogen, der doppelt so hoch wie der Pariser Arc de Triomphe werden sollte.

Hintergrund:
Weit über 150.000 Menschen sollten darin Platz haben, auch der Eiffelturm hätte wohl hineingepasst, und neben der “Großen Halle” des Volkes wäre der Reichstag zum Puppenhäuschen geschrumpft. Die größenwahnsinnigen Pläne Hitlers und seines Chefarchitekten Speer für die “Welthauptstadt Germania” wurden durch den Krieg vereitelt. Übrig geblieben sind das monumentale Berliner Olympiastadion, der Flughafen Tempelhof und ein paar Straßenlampen am geplanten Prachtboulevard.

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Häuser, Hass und Straßenkampf

Häuser, Hass und Straßenkampf

Am 22. September 1981, wurde während eines Polizeieinsatzes der 18-jährige Hausbesetzer Klaus-Jürgen Rattay von einem Bus erfasst und getötet. Dieser Unfall war der traurige Höhepunkt der Auseinandersetzungen um besetzte Häuser in Westberlin. Straßenkämpfe waren damals fast an der Tagesordnung. Der neue Innensenator Heinrich Lummer (CDU) versuchte den Hausbesetzern gegenüber eine Politik der Stärke. Die Lage eskalierte, Hass und Gewaltbereitschaft gab es sowohl bei Hausbesetzern als auch bei Polizisten. Viele Jahre lang waren vor allem in Kreuzberg alte Häuser „entmietet“ worden – um die leeren Häuser dann abzureißen. 1980 begann die linksalternative Szene in Westberlin, solche Häuser zu besetzen. Die Hausbesetzer glaubten nicht an die tradierten Lebensentwürfe. Die Gesellschaft der Bundesrepublik schien ihnen vor allem dem Konsum nachzujagen. Sie hingegen versuchten, andere Modelle des Zusammenlebens und -arbeitens zu erproben. Die Szene suchte Räume, um sich zu verwirklichen, und sie fand sie auch in den Hunderten von leer stehenden Häusern. Die Dokumentation rekonstruiert die Hintergründe und den Ablauf der Ereignisse, die zum Tod Rattays führten.

Die Bergretter: Unterwegs mit der Air Zermatt

Die Bergretter: Unterwegs mit der Air Zermatt

Die dokumentarische Serie zeigt spannende Geschichten aus der Welt der Rettungsteams der Air Zermatt. Einen Monat lang haben im letzten Sommer drei Dok-Equipen von SF Helikopterpiloten, Flughelfer, Rettungssanitäter und Mechaniker der Air Zermatt bei ihren abenteuerlichen Einsätzen begleitet und werfen in der 7-teiligen Dokumentation einen Blick in den aufregenden Alltag in der phantastischen Bergwelt rund ums Matterhorn.

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Chinas geheimnisvolle Pyramiden

Chinas geheimnisvolle Pyramiden

In „Chinas Tal der Könige“ sind die Pyramiden der ersten beiden chinesischen Dynastien, der Qin und der Han, beheimatet. Die Qin-Dynastie hielt sich bis 207 v. Chr. und ging unter anderem an einem Aufstand der Pyramiden-Arbeiter zugrunde. Kaiser Qin Shihuangdi wurde in einer großen Anlage beigesetzt, die berühmte Terrakottaarmee war eine seiner Grabbeigaben.

Kurz nach seinem Tod kam es unter seinem Sohn zu Aufständen der Bauern, die nach einem Bürgerkrieg zur Gründung der Han-Dynastie führten. In den Pyramiden der beiden Kaiser wurden ganze Paläste nachgebaut. Auch die Kunst der Einbalsamierung wurde bereits beherrscht.

Von Mythen, Sagen und Legenden: Zeus, Herrscher des Olymp

Von Mythen, Sagen und Legenden: Zeus, Herrscher des Olymp

Der olympische Göttervater Zeus hatte sich seine Macht in der Schlacht gegen seinen Vater, den Titan Chronos, erst erkämpfen müssen. In der griechischen Mythologie wird dieser Kampf der olympischen Götter gegen die Titanen als Schlacht von epischen Ausmaßen dargestellt. Einige Experten glauben, dass die Schlacht als Metapher für eine der größten Katastrophen, die die Menschheit erlebt hat, stehen könnte.

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Stillen bis der Schulbus kommt

Stillen bis der Schulbus kommt

‚Es bleibt jedem überlassen, es pervers zu finden. Ich finde es nicht‘, meint Alexandra, die Mutter von Johannes. Ihr Sohn geht schon lange in den Kindergarten, wird aber immer noch gestillt. Birkes Ältester ist sogar schon sechs geworden und will abends noch seine ‚Mamamilch‘. Der Mutter ist klar, dass es ‚in den Augen der meisten Menschen unnormal ist, so große Kinder noch zu stillen‘. Und Tanja scherzt, sie hoffe nicht, dass ihr dreijähriger Sohn noch gestillt werden möchte, ‚wenn er sechzehn ist und die erste Freundin kommt‘. Aber jetzt hilft es noch beim Einschlafen und beide sind damit glücklich. Bis zu einem Jahr Stillzeit wird allgemein akzeptiert, danach wird es schwierig in der Öffentlichkeit. Immer wieder gibt es unangenehme Szenen für die passionierten Stillmütter. Die Kinder müssen lernen, zum Beispiel nicht gerade im Supermarkt vehement den Busen zu verlangen. Wie lange sollen Kinder gestillt werden? Wo ist die Grenze, wann wird es für Mutter und Kind schwierig? Und was sagen die Väter dazu, wenn die großen Kinder bis zur Einschulung noch an Mutters Busen hängen?. Die Gründe für das lange Stillen reichen von gesundheitlichen Vorteilen für die Kinder bis hin zur Ansicht, dass damit ein Maximum an Nähe und Geborgenheit erreicht wird. Aber was ist mit den Gegenargumenten? Dass Mütter die Kinder nicht loslassen wollen, der Beruf so nur schwer ausgeübt werden kann, die Kinder zu sehr fixiert sind auf ihre Mütter und diese gesundheitlich überfordert werden?. Menschen hautnah-Autorin Beate Greindl beobachtet ‚Supermamas‘, Kinder und Ehemänner beim ‚Langzeitstillen‘.

Die Schattenseiten sozialer Netzwerke

Die Schattenseiten sozialer Netzwerke

Cybermobbing und Datenklau – Die Schattenseiten sozialer Netzwerke: Warum Facebook-Freunde zu Feinden werden können, weshalb Privatsphäre eine Illusion ist und wie leicht es ist an die Daten wildfremder Facebook-User zu kommen. Die ORF-Doku zeigt es!

Geheimakte Irak – Die wahre Geschichte des Krieges

Geheimakte Irak – Die wahre Geschichte des Krieges

„Sie haben uns gezwungen, uns auf den Boden zu legen. Dann haben sie unsere Köpfe mit ihren Füssen auf den Boden gedrückt. Sie haben uns pausenlos geschlagen“, Kareem und Hussam waren auf dem Weg zu einem Restaurant als sie von der US Armee angehalten wurden. Einer von vielen Übergriffen auf Zivilisten in den Jahren nach dem Einmarsch von US Truppen im Irak. Folter, Misshandlungen mit Todesfolge, Anschläge auf Kinder – was spielte sich wirklich unter der US-Besatzung im Irak ab? Die Internetplattform WikiLeaks hat nach eigenen Angaben Zugriff auf rund 400 000 geheime Dokumente des US-Militärs. Diese Berichte dokumentieren Operationen der amerikanischen Truppen in de Jahren 2004 bis 2009 im Irak.

Die Dokumentation „Geheimakte Irak – Die wahre Geschichte des Krieges“ nimmt die Zahlen und Fakten der Geheimdokumente als Grundlage, um die wahre Situation im Irak während der Besatzung der Amerikaner und ihrer Alliierten zu schildern. Die erschreckende Bilanz, die mit Hilfe der geheimen Akten gezogen werden kann: 109 000 Tote, davon 66 000 Zivilisten, zahlreiche Fälle von Folter und Misshandlungen – auch nachdem die Missbrauchsfälle von Abu Ghraib publik wurden. Die Dokumente zeigen: Der Einsatz der US-Truppen im Irak hatte eine verheerende Wirkung. Ein ganzes Land zerstört – durch Gewalt und Terror, Mord und Anarchie, Korruption und Fehlentscheidugen.

Die Autoren der Reportage, Paul Woolich und Iain Overton sprachen mit Menschen, die Opfer der Gewalt wurden. Die Geschichten hinter den nackten Zahlen sind erschütternde Zeugnisse darüber, was der Einmarsch westlicher Truppen im Irak angerichtet

Bertolt Brecht – Die Kunst zu leben

Bertolt Brecht – Die Kunst zu leben

Er wollte die Theaterpraxis revolutionieren und zugleich das gesellschaftliche Bewusstsein: Heute zählt Brecht, der 1898 in Augsburg geboren wurde und 1956 in Ost-Berlin starb, zu den bedeutendsten Dramatikern des 20. Jahrhunderts. Das Porträt von Joachim Lang zeigt Brecht als einen Menschen, dem seine geistige Unabhängigkeit das Wichtigste war, als jemanden, der schon in jungen Jahren ein festes Ziel hatte: ein neues, radikal anderes Theater, und der nicht davor zurückschreckte, von seinen Mitarbeitern das Äußerste zu verlangen.

„Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ – Er stellte die Tatsachen über die Ideologien, den Menschen über die Kultur, die Lebenskunst über die Kunst. Dennoch wurde gerade Bertolt Brecht im Gesinnungsstreit von Bundesrepublik und DDR vereinnahmt, wie es gerade passte. Für den Westen war Brecht mal Kommunistenknecht, mal Ausbeuter, für den Osten mal Staatsdichter, mal Liebling des Westens.
Er selbst, als Sohn aus einem Augsburger Bürgerhaus mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet, wusste früh, was er wollte: ein radikal neues Theater – volksnah, sinnlich, vergnüglich und belehrend. Brechts Werke entstanden von Anfang an im Kollektiv, zu seiner Augsburger Zeit ebenso wie in den 15 Jahren seines Exils und später im Berliner Ensemble. Er schrieb 48 Dramen und über 2.000 Gedichte. Niemand außer Shakespeare wird weltweit mehr gespielt als Brecht. Die Lieder, die er zusammen mit Kurt Weill oder Hanns Eisler verfasste, sind Schlager geworden, darunter die Moritat von Mackie Messer und der Alabama-Song.
Seine Frau, die Schauspielerin Helene Weigel, hielt ihm den Rücken für die künstlerische Arbeit frei. Er hielt ihr die Treue. Doch treu, so sagt die Tochter Barbara Brecht-Schall, sei er eben auch anderen gewesen. Elisabeth Hauptmann, Margarete Steffin, Ruth Berlau – intelligente, fortschrittlich denkende Frauen fühlten sich zu Brecht hingezogen. Sie arbeiteten im Brecht’schen Lebens- und Arbeitskollektiv bis zur Selbstaufopferung.
Die Dokumentation zeigt Brecht als jemanden, dem seine geistige Unabhängigkeit das Wichtigste war. Sobald er diese bedroht sah, entzog er sich. So floh er aus der bayerischen Provinz nach Berlin, dann – auf der Flucht vor Krieg und Faschismus – einmal um die Welt, bis er sich in Ost-Berlin niederließ, weil er dort auf gute Bedingungen für seine Theaterarbeit hoffte. Doch Brecht blieb den DDR-Funktionären immer suspekt.

In der Dokumentation erzählen unter anderem die Schauspielerinnen Regine Lutz und Käthe Reichel, Brechts ehemalige Assistenten Manfred Wekwerth und Bernhard K. Tragelehn sowie seine Töchter Hanne Hiob und Barbara Brecht-Schall über ihr Leben und Arbeiten mit der Dichterikone Bertolt Brecht.

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Armageddon – Der Einschlag

Armageddon – Der Einschlag

Jeden Monat passiert das etwa zwanzig Mal, während kleinere Brocken, ja sogar ganze Schauer von ihnen direkt auf die Erde zurasen – und glücklicherweise in der Atmosphäre verglühen. Die besonders großen und deswegen berühmten Kometen fliegen nur alle paar Hundert Jahre bemerkenswert nahe an der Erde vorbei. Der letzte dieser Riesen, Hale Bopp, war 1997 am nächtlichen Sternenhimmel mit bloßem Auge zu bewundern.

Geht man in der jüngeren Geschichte etwas zurück, scheinen heftige Kollisionen selten vorzukommen – Ereignisse, die zudem von Wissenschaftlern oft unterschiedlich bewertet werden, wie eine gewaltige Explosion im Jahre 1908 in der sibirischen Tunguska-Region oder ein sagenumwobener Chiemgau-Meteorit, der vor 2200 Jahren mit fataler, jedoch begrenzter Wirkung eingeschlagen sein soll.

Mit Blick auf die Zukunft kommt die Wahrscheinlichkeitsrechnung zwar zu dem beruhigenden Schluss, die Gefahr sei sehr gering, in den nächsten Jahrhunderten von einem großen außerirdischen Brocken getroffen zu werden. Aber wie das mit Wahrscheinlichkeitsrechungen so ist: Eine Sicherheitsgarantie können sie nicht geben, noch nicht einmal für die nächste Zukunft – auch nicht dafür, dass sich ein Einschlag wiederholt, wie er vor 65 Millionen Jahren geschah, eine Katastrophe, die im wahrsten Sinne des Wortes alles in den Schatten stellte.

Ein Asteroid mit einem Durchmesser von etwa zehn Kilometern donnerte damals in den Golf von Mexiko und riss einen Krater von 200 Kilometern Durchmesser in die Erdoberfläche. Ein Brocken, der die Erdgeschichte veränderte. Viele Pflanzen- und Tierarten starben für immer aus, darunter so prominente wie die Dinosaurier. Die Katastrophe ging weit über das hinaus, was eine starke Explosion anrichtet. Sie veränderte die Natur und das Klima auf der Erde für die folgenden Jahrmillionen. Nur langsam erholte sich das Leben. Durch den Einschlag war gleichzeitig Raum für neue Arten entstanden, die sich auf der Erde ausbreiten konnten – und es war der Startschuss für den großen Erfolg der Säugetiere und schließlich auch des Menschen.

Was geschieht, wenn ein solcher, besonders schwerer Brocken mitten in unsere Welt von heute stürzt? Sind wir in der Lage, die Kollision sozusagen mit Waffengewalt zu verhindern oder uns zumindest vor den verheerenden Folgen zu schützen? Welche Veränderungen laufen in Natur und Klima ab – und wie entwickelt sich das Leben auf der Erde danach? Fragen übrigens, die ähnlich im Zusammenhang mit den gegenwärtigen, wenn auch langsam ablaufenden Klimaveränderungen Aktualität besitzen.

Um Antworten zu finden und zu zeigen, gilt es, das Szenario eines heutigen Einschlags und der Welt danach so realistisch wie möglich gewissenhaft durchzuspielen. Die Datengrundlage dafür liefern uns die Folgen des Einschlags vor 65 Millionen Jahren, genauer gesagt, was wir aufgrund des aktuellen Standes der Wissenschaft darüber wissen. Und die Mittel, den Ablauf der Geschehnisse während und nach dem fiktiven Einschlag im Hier und Jetzt realistisch darzustellen, bieten uns neueste, hochwertigste Film- und Computertrick-Techniken zusammen mit den Aussagen führender Wissenschaftler, eingebettet in eine spannende Spielfilmhandlung.

„Armageddon – Der Einschlag“ führt wissenschaftliche Daten und Fakten über das sensible Gleichgewicht auf unserem Planeten Erde anhand eines kosmischen Verkehrsunfalls so plastisch vor Augen, wie es nur bestes Wissensfernsehen leisten kann.

Die Rebellen aus der Vorstadt

Die Rebellen aus der Vorstadt

Was wurde aus den jungen Menschen in den Vorstädten Frankreichs, die im Herbst 2005 revoltierten, nachdem zwei Jugendliche auf der Flucht vor der Polizei ums Leben kamen? Was waren die Gründe für die gewalttätigen Proteste vor fünf Jahren, und wer ist heute noch zum Aufstand bereit? Die Dokumentation lässt die Akteure von damals heute zu Wort kommen.

Clichy-sous-Bois/Ile de France: Am 27. Oktober 2005 suchten drei Jugendliche, die von der Polizei verfolgt wurden, in einem Umspannwerk Zuflucht. Zwei von ihnen starben an Stromschlägen, der dritte erlitt schwere Verbrennungen. Wenige Stunden später kam es überall in Frankreich zu Aufständen bisher ungekannten Ausmaßes, die in den kommenden Tagen weltweit für Schlagzeilen sorgten.

Es gab viele untaugliche Erklärungsversuche für diese Aufstände: Manche glaubten, die Revolution stehe unmittelbar vor der Tür, andere sahen darin eine islamistisch motivierte Revolte, wieder andere vermuteten, Bandenkämpfe oder das Werk von Drogenbossen.

Die Medien, die Politiker, die Polizei und sogenannte Sachverständige haben zu oft zur Vereinfachung der Debatte beigetragen und die Menschen in den betroffenen Vorstädten zum Schweigen verurteilt. Diese Dokumentation will sie endlich zu Wort kommen lassen: die Rebellen von gestern und heute, ihre Eltern, ihre Erzieher und die lokalen Akteure.

Moussa, Mara, Paul und Penda leben in Villiers-sur-Marne im Viertel Hautes Noues: eine Vorstadt geprägt von urbaner Fehlplanung, von Armut und hoher Jugendarbeitslosigkeit. Sie reden über ihre Wut und ihre Verzweiflung – und über ihre Rebellion.

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